Aser­bai­dschan 2018: X my Heart

01. Aisel Mam­ma­do­va – X my Heart (Bekreu­zi­ge mein Herz)

In zwei Sät­zen: Zweit­klas­si­ge, fade schwe­di­sche Pop­ware von der Stan­ge mit einem Text, der erst gar nicht mehr ver­sucht, einen Sinn zu erge­ben, son­dern ein­fach nur Wor­te anein­an­der­reiht und so die “Fire­wall” unse­res Ver­stan­des zu umge­hen ver­sucht. Dabei ist Aisel im ech­ten Leben eine fan­tas­ti­sche Jazz­sän­ge­rin: was für eine him­mel­schrei­en­de Talent­ver­schwen­dung!

Insze­nie­rung: Pas­send zum mari­ti­men The­ma des dies­jäh­ri­gen Song­con­tests geben uns Aisel und ihre Backings ein Tita­nic-Set­ting und ste­hen auf tief­see­blau ange­strahl­ten Eis­ber­gen, wo sie das Syn­chron­schwim­men üben. Damit macht die Show deut­lich mehr Sinn als der Song.

aufrechtgehn.de-Erstwertung: 0 Punk­te. Mein Rang 13 in die­sem Semi.

Vor­her­sa­ge: Soll­te der per­fek­te Qua­li­fi­ka­ti­ons­re­kord des Lands des Feu­ers in die­sem Jahr sein Ende fin­den? Gerecht wäre es ja, aber unwahr­schein­lich. Denn der Song ist viel­leicht nicht der ori­gi­nells­te, aber an die Insze­nie­rung erin­nert man sich am Ende des Abends (“Ach, die mit dem Eis­berg!”). Kommt wei­ter.

Ergeb­nis: nicht qua­li­fi­ziert.

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