Unsere Lieblinge

News & Klatsch von ehe­ma­li­gen und aktu­el­len ESC-Teil­neh­mer/in­nen.

Wham, Ben, thank you, Man: Ben Dolic ist aus dem Rennen

Wham, Ben, thank you, Man: Ben Dolic ist aus dem Rennen

"Ich habe beschlossen, nicht an der Eurovision im nächsten Jahr teilzunehmen"! Per Instagram machte Ben Dolic heute Schluss mit dem Song Contest. Ursprünglich ausgesucht, Deutschland 2020 beim europäischen Wettsingen in Rotterdam mit der für heimische Grand-Prix-Verhältnisse erstaunlich guten Popnummer 'Violent Thing' zu vertreten, begann für den gebürtigen Slowenen nach der coronabedingten Absage der Veranstaltung im März diesen Jahres eine quälende Zeit der Ungewissheit. Anders als viele konkurrierende Nationen, die ihre:n Repräsentant:in ebenfalls intern bestimmt hatten und sich umgehend bemühten, klarzustellen, dass sie mit dieser_m selbstverständlich auch 2021 ins Rennen gehen, gab es aus Hamburg erstmal das, was wir vom NDR…
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Fly­ing the Flag: Ive­ta Muku­chy­an von deut­scher Vor­auswahl ausgeladen

Fly­ing the Flag: Ive­ta Muku­chy­an von deut­scher Vor­auswahl ausgeladen

Seitdem die beiden Kaukasusstaaten Armenien und Aserbaidschan am Eurovision Song Contest teilnehmen, sind die Grand-Prix-Fans wohl oder übel vertraut mit dem Konflikt der beiden Nachbarstaaten über Berg-Karabach, eine völkerrechtlich formell zu Aserbaidschan zählende, nach langjährigen blutigen Auseinandersetzungen und Vertreibungen von heute nur noch knapp 150.000 ethnischen Armenier:innen bewohnte Region (mehr Hintergründe in diesem heise-Artikel). Seit einem Referendum im Jahre 2017 nennt sich der von keinem anderen Land offiziell anerkannte De-Facto-Staat nun Republik Arzach. Von der Öffentlichkeit weitgehend ignoriert, schlug der lange Zeit eingefrorene Disput nun wieder in kriegerische Handlungen um, es gibt Bombenangriffe auf die Hauptstadt Stepanakert und Gefechte im…
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Der eine ESC-Song, den nie­mand mag

Der eine ESC-Song, den nie­mand mag

Bei Diskussionen mit anderen Grand-Prix-Fans oder dem Lesen von Kommentaren stellt man immer wieder erstaunt fest: selbst die scheußlichsten Eurovisionsbeiträge haben ihre Anhänger*innen. Aber es muss doch in der langen ESC-Geschichte mit ihren vielen musikalischen Missgriffen wenigstens einen einzigen Song geben, bei dem sich im Hinblick auf seine fehlende Attraktivität mal ausnahmslos alle einig sind? Dies herauszufinden, machte sich der selbst für einige Rohrkrepierer wie zum Beispiel 'Et cetera' von Sinéad Mulvey verantwortliche schwedische Komponist Jonas Gladnikoff mithilfe des internationalen Fan-Bords auf ESC Nation zur Aufgabe und veranstaltete dort ein Voting mit rund 70 Teilnehmer/innen über den am wenigsten gemochten…
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Gott ist tot

Gott ist tot

Der tschechische Schlagersänger Karel Gott, zu seinen Glanzzeiten in der ZDF-Hitparade von Dieter Thomas Heck stets als "die goldene Stimme aus Prag" angesagt, starb gestern Nacht im Alter von 80 Jahren an Leukämie. Der Plattenmillionär, der in seiner Heimat 42 Mal hintereinander zum "Sänger des Jahres" gekürt wurde, landete 1967 seinen ersten Top-Ten-Hit in Deutschland mit 'Weißt du wohin?', einer Eindeutschung der Titelmelodie des Kinoepos 'Doktor Schiwago'. Bereits im Jahr darauf vertrat der international tätige Künstler beim Eurovision Song Contest zu London Österreich mit dem von Udo Jürgens geschriebenen Einsam-in-der-Großstadt-Schmachtfetzen 'Tausend Fenster', mit der er allerdings weder die Jurys überzeugen…
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Shut up: der schö­ne Chin­giz kommt nach Hannover

Shut up: der schö­ne Chin­giz kommt nach Hannover

Der unbestreitbar schönste Teilnehmer (nicht nur) des diesjährigen Eurovision Song Contests in Tel Aviv schmückt in knapp zwei Wochen bei der Unescon, der ESC-Convention in Deutschlands heimlicher Grand-Prix-Hauptstadt Hannover, mit seiner Präsenz die Bühne. Mit dieser bei dem ein oder anderen Fan jeglichen Geschlechts sicherlich für hormonelle Aufwallung sorgenden Ankündigung komplettierte der Unescon-Ausrichter Irving Wolther heute das Line-up des Live-Konzertes am Samstag, dem 29. Juni 2019, bei dem als besonderer Clou ein bunter Strauß ehemaliger und aktueller ESC-Stars zur musikalischen Begleitung durch ein echtes Orchester (!) auftritt. Hut ab: um den modernen und in Tel Aviv achtplatzierten Pop-Song 'Truth' ohne…
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Das quee­re Anti-PED-Paket: Bil­al Hassa­ni und Hata­ri legen nach

Das quee­re Anti-PED-Paket: Bil­al Hassa­ni und Hata­ri legen nach

Obschon sich angesichts der Berichterstattung um das weißrussische Jury-Gate und die Unfähigkeit der EBU, einfachste Kontrollmechanismen gegen die menschliche Fehleranfälligkeit in ihren Punkteermittlungsprozess einzubauen, bislang noch gar keine richtige Post Eurovision Depression einstellen wollte, veröffentlichten gestern gleich zwei der in Tel Aviv teilnehmenden diesjährigen Acts neue Songs, wohl auch um musikalisch erst gar keine Entzugserscheinungen auftreten zu lassen. Interessanterweise verbindet beide Lieder eine Art wohltuender trotziger queerer Stolz. Der offen schwule französische Vertreter Bilal Hassani zeigt in 'Jaloux' ('Eifersüchtig') seinen Hatern den metaphorischen Mittelfinger: er zitiert in den Strophen aus den zahlreichen hasserfüllten Kommentaren, die seine bisherige Karriere inklusive der…
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Melo­di­fes­ti­va­len 2019: I belie­ve I can fly

Melo­di­fes­ti­va­len 2019: I belie­ve I can fly

Wer hat an der Uhr gedreht? Mit dem Finale des schwedischen Melodifestivalen ging am gestrigen Samstagabend bereits die letzte öffentliche Vorentscheidung der Saison 2019 über die Bühne. Trotz - oder vielmehr wegen - des erneut geänderten Auszählungsverfahrens im Televoting, das die Stimmen des Publikums nunmehr nach verschiedenen Altersklassen gewichtet und damit den starken Einfluss der netzaffinen Jugend zurückdrängt, die seit der Einführung der Voting-App ihre Punkte gleichmäßig auf sämtliche Titel verteilte und damit die Entscheidungsgewalt faktisch in die Hände der Jury legte, geriet die Votingsequenz des MF 2019 zur langweiligsten seit Menschengedenken. Der bereits vorab in allen Umfragen stark favorisierte…
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San Mari­no 2019: Die Legen­de ist zurück!

San Mari­no 2019: Die Legen­de ist zurück!

Was haben wir darauf gewartet! Seit der sanmarinesische Sender SMRTV zum Jahreswechsel verkündete, nach dem krachend gescheiterten Experiment mit der crowdfinanzierten öffentlichen Vorentscheidung des Vorjahres wieder zur bewährten internen Auswahl zurückzukehren und mit einem "internationalen Künstler" zu arbeiten, der sich Ende Januar 2019 als Serhat Hacıpaşalıoğlu entpuppte, wartete die Grand-Prix-Gemeinde mit angehaltenem Atem auf die Veröffentlichung seines Beitrags für Tel Aviv. Gestern früh leakte der Song erstmalig, und zur Mitternacht erfolgte dann der Release des offiziellen Videoclips. Selbstredend enttäuscht uns Serhat nicht und liefert mit 'Say na na na' exakt das ab, wonach die Fans lechzen: nach einem durch und…
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Sakart­ve­los Vars­kv­la­vi 2019: Fly­ing the Flag

Sakart­ve­los Vars­kv­la­vi 2019: Fly­ing the Flag

Ein "streng patriotisches" Lied über die "Stärke Georgiens" und dem Wunsch nach einem "Ende des Krieges und der Konflikte", so die Beschreibung des Kaukasus-Korrespondenten von Wiwibloggs, gewann gestern Abend im Finale von Sakartvelos varskvlavi (Georgien sucht den Superstar) das Ticket nach Tel Aviv. Die seit Monaten laufende Castingshow fand mit vier verbliebenen Kandidat:innen ihren Abschluss, welche sich lediglich drei Lieder teilen mussten: sowohl der ausgesprochen niedliche Giorgi Nakashidze als auch der in seinen zirka vier Nummern zu großen Klamotten und mit Manbun eher nach einem Obdachlosen als nach einem Hipster aussehende Jazzsänger Oto Nemsadze brachten die siegreiche, von einem massiven…
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Uuden Musii­kin Kil­pai­lu 2019: Das Sandstürmchen

Uuden Musii­kin Kil­pai­lu 2019: Das Sandstürmchen

Die wohl vorhersehbarste und irgendwie auch überflüssigste Vorentscheidung fand am gestrigen Samstag im finnischen Ort Turku statt. Wie schon im Vorjahr gab es bei der UMK nur einen bereits seit einiger Zeit bekannten Interpreten, nämlich den EDM-DJ und -Produzenten Ville Virtanen alias Darude, dessen bekanntester Hit 'Sandsturm' nun knapp zwanzig Jahre zurück liegt. Auch die drei zur Auswahl stehenden Songs kannte man bereits, hatte das finnische Fernsehen diese doch in den zurückliegenden Wochen im Siebentageabstand veröffentlicht. So stand im Grunde das Ergebnis bereits im Vorfeld fest, denn dass unter den drei allesamt sehr schwachen Beiträgen der zuletzt releaste Track 'Look…
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Kazka­es­ke Zustän­de in der Ukrai­ne: auch die Ersatz­kan­di­da­ten sagen ab

Kazka­es­ke Zustän­de in der Ukrai­ne: auch die Ersatz­kan­di­da­ten sagen ab

Nach dem Eklat um die Suspendierung der Vidbir-Siegerin Maruv durch den staatlichen ukrainischen Sender UA:PBC tut dieser sich schwer, jemanden zu finden, der einspringen möchte. Nach den Zweitplatzierten des Vorentscheids vom Samstag, dem Neo-Swing-Trio Freedom Jazz, winkte heute auch die drittplatzierte Band Kazka ab, wie ESCkaz berichtete. "Unsere Mission ist es, die Menschen mit unserer Musik zu vereinen und nicht, Zwietracht zu säen," kommentierten die Musiker in einem Statement. Damit wird es immer wahrscheinlicher, dass die Ukraine 2019 nicht am Eurovision Song Contest teilnimmt. [Nachtrag: Zwischenzeitlich hat die Ukraine offiziell für Tel Aviv abgesagt]. UA:PBC hatte bereits angekündigt, diese Option…
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Vid­bir 2019: Komm doch mal rüber

Vid­bir 2019: Komm doch mal rüber

Ist das herrlich: nuttiger Trash, schmutzige Politik, Aufregung, Drama, Ränkespiele und ein stürmischer Rückzug - so kennen und so lieben wir die Ukraine! Seit dem Finale des Vorentscheids Vidbir am vergangenen Samstag überschlagen sich dort die Ereignisse und haben mit der heute verkündeten Suspendierung der Siegerin durch den Sender UA:PBC nun ihren vorläufigen Höhepunkt gefunden. Doch der Reihe nach: gegen den Willen der dreiköpfigen Jury gewann vor knapp 48 Stunden die Sängerin Hanna Korsun unter ihrem Bühnennamen Maruv aufgrund des klaren Plazets des ukrainischen Publikums die Vidbir. Und zwar mit einem gräuslich gesungenen, aber erfrischend billig bollernden Uptempo-Trasher mit dem…
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Ist er’s oder ist er’s nicht? Auf­re­gung um Mahmood

Ist er’s oder ist er’s nicht? Auf­re­gung um Mahmood

Wird der 26jährige Alessandro Mahmoud, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Mahmood, Italien beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv vertreten? Nach seinem Überraschungssieg beim San-Remo-Festival am vergangenen Samstag sagte er noch in der Nacht zu, und eurovision.tv listet ihn dementsprechend als Repräsentanten der Halbinsel in Israel. Zwischenzeitlich ruderte der Milanese auf Druck seiner Plattenfirma jedoch wieder zurück, die Mahmood offenbar auf eine ausgedehnte Promotiontour im Land schicken möchte, was sich mit den zeitlichen Verpflichtungen der Eurovisionsteilnahme nicht so gut verträgt. Derzeit werde, wie zu hören war, hinter verschlossenen Türen zwischen der Rai und Mahmoods Management über die Details verhandelt. Kommt…
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Bil­al Hassa­ni geht gegen homo­pho­be Het­zer vor

Bil­al Hassa­ni geht gegen homo­pho­be Het­zer vor

"Wir werden diesen Hurensohn töten," so ist es in einem von zahllosen hasserfüllten Online-Kommentaren zu lesen, die sich derzeit über den vergangenen Samstag vom französischen Publikum zum Eurovisionsrepräsentanten der Grande Nation in Tel Aviv gewählten 19jährigen Bilal Hassani ergießen. Der androgyne Sänger ist schon länger ein Ziel von Angriffen und Todesdrohungen, insbesondere, seit er sich 2017 öffentlich als schwul outete. Seine Teilnahme an der Destination Eurovision fachte die Welle der Schmähungen und Beleidigungen nun noch einmal an: alleine bis letzten Donnerstag, also noch vor dem Vorentscheidungs-Finale, zählten die beiden Organisationen SOS Homophobie und Urgence Homophobie, mit denen Bilal zusammenarbeitet, mehr…
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Desti­na­ti­on Euro­vi­si­on 2019: il pleut d’Anemones

Desti­na­ti­on Euro­vi­si­on 2019: il pleut d’Anemones

Sie fiel qualitativ ein kleines bisschen ab gegenüber dem hervorragenden ersten Semifinale vergangene Woche: die gestern Abend live ausgestrahlte zweite Vorrunde der Destination Eurovision 2019, des französischen Vorentscheidungsverfahrens. Davon mal abgesehen glichen sich die beiden Abende wie ein Ei dem anderen: erneut traten neun ziemlich gute Songs gegeneinander an, erneut gab es einen überragenden Juryfavoriten, erneut stimmten die fünf internationalen Juror/innen (diesmal aus Armenien, Georgien, Schweden, Tschechien und Österreich) nur sehr bedingt mit den im Studio anwesenden französischen "Fachleuten" und mit dem gallischen Publikum überein und erneut ließen die stimmlichen Leistungen bei einigen der Acts zu wünschen übrig. Einen Eklat…
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ECG-Fan­tref­fen 2018: ein Abend der Überraschungen

ECG-Fan­tref­fen 2018: ein Abend der Überraschungen

Am gestrigen Samstag lud der Eurovision Club Germany mal wieder ins bis auf den letzten Platz ausverkaufte Gloria in Köln. Und auch, wenn es das bereits xundzwanzigste Event seiner Art war, entpuppte sich der hochvergnügliche Abend als einer voller Überraschungen. Doch bevor wir uns diesen zuwenden, gilt es zunächst, die brandheißen Neuigkeiten von der NDR-Roadshow abzuarbeiten, die dort gestern Nachmittag ebenfalls gastierte (und von der ich dank der allseits bekannten Unzuverlässigkeit der Deutschen Bahn leider nur einen Teil mitbekam). So ließ sich Thomas Schreiber zwar immer noch keinen amtlichen Termin für den deutschen Vorentscheid 2019 entlocken, gab aber den Hinweis,…
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Madame Mon­sieur sam­meln für die klei­ne Mercy

Madame Mon­sieur sam­meln für die klei­ne Mercy

Mit ihrem wunderschönen, herzerwärmenden Lied über das an Bord eines Seenotrettungsschiffes auf dem Mittelmeer geborene Flüchtlingsmädchen 'Mercy' gewann das französische Singer-Songwriter-Pärchen Émilie Satt und Jean-Karl Lucas alias Madame Monsieur im Januar diesen Jahres den französischen Vorentscheid Destination Eurovision und fuhr zum Wettsingen nach Lissabon. Das Mädchen gibt es wirklich, es kam im März 2017 an Bord der SOS Mediterrané zur Welt und musste mit seiner Mutter Taiwo Yussif bis vor wenigen Wochen im größten, hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslager Europas in Sizilien ausharren. "Mein Baby leidet in diesem Camp," zitiert Wiwibloggs die Mutter aus einem zurückliegenden Interview, "wir sind hier schon viel zu lange". Dank der…
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Ukrai­ni­sches Fern­se­hen stellt Aus­strah­lung ein

Ukrai­ni­sches Fern­se­hen stellt Aus­strah­lung ein

"Extreme Besorgnis" äußerte der EBU-Oberste Noel Curran heute in einer Pressemitteilung hinsichtlich der Lage der ukrainischen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt UA:PBC, nachdem diese aufgrund fehlender Geldmittel die analoge Verbreitung ihrer Programme im Lande stoppen musste. Dieses Jahr habe der Sender, der nach den Worten Currans ohnehin "mit einem der kleinsten Budgets Europas" auskommen müsse, lediglich die Hälfte der ihm nach den nationalen Festlegungen gesetzlich zustehenden Finanzmittel erhalten. UA:PBC zeichnet auch für die ukrainische Eurovisionsteilnahme verantwortlich (wobei der Vorentscheid Vidbir auf einen privaten Musikkanal ausgelagert wurde, um Kosten zu sparen) und hatte erst in dieser Woche bekräftigt, in Tel Aviv an den Start…
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Jij bent mijn Leven: Anne­ke Grön­loh ist tot

Jij bent mijn Leven: Anne­ke Grön­loh ist tot

Wie Eurofire unter Bezugnahme auf die niederländische Tageszeitung De Standaard vermeldet, ist die holländische Eurovisionsvertreterin von 1964, Anneke Grönloh, heute im Alter von 76 Jahren in ihrer Wahlheimat Frankreich verstorben. Zu ihren Lebzeiten war sie die kommerziell erfolgreichste Künstlerin des Landes und verkaufte weltweit rund 30 Millionen Schallplatten. Die Trägerin des Oranien-Nassau-Ordens wurde 1942 im damals noch unter holländischer Besatzung stehenden Indonesien als Tochter eines niederländischen Soldaten und einer einheimischen Mutter als Johanna Louise Grönloh geboren. Sie durchlebte dort stürmische erste Jahre: im Zuge der feindlichen Übernahme der Inselkette durch die Japaner im Zweiten Weltkrieg geriet Annekes Vater in Kriegsgefangenschaft, die…
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Som­mer­loch-News: <span class="caps">DJ</span> Bobo ist die här­tes­te Sau

Som­mer­loch-News: DJ Bobo ist die här­tes­te Sau

Während das unter Sparzwang stehende Schweizer Fernsehen gerade die TV-Entscheidungsshow streicht, erfährt einer der glücklosesten helvetischen Eurovisionsvertreter ein überraschendes subkulturelles Comeback: in den Straßen meiner Heimatstadt Frankfurt am Main verzieren seit einiger Zeit Aufkleber der virtuellen DJ Bobo Ultras Laternenpfähle, Stromkästen und U-Bahn-Abgänge. In einem Interview mit der Frankfurter Neuen Presse erläuterte der hinter der Aktion steckenden Street-Art-Künstler Mine heute seine Beweggründe: "Bobo ist der letzte Überlebende, die härteste Sau der ganzen Eurodance-Trash-Musiker von damals". Und tatsächlich tourt der Schweizer Künstler, der beim ESC 2007 in Helsinki mit 'Vampires are alive' und seinem Ausscheiden im Semifinale den vielleicht spektakulärsten Favoritensturz…
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Som­mer­loch-News: Shala­lie, shala­la, <span class="caps">MDMA</span>

Som­mer­loch-News: Shala­lie, shala­la, MDMA

Lange Wochen herrschte Funkstille hier im Blog, denn bis auf das ermüdende Ping-Pong-Spiel, welche israelische Stadt nun gerade im Rennen um die Austragung des Eurovision Song Contest 2019 vorne liegt (aktueller Stand: Tel Aviv), tat sich nicht viel Berichtenswertes. Vergangene Woche nun unternahm die Drehorgel-Elfe Sieneke Peeters (NL 2010) einen amüsanten Versuch, sich aus dem Orkus des Vergessens wieder zurück in die Schlagzeilen zu bringen. Oder, genauer gesagt, ihre Familie: wie escxtra rapportierte, wurden Sienekes Großvater (der laut Presseberichten bereits wegen Mordes mehrere Jahre einsaß), ihr Onkel und ihr Bruder festgenommen, nachdem ein mutmaßlich von ihnen in Nimwegen betriebenes Drogenlabor…
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Der Ting­ler sang für uns alle: Jür­gen Mar­cus ist tot

Der Ting­ler sang für uns alle: Jür­gen Mar­cus ist tot

Eine Schlagerlegende hat uns verlassen: wie verschiedene Medien gestern berichteten, verstarb der Sänger Jürgen Marcus bereits Mitte Mai 2018 im Alter von 69 Jahren an den Folgen seiner langjährigen chronischen Lungenerkrankung (COPD). Der als Jürgen Beumer in Herne geborene, gelernte Maschinenschlosser zählte zu seinen Glanzzeiten in den Siebzigern zu den umsatzstärksten deutschen Schlagersängern mit nicht weniger als 36 Auftritten in der ZDF-Hitparade. Erste größere Bekanntheit errang der Blondgelockte im Jahre 1969 mit einer Hauptrolle im Musical Hair, woraufhin ihn der Erfolgsproduzent Jack White unter Vertrag nahm und Marcus in den nächsten sieben Jahren einen Top-Hit nach dem anderen landete. Seine Teilnahme…
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SuRie: Die Ener­gie des Publi­kums bleibt in mei­ner Erinnerung

SuRie: Die Ener­gie des Publi­kums bleibt in mei­ner Erinnerung

Im Frühstücksfernsehen äußerte sich heute morgen die britische Eurovisionsvertreterin 2018, SuRie (bürgerlich: Susanna Marie Cork), zu den Vorfällen rund um ihren Auftritt im Finale des Wettbewerbs am vergangenen Samstag in Lissabon, der von einem Störer unterbrochen wurde. Wie die Sängerin auf Nachfrage berichtete, habe sie den Eindringling erst wahrgenommen, als er direkt vor ihr stand und ihr das Mikrofon aus der Hand wand, wovon sie ein paar kleinere Kratzer davontrug. Sie habe jedoch keine Zeit gehabt, über die potentielle Gefährlichkeit des Mannes nachzudenken, der umgehend von der Security überwältigt wurde. Während SuRie für einige Sekunden ohne Mikrofon dastand, lief der Song…
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Con­chi­ta Wurst: Ich bin HIV-positiv

Con­chi­ta Wurst: Ich bin HIV-positiv

In einem Instagram-Posting outete sich die Siegerin des Eurovision Song Contest 2014, Conchita Wurst, heute als positiv. Wurst erläutert: "Heute ist der Tag gekommen, mich für den Rest meines Lebens von einem Damoklesschwert zu befreien: ich bin seit vielen Jahren HIV-positiv. Das ist für die Öffentlichkeit eigentlich irrelevant, aber ein Ex-Freund droht mir, mit dieser privaten Information an die Öffentlichkeit zu gehen, und ich gebe auch in Zukunft niemandem das Recht, mir Angst zu machen und mein Leben derart zu beeinflussen". Sie habe ihren Status bislang auch mit Rücksicht auf ihre Familie nicht kommuniziert, die sie aber jederzeit "bedingungslos unterstützt"…
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Trick­kleid­dra­ma um Eli­na Netšajeva

Trick­kleid­dra­ma um Eli­na Netšajeva

Exakt einen Monat vor dem ersten Semifinale des Eurovision Song Contest 2018 entspannt sich ein Finanzierungsproblem rund um die Teilnahme der estnischen Popera-Diva Elina Netšajeva. Die trat beim heimischen Vorentscheid Eesti Laul bekanntlich in einem Projektionskleid auf, also einem Dress mit einem textilreichen grauen Unterteil, das als Leinwand für sehr eindrückliche, aufgespielte Visuals fungiert und das einen nicht unerheblichen Teil zum beeindruckenden audiovisuellen Gesamtkonzept beitrug. Das wollte Elina in Lissabon eigentlich so beibehalten, was aber am Geld scheitern könnte: wie der estnische Delegationsleiter Mart Normet nach einem Bericht von Wiwibloggs vorrechnet, summieren sich die geschätzten Kosten für die Miete leistungsstarker Projektoren…
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