<span class="caps">ESC</span> 1977: Kojak, Hijack, me and you

ESC 1977: Kojak, Hijack, me and you

Der diesen Wettbewerb ausrichtende britische Sender hatte in diesem Jahr kein glückliches Händchen: nur zwei Stunden vor der geplanten Ausstrahlung seiner Vorentscheidung A Song for Europe traten die Kameraleute der BBC in einen unbefristeten Streik, weswegen auch der ursprünglich für den 2. April 1977 terminierte Song Contest verschoben werden musste. Dann fielen die Postkarten zwischen den Songs, die - wie schon 1970 - in den jeweiligen Teilnehmerländern aufgezeichnet werden sollten, Budgetkürzungen zum Opfer. Zwar drehte die BBC stattdessen mit den angereisten Delegationen in einem Londoner Restaurant, entschloss sich dann aber, das Filmmaterial nicht einzusetzen: Bilder von den Sänger/innen, wie sie auf Kosten der Gebührenzahler speisen, kämen…
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Deut­scher Vor­ent­scheid 1977: My Mes­sa­ge will not be too late

Deut­scher Vor­ent­scheid 1977: My Mes­sa­ge will not be too late

1977 feierte die weltweite, aus dem schwulen Untergrund hervorgegangene Discowelle ihren kommerziellen wie künstlerischen Höhepunkt. Filme wie Saturday Night Fever mit John Travolta pushten die Hits der Bee Gees, Donna Summer stöhnte sich mit 'I feel Love' durch alle Hitparaden und deutsche Komponisten wie Frank Farian (Boney M), Rolf Soja (Baccara [LU 1978, Melodifestivalen 2004]) oder Sylvester Levay, die zu den Pionieren der fröhlichen Revolution zählten, erzielten Welthits. Letzterer belieferte das von Michael Kunze produzierte Mädchentrio Silver Convention, dessen genialer, lediglich auf einem süchtig machenden Basslauf, harten Discogeigen und sechs Worten Text ("Fly Robin fly, up up to the Sky") basierender Kokainverherrlichungssong bereits 1975…
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