Mon­te­ne­gro schickt männ­li­che Beyon­cé

Ein hüb­sches ver­spä­te­tes Weih­nachts­ge­schenk über­reich­te das mon­te­ne­gri­ni­sche Fern­se­hen heu­te den Euro­vi­si­ons­fans: es nomi­nier­te den 31jährigen Sän­ger, Tän­zer und Schau­spie­ler Slav­ko Kale­zić als Euro­vi­si­ons­ver­tre­ter. Der in Pod­go­ri­ca gebo­re­ne Kale­zić, der an der Hoch­schu­le für Dar­stel­len­de Kunst in Cetin­je stu­dier­te, erlang­te vor allem durch sei­ne Teil­nah­me an der Cas­ting­show X Fak­tor Adria im Jah­re 2013 Bekannt­heit, aus wel­cher Dani­el Kaj­ma­koski (→ ME 2015) als Sie­ger her­vor­ging. Slav­ko schied dort zwar bereits in der Vor­run­de aus, hin­ter­ließ aber einen blei­ben­den Ein­druck, in dem er einen Song sei­nes gro­ßen Vor­bilds Beyon­cé (oder in der dor­ti­gen Schreib­wei­se “Bijon­se”) per­form­te und die Dan­ce­mo­ves der US-ame­ri­ka­ni­schen Diva rock­te! Auch in den Vide­os zu sei­nen eige­nen Songs prä­sen­tiert er sich als viel­sei­ti­ger, flam­boyan­ter Künst­ler, der vor dra­ma­ti­schen Augen­li­dern und Glit­zer­krön­chen nicht zurück­schreckt. Und er sieht dabei ver­dammt gut aus! Amü­san­ter­wei­se dich­te­te ihm die Bal­kan-Klatsch­pres­se zeit­wei­se ein Ver­hält­nis mit Mari­ja Šerifo­vić (→ RS 2007) an. Da dürf­ten sie sich wohl im sel­ben Schrank ken­nen­ge­lernt haben! Slav­kos Lied für Kiew heißt ‘Space’ und wur­de noch nicht ver­öf­fent­licht. Wir dür­fen aber wohl mit nichts Gerin­ge­rem als einem audio­vi­su­el­len Gesamt­spek­ta­kel rech­nen. Und bei die­ser Gele­gen­heit dem klei­nen Adria­land Mon­te­ne­gro erneut zu sei­nem Mut zum Risi­ko gra­tu­lie­ren.

Die­ser Hüft­schwung ist waf­fen­schein­pflich­tig: Slav­ko als Bijon­se (Reper­toire­bei­spiel)

Stol­zer Teil der Army of Lovers: der Slav­ko (Reper­toire­bei­spiel)

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