Rank & File 2019: Platz 1 – Hat­rið mun sig­ra

Ein die Fans glei­cher­ma­ßen in Lie­ben­de wie Has­sen­de spal­ten­der Mar­mi­te-Song eröff­ne­te vor knapp sechs Wochen die­se Arti­kel­se­rie, und ein eben­sol­cher beschließt sie heu­te.

Platz 1: Island – Hata­ri: Hat­rið mun sig­ra (Der Hass wird sie­gen)

Als hät­ten die Jungs von Lai­bach, Ramm­stein, Depe­che Mode und Bron­ski Beat einen gemein­sa­men Bas­tard gezeugt, so klin­gen Hata­ri. Bra­chia­ler Indus­tri­al-Lärm mit einer schmerz­haft ver­zerrt dahin­ge­rotz­ten Stro­phe, auf­ge­fan­gen von einem wat­te­wei­chen Syn­thie-Pop-Refrain und engels­glei­chem Kas­tra­ten­ge­sang, und das alles auch noch auf islän­disch: Hata­ri ver­stö­ren nicht nur musi­ka­lisch. Das sich als sati­risch und anti­ka­pi­ta­lis­tisch ver­ste­hen­de Art-Kol­lek­tiv, das auf spie­le­ri­sche Wei­se in Bonda­ge-Gear auf­tritt, ver­packt dar­in eine bit­te­re, dys­to­pi­sche Bot­schaft. Näm­lich die vom bal­di­gen Zusam­men­bre­chens Euro­pas, vom Ende des zügel­lo­sen Bac­chanals, das uns so lan­ge not­dürf­tig zusam­men­schweiß­te, wie es (auf Kos­ten wei­ter Tei­le der rest­li­chen Welt) jedes Jahr mehr zu ver­tei­len gab. Vom Obsie­gen des Has­ses. Und im Ange­sicht des Bre­xits, des euro­pa­wei­ten Wie­der­erstar­kens der Natio­nal­kon­ser­va­ti­ven, des bewusst taten­lo­sen Zuse­hens, wie im Mit­tel­meer von Krieg und Armut ver­folg­te Mit­men­schen ertrin­ken und dem Schwei­gen dar­über sowie von immer faschis­toi­de­ren Poli­zei­er­mäch­ti­gungs- und Inter­net­zen­sur­ge­set­zen muss man fürch­ten, dass sie lei­der Recht haben und es sich viel­leicht sogar eher um eine akku­ra­te Beschrei­bung der Gegen­wart han­delt als eine düs­te­re Zukunfts­fan­ta­sie.

Gleich die Eröff­nungs­se­quenz des Musik­vi­de­os zitiert Depe­che Mode.

All das stellt musi­ka­lisch wie inhalt­lich eine Abkehr von bis­he­ri­gen Euro­vi­si­ons­prin­zi­pi­en dar und ist allei­ne des­we­gen schon gut und zu begrü­ßen. Um den von der EBU man­tra­ar­ti­ge behaup­te­ten unpo­li­ti­schen Cha­rak­ter des Wett­be­werbs sche­ren sich die Has­sen­den (so der Band­na­me) einen feuch­ten Dreck, ihre Bot­schaft fan­gen sie mit kei­ner­lei ver­lo­gen-zuck­ri­gen Plat­ti­tü­den à la “Lie­be ist für alle da” auf, bie­ten kei­nen Aus­weg, kei­nen Opti­mis­mus. In der Wol­le gefärb­te Grand-Prix-Tra­di­tio­na­lis­t/in­nen, die noch eisern an der Hoff­nung auf “Ein biss­chen Frie­den” hän­gen, ren­nen hier natür­lich schrei­end davon. Und allei­ne dafür feie­re ich den Titel schon hart ab. Und natür­lich, das muss für die­je­ni­gen gesagt sein, die der Gefahr unter­lie­gen, Über­brin­ger und Bot­schaft zu ver­wech­seln, wol­len die Islän­der die beschrie­be­nen Zustän­de nicht her­bei sin­gen, son­dern uns wach­rüt­teln, um sie – falls mög­lich – doch noch zu ver­hin­dern. Dafür, und für ihre fan­tas­ti­sche Show und den groß­ar­ti­gen Song, lie­be ich sie. Sie sind die Fri­days for Future des ESC und sie kom­men kei­ne Sekun­de zu früh.

Und eine Rückung hat der Song auch noch! Fabel­haf­ter geht es ein­fach nicht mehr!

Semi: 1. Final­chan­cen: soll­te ‘Hat­rið mun sig­ra’ im Semi schei­tern, ist mei­ne Lie­bes­be­zie­hung mit dem ESC für immer been­det. Aller­dings sehe ich die­se Gefahr nicht: auf­fäl­li­ge Songs und Per­for­man­ces schnei­den in den Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­den tra­di­tio­nell gut ab. Man­che Fans wol­len bereits Lor­di-Vibes aus­ge­macht haben und hal­ten einen Sieg im Fina­le für mög­lich. Davon wage ich noch nicht ein­mal, zu träu­men, doch die heim­li­che Hoff­nung stirbt zuletzt. Kurz, bevor der Hass siegt.

Bes­te Text­zei­le: “Lífið er til­gangs­laust” (“Das Leben ist sinn­los”). Noch ein schö­nes T‑S­hirt-Motiv.

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19 Gedanken zu “Rank <span class="amp">&</span> File 2019: Platz 1 – Hat­rið mun sig­ra”

  1. Sor­ry Oli­ver, aber mit Qua­li­tät hat das wenig zu tun. Eine 08/15 Kom­po­si­ti­on, die von talent­frei­en Kas­tra­ten­stim­men geschrien wird. Die­se vor­pu­ber­tä­ren Rotz­ba­cken sind zwar ein Farb­tup­fer, aber mehr auch nicht. Zudem unglaub­wür­dig: zum ESC-Isra­el-Boy­kott auf­ru­fen, aber dann selbst antre­ten.

  2. Ich kann Dir nur voll und ganz Zustim­men. Dei­ne Beschrei­bung ist sehr tref­fend und mich erin­nert es auch an die 80er Musik­grö­ßen kom­bi­niert mit Ramm­stein. Ich wün­sche mir sehr das Hata­ri beim ESC den Titel davon­trägt, fürch­te aber schon das ich ent­täuscht werde.…für mich wäre es in die­sem Jahr der ein­zi­ge wirk­lich wür­di­ge Gewin­ner­ti­tel und neben­bei wür­de ich mich sehr für Island freu­en, ein tol­les Land, mit wun­der­ba­ren Men­schen.

  3. Und hier ist er nun, mein Platz 41 2019!! Boah wie ich die­ses “Lied” has­se!! Ein­fach nur drei Minu­ten aggres­si­ves Geschrei auf Islän­disch, und so “Bot­schaf­ten” mit erho­be­nen Zei­ge­fin­ger kann ich schon drei­mal nicht ab!!

    Wird es wohl dank eini­ger Hard­core­fans ins Fina­le schaf­fen, dort glau­be ich aber nicht an einen Sieg oder selbst an eine Plat­zie­rung in den Top 5. Man hat ja schon letz­tes Jahr bei Ungarn gese­hen dass die Haupt­ziel­grup­pe die­ser Musik den ESC gar nicht erst anschaut!!

  4. Einer­seits ganz nett, ande­rer­seits neh­men sie sich für mei­nen Geschmack ein biss­chen zu ernst. Bei mir reicht’s für Platz 13.
    Zu “Lie­be ist für alle da” – dach­te im ers­ten Moment, das wär ein Ramm­stein-Diss! 😉

  5. Die Bot­schaft hör ich wohl, allein, das Lied ist schau-der-haft. Das kann ich mir beim bes­ten Wil­len nicht schön­hö­ren. Wird aber oben mit­spie­len. Als Sie­ger brauch ich das aber nicht.

  6. och nö. das brauch ich nicht.
    und wenns im semi abkackt bin ich auch nächs­tes jahr noch fan des esc 🙂

  7. Klas­se Beschrei­bung von Band / Song /Message und ver­dien­ter Platz 1!
    Ich war so froh, dass die Islän­der den VE nicht ver­geigt haben, dass mir die Plat­zie­rung im Fina­le des ESC bei­na­he wurscht ist.
    Bin gespannt wie die Kame­ras die Jungs auf der Büh­ne ein­fan­gen wer­den. Wenn sie das gut hin­krie­gen (was ja lei­der nicht immer der Fall ist), dann ist alles mög­lich, sogar der Sieg.
    Der ein­zig wirk­li­che Kon­kur­rent in Punk­to Show ist nach dem Weg­ge­mob­be von Maruv jetzt höchst­wahr­schein­lich nur noch Ser­gey.

    Die 6 Wochen-Hit­pa­ra­de hier ging ja mal schnell rum, mal sehen wie stark die Pro­ben die diver­sen per­sön­li­chen Rang­lis­ten umwer­fen wer­den

  8. Dei­ne über­bor­den­de Fas­zi­na­ti­on in Dei­nem Text ist fast kör­per­lich zu spü­ren… ( bin gera­de an der Nord­see und erle­be bei stür­mi­schen Wet­ter die Wel­len­bre­cher..). Auch ich emp­fin­de die islän­di­schen Wel­len­bre­cher als erfri­schen­den Kon­tra­punkt zu all’­dem Mit­tel­maß, was wie­der beim Esc als Favo­rit gilt (dazu zäh­len ich Russ­land, Schweiz, Schwe­den und Zypern. .. sor­ry, ist ein­fach nicht meins). Das ist ähn­lich wie bei Lord anno dazu­mal. Aber für mich lie­gen vor Island auf alle Fäl­le Por­tu­gal und Ita­li­en.

  9. Wenn man alle Ele­men­te sepa­rat von­ein­an­der sieht, war im Grun­de alles schon beim ESC da: Har­te Klän­ge, hei­se­rer Gesang, düs­te­re Bot­schaft, Lack und/oder Leder. Wie man’s zusam­men mischt, ist mal was ande­res, zumin­dest fällt mir gera­de nichts genau Ver­gleich­ba­res ein. Das ist durch­aus sehr Auf­merk­sam­keit bin­dend, da schaut man als Zuschau­er schon hin. Vie­le dar­un­ter, die sich so was sonst nicht anhö­ren. Und dass vie­le davon den Bei­trag zumin­dest beacht­lich fin­den im Feld der Mit­be­wer­ber, davon gehe ich sogar aus.
    So weit so gut.

    Inner­halb des ESC ist das sicherlich.…wie soll ich sagen.…ein sehr offen­si­ves Lied mit State­ment, aber zu WIRK­LI­CHEM Mut fehlt Hata­ri dann doch noch ein Stück. Ja, eine Mischung aus Lai­bach, Ramm­stein, Depe­che Mode kann man das durch­aus nen­nen, aber es ist halt eine kof­fe­in­är­me­re Ver­si­on davon. Die Kom­pro­mis­se gehen wei­ter, wenn man mit­be­kom­men hat, wie die Jungs zum Ver­an­stal­tungs­ort ste­hen und dass sie jetzt nicht gera­de Fans des ESC sind. Wenn also in den nächs­ten zwei Wochen nicht wirk­lich was die Ver­ant­wort­li­chen der Ver­an­stal­tung rich­tig Pro­vo­zie­ren­des kommt, hat das für mich schon ein biss­chen was von Schwanz ein­zie­hen und State­ment light. Des­halb liegt mir eine Über­hö­hung des islän­di­schen Bei­trags fern.

    Nichts­des­to­trotz ist er eine Berei­che­rung für die Show, lan­det bei mir per­sön­lich zwar nicht in mei­ner Top 3, aber bei den nach­fol­gen­den drei­en.

    Alles Stand jetzt, mal sehen, wie das alles auf die Büh­ne gebracht wird.

  10. Ehr­lich gesagt kann ich die Begeis­te­rung für die­sen Bull­shit über­haupt nicht nach­voll­zie­hen. Was soll das? Das ist nur Lärm ohne jeg­li­che Sub­stanz. Und dann besteht die Grup­pe aus lau­ter Anti-Semi­ten. Oder was soll die­ser Schwach­sinn über Isra­el? Ich hof­fe die Grup­pe wird sich in Tel Aviv in Zaum hal­ten und sich auf ihren Auf­tritt kon­zen­trie­ren und nix ver­rück­tes machen

  11. Ich woll­te grad die Fra­ge auf­wer­fen, ob der doch irgend­wie anbie­dern­de Bei­trag Hata­ris wirk­lich noch jeman­den zum weg­ren­nen ani­miert, bis ich hier eini­ge Kom­men­ta­re las und mich über­rasch­ten.
    Ich mag “Hat­rið mun sig­ra”, es wagt mir aber fast noch ein biss­chen zu wenig und ist im Refrain schon recht dün­ne. Zudem noch die eher bil­lig wir­ken­de “Kos­tü­mie­rung”… Joa…

    Trotz­dem reicht es natür­lich für mei­ne bes­ten Zehn – und mei­ne Hoff­nung das in Tel Aviv noch eine Schip­pe drauf­ge­legt wird.

  12. Ich glau­be Oli­ver , du hast von Anfang an Island auf eins gelegt und alle wei­te­ren wahl­los abstei­gend gezo­gen. Stimmts ?
    Alle mög­li­che Vari­an­ten habe ich durch .
    Nach dem Alter auf­stei­gend, der Jugend­lich­keit im all­ge­mei­nem, dem The­ma des Lie­des ‚der Far­be des Hin­ter­grunds , den Chor­sän­gern, Brust­haa­ren ‚ohne Brust . Nix passt. Ver­su­che es nach der Musik zu ord­nen hör­ten auch nach Ita­li­en auf­stei­gend auf.
    Und da heißt es das Mathe Abi in Bay­ern sei 2019 schwer!
    Ich glau­be sogar ARTE wür­de dei­ne Rei­hen­fol­ge so nicht sen­den 😉

  13. Hata­ri mun sig­ra! Zwar nicht ganz mein ers­ter Platz (knapp hin­ter Ita­li­en) und einen Sieg hal­te ich wegen der Jury für aus­ge­schlos­sen, aber ich wür­de es Island wirk­lich gön­nen, die nach Jah­ren des mal mehr und mal weni­ger guten Mit­tel­ma­ßes end­lich mal etwas Muti­ges schi­cken.

    Und Hata­ri wären auch nicht die ers­ten Sie­ger, die mit dem ESC eigent­lich nichts anzu­fan­gen wis­sen (wenn die­se Behaup­tung tat­säch­lich zutrifft). *hüs­tel* Sobral *räus­per*

    Hata­ri wer­den zudem auch schon des­halb in den Pro­ben­wo­chen brav sein, weil sie wis­sen, dass ein Sieg beim ESC tat­säch­lich die größ­te Pro­vo­ka­ti­on wäre. Das wer­den sie mei­ner Ansicht nach nicht aufs Spiel set­zen.

  14. @Oliver
    So sehr ich dei­ne For­mu­lie­rungs­küns­te auch lie­be, aber inhalt­lich ist das kom­plet­ter Bull­shit. Du erliegst dem puber­tä­ren, undif­fe­ren­zier­ten, manch­mal auch ziem­lich dümm­li­chen Anti­ka­pi­ta­lis­mus­ge­schwätz von Hata­ri, weil du dei­ne eige­nen poli­ti­schen Ansich­ten wie­der­fin­dest. Das hat aber nichts mit der musi­ka­li­schen Leis­tung der Band zu tun, die sehr zu wün­schen übrig lässt. Mit “engels­glei­chem Kas­tra­ten­ge­sang” hat das nun wirk­lich nichts zu tun. Selbst die lächer­lich, bil­li­gen BDSM Out­fits kön­nen die Schwä­chen in Kom­po­si­ti­on und Gesang nicht kom­pen­sie­ren. Auch wenn ich sowas lese, wie
    “Sie sind die Fri­days for Future des ESC und sie kom­men kei­ne Sekun­de zu früh”, inter­pre­tierst du da was rein, was gar nichts mit dem Song zu tun hat. Nie­mals wird Hata­ri Sie­ger des ESC in Tel Aviv wer­den. Sor­ry @Oliver, aber ich glau­be, du ver­rennst dich gera­de im Hams­ter­rad.

  15. @ melo­die­ves­ti­va­len
    schau doch mal bei arte die Doku “Die Erd­zer­stö­rer” an, gibts noch in der Media­thek, dann wird dir viel­leicht klar wer hier dümm­lich puber­tär daher­schwätzt.
    Das klei­ne puber­tä­re schwe­di­sche Mäd­chen aus Fri­days for Future ist neben Hata­ri den meis­ten Erwach­se­nen in der Erkennt­nis, wohin unser Tur­bo­ka­pi­ta­lis­mus uns gera­de führt, mei­len­weit vor­aus.

  16. @ Oli­ver / auf­recht­gehn

    Bevor ich es ver­ges­se: Vie­len Dank für die­sen Song-Mara­thon! Hat mir sowohl inhalt­lich wie auch von der Auf­ma­chung (z. B. die Lyrics am Schluss) sehr gut gefal­len!

  17. Auch von mir vie­len Dank! Das war echt inter­es­sant, auch wenn ich in vie­len Punk­ten nicht mit Dir über­ein­stim­me.

    Was Hata­ri angeht, mal for some­thing com­ple­te­ly dif­fe­rent: Auch hier ist die Pho­ne­tik-Else in mir auf­ge­wacht. Frei­wil­li­ger vor zum Ein­sin­gen? Ich wüss­te nicht, wie ich das in irgend­ei­ner Wei­se hin­krie­gen soll­te.

  18. Ist auch mei­ne Num­mer Eins, aber an einen Sieg kann ich lei­der nicht glau­ben, dafür fehlt eine Fan­ba­se wie Lor­di sie mit den Metalls hat­te. Indus­tri­al war ja schon immer die Mischung aus Punk und Elek­tro und ers­te­res schreckt den Durch­schnitts-ESCler genau­so ab wie einst der Iro­ke­se. Denn sei­en wir doch ehr­lich, die Schla­ger-Fans mögen zwar abneh­men, aber spie­ßig geht es hier immer noch zu. Schon die Stan­dard-Aus­sa­ge, dass das Geschrei sei zeigt, wie wenig man sich auf ande­re Musik ein­las­sen will.
    Mei­ner Mei­nung nach gibt es zur Zeit zwei Bewe­gun­gen beim ESC. Er wird inter­es­san­ter, weil aus­ge­löst von Anouk auch Künst­ler außer­halb des nor­ma­len Spek­trums mit­ma­chen und dann natür­lich die Schwe­di­fi­zie­rung, dass also immer die glei­chen Autoren und Pro­du­zen­ten für immer ande­re Län­der arbei­ten.
    Mei­ne Hoff­nung geht dahin, dass wir einen viel­fäl­ti­ge­ren ESC bekom­men, viel­leicht muss man dann ein­fach mal Vor­ent­schei­de in Fra­ge stel­len, wo zu häu­fig nur das glat­te durch­kommt.

  19. Ein – in mei­nen Augen – sehr stim­mi­ger Bei­trag zu Island, der mir aus dem Her­zen spricht!
    Und von mir die vol­le Punkt­zahl für die­se Band.

    Die­ses Jahr fällt es mir tat­säch­lich schwer, ein Lied aus­zu­ma­chen, das mich abso­lut beglückt. Selbst wenn es schön beginnt, ver­liert es sich schon bald in Lan­ge­wei­le. Ja, und ich hät­te sogar “Wo sind die Kat­zen?” aus der Not her­aus und aus purer Ver­zweif­lung in mei­nem per­sön­li­chen Ran­king mit ganz oben gese­hen.

    So bleibt mir als wach­rüt­teln­der und wun­der­bar aus der Rei­he fal­len­der Bei­trag das wun­der­schö­ne Island. Mit einer Bot­schaft, in einer Art vor­ge­tra­gen, die man nicht übersehen/überhören kann!

    So hof­fe ich zutiefst auf heu­te Abend…und habe bereits Unter­stüt­zung aus Frank­reich ange­for­dert, damit Tele­fon­stim­men zusam­men­kom­men.:-)

    An die­ser Stel­le auch ein “Hal­lo” in die Run­de, der ich mich ger­ne ab und zu anschlie­ßen möchte…und ein gro­ßes Lob an den Sei­ten­be­trei­ber! Tol­le For­mu­lie­run­gen, wun­der­schö­ne Spra­che! Unter­halt­sam und mit Tie­fe! Ich bin froh, die­se Sei­te gefun­den zu haben!:-))

    Ich wün­sche uns allen einen tol­len Abend!:-))…und Island den Ein­zug ins Fina­le!!!:-)

    Lie­be Grü­ße
    Mama Hes­sel­bach

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