ESC 1992: Why her?

Logo des Eurovision Song Contest 1992
Das Jahr des feh­len­den “I”.

Nor­disch unter­kühlt das schwe­di­sche Mode­ra­ti­ons­paar, belang­los das Gros der vor­ge­tra­ge­nen Lie­der: wenig blieb hän­gen vom musi­ka­li­schen Auf­ge­bot die­ses Abends. Auch in den Charts: völ­li­ge Fehl­an­zei­ge. So waren es mal wie­der die opti­schen Ein­drü­cke, die den Bericht loh­nen. Wie bei­spiels­wei­se der kreg­le Zei­chen­trick­vo­gel Song Trush, der die Post­kar­ten ein­läu­te­te (und heu­te sei­ne vir­tu­el­le Hei­mat auf der exzel­len­ten Song­tex­te-Sei­te Dig­gi­loo gefun­den hat). Oder das rie­si­ge Wikin­ger­schiff auf der Büh­ne, das die Zuschau­er dar­an erin­nern soll­te, wer hier Mil­lio­nen für fla­che Unter­hal­tung aus­gab. Und das die Sän­ger mit Tro­cken­eis­rauch aus sei­nem Dra­chen­kopf am Bug von der Büh­ne scheuch­te, wenn die­se ihre drei Minu­ten zu über­zie­hen droh­ten.

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DE 1992: Der Mann, der sei­nen Job ver­lor

Wind, DE 1992
Die Hartz-Vier-Boten

In den Wie­der­ver­ei­ni­gungs­wir­ren nutz­te der Baye­ri­sche Rund­funk die Gunst der Stun­de und schob die Ver­ant­wor­tung für die mitt­ler­wei­le arg unge­lieb­te, nur noch als Geld­ver­schlin­gungs­ma­schi­ne emp­fun­de­ne Ver­an­stal­tung eilends an den neu gegrün­de­ten “Mit­tel­deut­schen” Rund­funk, noch heu­te der füh­ren­de Schla­ger­sen­der Deutsch­lands, ab. Dabei kam den Baju­wa­ren zupass, dass die äußerst CDU-nahe Zonen­an­stalt unter maß­geb­li­cher Füh­rung der Mün­che­ner auf­ge­baut wur­de, die dort ele­gant ihre per­so­nel­len und pro­gramm­li­chen Alt­las­ten ent­sorg­ten. Zu denen zähl­te eben auch die Vor­ent­schei­dung zum Grand Prix Euro­vi­si­on.

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