ESC 2017: erstes Semi

Achtzehn Nationen kämpfen in der ersten Vorauswahlrunde am Dienstag um zehn freie Slots für das Finale am Samstag. Die Chancen, es zu schaffen, sind also rein rechnerisch größer als das Risiko, auszuscheiden. Was diejenigen, für die Jamala am Dienstagabend kein Foto hat, sicher nicht trösten wird.

#LandInterpret/inTitelPkt. TVPl. TVPkt. ges.Pl. ges.
1MESlavko Kalezić
1FINorma JohnBlackbird
1GETako GachechiladseKeep the Faith
1PT
1BEEllie Delveaux
1SE
1ALLindita HalimiBotë
1AZDiana Hajiyva
1AU
2CYHovig Demirjian
2SI
2AMArtsvik Harutyunya
2MD
2CZMartina Bárta
2LV
2IS
2GRDemy
2PLKasia MośFlashlight

Die bereits feststehenden Songs:

Albanien (AL):

Lindita HalimiBotë (Welt)

In einem Satz: Wie immer – eine zierliche Frau schreit sich durch eine etwas zähe Klageballade, die im routinemäßig anstehenden angloterrifizierenden Brachial-Remix sämtlichen Charme einbüßen dürfte.

Erster Eindruck: 7 Punkte, sicher im Finale.

***

Finnland (FI):

Norma JohnBlackbird (Amsel)

In einem Satz: Wenn wir schon nicht die echte Adele für Großbritannien kriegen, dann nehmen wir halt diese finnische Tribute-Band.

Erster Eindruck: 7 Punkte. Sicher im Finale.

***

Georgien (GE):

Tako GachechiladzeKeep the Faith (Das Vertrauen behalten)

In einem Satz: ja, die Ukraine schaffte es letztes Jahr mit clever getarnter Russlandschelte zum Sieg – aber die kam auch musikalisch anspruchsvoll daher und nicht als angestaubte Grand-Prix-Ballade wie der georgische Beitrag 2017.

Erster Eindruck: 3 Punkte, kein Finaleinzug.

***

Polen (PL):

Kasia MośFlashlight (Blitzlicht)

In einem Satz: Fire – Desire – higher – Wire: das geht mir auf die Eier!

Erster Eindruck: 3 Punkte. Als geradezu prototypischer Juryschwamm aber sicher im Finale.