Däne­mark 2018: Hig­her Ground

05. Jonas Flo­da­ger Ras­mus­sen – Hig­her Ground (Höhe­rer Grund)

In zwei Sät­zen: Wet­ten, der ver­hin­der­te rumä­ni­sche Teil­neh­mer von 2016, Ovi­diu Anton, sitzt am 12. Mai 2018 vor dem Bild­schirm und beißt sich in den Hin­tern vor Wut? Immer­hin ist es sein Kon­zept einer musi­cal­haf­ten Power-Rock-Hym­ne, die der rot­haa­ri­ge, aber extrem fried­li­che Wikin­ger Ras­mus­sen hier zur Per­fek­ti­on bringt.

Insze­nie­rung: Wie die skan­di­na­vi­schen Nach­barn aus Nor­we­gen pflü­cken auch die Dänen ihre MGP-Cho­reo­gra­fie, wuch­ten sie nach Lis­sa­bon und las­sen sie dort exakt so noch­mals ablau­fen. Wobei Ras­mus­sen im Inter­view mit ESC Radio erzähl­te, dass alles kom­plett neu geprobt wer­den muss­te, weil die Chor­stim­men beim MGP vom Band kamen und er dort nur von (mimen­den) Tän­zern umringt war, wäh­rend ihn in Por­tu­gal fünf neue Kol­le­gen beglei­ten, die sin­gen und tan­zen kön­nen. Oho-ho!

aufrechtgehn.de-Wertung: 5 Punk­te. Mein Rang 6 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: Pathos, ker­ni­ge Wikin­ger, Kos­tü­me, Voll­bär­te, rote Haa­re, eine geschickt getarn­te Pazi­fis­mus-Bot­schaft und sogar eine amt­li­che Rückung! Eher stürzt Jonas mit sei­nem Frie­dens­schiff vom Rand der Erde, als dass er nicht ins Fina­le segelt.

Ergeb­nis: qua­li­fi­ziert.

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