ULfTA: Nina Kut­sche­ra und Sebas­ti­an Schub sind raus

Die aus Offen­bach stam­men­de Nina Kut­sche­ra, eine der 20 Acts, die es in die enge­re Wahl für den dies­jäh­ri­gen deut­schen Euro­vi­si­ons­vor­ent­scheid Unser Lied für Tel Aviv schaff­ten, ist lei­der drau­ßen: wie die sym­pa­thi­sche Sän­ge­rin und The-Voice-Teil­neh­me­rin von 2011 auf Face­book bekannt gab, habe sie einen Anruf vom Team Euro­vi­si­on erhal­ten, wonach die Live-Sen­dung im Febru­ar 2019 ohne sie statt­fin­den wer­de. Nina reagier­te auf die schlech­te Nach­richt mit vor­bild­li­cher Gelas­sen­heit und Grö­ße: “Ich bin nicht trau­rig, obschon auch etwas ent­täuscht. ABER! Ich hab gese­hen wie stark wir hier sind. Kei­ne der Com­mu­nities (und die ande­ren sind alle grö­ßer) hat so der­ma­ßen gerockt und Lie­be ver­teilt,” was sich an ihre Fans rich­te­te.

Ein Bei­spiel, an dem sich der Indie-Pop­per Drang­sal ger­ne mal ein paar Schei­ben abschnei­den könn­te: Max Gru­ber, wie der 25jährige mit bür­ger­li­chem Namen heißt, hat­te sich bekannt­lich selbst öffent­lich um eine Teil­nah­me bewor­ben, kam aber nicht unter die letz­ten Zwan­zig, wor­auf­hin er auf Insta­gram die Fan-Jury als “Lem­min­ge” bezeich­ne­te und die erfolg­rei­che­ren Kandidat/innen als “ver­form­ba­re Ja-Sager”. Ech­te Klas­se, der Mann!

Weder eine Ja-Sage­rin noch ein Lem­ming: Nina Kut­sche­ra, mei­ne Her­zens­kan­di­da­tin für ULfTA, ist raus. Wie aus­ge­spro­chen scha­de!

Bereits am ver­gan­ge­nen Mon­tag hat­te der in Ham­burg gebür­ti­ge Sin­ger-Song­wri­ter Sebas­ti­an Schub dem NDR einen Korb gege­ben: wie­wohl im enge­ren Kan­di­da­ten­kreis, erga­ben sich für den jun­gen Mann mit der erstaun­lich blue­si­gen Stim­me zwi­schen­zeit­lich ander­wei­ti­ge Ange­bo­te, denen er den Vor­zug gab. Damit sind trau­ri­ger­wei­se gleich zwei der künst­le­risch inter­es­san­te­ren Kandidat/innen aus dem Ren­nen, unter den ver­blei­ben­den öffent­lich bekann­ten End­run­den-Bewer­ber/in­nen domi­nie­ren die Cas­ting­show-Stern­chen, von denen der Ex-DSDS-Sie­ger und offen schwu­le Pop-Schnu­ckel Dani­el Schuh­ma­cher der bekann­tes­te – und ob sei­ner Wand­lung zum Elek­tro­pop-Künst­ler auch einer der viel­ver­spre­chen­de­ren – ist. Um so span­nen­der bleibt die Fra­ge, ob bei den Acts, die sich bis dato Dis­kre­ti­on erba­ten, noch der ein oder ande­re Knül­ler dabei ist: so mag der Blog­ger noch immer nicht die Hoff­nung auf eine Rück­kehr von Laing zum deut­schen Vor­ent­scheid auf­ge­ben. Ledig­lich sechs bis acht Acts tre­ten im Febru­ar 2019 (der genaue Ter­min steht *unge­dul­dig­auf­dem­tisch­trom­me­le* immer noch nicht fest!) bei ULfTA gegen­ein­an­der an, wer das sein wird, erfah­ren wir hof­fent­lich in Bäl­de.

Käme damit wohl nicht durch die EBU-Zen­sur: Dani­el Schuh­ma­cher gibt einen Scheiß.

Nach­trag 27.10.2018: Wie die Prin­zen heu­te Mor­gen ver­mel­de­ten, hat auch die Aschaf­fen­bur­ge­rin Dimi Rom­pos (The Voice 2015) eine Absa­ge bekom­men. Damit lich­ten sich die Rei­hen immer wei­ter. Noch im Ren­nen könn­ten damit sein:

  • Bar­na, drei­köp­fi­ge Pop-Rock-Band, Sie­ger bei The Band von 2015 (Pro 7).
  • Thi­lo Berndt (20), gos­pel­stim­mi­ger Sin­ger-Song­wri­ter aus Bochum, Sie­ger beim Teena­ge Rock­star Sum­mer­camp von 2010 (Super RTL).
  • Nico­le Cross (25), pop­stim­mi­ges You­tube-Stern­chen aus Nürn­berg, DSDS-Vor­run­den­teil­neh­me­rin von 2011 (RTL).
  • Gre­gor Häge­le (18), hell­stim­mi­ges Milch­büb­chen aus Stutt­gart, The-Voice-Fina­list von 2017 (Pro 7 / Sat 1).
  • Aly Ryan (21), indie-pop-stim­mi­ge Wel­ten­bumm­le­rin aus Ober­ur­sel, ohne Cas­ting­show-Ver­gan­gen­heit.
  • Dia­na Schnei­der, soul­stim­mi­ges Trash-TV-Stern­chen (Köln 50667), ESC-Work­shop-Teil­neh­me­rin von 2017.
  • Dani­el Schuh­ma­cher (31), leicht­stim­mi­ger Pop-Schnu­ckelDSDS-Sie­ger von 2009 (RTL).
  • BB Tho­maz (34), soul­stim­mi­ge Vlog­ge­rin aus Düs­sel­dorf, The-Voice-Fina­lis­tin von 2017 (Pro 7 / Sat 1).

Und wer von den bis­lang Bekann­ten ist dein/e Favorit/in?

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