ESC 1998: Schön­heit, Grö­ße

Logo des Eurovision Song Contest 1998
Das his­to­ri­sche Jahr

Ein Jahr­gang für die Geschichts­bü­cher. Eine Zäsur. Der wich­tigs­te Sieg in der Euro­vi­si­ons­ge­schich­te. Der Super­la­ti­ve las­sen sich vie­le bemü­hen, doch kei­nes ver­mag die his­to­ri­sche Dimen­si­on des von der bri­ti­schen Kom­men­ta­to­ren­le­gen­de Ter­ry Wogan mode­rier­ten Con­tests rich­tig zu fas­sen. End­lich war das Tel­e­vo­ting für alle1)Mit Aus­nah­me zwei­er Län­der, die noch über kein aus­rei­chend sta­bi­les Mobil­funk­netz verfügten Pflicht. End­lich konn­ten sich bei der Abstim­mung die bei den Zuschau­ern mehr­heits­fä­hi­gen Stü­cke durch­set­zen und nicht die­je­ni­gen, die einem kon­ser­va­tiv-ver­staub­ten Musik­ver­ständ­nis obsku­rer “Experten”-Teams ent­spra­chen. End­lich Schluss mit der Bevor­mun­dung, den kras­sen Fehl­ur­tei­len und dem Gescha­cher hin­ter den Kulis­sen. End­lich Demo­kra­tie!

wei­ter­le­senESC 1998: Schön­heit, Grö­ße

Fußnote(n)   [ + ]

1. Mit Aus­nah­me zwei­er Län­der, die noch über kein aus­rei­chend sta­bi­les Mobil­funk­netz verfügten

DE 1998: Die Zeit voll Har­mo­nie und Glück

Guildo Horn, DE 1998
Der Ret­ter

Mit dem Islän­der Paul Oscar, den die ARD als Star­gast zur deut­schen Vor­ent­schei­dung ein­flie­gen ließ, und der schel­misch “alle Swü­le” im Bre­mer Publi­kum grüß­te, wor­über sich Mode­ra­tor Axel “Alexis” Bult­haupt beson­ders strah­lend freu­te, hat­te der Grand Prix Euro­vi­si­on, schon seit jeher die jähr­li­che Fuß­ball­welt­meis­ter­schaft der Schwu­len, im Vor­jahr end­lich sein offi­zi­el­les Com­ing Out geschafft. So erscheint die Teil­nah­me von Rosen­stolz an der dies­jäh­ri­gen Vor­ent­schei­dung nur fol­ge­rich­tig.

wei­ter­le­senDE 1998: Die Zeit voll Har­mo­nie und Glück