ESC-Phi­lo­so­phe­rei: Tabu

Was darf – und was geht gar nicht beim Euro­vi­si­on Song Con­test? Unser aller Lieb­lingsevent ist bekannt für gewag­te Auf­trit­te, knap­pe Kos­tü­me, Dop­pel­deu­tig­kei­ten und Anzüg­lich­kei­ten. Und manch­mal auch für har­te lyri­sche Kost in sei­nen Lie­dern. Die EBU selbst ver­sucht, Poli­ti­sches her­aus­zu­hal­ten, was natür­lich zum Schei­tern ver­ur­teilt ist. Doch wie sieht es mit ande­ren gesell­schaft­li­chen Tabus aus? Gibt es die heu­te über­haupt noch? Wel­che Fol­gen hat es, wenn ein Grand-Prix-Act die­se – even­tu­ell sogar kal­ku­liert – über­schrei­tet? Ist der ESC viel­leicht sogar der Ort, an dem regel­mä­ßig euro­pa­weit über gesell­schaft­li­che Gren­zen ver­han­delt wird? Wer Lust hat, in gesel­li­ger Run­de unter der so lie­be­voll auf­merk­sa­men Gast­ge­ber­schaft wie fach­kun­di­gen Mode­ra­ti­on von Anna Bran­des und “Dr. Euro­vi­si­on” Irving Benoît Wol­ther über die­ses The­ma zu plau­dern, soll­te sich zügig anmel­den: nur noch drei von zehn Plät­zen sind frei für das phi­lo­so­phi­sche Tisch­ge­spräch am 30. April in der Unesco City of Music Han­no­ver. 41 € kos­tet die Teil­nah­me dank För­de­rung durch das Kul­tur­bü­ro der Lan­des­haupt­stadt. Unbe­ding­te Emp­feh­lung!

Brich das Tabu, for­der­te Christa­bel­le aus Mal­ta. Ist der ESC dafür der rich­ti­ge Ort?

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