Schwe­den 2018: Dance you off

Milch­büb­chen im Son­nen­stu­dio: Ben­ja­min Inkas­so beim Melo­di­fes­ti­va­len.

15. Sebas­ti­an Ingros­so – Dance you off (Tanz Dich weg)

In zwei Sät­zen: Jus­tin Tim­ber­la­ke für Arme. Und gilt es jetzt schon als krea­tiv, in geflopp­ten Fil­men der Acht­zi­ger­jah­re wie Tron zu wil­dern?

Ver­liert ohne die Neon-Stan­gen-Illu­mi­na­ti­on mas­siv an Appeal: der offi­zi­el­le Video­clip.

Insze­nie­rung: Wie bei den Skan­di­na­vi­ern üblich, bringt auch Inkas­so-Ben­ji sei­ne Büh­nen­show eins zu eins vom Mel­lo mit. Nur das dort erlaub­te Chor­stim­men­play­back geht hier nicht, wes­we­gen fünf ech­te Sän­ger hin­ter der Büh­ne ste­hen. Vor­ne ist wegen des gigan­ti­schen ver­ti­ka­len Assi-Toas­ters ja eh kein Platz.

aufrechtgehn.de-Wertung: 2 Punk­te. Mein Rang 9 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: Es ist Schwe­den: die könn­ten einen Stock auf­stel­len (naja, tun sie ja gewis­ser­ma­ßen) und hys­te­ri­sche Grand-Prix-Fans wür­den in Scha­ren anru­fen. Aber selbst­ver­ständ­lich ist ‘Dance you off’, so sehr mich per­sön­lich die Num­mer auch zu Tode lang­weilt, zeit­ge­mä­ßer (seufz!) Radio­pop und kommt natür­lich ins Fina­le. Ist auch okay so. Nur, falls das am Sams­tag gewinnt – was es nicht tut – kot­ze ich im Strahl.

Ergeb­nis: qua­li­fi­ziert.

< 14 Lett­land

16 Mon­te­ne­gro >