Ein Herz kann man nicht reparier’n: ein Spen­der­or­gan für Sal­va­dor Sobral

Seit Sep­tem­ber bang­ten Fans um den dies­jäh­ri­gen Gewin­ner des Euro­vi­si­on Song Con­test, den Por­tu­gie­sen Sal­va­dor Sobral. Seit­her lag der an einer chro­ni­schen Herz­in­suf­fi­zi­enz lei­den­de Hip­pie-Schlumpf, der im Mai 2017 einen gan­zen Kon­ti­nent mit sei­ner ver­träum­ten Bal­la­de ‘Amar pelos dois’ ver­zau­bern konn­te, auf der Inten­siv­sta­ti­on eines Lis­sa­bon­ner Kran­ken­hau­ses. Am ver­gan­ge­nen Frei­tag trans­plan­tier­ten ihm die Ärz­te nun ein Spen­der­or­gan. Nach Mit­tei­lung des Kran­ken­hau­ses sei “der Ein­griff gut ver­lau­fen”, der Pati­ent wohl­auf, wie unter ande­rem das Ham­bur­ger Abend­blatt mel­de­te. Den­noch ist die kri­ti­sche Pha­se noch nicht über­wun­den: bis zu zwei Wochen nach der Ope­ra­ti­on kön­nen noch Infek­tio­nen oder Abstoss­re­ak­tio­nen auf­tre­ten. Soll­te alles gut gehen, ste­he zunächst eine “lan­ge Erho­lungs­pha­se” an, so der ver­ant­wort­li­che Medi­zi­ner. Ob Sal­va­dor also im Mai 2018 die Fest­spie­le in sei­ner Hei­mat­stadt eröff­nen kann, muss dahin­ge­stellt blei­ben. Und auch danach wird er nicht unbe­dingt, wie die Ärz­te behaup­ten, “wie­der ein ganz nor­ma­les Leben füh­ren kön­nen”: eine Organ­trans­plan­ta­ti­on funk­tio­niert nur bei anschlie­ßen­der lebens­lan­ger Ein­nah­me von Immun­sup­pres­si­va mit erheb­li­chen Neben­wir­kun­gen, die in der öffent­li­chen Dar­stel­lung ger­ne ver­schwie­gen wer­den. Bleibt nur, Sal­va­dor Sobral zu wün­schen, dass er sich hof­fent­lich schnell und gut erholt und von den unan­ge­neh­men Begleit­erschei­nun­gen mög­lichst ver­schont bleibt. Und das, natür­lich, von Her­zen!

Mit die­sem Auf­tritt beim por­tu­gie­si­schen Fes­ti­val da Cançäo gewann Sal­va­dor mein Herz. Alles Gute und viel Glück, Gro­ßer!

1 Gedanke zu “Ein Herz kann man nicht reparier’n: ein Spen­der­or­gan für Sal­va­dor Sobral”

  1. Auch von mir die herz­lichs­ten Gene­sungs­wün­sche!!!
    Sal­va­dor, erho­le dich gut bis Mai, ohne dich wäre es nur ein hal­ber ESC in Lis­sa­bon!

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