Alba­ni­en 2018: Mall

Um eini­ges zu lang, wie man das von Alba­ni­en gewohnt ist: die ursprüng­li­che Fas­sung vom Vor­ent­scheid FiK.

03. Eugent Bush­pe­pa – Mall (Sehn­sucht)

In zwei Sät­zen: Nein, kei­ne Hym­ne über das ört­li­che Ein­kaufs­zen­trum, son­dern eine rocki­ge Sehn­suchts­bal­la­de jodelt der Herr Busch­pfef­fer da. Und zwar, man mag sein Glück kaum fas­sen, in Lan­des­spra­che – jawohl, auch in Lis­sa­bon!

Wort gehal­ten: die gekürz­te drei­mi­nü­ti­ge Euro­vi­si­ons­fas­sung bleibt in Lan­des­spra­che.

Insze­nie­rung: Eine pas­send zum Bei­trag klas­sisch schör­kel­lo­se Rock­song-Dar­bie­tung; die Kame­ra fokus­siert zu Recht auf den cha­ris­ma­ti­schen Inter­pre­ten, der mitt­ler­wei­le in der Liga der Voll­bär­te weit vor­ne mit­spie­len kann und Sevak Kon­kur­renz macht. Nur das Popo-Läpp­chen wür­de ich noch­mals über­den­ken.

aufrechtgehn.de-Erstwertung: 3 Punk­te. Mein Rang 8 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: Es ist der ein­zi­ge Rock­song in die­sem Semi, dazu noch in Lan­des­spra­che und dar­ge­bo­ten von einem selbst­si­che­ren Sän­ger mit Aus­strah­lung. Der Final­ein­zug ist ihm zu wün­schen, allei­ne schon, um zu ver­hin­dern, dass das Land zur Stra­fe nächs­tes Jahr wie­der eine auf schlech­tem Eng­lisch dis­so­nant krei­schen­de Frau schickt. Nach der Pro­be vom Sonn­tag den­ke ich auch, dass es klappt.

Ergeb­nis: qua­li­fi­ziert.

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