Zypern 2018: Fue­go

Nur echt mit der Ana­nas: Ele­nis Ori­gi­nal-Video­clip mit­samt unauf­fäl­li­gem Pro­duct Pla­ce­ment.

19. Ele­ni Fou­rei­ra – Fue­go (Feu­er)

In zwei Sät­zen: Lyrisch macht der bumms­beat­be­to­ne Mid­tem­po-Por­no­ki­no-Song ‘Fue­go’ nicht den gerings­ten Sinn, obschon er mit der Text­zei­le “You got me Peli­can fly, fly, fly” einen eben­so schrä­gen, fau­na­be­zo­ge­nen Euphe­mis­mus für Oral­sex lie­fert wie das tsche­chi­sche “Set my Camel in the Mood”. Dafür aber kann die bild­schö­ne, in Alba­ni­en gebo­re­ne Grie­chen­göt­tin Ele­ni majes­tä­tisch ein­her­schrei­ten wie kei­ne Zwei­te.

Insze­nie­rung: Und die­se Stär­ke spielt sie live denn auch aus. In einem haut­engen, glit­zern­den Out­fit wir­belt sie ihre beein­dru­cken­de Mäh­ne ordent­lich durch die Luft und lie­fert, beglei­tet von vier Chor­sän­ge­rin­nen / Tän­ze­rin­nen, eine minu­ti­ös durch­ge­plan­te Syn­chron­cho­reo ab. Reißt als Schluss­act des ers­ten Semis die Lau­ne noch mal ordent­lich nach oben.

aufrechtgehn.de-Erstwertung: 6 Punk­te. Mein Rang 5 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: 24 Punk­te aus Grie­chen­land sind schon mal sicher. Blöd nur für Ele­ni, deren stimm­li­che Schwä­chen ihr Begleit­chor gut zu kaschie­ren ver­mag, dass im Semi nicht so vie­le Hete­ro-Män­ner zuschau­en wie im Fina­le. Ande­rer­seits bringt Ele­ni mit ihrer Göt­tin­nen-Atti­tü­de auch schwu­le Män­ner ins Schwär­men. Und Spaß macht das alles sehr. Sicher im Fina­le.

Ergeb­nis: qua­li­fi­ziert.

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