Kroa­ti­en 2018: Cra­zy

12. Fran­ka Bate­lić – Cra­zy (Ver­rückt)

In zwei Sät­zen: Nein, “cra­zy” klingt die­se stot­tern­de Schmal­spur-Sha­ki­ra lei­der gar nicht, son­dern nur völ­lig durch­schnitt­lich. Zeit­ge­mäß auf­be­rei­te­ter und sehr gut pro­du­zier­ter, aber hunds­or­di­nä­rer Radio­pop, der sich ohne Schmer­zen anhö­ren lässt, aber auch kei­nen Anruf-Impuls aus­löst.

Insze­nie­rung: Anders als im doch etwas auf­dring­li­chen Video­clip atmet die Live-Insze­nie­rung Klas­se und Stil. Dabei wirkt die schö­ne Fran­ka in ihrem halb­durch­sich­ti­gen Tüll­kleid wei­ter­hin sexy, ohne jedoch ins Ordi­nä­re abzu­drif­ten. Das Lied hat man trotz­dem nach zwei Minu­ten wie­der ver­ges­sen.

aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punk­te. Mein Rang 14 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: Tau­send­mal gehört, tau­send­mal hat’s nicht gestört. Das reicht nor­ma­ler­wei­se nicht zum Wei­ter­kom­men. Ande­rer­seits darf man nicht unter­schät­zen, dass selbst in den Semis der eine oder ande­re Hete­ro zuschaut und abstimmt. Und bei den Jurys könn­te Fran­ka eben­falls absah­nen. Bor­der­line-Qua­li­fi­kan­tin, ver­mut­lich schafft sie es. Lei­der.

Ergeb­nis: nicht qua­li­fi­ziert.

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