Mal­ta 2018: Taboo

Christa­bel­le prä­sen­tiert die zwei Pha­sen einer mani­schen Depres­si­on: eupho­risch hüp­fend beim mal­te­si­schen Vor­ent­scheid und…

12. Christa­bel­le Borg – Taboo (Tabu)

In zwei Sät­zen: Das noch immer weit ver­brei­te­te gesell­schaft­li­che Tabu Tabu rund um see­li­sche Erkran­kun­gen Erkran­kun­gen wol­le sie mit ihrem Lied auf­bre­chen auf­bre­chen, was man als löb­li­ches Unter­fan­gen bezeich­nen muss bezeich­nen muss. Doch alles, was von die­sen drei Minu­ten hän­gen bleibt hän­gen bleibt, ist, wie unglaub­lich nerv­tö­tend nerv­tö­tend die­ses stän­di­ge Repe­tie­ren Repe­tie­ren ein­zel­ner Wor­te Wor­te im Lied­text Lied­text sich erweist.

…tief ver­stört im dys­to­pi­schen Video­clip zu ‘Taboo’.

Insze­nie­rung: Was das mal­te­si­sche Krea­tiv­team beim Song­wri­ting die­ses Jahr ein­spar­te, haut es beim Sta­ging wie­der raus: einen eige­nen Käfig aus LED-Wän­den baut man der Inter­pre­tin, als sym­bo­li­sches gesell­schaft­li­ches Tabu-Gefäng­nis. Das beein­druckt optisch, zumal die ehr­gei­zi­gen Mit­tel­meer­in­su­la­ner damit in die­sem Jahr (fast) die ein­zi­gen mit LED-Moni­to­ren sind. Kann es auch über den unori­gi­nel­len Refrain hin­weg­täu­schen?

Hat­ten wir nicht bespro­chen, dass es kei­ne LEDs gibt die­ses Jahr? Wer hört da wie­der nicht, was die Erwach­se­nen sagen? Wie bit­te? Ach, Deutsch­land hat auch…? Gut, dann will ich nichts gesagt haben.

aufrechtgehn.de-Erstwertung: 0 Punk­te. Mein Rang 14 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: Ein ehren­wer­tes Anlie­gen, eine gelun­ge­ne Insze­nie­rung. Scha­de, dass man ver­gaß, einen Refrain ein­zu­bau­en, denn so hat Christa­bel­le natür­lich kei­ne Chan­cen auf den Final­ein­zug.

Ergeb­nis: nicht qua­li­fi­ziert.

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