Öster­reich 2018: Nobo­dy but you

13. Cesár Sam­pson – Nobo­dy but you (Nie­mand außer Du)

In zwei Sät­zen: Eine gos­pe­lig-düs­te­re Stal­ker­hym­ne, in wel­cher der fit­te Cesár Gott um Ent­schei­dungs­hil­fe anruft: wie bringt er sei­ne Liebs­te dazu, ihn nicht zu ver­las­sen? Das geht zwar unter die Haut, ver­ur­sacht dabei aber kein all zu ange­neh­mes Gefühl.

Insze­nie­rung: Ein kör­per­be­to­nen­des, aber edel wir­ken­des sil­ber­grau­es Out­fit und vie­le Büh­nen­spurts: hier zahlt sich aus, dass Cesár als Per­so­nal Trai­ner arbei­te­te. Dass sein Gos­pel­chor zumin­dest vom Hals an auf­wärts im Bild ist, lif­tet die Num­mer eben­so wie die zusätz­li­che Hebe­büh­ne.

aufrechtgehn.de-Wertung: 4 Punk­te. Mein Rang 7 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: Musi­ka­lisch exqui­sit und ver­mut­lich ein Jury­stim­men-Schwamm, aber ein wenig düs­ter in den Unter­tö­nen. Bor­der­line-Qua­li­fi­kant, nach der uni­so­no posi­tiv auf­ge­nom­me­nen Pro­be vom Mon­tag aber wohl im Fina­le.

Ergeb­nis: qua­li­fi­ziert.

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