USFD: Drei­tei­li­ge Vor­ent­schei­dung 2011

20111usfdWie Tho­mas Schrei­ber bereits vor Kur­zem im NDR-Video­blog ankün­dig­te, fällt die Vor­ent­schei­dung 2011 drei­tei­lig aus. Nun ste­hen auch die Ter­mi­ne fest: Lena Mün­chen-Lands­hut trägt in den auf Pro­Sie­ben aus­ge­trahl­ten Semis am Mon­tag, dem 31. Janu­ar und dem 7. Febru­ar zwei mal sechs Lie­der vor, von denen jeweils die Top 3 ins ARD-Fina­le am Frei­tag, dem 18. Febru­ar (alle Sen­dun­gen um 20:15 Uhr), kommt. Raab lei­tet wie­der die Jury, die maß­geb­li­chen Ent­schei­dun­gen tref­fen indes die Zuschau­er.

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ESC 2011: Engel­ke und Raab mode­rie­ren

Das ging ja schnel­ler als gedacht: nur gut zwei Wochen nach der Vor­ab­spe­ku­la­ti­on im Spie­gel bestä­tig­te der NDR heu­te Ste­fan Raab und Anke Engel­ke als Mode­ra­to­ren des Euro­vi­si­on Song Con­test 2011. Damit wenigs­tens noch ein biss­chen ARD zu erken­nen ist, erhal­ten der Sie­gel-Nach­fol­ger und der Lady­kra­cher Unter­stüt­zung durch die Tages­schau-Spre­che­rin Judith Rakers. Die zwar schon mal besof­fen auf Sen­dung ging, dabei aber immer noch bes­ser mode­riert als Raab nüch­tern.


Besof­fen bei Rot über die Ampeln: Judith Rakers

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Per­len der Vor­ent­schei­dung: Ukrai­ne 2011

Die­ser Titel (‘Smi­le’ von Jama­la) nahm an der fünf­ten Vor­run­de der ukrai­ni­schen Vor­ent­schei­dung teil – ich hof­fe und bete, dass er es bis ins Fina­le schafft und gen Düs­sel­dorf ent­sandt wird!


Unbe­dingt bis Minu­te 2:00 durch­hal­ten, auch wenn es schmerzt – Ihr wer­det reich ent­lohnt!

Jama­la, offen­sicht­lich die ukrai­ni­sche Amy Wine­house (jeden­falls was den über­mä­ßi­gen Kon­sum bewußt­s­eins­ver­än­dern­der Sub­stan­zen angeht), zieht hier alle Regis­ter und prä­sen­tiert in kom­pak­ten drei Minu­ten alles, was an einem Euro­vi­si­ons­song falsch sein kann. So falsch, dass es schon wie­der gut ist. Zu weih­nacht­li­chen Glo­cken­klän­gen fährt die Kame­ra auf eine eksta­tisch zucken­de Tran­se zu, die ihre Aus­pols­te­rung ver­ges­sen hat und mit schreck­ge­wei­te­ten Augen in die Lin­se starrt. Schreck über­fällt auch den Zuhö­rer, sobald sie zu, ahem, “sin­gen” anfängt. Anfangs ist es nur immer so ganz knapp am Ton vor­bei, aber im Ver­lau­fe ihrer drei Minu­ten arbei­tet sich Jama­la in Nina-Hagen-ver­däch­ti­ge Höhen (bzw. Tie­fen) vor. In kür­zes­ter Zeit hat sie den kin­der­lied­haft simp­len und ent­spre­chend ohr­wurm­ver­ur­sa­chen­den Refrain erreicht, in dem sie nur noch “Smaaaaail-haaaa-haaaa-haaaail” kreischt und dies mal um mal wie­der­holt. Und gera­de wenn man nach knapp zwei Minu­ten denkt, so, nun kann es unter kei­nen Umstän­den mehr schlim­mer wer­den, schiebt Jama­la einen Zwi­schen­part ein, der sich jeder Beschrei­bung ent­zieht und den Ihr Euch ein­fach unbe­dingt selbst anschau­en müsst. Wirk­lich, es lohnt sich! Umstands­los schließt sich die vor­schrifts­mä­ßi­ge Rückung an, gefolgt von einem Brunftschrei und der – nur mit­hil­fe der Tech­nik absol­vier­ten – hohen Note am Schluß. Ganz, ganz gro­ßes Kino!

Love, no Love (CH 2011)

Das ers­te fest­ste­hen­de Lied für Düs­sel­dorf 2011 kommt aus unse­rem Nach­bar­land Schweiz. Und es klingt wie die Caro-Kaf­fee-Vari­an­te von Lena Mül­ler-Lüden­scheidts ‘Bee’ aus der deut­schen Vor­ent­schei­dung 2010.


Anna-Lena Mey­er-Landros­si­nel­li im Schwei­zer Vor­ent­scheid

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Per­len der Vor­ent­schei­dung: Schweiz 2011

Nach den Plei­ten der letz­ten… nun­ja, Jahr­zehn­te… ver­sucht es das Schwei­zer Fern­se­hen dies­mal nach spa­ni­schem Vor­bild mit einem für alle offe­nen Bewer­bungs­ver­fah­ren im Inter­net. Und wird so zum musi­ka­li­schen Ein­wan­de­rungs­land: neben Rumä­nen (Ex-ESC-Teil­neh­mer Todo­mondo) bewer­ben sich auch etli­che Deut­sche um einen Start­platz für die Hel­ve­tier. So auch eine Frank­fur­te­rin, Fran­ca Mor­ga­no, die dem schwei­ze­ri­schen Dan­ce­pro­jekt Glit­zer­haus ihre Stim­me leiht.


Give me all your Votes: Rock­röh­re Fran­ca (ex Magic Affair)

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Amt­lich: ESC 2011 in Düs­sel­dorf

Düsseldorfer OB mit ESC-Logo
Mos­ham­mer lebt!

Euro­vi­si­ons­ge­rüch­te bewahr­hei­ten sich immer: nach­dem die Medi­en seit vie­len, vie­len Tagen bereits Düs­sel­dorf als Aus­tra­gungs­ort des Euro­vi­si­on Song Con­test 2011 kol­por­tier­ten, hat nun auch der als Fort Knox der Infor­ma­ti­ons­un­ter­drü­ckung bekann­te NDR sein eiser­nes Schwei­gen gebro­chen und die Spe­ku­la­tio­nen bestä­tigt. Im 24.000 Zuschau­er fas­sen­den, nach einem spon­sie­ren­den Mode­la­bel aktu­ell Esprit Are­na benann­ten Fuß­ball­sta­di­on des Köl­ner Vor­orts wer­den die Fest­spie­le also nun stei­gen. Damit ist die größt­mög­li­che Bla­ma­ge für Deutsch­land per­fekt.

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Kuun­kuis­ka­jaat­ga­te beim ESC 2010

Jurys sind Wich­ser!™ Heu­te ver­öf­fent­lich­te die EBU die nach Jury- und Tele­vo­ting auf­ge­split­te­ten Abstim­mungs­er­geb­nis­se des dies­jäh­ri­gen Grand Prixs. Und wie nicht anders zu erwar­ten, sind sie ein Grund, alle Jury­mit­glie­der und alle Befür­wor­ter die­ser Ins­ti­ti­u­ti­on direkt in die geschlos­se­ne Abtei­lung zwangs­ein­wei­sen zu las­sen. Zwar gewann Lena bei­de Votings über­ein­stim­mend (wenn auch das Zuschau­er­vo­ting deut­lich über­zeu­gen­der), dafür aber kan­te­ten die geschmacks­ge­stör­ten Voll­hors­te aus den Kor­rup­ti­ons­gre­mi­en in den Semis die fan­tas­ti­schen Fin­nin­nen, die lus­ti­gen Litau­er und die schlim­me Schwe­din raus. Und allei­ne für das unver­dien­te Aus­schei­den von ‘Työl­ki ell­ää’, das im Tele­vo­ting auf den sechs­ten Rang (!) kam und das ich nur als Kuun­kuis­kaajatgate” bezeich­nen kann, müss­te man allen Betei­lig­ten eigent­lich stan­de pede die Bür­ger­rech­te aberken­nen – defi­ni­tiv aber ihren angeb­li­chen Sta­tus als “Musik­ex­per­ten”.


Kuun­kuis­kajatga­te: ich erwar­te den Rück­tritt von Svan­te Stock­se­li­us und eine offi­zi­el­le Ent­schul­di­gung von der EBU!

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Suo­mi rok­kaa: fin­ni­sches Satel­li­te-Cover

Ich lie­be die Fin­nen! Obwohl sie mit ihrem eige­nen, gran­dio­sen Bei­trag ‘Työl­ki ell­ää’ völ­lig unver­dient im Semi aus­schie­den, schmol­len sie nicht, son­dern beför­der­ten ‘Satel­li­te’ auch bei ihnen an die Charts­spit­ze. Und ehr­ten den deut­schen Song jetzt sogar noch mit einer groß­ar­ti­gen fin­ni­schen Cover­ver­si­on!


Ist das nicht geil? Oh Mann, ich lie­be die­se unglaub­lich lus­tig klin­gen­de Spra­che mit ihren hart rol­len­den Rs! Kii­tos, Suo­mi!

Lena auf Pro­mo­tour in Eng­land

Der­zeit tourt Lena durch das Ver­ei­nig­te König­reich, wo sie in einer TV-Show ihren Wil­len bekräf­tig­te, nächs­tes Jahr noch mal antre­ten zu wol­len. Gegen­über dem groß­ar­ti­gen bri­ti­schen Gos­sip-Blog Pop­bitch ver­riet sie auch bereits den Titel ihres nächs­ten, auf Deutsch gesun­ge­nen Grand-Prix-Bei­trags und sang schon mal die Hook­li­ne:


Sen­sa­tio­nel­le Num­mer! Damit dürf­te der Dop­pel­sieg sicher sein

Satel­li­te wird zum WM-Hit

Jetzt geht es ein­deu­tig zu trööööööööööööööööööt! mit der Hete­ro­se­xua­li­sie­rung des trööööööööööööööööööt! Song Con­tests! Es ist zum Haa­re­rau­fen: da haben wir den Grand Prix Euro­vi­si­on extra als trööööööööööööööööööt! zur Bol­l­er­he­ten-Mas­sen­ver­an­stal­tung Fuß­ball gegrün­det, qua­si trööööööööööööööööööt! eige­ne Euro­pa­meis­ter­schaft, und nun das! Nicht nur, dass Frank­reich die­ses Jahr mit trööööööööööööööööööt! Mata­dors ‘Allez! Ola! Olé!’ die offi­zi­el­le WM-Hym­ne der Blau­en zum Song Con­test schick­te – nun kaper­ten Müns­te­ra­ner trööööööööööööööööööt! Lena Mey­er-Land­ruts Sie­ger­ti­tel ‘Satel­li­te’ und mach­ten dar­aus den inof­fi­zi­el­len deut­schen trööööööööööööööööööt! zum Geki­cke in Süd­afri­ka. Mit einem zuge­ge­be­ner­ma­ßen ganz trööööööööööööööööööt! Video­clip, in dem der bär­ti­ge Uwu Lena eine sehr trööööööööööööööööööt! Lena-Par­odie abgibt, und einem inhalt­lich gar nicht mal unsym­pa­thi­schen Text. Das ging über die trööööööööööööööööööt! Netz­wer­ke inner­halb kür­zes­ter Zeit rund, und nach­dem Ste­fan trööööööööööööööööööt! Brain­pool in der bran­chen­in­tern übli­chen Ver­blen­dung den Clip erst mal kurz­zei­tig vom trööööööööööööööööööt! neh­men ließ, wit­ter­te die­ser die Chan­ce, noch mehr Geld raus zu holen und pro­du­ziert nun die trööööööööööööööööööt! Am Frei­tag steht sie als digi­ta­ler trööööööööööööööööööt! zur Ver­fü­gung. Und ver­dirbt jedem auf­rech­ten Grand-Prix-Fan und Fuß­ball­has­ser (wie mir) trööööööööööööööööööt! ent­gül­tig den Spaß an unse­rem zwei­ten Sie­ger­ti­tel nach trööööööööööööööööööt!. Ist denn nichts mehr trööööööööööööööööööt!


Und wenn ich noch einen mit so einer trööööööööööööööööööt! Vuvu­ze­la erwi­sche, dem trööööööööööööööööööt! ich das Ding in den trööööööööööööööööööt!