Atemlos durch die Balladennacht: die Remixe sind da!

Nachdem am gestrigen Supersamstag die letzten öffentlichen Vorentscheide der Eurovisionssaison 2017 über die Bühne gingen und wir noch immer auf die vier bzw. fünf letzten intern ausgewählten Beiträge für Kiew warten (als da wären: der für den heutigen Abend gegen 18 Uhr angekündigte, angeblich von einem international bekannten Duo interpretierte sanmarinesische Song; der für den morgigen Montag beworbene bulgarische Beitrag; das erst für den kommenden Samstag annoncierte, von Artsvik gesungene armenische Lied; die bereits angekündigte anglifizierte Fassung des albanischen Songs ‚Botë‘ alias ‚World‘ sowie der russische Beitrag – wobei es immer unwahrscheinlicher wird, dass das mit dem Gastgeberland Ukraine kriegerisch verfeindete Land überhaupt teilnimmt), haben neben Weißrussland nun noch weitere Teilnehmernationen aufgefrischte Fassungen ihrer Songs für Kiew vorgestellt. So zum Beispiel die Schweizer, die das hoffnungslos öde ‚Apollo‘ von Timebelle musikalisch deutlich aufdramatisierten und auch die Stimme ihrer rumänischstämmigen Leadsängerin im Tonstudio mit dem Dampfstrahler behandelten. Hilft natürlich auch alles nichts mehr, aber den Versuch war’s wert.

Prominent verpackt: Zeus und Apollo, die eidgenössischen Wunderwaffen (CH)

weiterlesen

Türkvizyon 2016: auch Polen debütiert

Die Gerüchte existierten schon länger, heute bestätigten sie sich: neben Lettland, Schweden, den Niederlanden und Moldawien treten auch unsere polnischen Nachbarn 2016 erstmals beim osmanischen Gegenentwurf zum Eurovision Song Contest, der Türkvizyon, an. Und auch hier bewahrheitet sich erneut, dass der türkische Eurovisionsableger in besonderer Zahl besonders ehrgeizige Kombattant/innen anzieht, die sich in den verschiedenen nationalen Grand-Prix-Vorentscheidungen noch nicht durchsetzen konnten: Olga Shimanskaya (in deutscher Schreibung: Olga Schimanskaja) vertritt nämlich den Weichselstaat in Istanbul, ihres Zeichens Leadsängerin des weißrussischen (!) Musikprojektes Napoli. Das versuchte es seit 2014 durchgehend beim Vorentscheid in Minsk und erzielte 2016 – da bereits vom Trio zur Solosängerin zusammengeschrumpft – mit dem grauenhaften ‚My Universe‘ und zweiten Platz das beste Ergebnis. Anschließend trat Olga mit dem selben Song auch in Warschau zur ESC-Auswahl an, wo sie allerdings Letzte wurde. Nun also ab zur Türkvizyon – die Tochter einer polnischen Mutter (und von Götz George?) spricht zwar kein Wort Türkisch, freut sich aber dennoch auf ihren Titel ‚Masal gibi bu dünya‘ (‚Die Welt ist wie ein Märchen‘) und will in Istanbul zudem mit einem „ungewöhnlichen Kleid“ punkten, wie sie Eurovoix verriet. Auch beim belarussischen Eurovisionsvorentscheid steht sie 2017 übrigens erneut auf der Teilnehmerliste! Mit ihrer Partizipation ist der Länderrekord der vierten Ausgabe der Türkviyzon wieder hergestellt – vorausgesetzt, der Musiksender TMB schafft es noch, das in achtzehn Tagen angesetzte Event auf die Beine zu stellen. Bislang herrscht nämlich von offizieller Seite immer noch das Schweigen im Walde…

Tolle Kleider tragen kann sie: Schimanskis Olga (Repertoirebeispiel)

[UPD]: Rücktritt bei der Türkvizyon 2016

Es ist vollbracht: mit der Anmeldung Moldawiens zum Gesangswettbewerb der Turkvölker wurde die bisherige Partizipanten-Höchstmarke aus dem Jahr 2014 überboten. 26 25 Länder, Regionen oder Volkgruppen treten nach derzeitigem Stand zwischen dem 14. und 18. Dezember 2016 in Istanbul beim vierten osmanischen Wettsingen gegeneinander an. Dieses Zeitfenster nannte jedenfalls unlängst die lettische Türkviyzons-Teilnehmerin Oksana Bilera, während sich die türkischen Organisatoren weiterhin in Schweigen hüllen, was die Termine und den Austragungsort angeht – bis dato fielen neben der Bosporus-Metropole auch die Namen Ankara und Antalya.

Update: Nämliches Schweigen scheint zum Problem zu werden – wie Eurovoix soeben vermeldete, zog Chakassien mutmaßlich aufgrund der mangelnden Kommunikation der Veranstalter heute seine Teilnahme zurück. Irenek Khan, die Ende Oktober in einem Vorentscheid ausgewählte Band, darf damit nicht nach Istanbul fahren. Damit ist der vor wenigen Minuten gemeldete Teilnehmerrekord vorerst hinfällig. Auch an der Bala Türkvizyon, dem Kinderwettbewerb, wollen sich die Chakassen 2016 nicht beteiligen.

15 14 Gruppen und Sänger/innen sind bislang namentlich bekannt, darunter der deutsche Repräsentant Seyran, der erst heute im Interview mit Irving „Dr. Eurovision“ Wolther erzählte, dass er für Istanbul noch zwischen einer Ballade und einem Uptemposong schwanke, auf jeden Fall aber „den Turkvision Song Contest gewinnen und nach Deutschland holen“ wolle. Ich drücke die Daumen!

Lässt die Sonne scheinen: Deutschlands Türkvizyons-Vertreter Seyran (Repertoirebeispiel)

weiterlesen

Schweden unterwandert nun auch die Türkvizyon

Alles vermischt sich auf das Schönste: während der Eurovision Song Contest seinen Wirkungskreis seit geraumer Zeit immer weiter in den Kaukasus und zuletzt sogar nach Ozeanien hinein erweitert und neben der zweimaligen Einladung Australiens derzeit über ein Mitmachen Kasachstans und mittelfristig sogar Chinas diskutiert wird, geht der osmanische Gegenentwurf zum europäischen Gesangswettbewerb, die Türkvizyon, einen ähnlichen Weg. Nach Deutschland, das seit drei Jahren beim musikalischen Wettstreit der Turkvölker mitwirkt, nehmen an der vierten Ausgabe der Türkvizyon im Dezember 2016 erstmals auch die Niederlande und das Eurovisions-Powerhouse Schweden teil, wie eurovoix berichtet. Dem Portal zufolge existierten zudem Gerüchte, dass auch Lettland und Polen bereit stünden. Wie für Deutschland geht auch für die Holländer bei der Türkvizyon ein gebürtiger Aserbaidschaner an den Start: Elcan Rzayev kam – ebenso wie unser Abgesandter Seyran – in Baku zur Welt, wo er Gesang studierte. Er lebt seit 2000 in den Niederlanden und veröffentlichte bereits drei Studioalben, lässt sich aber auch für Hochzeiten buchen. Seinen Titel ‚Ana vətən‘ (‚Mein Mutterland‘) schrieb er selbst.

Der niederländische Türkvizyons-Repräsentant Elcan (Repertoirebeispiel)

weiterlesen

Jamala war nicht genug: wohl keine türkische ESC-Rückkehr

So langsam füllt sich das Teilnehmerfeld für die vierte Ausgabe des osmanischen Liederwettstreits Türkvizyon, der im Dezember 2016 stattfinden soll – auch wenn bislang noch immer kein konkreter Termin für die Sendung feststeht und noch nicht einmal Istanbul als (erneuter) Austragungsort hundertprozentig sicher ist. Dessenungeachtet fanden gestern in der autonomen moldawischen Region Gagausien und in der russischen Republik Chakassien Vorentscheidungen statt. In der gagausischen Hauptstadt Comrat setzte sich bei der reinen Interpretenauswahl nach einer Meldung von Eurovoix die Sängerin Julia Arnaut gegen elf Konkurrent/innen durch. Ihr wird nun ein speziell für die Türkvizyon komponierter Song auf den Leib geschneidert. In Abakan, der Metropole Chakassiens, gewann die Folkrockband Irenek Khan die Wahl. Ihr Song steht bereits fest: er heißt ‚Kukushka‘ (‚Kuckuck‘), kann aber leider nicht an die musikalische Güte des gleichnamigen ukrainischen Vorentscheidungsbeitrags von 2011, gesungen von der fabelhaften Zlata Ognevich (→ UA 2013), anschließen. Damit kennen wir bislang die Namen von acht Repräsentant/innen und von zwei Beiträgen für die Ersatz-Eurovision der Turkvölker. 22 Länder, Regionen oder Ethnien haben bislang zugesagt, darunter Deutschland, das vom Kölner Seyran Ismayilkhanov vertreten wird.

Lenny Kuhr trifft Yüksek Sadakat: die chakassische Band Irenek „Chaka“ Khan vertritt die Republik bei der Türkvizyon 2016

weiterlesen

Festivali i Këngës: mehr Demokratie wagen

Wie Eurovoix heute berichtet, soll das Publikum beim albanischen Eurovisionsvorentscheid erstmalig ein Mitspracherecht erhalten. Das seit 2008 als nationales Finale genutzte, seit 55 Jahren bestehende und in Anlehnung an das italienische San-Remo-Festival gegründete Festivali i Këngës, bei dem bislang eine mit verdienten Künstler/innen des Volkes und Funktionären besetzte Jury das alleinige Sagen hatte, öffnet sich damit erstmalig der Vox populi. Wenn auch mit ganz behutsamen Babyschritten: in den beiden Semis des FiK, in denen insgesamt 24 Acts antreten, bestimmt ein aus handverlesenen Zuschauer/innen zusammengesetztes Panel drei Titel, die ins Finale einziehen dürfen. Eine Pressejury wählt weitere drei Finalisten, die eingangs erwähnte Senderjury hingegen ganze acht. Schon klar, wer hier die Hosen anhat! Im Finale selbst gibt es einen 60/40-Split, und natürlich zählt das Votum der „Professionellen“ auch hier mehr. So ganz scheinen die RTSH-Verantwortlichen dem gemeinen Plebs also noch nicht zu trauen. Mit wem man als albanischer Grand-Prix-Fan schlafen muss, um einen Platz in der Zuschauerjury zu ergattern, darüber schweigt sich der Sender indes aus. Ein offizieller Sendetermin steht ebenfalls noch nicht fest, wobei die Show traditionell um Weihnachten herum über die Bühne geht. Wenn sich die Albaner jetzt noch überwinden können, ihren Beitrag in Landessprache und ohne die meist katastrophalen musikalischen Umbauarbeiten am ausgewählten Song gen Kiew zu schicken, könnte es vielleicht auch mal wieder was werden…

Wer hat mein Lied so zerstört, Ma? Eneda Gebühr mit der Originalfassung ihres ESC-Beitrags von 2016

weiterlesen

Die BBC sucht „den Klassenbesten“

Heute eröffnete die britische BBC offiziell die Suche nach dem Eurovisionsbeitrag 2017. Dabei will man sich desselben Verfahrens bedienen wie bereits 2016: erneut können interessierte Songschreiber ein Lied einreichen; eine Jury aus Mitgliedern des britischen Grand-Prix-Fan-Clubs OGAE nimmt die Herkulesaufgabe auf sich, diese zu sichten. Gleichzeitig hält der Sender selbst mit Hilfe der Plattenfirmen aktiv Ausschau nach professionellen Beiträgen. Die Anforderungen seien nach Angaben von Hugh Goldsmith, dem Musikkonsultanten der BBC, hoch: „Gut genügt nicht… es muss großartig sein! Der Siegersong muss gefühlvollen Text und eine einprägsame Melodie mit einer brillanten Produktion verbinden. Wir wollen den Klassenbesten“! Wie schon im Vorjahr soll das Publikum alleine die finale Entscheidung fällen: in einem offenen Vorentscheid namens Eurovision: you decide will man eine schmale Auswahl der kommissionierten Songs präsentieren. Ein Termin hierfür steht noch nicht fest. 2016 konnten sich bekanntlich die aus The Voice bekannten Castingshow-Buben Joe & Jake in diesem Format durchsetzen, schwerlich die Klassenbesten im Fach Pop, aber zumindest ein deutlicher Fortschritt gegenüber den von der BBC hausintern ausgewählten Musikgeronten Engelbert (UK 2012) und Bonnie Tyler (UK 2013). Auch J&J konnten beim Hauptwettbewerb jedoch lediglich den 24. Platz belegen, nachdem die Mutter aller öffentlich-rechtlichen Sender mal wieder bei der Bühnenpräsentation sparte und das The-Allisons-Update (UK 1961) im showtechnisch gewieft aufgestellten Umfeld des Eurovision Song Contest vergleichsweise amateurhaft wirkte. Hoffen wir mal, dass es für das Big-Five-Land diesmal besser läuft.

Klassenbeste in Sachen Milchflaum: Joe & Jake (UK)

Doch schon: Jamala veröffentlicht Videoclip zu ‚1944‘

Wenn man der aktuellen Eurovisionskönigin Jamala eines sicher nicht vorwerfen kann, dann, dass sie mit ihrem Beitrag ‚1944‘ einen besonders schnellen Euro machen wollte. Ganze vier Monate nach ihrem Sieg in Stockholm veröffentlichte das vielschichtige ukrainische Ausnahmetalent vorgestern das offizielle Musikvideo zu ihrem Song, der sich – anders als vorangegangene Grand-Prix-Gewinnertitel – bislang eher nicht so wirklich dicke in den europäischen Hitlisten tummelte und durch den nunmehr verfügbaren Clip vermutlich auch keinen neuen Schub mehr erhalten wird. Doch bei allem naheliegenden Spott über das schräge Timing Jamalas: jahreszeitlich schmiegt sich die nebelverhangene Visualisierung ihres eindringlichen Klageliedes perfekt an den leider nicht mehr länger abstreitbaren kalendarischen Herbstbeginn. Sowohl die alptraumhafte, klaustrophobe Sequenz in einem bunkerartigen Tunnel, als auch die spärlichen, fahlen Außenaufnahmen mit verstörten, zombiehaft agierenden Menschengruppen vor entlaubten Bäumen und kriegszerstörten Gebäuden fangen die deprimierende Atmosphäre des bevorstehenden, schlimmen Halbjahres ein – und unterstreichen perfekt den traurigen Grundton des tatsächlich eher in den Herbst als in das Frühjahr passenden Songs und seiner Botschaft über die schreckliche (und universelle) Grausamkeit von Krieg, Leid und Vertreibung. Da wir laut unserer Kanzlerin ja aktuell im „postfaktischen“ Zeitalter leben, wo Vernunft keine Rolle mehr spielt, sondern nur noch anhand von Gefühlen entschieden wird: vielleicht sollte man die Wähler/innen und Politiker/innen von AfD und CSU mit diesem Video zwangsbespielen, in der vagen Hoffnung, in deren versteinerten Herzen doch noch so etwas wie Empathie für Menschen zu wecken, die hiervor zu uns fliehen?

Nein, das ist kein Tunnelrave: Jamala nebst Tänzer/innen im ‚1944‘-Clip

Seyran: „Der ESC ist mein Ziel – und ich werde auf dieser Bühne stehen!“

Während beim Eurovision Song Contest derzeit Sommerpause herrscht, allenfalls unterbrochen durch die Meldung, dass sich mittlerweile sechs ukrainische Städte um die Austragung im nächsten Jahr beworben haben, praktisch alle allerdings mit nicht überdachten Fußballstadien (also an den Regenschirm denken!), laufen die Vorbereitungen für den Songwettbewerb der Turkvölker, die Türkvizyon, die im Dezember erneut in Istanbul stattfindet. Und das erste Land, das (bereits im Mai 2016) seinen Teilnehmer meldete, waren wir! aufrechtgehn.de sprach mit unserem Vertreter, dem äußerst sympathischen Kölner Seyran Ismayilkhanov, der sehr gerne auch bei der Eurovision für uns an den Start ginge. Und dafür sogar ziemlich gute Voraussetzungen mitbringt!

Seyrans neueste Singleauskoppelung ‚Ay ay ay mein Schatz‘. Schöner Ohrring!

weiterlesen

Türkvizyon 2016 wieder in Istanbul

Wie eurovoix heute berichtet, findet die vierte Ausgabe der Türkvizyon erneut in Instanbul statt. Zwischenzeitlich aufgetauchte Gerüchte, wonach der osmanische Gegenentwurf zum Eurovision Song Contest 2016 in der Touristenhochburg Antalya (oder, wie es auch schon mal hieß, in Baku) durchgeführt werden solle, haben sich damit nicht bewahrheitet. Austragungsort wird vermutlich erneut das Yahya-Kemal-Beyatli-Kulturzentrum im asiatischen Teil der Millionenmetropole sein. Der genaue Termin steht noch nicht fest, angepeilt ist aber Dezember 2016. Bislang haben 18 Länder, Teilrepubliken oder Regionen mit türkischen Bevölkerungsanteilen ihr Interesse bekundet (siehe Liste), darunter erneut Deutschland, das von dem in Köln lebenden Seyran Ismayilkhanov vertreten wird. Aufgrund der Rückkehr der russischen Teilrepubliken wird ein neuer Teilnehmerrekord erwartet.

Istanbul ist weit, findet auch Deutschlands erster ESC-Vertreter Freddy Quinn

Teilnehmer der Türkvizyon 2017

Song Contest des türkischen Kulturraumes. Finale am Donnerstag, 31.08.2017, im Saryarka Velodrome in Astana, Kasachstan.
Land / RepublikTeil vonInterpret/inSong
AltaiRU
AserbaidschanAZSevinç Beyaz
BalkarienRUAris (Islam) AppajevUnutma meni
BaschkortostanRUZilia BakhtievaDonya Mathur
DagestanRUDaniyal Harunow
DeutschlandDESeyran Ismayilkhanov
GagausienMDJulia ArnautKemençä
KasachstanKZ
KirgisienKG
KrimUAAlseda SeydaliyevaFelegimsin
LettlandLVOksana BileraYakışıyor bize bu sevgi
MoldawienMDPolina StefogloYallah yallah
MoskauRU
NiederlandeNLElcan RzayevAna vətən
NordzypernCY
PolenPLOlga ShimanskayaMasal gibi bu dünya
RumänienRUSunay Ses
Sacha (Jakutien)RUDalaana
SandžakRS
SchwedenSEArghavanDirçəliş
Stawropol (Nogaier)RUIslam Satyrov
TatarstanRUYamle Group
TuwaRU
TürkeiTR
UkraineUANatalia PapazoğluTikenli yol
WeißrusslandBYSvetlana AgarvalMeni anla