LT 2018: Der Berg kraist… und gebiert eine Zasim­aus­kaitė

Über zehn Wochen erstreck­te sich das noto­risch über­lan­ge litaui­sche Vor­ent­schei­dungs­ver­fah­ren, die Euro­vi­zi­ja, auch 2018 wie­der. 50 Songs (!) nah­men ursprüng­lich dar­an teil, die man für das gest­ri­ge Fina­le, übri­gens das letz­te die­ser Sai­son (fühlt Ihr bereits den Ent­zugs­schmerz?), in einem epi­schen, hoch­kom­pli­zier­ten Ver­fah­ren auf sechs redu­zier­te, mit denen der Sen­der LRT dann, anders als die in die­ser Bezie­hung die Ner­ven ihrer Zuschauer/innen nicht über Gebühr stra­pa­zie­ren­de ARD, noch­mals gute drei Stun­den in der Prime­time füll­te. Es sieg­te, nach­dem die Litauer/innen in den Vor­run­den bereits sämt­li­che guten Bei­trä­ge bis auf einen her­ausge­wählt hat­ten, lei­der nicht die­ser, son­dern wie erwar­tet die kla­re Favo­ri­tin Ieva Zasim­aus­kaitė mit der stimm­lich aus­ge­spro­chen zart dahin­ge­hauch­ten Lie­bes­bal­la­de ‘When we’re old’, mit wel­cher der Euro­vi­zi­ja-Dau­er­gast es im fünf­ten Anlauf schaff­te. Und zwar mit dem Segen und der Unter­stüt­zung ihres eige­nen Ehe­man­nes, der beim Final­auf­tritt mit auf die Büh­ne hin­zu­trat, um sie ver­liebt anzu­schmach­ten, was die Authen­ti­zi­tät des Crowd-Plea­sers unge­mein erhöh­te. Denn mer­ke: das Hete­ro­pär­chen siegt immer!

Kon­kur­renz für das spa­ni­sche Pär­chen in Sachen Gefühls­kitsch: die Ieva.

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SM 2018: Zwei zum Preis von 8.000 €

Mit einem unrühm­li­chen Ergeb­nis ging ges­tern Abend in der slo­wa­ki­schen Metro­po­le Bra­tis­la­va das undurch­sich­tigs­te und fischigs­te Vor­ent­schei­dungs­ver­fah­ren der Sai­son 2018 zu Ende, das (rein spe­ku­la­tiv) womög­lich vor allem den Zweck ver­folg­te, die Taschen der öster­rei­chi­schen Euro­vi­si­ons­teil­neh­me­rin von 2016, Zoë Straub, zu fül­len. Bezie­hungs­wei­se die ihres Vaters Chris­tof, dem Pro­du­zen­ten der Show. Immer­hin einen gewis­ser­ma­ßen mild­tä­ti­gen Zweck erfüll­te 1in360: die bereits sie­ben­fach (!) beim Vor­ent­scheid in ihrer Hei­mat Mal­ta geschei­ter­te Jes­si­ka Mus­cat konn­te sich zum güns­ti­gen Schnäpp­chen­preis von nur 8.000 € (plus Jury­spe­sen) nun end­lich ihre lang ersehn­te Euro­vi­si­ons­teil­nah­me erkau­fen. Dafür erhielt sie aus dem Hau­se Straub einen hor­ri­blen, bil­li­gen ‘Heroes’-Abklatsch namens ‘Who we are’, den sie sich aller­dings mit der Deut­schen Jeni­fer Bre­ning tei­len muss, wel­che in dem Song die ursprüng­lich dem per Wild­card hin­zu­ge­los­ten, ein­zi­gen san­ma­ri­ne­si­schen 1in360-Teil­neh­mer Irol zuge­dach­ten Rap-Parts über­nahm. Und dabei übri­gens her­vor­ra­gend ablie­fer­te!

Die der­zeit gras­sie­ren­de Erkäl­tungs­wel­le scheint auch Jes­si­ca erwischt zu haben. Oder tropf­te der Schweiß bis zur Lip­pe?

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HU 2018: Und es war Som­mer

Ähn­lich wie in der Ukrai­ne ver­lor auch im benach­bar­ten Ungarn ges­tern Abend beim dor­ti­gen Euro­vi­si­ons­vor­ent­scheid A Dal die macht­be­wuß­te Jury den bis zuletzt eisern geführ­ten Kampf gegen den Wil­len des Publi­kums. Aller­dings mit einem zumin­dest musi­ka­lisch deut­lich erfreu­li­che­ren Ergeb­nis. Die muti­gen Magya­ren schi­cken näm­lich mit der von den Musik­ex­per­ten bei Wiwi­bloggs als “Post-Hard­core-Band” bezeich­ne­ten Kapel­le AWS fünf sehr laut auf­spie­len­de und her­um­schrei­en­de, aus­ge­spro­chen ker­ni­ge Buben. Mit lei­der arg kryp­to­fa­schis­tisch anmu­ten­den Pop­per-Haar­schnit­ten, so dass man sich spon­tan zunächst fragt, ob das Band-Akro­nym für “Ama­zon Web Ser­vices” oder doch eher für “Aggres­si­ve White Supre­macists” ste­hen mag. Da sie auf unga­risch sin­gen, hilft nur ein Blick auf die Lyrics ihres Titels ‘Viszlát Nyár’ (‘Tschüss, Som­mer’) wei­ter: augen­schein­lich ein harm­lo­ser Tren­nungs­schla­ger, in wel­chem der Prot­ago­nist sei­ne Som­mer­lie­be in den Wind schießt, weil sie nicht gekom­men sei (inter­pre­tie­ren Sie das, wie Sie möch­ten!). Wes­we­gen man dabei so brül­len muss, erschließt sich zwar nicht, es macht aber den­noch Spaß.

Eine inter­es­san­te Kom­bi­na­ti­on: eine klas­si­sche 80er­jah­re-Pop­per-Mäh­ne und ein bru­tal gegröhl­ter Metal-Schla­ger.

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UA 2018: Mélo­vin hat Feu­er unterm Arsch

Das Unver­meid­li­che ist ein­ge­tre­ten: Kon­stan­tin Miko­la­je­witsch Bocharov, bes­ser bekannt unter sei­nem Künst­ler­na­men Mélo­vin, ver­tritt die Ukrai­ne beim Euro­vi­si­on Song Con­test 2018 in Lis­sa­bon. Im Vor­jahr nahm der X-Fac­tor-Sie­ger bereits an der Vor­ent­schei­dung Vid­bir teil, schei­ter­te jedoch an der drei­köp­fi­gen Jury, was ihn selbst “Rache” schwö­ren ließ und zu Todes­dro­hun­gen sei­ner empör­ten, haupt­säch­lich aus min­der­jäh­ri­gen Emo-Mäd­chen bestehen­den, fana­ti­schen Anhän­ger­schaft gegen­über den ver­ant­wort­li­chen Juror/innen, ins­be­son­de­re Jama­la (→ UA 2016), führ­te. Auch im gest­ri­gen Vid­bir-Fina­le waren das Tee­nie-Gekrei­sche und die “Mélo­vin! Mélo­vin!”-Sprech­chö­re nicht zu über­hö­ren. Wohl aus Angst vor einer offe­nen Publi­kums­re­vol­te füg­te man sich daher dem Schick­sal: mit dem zwei­ten Platz in der Jury­wer­tung und dem wenig über­ra­schen­den Sieg im Tele­vo­ting gewann der Zwan­zig­jäh­ri­ge, der ein biss­chen so aus­sieht wie die Haupt­fi­gur aus der US-Sit­com Mal­colm mit­ten­drin in der Gothic-Pha­se, das Aus­wahl­ver­fah­ren mit einem beson­ders ver­ges­sen­wür­di­gen Rock­song namens ‘Under the Lad­der’.

Mélo­vin: kei­ne Stim­me, kei­ne Aus­spra­che, kein Timing, kein gutes Aus­se­hen, kei­nen Fun­ken Talent, und den­noch ein Star. Die Welt ist bizarr.

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SI 2018: Ich möch­te das nicht

Es scheint stets aufs Neue so eine Art krea­ti­ve Her­aus­for­de­rung für die Ver­ant­wort­li­chen des slo­we­ni­schen Fern­se­hens RTV Slo dar­zu­stel­len: wie mani­pu­lie­re ich die tra­di­ti­ons­rei­che Euro­vi­si­ons­vor­ent­schei­dung EMA und stel­le sicher, dass der Zuschau­er­fa­vo­rit auf gar kei­nen Fall gewinnt? Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr mogel­te der Sen­der mit­hil­fe der Jury die maue Bal­la­de des Bal­kan-Rob­bie-Wil­liams Omar Naber (→ SI 2005, 2017) an den ein­deu­ti­gen Publi­kums­lieb­lin­gen BQL vor­bei, zwei ganz put­zi­gen Brü­dern. Die ver­such­ten es heu­er erneut, und da man trotz ihres im Ver­gleich zum Vor­jahr deut­lich schlech­te­ren Titels ‘Pro­mi­se’ auf­grund ihrer mas­si­ven Beliebt­heit bei anruf­freu­di­gen jun­gen Mäd­chen davon aus­ge­hen konn­te, dass sie das Tele­vo­ting erneut top­pen wür­den (was genau so ein­trat), fuhr der Sen­der dies­mal vor­sichts­hal­ber gleich sechs (!) ver­schie­de­ne Jurys auf, deren Auf­ga­be ein­zig und allei­ne dar­in bestand, BQL weit genug her­un­ter­zu­vo­ten, damit sie unter kei­nen Umstän­den den Sieg davon trü­gen. Klapp­te: vor­sichts­hal­ber ver­ga­ben die Juro­ren gera­de mal halb so vie­le Punk­te an die Bru­der-Boy-Band als an die RTV-Slo-Favo­ri­tin Lea Sirk, die fol­ge­rich­tig gewann und Slo­we­ni­en nun beim ESC in Por­tu­gal ver­tritt.

Dan­ke, nein: mit dem Song­ti­tel ist das Schick­sal des slo­we­ni­schen Bei­trags 2018 bereits beschrie­ben.

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DE 2018: Oh mein Papa

Es war eine Art von Kul­tur­kampf, die sich ges­tern Abend beim deut­schen Euro­vi­si­ons­vor­ent­scheid vor den Augen der Nati­on ent­fal­te­te: wäh­rend die Dis­coun­ter Aldi Nord und Aldi Süd gera­de eine künf­tig stär­ke­re Zusam­men­ar­beit ankün­dig­ten und damit die lang­le­bigs­te inner­deut­sche Gren­ze in Fra­ge stel­len, den Aldi-Äqua­tor näm­lich, leb­te die­ser bei Unser Lied für Lis­sa­bon gewis­ser­ma­ßen fort. Nord­deut­sches Under­state­ment gegen hem­mungs­lo­se alpi­ne Ski­hüt­ten-Par­ty lau­te­te der Zwei­kampf. Und wäh­rend der bol­le­ri­ge Schuh­plattl-Spaß von voXX­club in Sachen Auf­fäl­lig­keit und Unver­wech­sel­bar­keit die risi­ko­rei­che­re und damit inter­na­tio­nal womög­lich bes­se­re Wahl gewe­sen wäre, ent­schied sich das Publi­kum im Ver­bund mit gleich zwei Jurys für die eds­heera­nes­ke Bal­la­de ‘You let me walk alo­ne’ des Bux­te­hu­ders Micha­el Schul­te.

Berühr­te durch ech­te Emo­tio­nen: Micha­el Schul­te.

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San Mari­no: Give me Chan­ce to refi­nan­ce

Eine kost­spie­li­ge Ange­le­gen­heit ist die Teil­nah­me am Euro­vi­si­on Song Con­test, und gera­de die TV-Sta­tio­nen klei­ne­rer und finanz­schwä­che­rer Län­der müs­sen hier oft krea­ti­ve Wege gehen. So wie die gera­de mal 30.000 Ein­woh­ner star­ke Winz-Repu­blik San Mari­no. Jah­re­lang ließ man sich dort den Bei­trag von Ralph Sie­gel bereit­stel­len und bezah­len, was einer gewis­sen Valen­ti­na Monet­ta (→ SM 2012, 2013, 2014, 2017) zu frag­wür­di­ger Berühmt­heit ver­half. In die­sem Jahr leg­te das san­ma­ri­ne­si­sche Fern­se­hen die Ver­ant­wor­tung in die Hän­de des öster­rei­chi­schen Musik­pro­du­zen­ten Chris­toph Straub, des Vaters von Zoë (→ AT 2016), die ihrer­seits als Co-Kom­po­nis­tin an fast allen Titeln des Vor­ent­schei­dungs­for­mats 1in360 betei­ligt ist. Und gleich­zei­tig der Jury vor­sitzt, die über näm­li­che Lie­der urteilt. Vater Straub, der unter ande­rem die Crowd­s­haring-Platt­form Glo­bal Rock­star betreibt, ver­sucht nun, sich einen Teil sei­ner Aus­ga­ben bei den Fans wie­der­zu­ho­len: wer beim 1in360-Fina­le am 3. März 2018 als Zuschauer/in mit­vo­ten möch­te, muss dazu Antei­le an dem Song kau­fen, den er unter­stüt­zen möch­te. Min­dest­in­vest­ment laut Web­site: 40 Euro.

Singt die sanf­te Bal­la­de ‘Stay’: der Deut­sche Sebas­ti­an Schmidt will für San Mari­no zum Euro­vi­si­on Song Con­test 2018.

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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Mori­tu­ri te salutant!

Zwei Vor­ent­schei­dun­gen vom Wochen­en­de gilt es noch nach­zu­rei­chen. Die letz­te Vor­run­de der litaui­schen Euro­vi­zi­ja vom ver­gan­ge­nen Sams­tag zeig­te sich erstaun­lich arm an… – nein, prä­zi­ser: ent­täu­schend frei von Durch­ge­knall­tem, wie wir es sonst von dem Bal­ten­staat ken­nen und lie­ben. Am schrägs­ten viel­leicht noch der Auf­tritt einer gewis­sen Ofe­li­ja, deren rein musi­ka­lisch betrach­tet (wäre da nur nicht der gräus­li­che Gesang!) noch nicht ein­mal schlech­tes Elek­tro­pop­lied­chen den Titel ‘But­ter­fly’ trug und die sich, wenig über­ra­schend, mit bun­ten Schmet­ter­lings­flü­geln aus­ge­stat­tet hat­te. Die sie aller­dings erst nach zwei Minu­ten zur vol­len Pracht ent­fal­te­te: zunächst saß sie hin­ter einer schä­bi­gen Heim­or­gel, anschlie­ßend ließ sie sich von einem tan­zen­den Pär­chen umsprin­gen. Ins­ge­samt ver­mit­tel­te die gute Ofe­li­ja ein wenig den Ein­druck, in den Neun­zi­gern hän­gen­ge­blie­ben zu sein. Und wer woll­te es ihr ver­den­ken: außer beim Song Con­test war das schließ­lich pop­mu­si­ka­lisch wie gesell­schafts­po­li­tisch die bes­te Deka­de! Um so unvor­be­rei­te­ter traf den Zuhö­rer der nihi­lis­tisch-pro­fun­de Schluss­satz ihres fluffi­gen Songs, der da lau­te­te: “Becau­se I’m like a But­ter­fly / and soon I’m gon­na die”. Hopp­la!

Bes­tens für die anste­hen­de Faschings­sai­son gerüs­tet: Ophe­lia und ihr Begleit­bal­lett (LT).

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You­tube-Dra­ma um San Mari­no

Ein gesperr­ter You­tube-Kanal und öffent­li­che Anpran­ge­run­gen auf Face­book: rund um das dies­jäh­ri­ge san­ma­ri­ne­si­sche Vor­ent­schei­dungs­ver­fah­ren 1in360 ist ein hoch unter­halt­sa­mer Zicken­krieg ent­brannt. Pop­corn bereit­ge­stellt? Gut! Was bis­her geschah: bekannt­lich ent­schied sich der Sen­der der chro­nisch erfolg­lo­sen Minia­tur­re­pu­blik, die Ermitt­lung ihres Bei­trags für das euro­päi­sche Wett­sin­gen in Lis­sa­bon an die bri­tisch-öster­rei­chi­sche Pro­duk­ti­ons­fir­ma Naff Naff Ltd. aus­zu­la­gern. Die eröff­ne­te einen You­tube-Kanal namens 1in360, auf dem jeder, der woll­te, ein Bewer­bungs­vi­deo hoch­la­den durf­te, was natür­lich eine Spring­flut größ­ten­teils tra­gi­scher Ein­sen­dun­gen nach sich zog.

Gehört zu den 1in360-Fina­lis­t/in­nen: Jes­si­ca Mus­kat aus Mal­ta (Reper­toire­bei­spiel).

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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Im Schmerz gebo­ren

Es ist eine Gewis­sens­ent­schei­dung, die man als lei­den­schaft­li­cher Euro­vi­si­ons­fan wäh­rend der Vor­ent­schei­dungs­sai­son tref­fen muss: schaut man Sonn­tags­abends um 20:15 Uhr wei­ter­hin den Tat­ort, wie es sich für einen ordent­li­chen Deut­schen ver­pflich­tend gehört? Oder lässt man den kol­lek­ti­ven TV-Got­tes­dienst sau­sen, um sich leicht­fer­tig den Ver­lo­ckun­gen des rumä­ni­schen Vor­ent­schei­dungs­ma­ra­thons, der Sel­ecția Națio­nală (SN) hin­zu­ge­ben, die seit vor­ver­gan­ge­nem Sonn­tag für ein­ein­halb Mona­te zeit­gleich läuft? Nun, als ech­ter Con­nais­seur des Abar­ti­gen fällt die Ant­wort natür­lich leicht! Erst recht in die­sem Jahr, in dem der Sen­der des Kar­pa­ten­staa­tes aus Anlass des hun­dert­jäh­ri­gen Geburts­tags Rumä­ni­ens in sei­ner heu­ti­gen Aus­deh­nung das For­mat auf fünf Semi­fi­na­le mit ins­ge­samt 60 Lie­dern aus­ge­dehnt hat. Und, wie um den Ent­zug leich­ter zu gestal­ten, war­te­te das gest­ri­ge zwei­te SN-Semi mit einer Mord­dich­te auf, mit der noch nicht mal der legen­dä­re Murot-Tat­ort ‘Im Schmerz gebo­ren’ mit­hal­ten kann. Nur, dass man im Natio­nal­thea­ter von Timişo­ara (Temes­war), wo die Show gas­tier­te, kei­ne Schau­spie­ler rei­hen­wei­se dahin­met­zel­te, son­dern Töne.

Ein Ver­bre­chen gegen die Musik: Ales­san­dro Dănes­cu stran­gu­liert sei­nen Bei­trag.

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