Ungarn 2018: Viszlát Nyár

Okay, die Pop­per­fri­su­ren sind schlimm, aber musi­ka­lisch gefällt mir das! AWS beim unga­ri­schen A Dal.

13. AWS – Viszlát Nyár (Tschüss, Som­mer)

In zwei Sät­zen: Es hat schon etwas hoch­gra­dig Amü­san­tes, wie vie­le klas­sisch gestrick­te Grand-Prix-Fans sich bei “dem Krach” die Ohren zuhal­ten und sagen: “Das ist aber nix für die Euro­vi­si­on”. Dabei ist ‘Viszlát Nyár’ unter dem sehr net­ten Gegrö­le ein lehr­buch­haft kon­stru­ier­ter Schla­ger mit einem ordent­li­chen Refrain und sogar einer Rückung!

Oh, die Jungs waren wohl auch als Jungs schon ziem­li­che Pop­per (der offi­zi­el­le Video­clip).

Insze­nie­rung: Es braucht nicht unbe­dingt Mons­ter­mas­ken, um einen Hard­rock­song in Sze­ne zu set­zen. Der AWS-Front­mann begnügt sich mit Umher­ren­nen, Head­ban­gen und Grö­len, sein Gitar­rist übt sich im Sta­ge­di­ving und die Kame­ra liebt den schnu­cke­li­gen Drum­mer. Per­fekt!

San­die Shaw (UK 1967) lässt grü­ßen: AWS tre­ten bar­fuß an.

aufrechtgehn.de-Erstwertung: 7 Punk­te. Mein Rang 4 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: Auch wenn es die Schla­ge­ret­ten nicht wahr­ha­ben wol­len: das kommt so was von ins Fina­le! Spä­tes­tens nach­dem die Macher von Wacken heu­te die Hard­rock­fans Euro­pas zum Voten auf­rie­fen, brau­chen sich AWS um den Sup­port kei­ne Sor­gen mehr machen. Und selbst die Jurys kön­nen ihnen wenig antun. Das spielt mitt­ler­wei­le um den Gesamt­sieg mit.

Ergeb­nis: qua­li­fi­ziert.

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