Schweiz 2018: Stones

Pyra­mi­dal: die Schwei­zer Geschwis­ter beim Vor­ent­scheid.

17. Zibbz – Stones (Stei­ne)

In zwei Sät­zen: Ein intel­li­gen­ter Kom­men­tar zum aktu­el­len welt­po­li­ti­schen Zeit­ge­sche­hen, ver­bun­den mit gut gemach­ter Pop­mu­sik. Wie die ARD stell­te auch das Schwei­zer Fern­se­hen dies­mal sei­nen Vor­ent­scheid auf den Kopf, und das hört man.

Musik nur, wenn sie laut ist: bei ‘Stones’ muss man, wie hier im Musik­vi­deo, den Reg­ler schon auf­dre­hen, damit es rich­tig knallt.

Insze­nie­rung: Die Pyra­mi­den haben die Geschwis­ter in Ägyp­ten in der Schweiz gelas­sen. Statt­des­sen schleift Co ihren Mikro­fon­stän­der hin­ter sich her wie eine Mut­ter ihr bocki­ges Kind. Soll authen­tisch wir­ken und tut dies auch, kann aber mit dem alba­ni­schen Rocker nicht mit­hal­ten.

aufrechtgehn.de-Erstwertung: 0 Punk­te. Mein Rang 12 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: “Mühe allein genügt nicht”, so for­mu­lier­te es die Jacobs-Krö­nung-Wer­be­da­me Karin Som­mer in den Acht­zi­gern mal. Und das gilt auch hier. Für schwei­ze­ri­sche Ver­hält­nis­se ist ‘Stones’ ein rie­si­ger Fort­schritt, aber ich fürch­te, für den Con­test geht der immer noch nicht weit genug. Oder wie eine bri­ti­sche Fan­sei­te es for­mu­lier­te: “Der Song, den damals nach dem frü­hen Vor­ent­scheid alle für fünf Minu­ten gut fan­den, der dann aber mit jedem neu aus­ge­wähl­ten Kon­kur­renz­bei­trag in der Gunst etwas wei­ter nach unten wan­der­te”. Kein Fina­le, lei­der.

Ergeb­nis: nicht qua­li­fi­ziert.

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