Polen 2018: Light me up

Gut behü­tet und hübsch bemalt: Haut den Lukas beim pol­ni­schen Vor­ent­scheid.

11. Gro­mee + Lukas Mei­jer – Light me up (Steck mich an)

In zwei Sät­zen: Zwei Songs zum Preis von einem: der pol­ni­sche Euro­vi­si­ons­bei­trag beginnt als gene­ri­sches Poprock­ge­du­del und schlägt dann in einen mit­tel­gu­ten Club­track um. Das klingt im Zusam­men­spiel bes­ser, als es sich hier liest, nutzt sich aber bei mehr­ma­li­gem Hören sehr schnell ab.

Als wäre es eine über­lan­ge Crun­chips-Rekla­me: der pol­ni­sche Video­clip.

Insze­nie­rung: Au weia. Man wird irgend­wie den Ver­dacht nicht los, die Polen ver­su­chen, sich an den Erfolg der Nor­we­ger im Vor­jahr dran­zu­hän­gen. Aber Lukas Mei­jer ist kein Alex­an­der Wal­mann, und Gro­mee trägt lei­der kei­ne illu­mi­nier­te Gesichts­mas­ke wie JoWSt. Statt­des­sen ver­sucht der DJ-Opi, sich die Zeit hin­ter der Kan­zel mit je nach Stand­punkt lus­ti­gen oder pein­li­chen Hand­be­we­gun­gen zu ver­trei­ben – und visua­li­siert damit nur um so mehr, dass er kei­ne Turn­ta­bles bedient oder Effekt­knöpf­chen drückt und eigent­lich voll­kom­men nutz­los auf der Büh­ne her­um­steht.

aufrechtgehn.de-Wertung: 3 Punk­te. Mein Rang 8 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: Nö.

Ergeb­nis: nicht qua­li­fi­ziert.

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