Kei­ne Bal­kan Girls beim ESC 2015?

Betrüb­li­che Nach­rich­ten kom­men die­ser Tage aus dem erwei­ter­ten Mit­tel­meer­raum, was die Bestü­ckung des 60. Euro­vi­si­on Song Con­tests im Mai 2015 in Wien betrifft: die Teil­nah­me Rumä­ni­ens könn­te mas­si­ven Spar­zwän­gen zum Opfer fal­len, wel­che die Exis­tenz des Staats­sen­ders TVR bedro­hen, wie Wiwi­bloggs berich­tet. Dem­nach sei die finan­zi­el­le Lage der Rund­funk­an­stalt trotz bereits erfolg­ter Mas­sen­ent­las­sun­gen so desas­trös, dass TVR nach Aus­sa­ge des Sen­der­chefs Ste­li­an Tana­se gegen­über der rumä­ni­schen Pres­se­agen­tur Media­fax im kom­men­den Früh­ling für wenigs­tens einen Monat schlie­ßen müs­se. Zwar wol­le man, wie die Pro­gramm­di­rek­to­rin Iri­na Radu nach­schob, alles Men­schen­mög­li­che ver­su­chen, um eine Teil­nah­me des Lan­des am Euro­vi­si­on Song Con­test den­noch zu ermög­li­chen, weil man auf der euro­päi­schen Büh­ne wei­ter­hin Prä­senz zei­gen möch­te und der Wett­be­werb im Land sehr hohe Ein­schalt­quo­ten erzie­le. Ob das aber ange­sichts der ange­spann­ten Lage mög­lich sein wird, bleibt abzu­war­ten. TVR wäre damit nach dem grie­chi­schen Staats­sen­der ERT und der isrea­li­schen IBA bereits das drit­te EBU-Mit­glied, das aus poli­ti­schen und / oder finan­zi­el­len Grün­den dicht macht: eine beun­ru­hi­gen­de Ent­wick­lung.


Liegt ein Fluch (Dida Drăgan bei der ESC-Vor­auswahl 1993) über Rumä­ni­en?

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ESC 2015: Hel­lo, Vien­na cal­ling

Offi­zi­ell befin­den sich noch immer drei öster­rei­chi­sche Städ­te im Ren­nen um die Aus­tra­gung des Euro­vi­si­on Song Con­test 2015, des­sen Ter­min der ORF vor zwei Tagen gegen­über der pro­vi­so­ri­schen Pla­nung um eine Woche auf Pfingst­sams­tag ver­schob (Fina­le am 23. Mai 2015, die bei­den Semis am 19. und 21.): Graz, Inns­bruck und die Haupt­stadt Wien. Die News­sei­te Vien­na Online kol­por­tiert nun unbe­stä­tig­te Gerüch­te, wonach die EBU die Stadt­hal­le Wien (ein zwei­ter mög­li­cher Metro­po­len-Stand­ort schied zwi­schen­zeit­lich aus) prä­fe­rie­re, weil man in die­ser Loca­ti­on auf­grund ihrer Grö­ße den Green Room in den Zuschau­er­raum inte­grie­ren und die meis­ten Ein­tritts­kar­ten zur Refi­nan­zie­rung der Ver­an­stal­tungs­kos­ten ver­kau­fen kön­ne. Als wei­te­re Vor­zü­ge zählt der Arti­kel die Hotel­bet­ten­ka­pa­zi­tät, die Ver­kehrs­in­fra­struk­tur, den inter­na­tio­nal bekann­ten Namen Wiens und die Tat­sa­che auf, dass der ORF eben­falls in der Haupt­stadt resi­diert, wodurch sich Kos­ten spa­ren lie­ßen. Eine end­gül­ti­ge Ent­schei­dung soll jedoch erst Anfang August fal­len.


Der Ope­ning Act für den ESC 2015 ist gefun­den!

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