Aus­tra­li­en 2018: We got Love

09. Jes­si­ca Mau­boy – We got Love (Wir haben Lie­be)

In zwei Sät­zen: Jes­si­ca Man­boy war bekannt­lich die­je­ni­ge, die nach offi­zi­el­ler EBU-Geschichts­schrei­bung mit ihrem Auf­tritt als Pau­se­nact beim ESC von 2014 in Kopen­ha­gen die Teil­nah­me­be­rech­ti­gung Aus­tra­li­ens beim euro­päi­schen Gesangs­wett­be­werb erjo­del­te. Nun kommt sie als Teil­neh­me­rin wie­der, aller­dings klingt ihr Bei­trag noch immer nach Musik für die Pin­kel­pau­se.

Insze­nie­rung: Jes­si­ca ist die siche­re Sie­ge­rin der Sofi-Mari­no­va-Medail­le für die ärm­lichs­te ESC-Show beim Wett­be­werb von 2018. Wer immer die Idee hat­te, sie anzu­zie­hen wie ein Qua­li­ty-Street-Bon­bon und sie völ­lig allei­ne über die lee­re Büh­ne hüp­fen und krei­seln zu las­sen, soll­te sich einen ande­ren Job suchen. Außer, es war sei­ne Auf­ga­be, Über­nach­tungs­gel­der zu spa­ren und Jes­si­ca bereits am Frei­tag wie­der heim­flie­gen zu las­sen.

aufrechtgehn.de-Wertung: 4 Punk­te. Mein Rang 7 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: Wäre es nicht köst­lich, wenn die Frau, die Down Under zum ESC brach­te, nun auch die Ers­te ist, die für das Schei­tern des Lan­des im Semi ver­ant­wort­lich zeich­net? Gerecht wäre es auf jeden Fall! Wahr­schein­lich ist es aber nicht, obschon wenn Jess zu den Bor­der­li­nern zählt. Denn auch, wenn ihr Song seicht und die Insze­nie­rung dane­ben ist, wird es ihn wohl schlicht­weg auf­grund feh­len­der Kon­kur­renz ins Fina­le spü­len. Selbst ich muss­te ihn man­gels Mas­se ja bepunk­ten, obwohl er mir abso­lut nichts gibt.

Ergeb­nis: qua­li­fi­ziert.

< 08 Nie­der­lan­de

10 Geor­gi­en >