Unser Lied für Isra­el

Ach, wie hoff­nungs­froh hat­te alles ange­fan­gen! Nach dem das im ver­gan­ge­nen Jahr rund­erneu­er­te deut­sche Vor­ent­schei­dungs­ver­fah­ren uns direkt einen vier­ten Platz beim euro­päi­schen Wett­sin­gen bescher­te – nach meh­re­ren roten Later­nen in Fol­ge – hielt der NDR logi­scher­wei­se am kom­pli­zier­ten Kon­zept fest und leg­te die Vor­auswahl für Unser Lied für Tel Aviv Isra­el erneut in die Hän­de einer hun­dert­köp­fi­gen, hand­ver­le­se­nen Fan-Jury. Die bestand zur Hälf­te aus Men­schen, die das schon bei der Pre­miè­re des neu­en For­mats taten, und zur ande­ren Hälf­te aus fri­schem Blut, wobei die vom Ham­bur­ger Sen­der beauf­trag­te Fir­ma Simon Kucher, wie die Prin­zen zu berich­ten wuss­ten, dies­mal eine etwas jün­ge­re und weib­li­che­re Mischung zusam­men­stell­te. Die­se gehei­lig­ten Hun­dert wähl­ten aus den 198 vom NDR aus 465 Bewer­bun­gen und eben­so vie­len eige­nen Favo­ri­ten vor­ge­sieb­ten Vor­schlä­gen 50 aus. Ihnen folg­te die inter­na­tio­na­le Jury aus ehe­ma­li­gen ESC-Teil­neh­mer/in­nen und -Juror/innen, die den Kreis auf zwan­zig Kandidat/innen ein­dampf­te, die eine Ein­la­dung zu den ab Ende Sep­tem­ber 2018 in Köln abge­hal­te­nen Work­shops erhiel­ten.

Aly Ryan, eine der Super Sie­ben, ver­sprach uns einen Par­ty­song (yay!) und freut sich auf unse­re Stim­men.

Bab­si is back

Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger (mit Ina Mül­ler) © NDR

Ursprüng­lich soll­te die Sen­dung mal Unser Lied für Tel Aviv (ULfTA) hie­ßen, und dies hät­te im Hin­blick auf die Namens­ge­bung des deut­schen Vor­ent­scheids sowohl in den Acht­zi­gern wie auch in den zurück­lie­gen­den Jah­ren eine gewis­se Strin­genz her­ge­stellt. Da der NDR nichts so sehr fürch­tet wie einen guten Wie­der­erken­nungs­wert, benann­te man die Show jedoch in ULfI (Unser Lied für Isra­el) um. Doof! Löb­lich hin­ge­gen eine ande­re Ände­rung, näm­lich die Ver­le­gung der Sen­dung vom übli­chen Don­ners­tag auf den Frei­tag: am 22. Febru­ar 2019 ab 20:15 Uhr ging die für zwei Stun­den ange­setz­te Show aus den TV-Stu­di­os in Ber­lin-Adlers­hof über die Anten­ne. Nach ihrer ter­min­be­ding­ten Unpäss­lich­keit bei Unser Lied für Lis­sa­bon war die ARD-All­zweck­waf­fe und rund­her­um fabel­haf­te Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger dies­mal wie­der als Haupt­mo­de­ra­to­rin des Vor­ent­scheids gesetzt, assis­tiert von der tages­schau-Spre­che­rin Lin­da Zer­va­kis, die der NDR wohl mit Gewalt zur Show­mo­de­ra­to­rin auf­bau­en möch­te. Doch allei­ne für den Umstand, den kom­plett unlus­ti­gen Elton nicht erneut ertra­gen zu müs­sen, möch­te ich Herrn Schrei­bers Haupt mit Öl sal­ben und mit Lor­beer umkrän­zen!

Wie willst du es: schön boun­cig und bil­lig, BB (Reper­toire­bei­spiel)!

Unter deut­schen Tönen muss Euro­pa nicht stöh­nen

Die sechs ULfI-Kan­di­da­t/in­nen aus dem Work­shop © NDR

Sie­ben Acts tra­ten an, sechs davon mit größ­ten­teils selbst kom­po­nier­ten Songs. Alle in eng­lisch. Da fruch­te­te auch die For­de­rung der kul­tur­po­li­ti­schen Spre­che­rin der CDU, Eli­sa­beth Mot­sch­mann, anläss­lich des Tags der deut­schen Spra­che (doch, so etwas gibt es!) am 8. Sep­tem­ber 2018 nichts, dass der hei­mi­sche Euro­vi­si­ons­bei­trag im hei­mi­schen Idi­om gesun­gen wer­de müs­se. “Unse­re Spra­che ist wesent­li­ches Ele­ment einer gewach­se­nen deut­schen Kul­tur”, so die Poli­ti­ke­rin in der Pres­se. Der NDR parier­te das nüch­tern und sach­lich kor­rekt: “Die Teil­nah­me­be­din­gun­gen (…) machen dazu kei­ne Vor­ga­ben”. Und das ist auch gut so! Zwar sei, wie der NDR nicht müde wird, zu beto­nen, das Ver­fah­ren auch für deutsch­spra­chi­ge Lie­der offen, in die End­run­de schaff­ten es heu­er jedoch nur sol­che in der Lin­gua Fran­ca des Pop. Und zwar auch auf Wunsch der Interpret/innen, die (mit einer ent­schei­den­den Aus­nah­me) alle­samt maß­geb­lich schöp­fe­risch an ihren Bei­trä­gen betei­ligt waren und, so der NDR-Mann in einem Face­book-Livechat, per­sön­li­che Geschich­ten mit einer Bot­schaft erzäh­len woll­ten.

Indie-Pop­per Drang­sal woll­te bei ULfTA mit­ma­chen, schaff­te es aber nicht durch die Vor­auswahl – und zeig­te sich dar­ob öffent­lich sehr ver­schnupft (Reper­toire­bei­spiel).

You bet­ter work­shop around

Die sechs Botschafter/innen ent­stamm­ten den ein­gangs erwähn­ten Euro­vi­si­ons-Work­shops, zu wel­chen der NDR ins­ge­samt zwan­zig Acts ein­lud (15 folg­ten der Offer­te), um ihre poten­ti­el­len Vor­ent­schei­dungs­bei­trä­ge vor­zu­stel­len, mit Hil­fe eines Vocal Coachs dar­un­ter den opti­ma­len zu fin­den und damit einen neun­zigs­ekün­di­gen Pro­mo-Clip zu dre­hen, der aus­schließ­lich für die Augen der bei­den Jurys bestimmt war. Denn die­se wähl­ten schließ­lich aus den übrig­ge­blie­be­nen Bewerber/innen die sechs Finalist/innen für die TV-Sen­dung aus. Eini­ge der an den Work­shops teil­neh­men­den Acts erba­ten sich aller­dings Dis­kre­ti­on, so dass der NDR und die als Exklu­siv­be­richt­erstat­ter zuge­las­se­nen Prin­zen nur elf der 15 Namen ver­öf­fent­li­chen konn­ten. Näm­lich:

  • Bar­na, eine drei­köp­fi­ge Pop-Rock-Band, Sie­ger bei The Band von 2015 (Pro 7).
  • Thi­lo Berndt (20), ein gos­pel­stim­mi­ger Sin­ger-Song­wri­ter aus Bochum, Sie­ger beim Teena­ge Rock­star Sum­mer­camp von 2010 (Super RTL).
  • Nico­le Cross (25), ein pop­stim­mi­ges You­tube-Stern­chen aus Nürn­berg, DSDS-Vor­run­den­teil­neh­me­rin von 2011 (RTL).
  • Gre­gor Häge­le (18), ein hell­stim­mi­ges Milch­büb­chen aus Stutt­gart, The-Voice-Fina­list von 2017 (Pro 7 / Sat 1).
  • Nina Kut­sche­ra, eine ver­sa­til­stim­mi­ge Vlog­ge­rin aus Offen­bach, The-Voice-Teil­neh­me­rin von 2011 (Pro 7 / Sat 1).
  • Dimi Rom­pos, ein soul­stim­mi­ges Stern­chen aus Aschaf­fen­burg, The-Voice-Fina­lis­tin von 2015 (Pro 7 / Sat 1).
  • Aly Ryan (21), eine indie-pop-stim­mi­ge Wel­ten­bumm­le­rin aus Ober­ur­sel, ohne Cas­ting­show-Ver­gan­gen­heit.
  • Dia­na Schnei­der, ein soul­stim­mi­ges Trash-TV-Stern­chen (Köln 50667), ESC-Work­shop-Teil­neh­me­rin von 2017.
  • Sebas­ti­an Schub (21), ein blues­stim­mi­ger Sin­ger-Song­wri­ter aus Ham­burg, ohne Cas­ting­show-Ver­gan­gen­heit.
  • Dani­el Schuh­ma­cher (31), ein leicht­stim­mi­ger Pop-Schnu­ckel, DSDS-Sie­ger von 2009 (RTL).
  • BB Tho­maz (34), eine soul­stim­mi­ge Fit­ness-Vlog­ge­rin aus Düs­sel­dorf, The-Voice-Fina­lis­tin von 2017 (Pro 7 / Sat 1).

Der tat­säch­lich kan­ti­ge Sebas­ti­an Schub schaff­te es zwar unter die letz­ten Zwan­zig, hat­te zwi­schen­zeit­lich aller­dings schon ande­re Ter­mi­ne aus­ge­macht und dem NDR abge­sagt. Scha­de. Viel­leicht 2020? (Reper­toire­bei­spiel)

Ste­al ano­t­her Taxi

Von den genann­ten elf schaff­ten es ledig­lich drei in die am 8. Novem­ber 2018 ver­kün­de­te Aus­wahl der ULfInalist/innen, näm­lich Gre­gor Häge­le, Aly Ryan und BB Tho­maz. Drei bis dahin “gehei­me” Acts kamen hin­zu, wobei ein fin­di­ger Prinz-Blog-Leser die für ihre gefühl­vol­le Inter­pre­ta­ti­on bekann­te Würz­bur­ger Sin­ger-Song­wri­te­rin Eli­sa­beth Brüch­ner ali­as lil­ly among clouds, das Cas­ting­showbüb­chen Linus Bruhn und die bereits zum drit­ten Mal in Fol­ge in der Vor­aus­le­se zum deut­schen Vor­ent­scheid ange­tre­te­ne Make­da Mich­al­ke auf­grund lücken­lo­ser Beob­ach­tung der sozia­len Medi­en bereits am Vor­tag der Ver­öf­fent­li­chung mühe­los ent­tarn­te. (Details zu allen Vertreter/innen fin­den sich unter den Links in der unten­ste­hen­den Tabel­le). Die Super Sechs tra­fen in der zwei­ten Novem­ber­wo­che 2018 im Song­wri­ting-Camp in Ber­lin auf erfah­re­ne Kom­po­nis­ten wie Axel Ehn­ström ali­as Para­di­se Oscar (FI 2011) oder Tim Schou (A Fri­end in Lon­don, DK 2011), um mit ihnen gemein­sam ihre Lied-Ide­en zu wett­be­werbs­fä­hi­gen Songs zu ver­edeln. Dabei ent­stan­den 25 poten­ti­el­le Bei­trä­ge, die man erneut den bei­den Jurys zur Begut­ach­tung vor­leg­te. Aller­dings lag deren Votum laut Herrn Schrei­ber teils der­ma­ßen eng bei­ein­an­der, dass am Ende viel­fach doch die Sänger/innen ent­schie­den, mit wel­chem ihrer Titel sie ins Ren­nen gin­gen.

Düs­ter, ein­dring­lich, kan­tig: lily gehör­te zum Kreis der Erwähl­ten (Reper­toire­bei­spiel).

Sis­ters are doin’ it for them­sel­ves

Das Duo Sis­ters © NDR

Soviel Selbst­be­stimmt­heit konn­te der NDR natür­lich nicht auf sich sit­zen las­sen: er kom­mis­sio­nier­te zwei wei­te­re, fremd­kom­po­nier­te Songs, für wel­che sich aber unter den auf­säs­si­gen Super Sechs kei­ner erwär­men woll­te. Einen leg­te man dar­auf­hin für 2020 auf Hal­de. Für den zwei­ten Titel namens ‘Sis­ter’, der völ­lig über­ra­schen­der­wei­se von zwei Schwes­tern han­delt, fand man in der Bewer­ber­kar­tei des Vor­jah­res noch rasch zwei (nicht mit­ein­an­der ver­wand­te) jun­ge Frau­en, die sich bereit erklär­ten, ihn zu sin­gen. Dem so retor­tier­ten Duo ver­pass­te man in einer krea­ti­ven Höchst­leis­tung den Namen Sis­ters. Bezie­hungs­wei­se, als ob dies allei­ne nicht schon schlimm genug wäre: S!sters! Die musi­ka­li­sche Band­brei­te der sie­ben Song­vor­schlä­ge umriss Herr Schrei­ber knapp mit: “Pop”. All zu viel Alter­na­ti­ves war also nicht zu erwar­ten. Immer­hin fand sich neben der unver­meid­li­chen Neu­en Deut­schen Wei­ner­lich­keit ® auch ein uptem­po­rä­rer Titel im Auf­ge­bot, wie sich erst am Tag des Vor­ent­scheids her­aus­stell­te: bis zum 22. Febru­ar hielt der NDR die Bei­trä­ge fest unter Ver­schluss. Offi­zi­ell woll­te man damit für glei­che Start­chan­cen sor­gen, tat­säch­lich dürf­te ver­mut­lich eher die Angst vor man­geln­dem Air­play, nör­geln­den Fans und hämi­scher Pres­se im Vor­der­grund gestan­den haben.

Ein akus­tik­gi­tar­re­spie­len­des Milch­bü­ben mit Jam­mer­mu­cke: ich schlaf jetzt schon ein (Reper­toire­bei­spiel).

Ers­te Vor­ab­be­rich­te von den Pro­ben aus dem TV-Kom­plex im Ost­ber­li­ner Vor­ort Adlers­hof lie­ßen die Hoff­nun­gen hoch­flie­gen: rich­tig durch­kon­zep­tio­nier­te Büh­nen­shows bot man dies­mal für die Bei­trä­ge auf, mit Trick­kleid, Show­trep­pe, Gold­re­gen, Lauf­band, Tram­po­lin, Light­show und allem Zipp und Zapp! Fast woll­te man mei­nen, auch beim NDR habe sich lang­sam die Erkennt­nis durch­ge­setzt, dass es sich beim Euro­vi­si­on Song Con­test um eine TV-Show han­delt und man auch dem Auge etwas bie­ten muss. Doch der posi­ti­ve Ein­druck aus der Hal­le ver­flüch­tig­te sich beim nach­träg­li­chen Anschau­en der TV-Auf­zeich­nung sehr schnell: dank der durch­weg mise­ra­blen Kame­ra­füh­rung beka­men die Zuschauer/innen von all den Anstren­gun­gen kaum etwas mit. Wenn sie nicht schon vor den eigent­li­chen Auf­trit­ten bei den gefühlt halb­stün­di­gen Vor­stel­lungs­clips der Kandidat/innen weg­ge­däm­mert waren. Kei­nen Gefal­len tat man sich auch damit, die Sen­dung mit einen Hau­fen größ­ten­teils über­flüs­si­ger musi­ka­li­scher Star­gäs­te in die Län­ge zu zie­hen und mit der Auf­bie­tung von Chart-Acts wie Revol­ver­held oder Andre­as Bou­ra­ni die völ­li­ge Unbe­kannt­heit der im Wett­be­werb ange­tre­te­nen Nachwuchskünstler/innen erst so rich­tig her­aus­zu­stel­len. Schö­ne Momen­te boten hin­ge­gen die umju­bel­ten Auf­trit­te der deut­schen Grand-Prix-Hel­den Lena Mey­er-Land­rut und Micha­el Schul­te, der neben dem geschätz­ten Peter Urban auch als Kom­men­ta­tor fun­gier­te.

Make­da hat den Blues (Reper­toire­bei­spiel).

Den tosends­ten Applaus in der Hal­le ern­te­te die aus dem Frank­fur­ter Vor­ort Ober­ur­sel stam­men­de Aly Ryan mit ihrem elek­tro­pop­pi­gen Uptem­po­song ‘Wear your Love’. Auch die Baye­rin lil­ly among clouds, unter allen sie­ben Kombattant/innen die Kan­tigs­te, erfuhr für ihr sper­rig-düs­te­res, mit grenz­hei­se­rer Kate-Bush-Stim­me into­nier­tes ‘Sur­pri­se’ viel Wohl­wol­len im Zuschau­er­raum. Doch die Sis­ters, ein­zi­ges Duo unter lau­ter Ein­zel­ak­teu­ren, pro­fi­tier­ten vom letz­ten Start­platz und einer eini­ger­ma­ßen flüs­si­gen Kame­ra­ar­beit. Ein unan­ge­neh­mes “Geschmäck­le”, wie Mat­thi­as Brei­t­in­ger auf Euro­fire tref­fend ana­ly­sier­te, haf­tet ihrem mit nur einem Punkt Vor­sprung arsch­knap­pen Sieg bei der inter­na­tio­na­len Jury an. Ver­ant­wort­lich hier­für: der ein­zi­ge deut­sche Juror die­ser Run­de, näm­lich Johan­nes Stra­te von Revol­ver­held. Der übte die glei­che Funk­ti­on bereits 2014 in der Cas­ting­show ‘The Voice Kids’ aus, an der Sis­ters-Sän­ge­rin Car­lot­ta Tru­man teil­nahm und die Stra­te dort pro­te­gier­te. Dass er auch bei Unser Lied für Isra­el sei­nen eins­ti­gen Schütz­ling mit sei­ner Höchst­punkt­zahl ver­sorg­te, lässt ein wenig an sei­ner Unpar­tei­lich­keit zwei­feln. Und wirft die Fra­ge auf, was er über­haupt in dem Gre­mi­um zu suchen hat­te, das doch die Exper­ti­se des Aus­lands ein­sam­meln soll­te – an sich eine rich­ti­ge Idee, durch das unglück­li­che Hand­ling des NDR lei­der ad absur­dum geführt.

Vor­ent­scheid DE 2019

Unser Lied für Isra­el. Frei­tag, 22. Febru­ar 2019, aus den Adlers­hof-Stu­di­os in Ber­lin, Deutsch­land. Sie­ben Teilnehmer/innen. Mode­ra­ti­on: Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger und Lin­da Zer­va­kis.
#Interpret/inTitelTVJury Int.Jury DEPlatz
01Gre­gor Häge­leLet me go26.05310059206
02Aly RyanWear your Love39.50312599104
03Make­da Mich­al­keThe Day I loved you most39.48018684002
04BB Tho­mazDemons20.69711756607
05lil­ly among cloudsSur­pri­se83.67715878903
06Linus BruhnOur City71.49016778205
07Sis­tersSis­ter93.41318764001

Stand: 27.02.2019