Remixe

Grund­re­gel: je höher das Tem­po, des­to bes­ser der Song.

2017, Die Zwanzigzehner, Remixe

Namas­té oweh: die Euro­vi­si­ons­re­mi­xe 2017, Part 2

Nachdem in den vergangenen Monaten innerhalb der nunmehr abgeschlossenen Vorentscheidungssaison 2017 nach und nach alle 43 Beiträge für den Eurovision Song Contest 2017 in Kiew ausgewählt wurden, trafen in der vergangenen Woche, rund um die Deadline für das Einreichen der Lieder bei der EBU, diverse Remixe der bereits feststehenden Titel ein, die es hier noch zu besprechen gilt. Dazu zählt natürlich in erster Linie die unvermeidliche Überarbeitung des albanischen Songs. Der hieß, als er Ende Dezember 2016 das heimische Festivali i Kënges gewann, noch 'Botë': eine hochdramatische, verschwenderisch orchestrierte Grand-Prix-Ballade in Landessprache, die von dem stimmsicher, präzise und mit Hingabe dargebotenen Gekreische seiner Interpretin lebt, sowie von den sehr präsenten und eindrucksvolle...
2017, Remixe

Atem­los durch die Bal­la­den­nacht: die Remi­xe sind da!

Nachdem am gestrigen Supersamstag die letzten öffentlichen Vorentscheide der Eurovisionssaison 2017 über die Bühne gingen und wir noch immer auf die vier bzw. fünf letzten intern ausgewählten Beiträge für Kiew warten (als da wären: der für den heutigen Abend gegen 18 Uhr angekündigte, angeblich von einem international bekannten Duo interpretierte sanmarinesische Song; der für den morgigen Montag beworbene bulgarische Beitrag; das erst für den kommenden Samstag annoncierte, von Artsvik gesungene armenische Lied; die bereits angekündigte anglifizierte Fassung des albanischen Songs 'Botë' alias 'World' sowie der russische Beitrag - wobei es immer unwahrscheinlicher wird, dass das mit dem Gastgeberland Ukraine kriegerisch verfeindete Land überhaupt teilnimmt), haben neben Weißrussland nun noch...
2017, Die Zwanzigzehner, Remixe

Ein Navi-Update für Weiß­russ­land

Die Vorentscheidungssaison 2017 ist noch im vollen Gange, 17 von 43 Titeln fehlen noch, da tauchen bereits die ersten Remixe auf: die bereits im Januar 2017 ausgewählten weißrussischen Repräsentanten Navi haben ihrem possierlichen Folk-Stampfer 'Historyja majho žyccia' einen neuen Anstrich verpasst. Wer, so wie ich, den Song in der Originalfassung sehr mag und nun im Hinblick auf die Tendenz der ehemaligen sowjetischen Semidiktatur zum brachialen Liedumbau das Schlimmste befürchtet, dem kann ich Entwarnung geben. Lediglich das Ende gestaltete man ein μ weniger repetitiv und fügte angeblich noch ein paar Violinen und Dudelsäcke hinzu. Auch meine ich, einen etwas druckvoller rollenden Drumbeat auszumachen, aber da mag ich mich auf der verzweifelten Suche nach einem Unterschied womöglich täus...