Kasach­stan gewinnt die Türk­vi­zyon 2014

Mit einem Über­ra­schungs­sieg für das zwi­schen dem Kas­pi­schen Meer und Chi­na gele­ge­ne Kasach­stan, das neunt­größ­te Land der Erde, ging heu­te Abend das Fina­le der zwei­ten Türk­vi­zyon, des osma­ni­schen Gegen­ent­wurfs zum Euro­vi­si­on Song Con­test, zu Ende. Über­ra­schend vor allem des­we­gen, weil Zha­nar Dugal­o­va im Semi­fi­na­le am Mitt­woch, in dem exakt die sel­ben 25 Juro­ren abstimm­ten wie heu­te, noch auf dem drit­ten Rang lan­de­te. Doch anschei­nend war den aus­rich­ten­den Tata­ren ein Heim­sieg des vor­ges­tern noch haus­hoch oben lie­gen­den Aydar Suley­man, der heu­te auch noch vom letz­ten Start­platz aus ins Ren­nen durf­te, zu offen­sicht­lich, und so einig­te man sich auf die wäh­rend der Tro­phä­en­über­ga­be ob des uner­war­te­ten Glücks auf sehr nied­li­che Wei­se fas­sungs­lo­se Zha­nar. Und zu Recht!

Mach­te viel Wind: Türk­vi­zyons­sie­ge­rin Zha­nar aus Kach­a­stan

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Is it right? Ergeb­nis­kor­rek­tur bei der Türk­vi­zyon

Nach dem es im gest­ri­gen Semi­fi­na­le der Türk­vi­zyon 2014 zu Unre­gel­mä­ßig­kei­ten bei der Jury­wer­tung kam, kor­ri­gier­te der ver­ant­wort­li­che Sen­der nach Mit­tei­lung von Euro­voix heu­te das offi­zi­el­le Ergeb­nis, mit dem Neben­ef­fekt, dass nun 15 anstel­le der ursprüng­lich geplan­ten zwölf Län­der ins mor­gi­ge Fina­le (ab 17 Uhr auf Mai­dan TV, Live­stream hier) ein­zie­hen. Turk­me­ni­stan, dass sich vor­schrifts­wid­rig selbst fünf Punk­te gab, sowie Bos­ni­en, dem bei der Addi­ti­on der ein­zel­nen Jury­vo­tes ver­se­hent­lich drei Punk­te zu viel gut­ge­schrie­ben wur­de, und die nach der Rich­tig­stel­lung des Ergeb­nis­ses bei­de nicht mehr zu den Top 12 zäh­len, dür­fen den­noch im Fina­le star­ten. Als Nach­rü­cker pro­fi­tie­ren die punkt­gleich mit Bos­ni­en lie­gen­den Län­der Bul­ga­ri­en und Sacha (Jaku­ti­en) sowie Aser­bai­dschan, das zwar nur auf Rang 14 kam, aber nach dem neu­en Punk­te­stand zwei Zäh­ler mehr vor­wei­sen kann als die unge­schick­ten Turk­me­nen.

Super: die Scha­ma­nin aus Sacha ist nun auch im Türk­vi­zyons-Fina­le

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Türk­vi­zyon 2014: Tata­ri­sche Pfer­de ren­nen ins Fina­le

Vor gut zwei Stun­den ging in der tata­ri­schen Haupt­stadt Kasan das Semi­fi­na­le der Türk­vi­zyon 2014 zu Ende. Mit einem eindeutigen1)Der ver­an­stal­ten­de Sen­der Mei­dan TV gab sämt­li­che Punk­te­wer­tun­gen bekannt. Sie­ger: dem Heim­bei­trag! Und das zu Recht: Gay­dar, Ver­zei­hung: Aydar Suley­ma­nov über­zeug­te mit einem mit­rei­ßen­den Eth­no­stam­pfer über ‘Rei­ten­de Pfer­de’, was nicht nur vom Titel her an ‘Dschinghis Khan’ (DE 1979) erin­nert. Von der Kin­der­lied­haf­tig­keit des Sie­gel-Songs weit ent­fernt, wuss­te der druck­vol­le Bei­trag Tatarstans auch durch eine beein­dru­cken­de Show mit vie­len Tän­zern und einem rie­si­gen Fes­sel­bal­lon zu über­zeu­gen, auf den man Aydar per Fla­schen­zug hob. Ob er nach die­ser Ein­la­ge aller­dings noch sie­ben Kin­der zeu­gen kann in einer Nacht, wage ich zu bezwei­feln: sein Kos­tüm-Har­ness schien mir doch schmerz­haft eng zu sit­zen. Wir hin­ge­gen ver­sau­ten unse­re Türk­vi­zyons-Pre­miè­re: Fah­ret­tin Güneş muss­te von Start­platz 2 aus ins Ren­nen, bekannt­lich der Todes­s­lot. Und so hat­te er mit eini­gen Ton­pro­ble­men zu kämp­fen, aller­dings wirk­te die – vom deut­schen Sen­der Türk­show groß ange­kün­dig­te – Tanz­cho­reo­gra­fie ziem­lich kläg­lich. Deutsch­land schei­det somit aus.

Noch fit im Schritt? Aydar (Tatar­stan)

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Fußnote(n)   [ + ]

1. Der ver­an­stal­ten­de Sen­der Mei­dan TV gab sämt­li­che Punk­te­wer­tun­gen bekannt.

Türk­vi­zyon 2014: Tuwa wie­der dabei

Noch knapp drei Stun­den, dann beginnt in der tata­ri­schen Metro­po­le Kasan, der tür­ki­schen Kul­tur­haupt­stadt 2014, das Semi­fi­na­le der dies­jäh­ri­gen Türk­vi­zyon. Nach Zäh­lung von heu­te früh mit 25 Teil­neh­mer­län­dern: die Dele­ga­ti­on der süd­si­bi­ri­schen, zu Russ­land gehö­ren­den Repu­blik Tuwa, die bei der Start­platz­aus­lo­sung am Mon­tag nicht prä­sent war, ist ges­tern spät in der Nacht doch noch in Kasan ein­ge­trof­fen. Sie erhielt nun den letz­ten Start­platz. Nicht geschafft hat es nach allem Anschein hin­ge­gen Ïpek Amber, die Ver­tre­te­rin Nord­zy­perns: da Russ­land den tür­kisch besetz­ten Teil der Mit­tel­meer­in­sel nicht als Staat aner­kennt (wie alle Län­der außer der Tür­kei), durf­te sie nicht nach Tatar­stan ein­rei­sen. Der deut­sche Reprä­sen­tant Fah­ret­tin Güneş  geht von Start­platz 2 aus ins Ren­nen um einen der zwölf Final­plät­ze für Frei­tag. Anders als ursprüng­lich ver­kün­det, gibt es nun doch kein Tele­vo­ting – angeb­lich aus tech­ni­schen Grün­den, da vie­le der Teil­re­pu­bli­ken und Regio­nen über kein eigen­stän­di­ges Tele­fon­netz ver­fü­gen. Um 17 Uhr mit­tel­eu­ro­päi­scher Zeit geht’s los, zu sehen ist die Live-Über­tra­gung des Sen­ders TMB (Live­stream) even­tu­ell auch über den deut­schen Satel­li­ten­sen­der Türk­show und auf TRT Avaz (ohne Garan­tie). Eine Lis­te der poten­ti­el­len Live­streams gibt es bei euro­voix.


Dumm gelau­fen: Ïpek (Nord­zy­pern) schei­ter­te an der Pass­kon­trol­le

Türk­vi­zyon 2014: zurück zu 24

Noch zwei Tage bis zum Halb­fi­na­le der zwei­ten Türk­vi­zyon im tata­ri­schen Kasan, und das Durch­ein­an­der könn­te nicht grö­ßer sein. Wie euro­voix berich­tet, gaben die Ver­an­stal­ter soeben die (aus­ge­los­te) Start­rei­hen­fol­ge für das Semi­fi­na­le am Mitt­woch bekannt, in dem sämt­li­che teil­neh­men­den Län­der gegen­ein­an­der antre­ten. Und dies schei­nen nach der aktu­el­len Auf­lis­tung nur noch 24 zu sein: Tuwa und Nord­zy­pern feh­len. In letz­te­rem Fal­le scheint dies poli­ti­sche Hin­ter­grün­de zu haben: Russ­land erkennt (wie alle Staa­ten außer der Tür­kei) den tür­kisch besetz­ten Teil der Mit­tel­meer­in­sel nicht als eigen­stän­di­gen Staat an, so dass Ïpek Amber, die aus­ge­wähl­te Reprä­sen­tan­tin, mit ihrem von den nord­zy­pri­schen Behör­den aus­ge­stell­ten Pass nicht nach Tatar­stan, wo der Con­test statt­fin­det, ein­rei­sen kön­ne. Nach Anga­ben der Sän­ge­rin arbei­te man hart an einer Lösung, ange­sichts der Kür­ze der Zeit muss es aber als unwahr­schein­lich gel­ten, dass die Ver­tre­te­rin der Kuzey Kıbrıs Türk Cumhu­ri­y­e­ti in Kasan an den Start gehen kann. Wes­we­gen Tuwa nicht mehr auf der Lis­te steht, ist bis dato nicht bekannt.

Und natür­lich darf auch hier das Dis­ney­land von Skop­je nicht feh­len (MK)

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Türk­vi­zyon 2014 ohne alba­ni­sches Feu­er?

Nur noch eine Woche bis zum Fina­le der Türk­vi­zyon 2014 im tata­ri­schen Kasan, und erneut regiert das völ­li­ge Cha­os. Hieß es ursprüng­lich ein­mal, alle Teil­neh­mer soll­ten bis zum 30. Sep­tem­ber fest­ste­hen, so tauch­te ges­tern wie aus dem Nichts die am kas­pi­schen Meer gele­ge­ne Erd­öl­dik­ta­tur Turk­me­ni­stan auf der offi­zi­el­len Län­der­lis­te des osma­ni­schen Gegen-Grand-Prixs auf. Heu­te reich­te man sogar die Reprä­sen­tan­tin des nach sei­ner Abspal­tung von der Sowjet­uni­on vor allem durch einen bizar­ren Per­so­nen­kult um den 2006 ver­stor­be­nen, selbst­er­nann­ten “Türk­men­başy” (den ehe­ma­li­gen KP-Vor­sit­zen­den und anschlie­ßen­den Dik­ta­tor Sapar­my­rat Nyýa­zow) bekannt gewor­de­nen Staa­tes nach: Züleyha Kakay­e­va heißt sie und ver­hüllt sich auf dem Pres­se­fo­to der Türk­vi­zyons­sei­te unter einem far­ben­fro­hen Kopf­tuch. Trotz des Neu­zu­gangs ist unklar, wie vie­le Län­der nun in Kasan an den Start gehen, denn es herrscht Kon­fu­si­on um die Teil­nah­me Alba­ni­ens.


Zu unzüch­tig für die Türk­vi­zyon? Die Alba­ne­rin Xhoi und ihr Bei­trag ‘Feu­er und Luft’

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Türk­vi­zyon 2014: tanzt Deutsch­land sich nach oben?

Eine sechs­köp­fi­ge Tanz­grup­pe wird den deut­schen Ver­tre­ter bei der Türk­vi­zyon 2014, Fah­ret­tin Güneş, beglei­ten, wie der ver­ant­wort­li­che Köl­ner Sen­der Türk­show heu­te bekannt gab: vier fesche Jungs und zwei Mädels um den Köl­ner Cho­reo­gra­phen Savaş Nart. Die Nart Dance Group ver­mischt nach Mit­tei­lung von Türk­show moder­ne und folk­lo­ris­ti­sche Tanz­ele­men­te mit aus­ge­fal­le­ner Kos­tü­mie­rung und Trom­mel­be­glei­tung zu einer spek­ta­ku­lä­ren Show und soll so die per­fek­te Beglei­tung zu Fah­ret­tins selbst geschrie­be­nem Wett­be­werbs­bei­trag ‘Sev­diğim’ (sinn­ge­mäß ‘Mei­ne Gelieb­te’) abge­ben, den Türk­show als Mix aus tür­ki­schen Melo­di­en mit zen­tral­asia­ti­schen Moti­ven und Pop- und Rock­ele­men­ten beschreibt, des­sen Ver­öf­fent­li­chung aber noch aus­steht. Deutsch­land betei­ligt sich das ers­te Mal am osma­ni­schen Grand-Prix-Gegen­ent­wurf, der am 19. und 21. Novem­ber in der tata­ri­schen Metro­po­le Kasan statt­fin­det.

Aus­schnit­te aus Nart-Cho­reo­gra­fi­en

Teil­neh­mer­re­kord bei der Türk­vi­zyon 2014

Wäh­rend beim rich­ti­gen Euro­vi­si­on Song Con­test die Zit­ter­par­ti­en um die Teil­nah­me Bos­ni­ens (Geld­sor­gen) und Grie­chen­lands (der neue Staats­sen­der NERIT war­tet noch auf die Auf­nah­me in die EBU) wei­ter­ge­hen, expan­diert der osma­ni­sche Able­ger Türk­vi­zyon fröh­lich und chao­tisch wei­ter. Sah es dort zunächst so aus, als ob der im kul­tu­rel­len Bewusst­sein noch nicht sehr stark ver­an­ker­te Con­test schrump­fen wür­de, so über­trifft die aktu­el­le Teil­neh­mer­zahl der zwei­ten Aus­ga­be am 19. und 21. Novem­ber 2014 im tata­ri­schen Kasan mitt­ler­wei­le die­je­ni­ge der Pre­mie­ren­aus­ga­be von Eskişe­hir. Neben Basch­kor­to­stan, wo bei der gest­ri­gen Vor­ent­schei­dung die acht­köp­fi­ge, aus Mos­kau­er und basch­ki­ri­schen Musik­stu­den­ten bestehen­de Grup­pe Zaman (Zeit), die es sich laut Euro­voix zur Auf­ga­be gemacht habe, tra­di­tio­nel­le basch­ki­ri­sche Kul­tur mit zeit­ge­mä­ßen Sounds zu ver­bin­den, und die optisch wie eine Kreu­zung aus Cleo & Dona­tan (PL 2014) mit Dschinghis Khan (DE 1979) wirkt, mit dem Song ‘Kubair’ gewann, gab heu­te über­ra­schend der in Istan­bul leben­de und durch sei­ne Teil­nah­me an einer Cas­ting­show Bekannt­heit erlangt haben­de, in Bul­ga­ri­en gebo­re­ne Sän­ger İsmail Matev auf Face­book bekannt, für sein (bis zu die­sem Zeit­punkt nicht auf der Wett­be­werbs­lis­te ste­hen­des) Hei­mat­land anzu­tre­ten, was kur­ze Zeit spä­ter auf der offi­zi­el­len Türk­vi­zyon-Sei­te bestä­tigt wur­de. Man gewinnt so ein biss­chen den Ein­druck, als kön­ne dort jeder für ein belie­bi­ges Land mit­ma­chen, der nur möch­te. Herr Sie­gel: wol­len sie nicht rasch Sür­priz (DE 1999) reani­mie­ren? Für, sagen wir, Liech­ten­stein?

İsmail Matev singt für Bul­ga­ri­en bei der Türk­vi­zyon (Reper­toire­bei­spiel)

Türk­vi­zyon 2014: die Teil­neh­mer­lis­te

2. Song Con­test des tür­ki­schen Kul­tur­rau­mes. 19. und 21.11.2014 in Kasan, Tatar­stan (Auto­no­me rus­si­sche Repu­blik).
Land / Repu­blikTeil vonInter­pretSongÜber­set­zung
Alba­ni­enALXho­ana Bej­koZjarr dhe AjërFeu­er und Luft
Aser­bai­dschanAZElvin Ordubad­liDivlə­rin yal­qız­lığıEin­sam­keit der Rie­sen
Bal­ka­ri­enRUEldar Zha­ni­ka­evBara­maGeh
Basch­kor­to­stanRUZamanKubairEpos
Bos­ni­enBAMen­sur Sal­kićŠutimIch bin still
Bul­ga­ri­enBGİsmail MatevYol­la­ra, Taşla­raStra­ßen, Stei­ne
Cha­kas­si­enRUDmi­triy Saf’yanov + Saya­na Sobi­ro­vaOshik­baFeh­ler
Deutsch­landDEFah­ret­tin GüneşSev­diğimMei­ne Gelieb­te
Gag­au­si­enMDMari­ya TopalAala­dımIch wein­te
Geor­gi­enGEAysel Məm­mədo­va + Ayla Şiri­y­e­vaTen­ha­yamIch bin allein
IrakIQAhmet Duz­luCal Kal­bi­miMein Herz gestoh­len
IranIRBarışHeydar BabaVater Heydar
Kasach­stanKZZha­nar Dugal­o­vaІzіn kөremIch sehe sei­ne Spur
Kir­gi­si­enKGNon-StopSeze BilRhyth­mus der Jah­res­zei­ten
KrimUADar­i­na Sin­içki­naSuya giderWenn sie gehen
Maze­do­ni­enMKKaan Maz­harYolu­mu BulurumIch fin­de mei­nen Weg
Rumä­ni­enROCen­giz Erhan + Gafar Alev SibelGen­clik basa bir gelirMan ist nur ein­mal jung
Russ­landRUKazan WorldSon kөtəmAuf dich zu war­ten
Sacha (Jaku­ti­en)RUVlad­le­na Iva­no­vaKynTag
Tatar­stanRUAydar Suley­ma­novAtlar Cha­baRen­nen­de Pfer­de
Tür­keiTRFun­da KılıçHop­paLeicht­fer­tig
Turk­me­ni­stanTMZüleyha Kakay­e­vaShik­ga-Shik­ga biler­zikSchütt­le das Arm­band
TuwaRUAyas Kul­larSub­e­deiSub­u­t­ei
Ukrai­neUANata­li DenizSän BenimDu bist mein
Usbe­ki­stanUZAzi­za Niz­amo­vaDun­yo bol­sin OmonWelt sei unser

Türk­vi­zyon 2014: Spock & Uhu­ra für Kir­gi­si­en

Am Wochen­en­de bestimm­ten zwei wei­te­re Län­der in natio­na­len Vor­ent­schei­dun­gen ihre Vertreter/innen für die zwei­te Türk­vi­zyon im tata­ri­schen Kasan am 19. und 21. Novem­ber die­sen Jah­res. In Kir­gi­si­en konn­te das Duo Non-Stop die jeweils hälf­tig mit­stim­men­den Juro­ren und die per Tele­vo­ting abstim­men­den Zuschau­er für sich begeis­tern. Und zu Recht! Über­zeug­ten die Bei­den doch nicht nur durch eine ent­fernt an das Raum­schiff Enter­pri­se ange­lehn­te Optik, – es fehl­ten nur die lan­gen Ohren für ihn und die rie­si­gen gol­de­nen Kreo­len für sie – tol­le Büh­nen­kla­mot­ten und einen direkt aus Tron ent­lie­he­nen Büh­nen­hin­ter­grund, son­dern auch durch einen hüb­schen Dan­cestamp­fer namens ‘Seze Bil’. Sehr lus­tig auch die Sie­ger­re­pri­se am gest­ri­gen Sonn­tag (zu sehen ab Minu­te 3:30 im Video), als sie den fröh­lich in den Song­auf­takt wei­ter­la­bern­den Mode­ra­to­ren das zum Sin­gen benö­tig­te Mikro fast schon aus den Hän­den wrin­gen muss­ten.

Und Kat­ja Ebsteins ‘Theater’-Pantomimen sind auch dabei! (KG)

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Türk­vi­zyon 2014: da waren’s wie­der 24

Alba­ni­en, das die­ser Tage erst ver­bind­lich sei­ne Teil­nah­me am Euro­vi­si­on Song Con­test 2015 zusag­te, ist zugleich das neu­es­te Mit­glied im Kreis der Türk­vi­zyon-Län­der. Somit bleibt – falls es nicht noch zu wei­te­ren kurz­fris­ti­gen Ände­run­gen kommt – die Anzahl der Teil­neh­mer­län­der bei der zwei­ten Aus­ga­be des osma­ni­schen Grand-Prix-Gegen­ent­wurfs im tata­ri­schen Kasan genau so hoch wie bei der Pre­miè­re im tür­ki­schen Eskişe­hir, näm­lich bei 24. Anstel­le der auto­no­men rus­si­schen Repu­bli­ken Altai und Keme­ro­wo sowie des Koso­vos und Weiß­russ­lands tre­ten nach der­zei­ti­gem Stand Alba­ni­en, Deutsch­land, der Iran und Russ­land an. Die ski­pe­ta­ri­sche Ver­tre­te­rin in Kasan heißt Xho­ana Bej­ko, auch unter Xhoi bekannt (die­je­ni­ge für Wien ent­schei­det sich natür­lich erst beim tra­di­tio­nel­len Fes­ti­va­li i Kën­gës vom 26. bis 28. Dezem­ber die­sen Jah­res). Ein wei­te­res Land, das bei bei­den Wett­be­wer­ben mit­macht, ist Bos­ni­en. Dort prä­sen­tier­te der Pri­vat­sen­der Hayat, der für den Türk­vi­zyon-Bei­trag ver­ant­wort­lich zeich­net, heu­te den Video­clip zu Men­sur Sal­kićs Song ‘Šutim’: ein durch­aus moder­ner Pop­song, der zu gefal­len weiß!


War­um Men­sur eine Kon­di­to­ren­uni­form trägt, erschließt sich mir nicht. Wobei, süß ist er ja!