ESC 1973: Du sagst nie­mals nein

Logo des Eurovision Song Contest 1973
Das Jahr des Dober­manns

Die Lust­lo­sig­keit der deut­schen Vor­ent­schei­dung räch­te sich für uns. Die Prot­ago­nis­tin ahn­te es bereits im Vor­feld: “Bringst Du Trä­nen von ges­tern zurück?”, so eine der Fra­gen aus ihrer wun­der­ba­ren, im Ver­gleich mit den eher Auf­bruchs­stim­mung ver­brei­ten­den Bei­trä­gen der letz­ten Jah­re jedoch etwas ver­zagt wir­ken­den Hym­ne ‘Jun­ger Tag’, wel­che die Juro­ren mit einem kla­ren und ein­deu­ti­gen “Ja!” beant­wor­te­ten. Nach drei drit­ten Rän­gen in Fol­ge konn­te der nun­meh­ri­ge (rech­ne­risch kor­rek­te) neun­te Platz nur als ech­te Ent­täu­schung gel­ten. Oder lag es an dem Spon­tan­au­gen­krebs ver­ur­sa­chen­den, grell­gel­ben Folk­lo­refum­mel, den die für Deutsch­land star­ten­de Dänin Git­te Hæn­ning in Luxem­burg trug?

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DE 1973: Was ist Dein Geschenk an mich?

Gitte, DE 1973
Die For­dern­de

Was ist schon ein Jahr?”, so lau­tet die ori­gi­nal­ge­treue Über­set­zung eines spä­te­ren Sie­ger­ti­tels beim Grand Prix Euro­vi­si­on. Nun: augen­schein­lich jede Men­ge, wenn es zwi­schen zwei deut­schen Vor­ent­schei­dun­gen liegt. Rein for­mal unter­schied sich das dies­jäh­ri­ge Fina­le aus Frank­furt kaum vom dem von 1972 aus Ber­lin: es gab wie­der­um zwölf Bei­trä­ge und zehn Juro­ren (davon fünf “musik­in­ter­es­sier­te Lai­en”), die jeden Song mit einem bis fünf Punk­ten zu bewer­ten hat­ten. Selbst die bei­den Schla­ger­pär­chen Cin­dy & Bert (DE 1974, DVE 1978) sowie Inga & Wolf waren erneut dabei.

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