Pro­ben zwei­tes Semi 2008

Offi­zi­el­les Sub­lo­go des ESC 2008
© EBU, RTS

Die Tage Drei und Vier der Pro­ben in Bel­grad sind gelau­fen, wohl die inter­es­san­tes­ten von allen. Mit gleich drei siche­ren Anwär­tern auf das Fina­le, wenn nicht gar den Gesamt­sieg – und einem mög­li­chen Favo­ri­ten­sturz. Die neun­zehn Semi­fi­na­lis­ten vom kom­men­den Don­ners­tag gaben sich ein Stell­dich­ein und lie­ßen die Kon­kur­renz der ers­ten bei­den Pro­ben­ta­ge alt aus­se­hen. Es regier­te kon­zen­trier­tes High-Camp-High-NRG: und genau das ist es, was wir vom Con­test wol­len!

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Pro­ben ers­tes Semi 2008

Abge­lehn­te Logo­vor­schlä­ge für den ESC 2008
© EBU

Unfass­bar – es ist schon wie­der soweit! Seit Sonn­tag lau­fen in Bel­grad die ers­ten Kame­ra­pro­ben. Lei­der kann ich die­ses Jahr nicht vor Ort sein. Dafür sind alle wich­ti­gen Euro­vi­si­ons­blogs bereits in Bel­grad und berich­ten auf das Flei­ßigs­te. Dazu stellt eurovision.tv sogar Video­clips von den Pro­ben auf you­tube ein – so kann man sich ganz ent­spannt von zu Hau­se aus einen Über­blick ver­schaf­fen. Mitt­ler­wei­le haben alle Teil­neh­mer des ers­ten Semi­fi­na­les schon mal geprobt – höchs­te Zeit also für eine ers­te Bewer­tung!

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Semi­fi­nals 2008: Die Guten ins Töpf­chen

Nächs­ten Mon­tag ab 13:00 Uhr fin­det die Aus­lo­sung der Semi­fi­na­lis­ten in Bel­grad statt. Dann ent­schei­det sich, wel­ches der 38 Teil­neh­mer­län­der in wel­cher der zwei Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­den star­ten darf. Für die Aus­lo­sung wur­den die Län­der in sechs Töp­fe vor­sor­tiert, auf­grund ihrer geo­gra­fi­schen Lage und ihres Abstim­mungs­ver­hal­tens seit 2004. Damit will die EBU einem erneu­ten Fias­ko wie in 2007 vor­beu­gen, als im Semi­fi­na­le fast alle west­eu­ro­päi­schen Staa­ten schei­ter­ten. Žel­j­ko Jok­si­mo­vić ist Star­gast der auf eurovision.tv über­tra­ge­nen Show.


Viel­leicht die schöns­te Bal­kan­bal­la­de ever: Lane moje

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ESC Semi 2007: Wo ist Andor­ra?

Logo des Eurovision Song Contest 2007 (Finale)
Das Jahr der Damen­dar­stel­ler

Natür­lich hät­te ich auf die Ent­täu­schung vor­be­rei­tet sein müs­sen. Schließ­lich bin ich lan­ge genug Fan, um zu wis­sen, dass die fie­sen, geschmacks­ge­stör­ten Tele­vo­ter im Semi­fi­na­le immer die bes­ten Songs aus­sor­tie­ren. Gan­ze 28 Län­der tra­ten in die­sem Jahr in der Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de gegen­ein­an­der an, so vie­le wie noch nie seit der Ein­füh­rung der Semis. Ledig­lich zehn Slots für das Fina­le am Sams­tag gab es, aber 16 von mir favo­ri­sier­te Titel, die unbe­dingt hät­ten wei­ter­kom­men müs­sen! Selbst unter Zuhil­fe­nah­me der Fin­ger konn­te ich mir also aus­rech­nen, dass ein Gut­teil mei­ner Lieb­lin­ge auf der Stre­cke blei­ben wer­den.

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ESC Semi 2006: I’ll fuck­ing win

Logo des Eurovision Song Contest 2006 (Finale)
Das Jahr der Mons­ter­ro­cker

West­eu­ro­päi­sche Grand-Prix-Fan­clubs bestehen in der Regel – in exak­ter Umkeh­rung der übli­chen Bevöl­ke­rungs­an­tei­le – zu 95% aus schwu­len Män­nern. Und die haben, logi­scher­wei­se, einen völ­lig ande­ren Musik­ge­schmack als das beim Euro­vi­si­on Song Con­test abstim­men­de Mas­sen­pu­bli­kum an den Bild­schir­men. Natür­lich scherz­ten die im Athe­ner Olym­pia­sta­di­on ver­sam­mel­ten Fans noch vor Beginn des Halb­fi­na­les, dass man hin­ter­her, wenn die zehn Fina­lis­ten fest­stün­den, wohl mal wie­der kopf­schüt­telnd in der Hal­le säße. Und genau so kam es auch.

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Ich Tro­je: War­schau­er Pakt

Noch ist Polen nicht ver­lo­ren! Unter die­sem Mot­to steht die heu­ti­ge Bene­fiz-Par­ty im Ber­li­ner Quatsch Come­dy Club zuguns­ten der Akti­on War­schau­er Pakt, bei dem es um die Unter­stüt­zung der pol­ni­schen Schwu­len­be­we­gung für einen CSD in der Haupt­stadt War­schau geht. Tho­mas Her­manns und Georg Uecker mode­rie­ren, Clau­dia Roth berich­tet von den Erfah­run­gen der letzt­jäh­ri­gen – vom War­schau­er Bür­ger­meis­ter und jet­zi­gen Prä­si­den­ten Lech Kac­zynsk unter­sag­ten – Para­de und die aktu­el­len Grand-Prix-Ver­tre­ter des Lan­des, Ich Tro­je, eröff­nen die Show. Im Anschluss gibt es Polen-Dis­co mit Glo­ria Via­gra und Pol­la Dis­as­ter. Alle Ein­nah­men kom­men direkt dem War­schau­er CSD zugu­te. Wäh­rend bei uns der Chris­to­pher Street Day oft­mals in Rich­tung eines schwulles­bi­schen Kar­ne­vals­um­zugs abdrif­tet, befin­det sich unser direk­tes Nach­bar­land Polen noch immer in der schwu­len­po­li­ti­schen Stein­zeit. Es ist unglaub­lich, dass in einem Mit­glieds­staat der Euro­päi­schen Uni­on CSD-Teil­neh­mer von der Poli­zei durch die Stadt gehetzt und ver­prü­gelt wer­den. Aber lei­der wahr. Die Akti­on War­schau­er Pakt unter­stützt daher die pol­ni­sche Schwu­len­be­we­gung, bei­spiels­wei­se durch die kos­ten­güns­ti­ge Mög­lich­keit zur Teil­nah­me an deut­schen CSDs. Groß­ar­tig, dass Michal Wis­niew­ski und sei­ne Band hier Zei­chen set­zen!


‘Lie­be macht Spaß’ – so isses!

ESC Semi 2005: La Musi­ca Alpi­na

Logo des Eurovision Song Contest 2005 (Semifinale)
Das Jahr des Trom­mel­tan­zes

Bedenkt man, wie spät die Ukrai­ner auf­grund der poli­ti­schen Ereig­nis­se im Land mit den Vor­be­rei­tun­gen anfin­gen, erstaunt, wie rei­bungs­los und pro­fes­sio­nell der Abend im Sport­pa­last zu Kiew über die Büh­ne ging. Zwi­schen dem Euro­vi­si­ons­sieg in Istan­bul und der Orga­ni­sa­ti­on die­ses Con­tests lag eine mani­pu­lier­te Prä­si­dent­schafts­wahl und eine voll­kom­men fried­li­che, aber kraft­vol­le Revo­lu­ti­on, ange­führt unter ande­rem von der Vor­jah­res­sie­ge­rin Rus­la­na. Dem Gejau­le besorg­ter Fans zufol­ge stand schon zu befürch­ten, dass die Kom­bat­tan­ten auf einem eilig mit Teer zuge­kleis­ter­ten Kar­tof­fel­feld wür­den sin­gen müs­sen. Bis auf klei­ne­re tech­ni­sche Pan­nen lief aber alles glatt. Mal abge­se­hen von der gro­ßen Pan­ne: dem Ergeb­nis des Tele­vo­tings.

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ESC Semi 2004: Take my Shoes and go strai­ght

Logo des Eurovision Song Contest 2004 (Finale)
Das Jahr der wil­den Tän­ze

Wer nicht zu den aller­ein­ge­fleisch­tes­ten Euro­vi­si­ons­fans gehört, für den könn­te der Begriff “Semi” bis heu­te Neu­land sein. Kein Wun­der: die deut­schen Medi­en – inklu­si­ve der ARD – schwei­gen die­se Neue­rung beharr­lich tot. Seit dem mas­sen­haf­ten Zustrom ost­eu­ro­päi­scher Län­der muss­ten bis­lang jedes Jahr etli­che Antritts­wil­li­ge aus­set­zen, was in den regel­mä­ßig betrof­fe­nen Län­dern zu einem star­ken Rück­gang des öffent­li­chen Inter­es­ses führ­te. Als Abhil­fe schuf die EBU 2004 ein brand­neu­es Vor­sor­tier­fah­ren: die Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de a.k.a. Semi, durch das alle durch­muss­ten, die 2003 schlech­ter als Platz 10 abge­schnit­ten hat­ten. Mit Aus­nah­me der Big Four: Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, Spa­ni­en und Deutsch­land, die auf­grund ihrer Finanz­kraft und Zuschau­er­mas­sen stets direkt fürs Fina­le gesetzt sind. Wegen des zu erwar­ten­den gerin­gen Inter­es­ses ver­steck­te der NDR die Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de in sei­nem drit­ten Pro­gramm.

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