ESC 2013: ers­tes Semi

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© EBU, SVT

Das leich­te­re der bei­den 2013er Semis, allei­ne schon weil hier “nur” 16 Bei­trä­ge um einen der zehn Qua­li­fi­ka­ti­ons­plät­ze für das → Fina­le am Sams­tag kämpf­ten. Und doch das schwe­rer Vor­her­zu­sa­gen­de. Denn der hef­tig umstrit­te­ne Plan des schwe­di­schen Euro­vi­si­ons­ver­ant­wort­li­chen Chris­ter Björk­man (→ SE 1992), die Start­rei­hen­fol­ge der Bei­trä­ge nicht mehr aus­zu­lo­sen, son­dern von Hand fest­zu­le­gen, sobald alle Titel fest­ste­hen, um einen mög­lichst idea­len und abwechs­lungs­rei­chen Span­nungs­bo­gen aus Bal­la­den und Uptem­po­songs hin zu bekom­men, wur­de von den Teil­neh­mer­län­dern unfrei­wil­lig, aber effek­tiv kon­ter­ka­riert. Denn fast alle schick­ten sie, gera­de in die­sem Semi, aus­schließ­lich ster­bens­lang­wei­li­ge Jury­bal­la­den. Was auch Christ­ers zwei­ten Plan, durch die Ein­rich­tung eines unbe­stuhl­ten Innen­raums (“Euro­vi­si­on Mosh Pit”) kame­rage­rech­te Part­y­at­mo­sphä­re zu zau­bern, durch­kreuz­te. Den ange­reis­ten Fans waren falt­ba­re Cam­ping­ho­cker, Kof­fe­in­ta­blet­ten und viel Geduld zum Durch­ste­hen die­ser Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de emp­foh­len.

> Und so war das 1. Semi 2013

In Sachen Schlaf­för­de­rung auf einer Linie mit dem ESC von 1961: das ers­te Semi 2013

ESC 1. Semi­fi­na­le 2013

Euro­vi­si­on Song Con­test 2013 – Ers­tes Semi­fi­na­le. Diens­tag, 14. Mai 2013, aus der Mal­mö Are­na in Mal­mö, Schwe­den. 16 Teil­neh­mer, Mode­ra­ti­on: Petra Mede.
#LKInter­pretTitelPkt
gs
Pl
gs
Rkg
TV
Pl
TV
01ATNatá­lia Kel­lyShi­ne0271412,3315
02EEBir­git ÕigemeelEt uus saaks algu­se0521010,0613
03SIHan­nah Man­ci­niStrai­ght into Love0081613,1716
04HRKla­pa s MoraMižer­ja0381308,0010
05DKEmme­lie de ForestOnly Teard­rops1670103,3301
06RUDina Gari­po­vaWhat if1560203,8902
07UAZla­ta Ogne­vichGra­vi­ty1400303,9403
08NLAnouk Teu­uweBirds0750507,9409
09MEWho see? + Nina ŽižićIgran­ka0411207,3304
10LTAndri­jus Poja­visSome­thing0530907,4405
11BYAlyo­na Lanska­yaSolayoh0640707,8308
12MDAlio­na MoonO Mie0950408,2811
13IERyan DolanOnly Love sur­vi­ves0540807,6106
14CYDespi­na Olym­piouAn me thimá­se0111512,0014
15BERober­to Bel­la­ro­saLove kills0750607,7207
16RSMoje 3Lju­bav je svu­da0461108,3912

< Unser Song für Mal­mö

> Zwei­tes Semi 2013

> Fina­le 2013

Wer schafft es aus Semi 1 ins Fina­le (10 Stim­men)?

  • DK: Emme­lie de Forest – Only Teard­rops (10%, 421 Votes)
  • RU: Dina Gari­po­va – What if (10%, 402 Votes)
  • UA: Zla­ta Ogne­vich – Gra­vi­ty (9%, 388 Votes)
  • NL: Anouk Teu­uwe – Birds (9%, 376 Votes)
  • AT: Natá­lia Kel­ly – Shi­ne (9%, 353 Votes)
  • IE: Ryan Doley – Only Love sur­vi­ves (7%, 294 Votes)
  • BY: Alyo­na Lanska­ya – Soleyah (7%, 289 Votes)
  • RS: Moje 3 – Lju­bav je svu­da (7%, 282 Votes)
  • MD: Alio­na Moon – A Mil­li­on (6%, 242 Votes)
  • SI: Han­nah Man­ci­ni – Strai­ght into Love (4%, 180 Votes)
  • HR: Kla­pa s Mora – Mižer­ja (4%, 178 Votes)
  • LT: Andri­jus Poja­vis – Some­thing (4%, 176 Votes)
  • EE: Bir­git Õigemeel – Et uus saaks algu­se (4%, 160 Votes)
  • ME: Who see – Igran­ka (4%, 146 Votes)
  • CY: Despi­na Olym­piou – An me thimá­se (3%, 119 Votes)
  • BE: Rober­to Bel­la­ro­sa – Love kills (3%, 104 Votes)

Total Voters: 487

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10 Gedanken zu “ESC 2013: ers­tes Semi

  1. Ice­land

    Schö­nes Lied, dürf­te unter all dem Mist die­ses Jahr mein Abso­lu­ter Favo­rit wer­den und ist hof­fent­lich auf den for­de­ren Plät­zen dabei . Schö­ne Bal­la­da fürs Herz und end­lich mal wie­der was nicht in Eng­lisch gesun­gen wird . Ich lie­be den Nor­den. Rob

  2. Okay, lang­sam aber sicher fra­ge ich mich, ob ich ande­re Lie­der höre als die gan­zen Leu­te, die sich über die angeb­li­che Bal­la­den­flut auf­re­gen. Mal kurz durch­ge­gan­gen: “Birds” (bal­la­desk, aber alles ande­re als lang­wei­lig)? “Strai­ght Into Love”? “Gra­vi­ty”? “Soley­oh” (übri­gens in der Tabel­le falsch geschrie­ben)? “Only Love Sur­vi­ves”? “Igran­ka”? “Lju­bav je svu­da”?

    Sechs von sech­zehn, die man nicht oder nur schwer­lich als Bal­la­den klas­si­fi­ziert bekommt, und dabei sind die Power­bal­la­den wie “Shi­ne” noch gar nicht ein­ge­rech­net. Das soll das “Bal­lad­ensemi” sein? Dann muss man sich ja kei­ne Sor­gen machen, dass es all­zu lahm wird. Wenn von einer “Flut” die Rede ist, klingt das für mich, als wäre nichts ande­res dabei, oder höchs­tens einer oder zwei, die die Uptem­po-Flag­ge hoch­hal­ten. Was mich neben­bei zu der Fra­ge ver­lei­ten wür­de, was denn an Uptem­po inhä­rent bes­ser oder schlech­ter ist als an Mid­tem­po oder Bal­la­de, aber das erüb­rigt sich bei den Sicht­wei­sen des Haus­herrn wohl.

  3. Ja, das hat eher etwas mit dem ande­ren Semi zu tun 🙂
    Aber Robs Kom­men­tar kann man trotz­dem unter­schrei­ben 🙂
    Schön, dass Island dies­mal auf Islän­disch singt; habe ich mir schon letz­tes Jahr gewünscht

  4. Nach dem ers­ten Durch­hö­ren stan­den für mich die­se Län­der als Fina­lis­ten fest:

    Bel­gi­en
    Däne­mark
    Irland
    Litau­en
    Mol­da­wi­en
    Öster­reich
    Russ­land
    Ser­bi­en
    Ukrai­ne
    Weiß­russ­land

    Wobei Litau­en für mich ein Wackel­kan­di­dat ist. Viel­leicht wird es dann doch eher Hol­land. Dem Litau­er (Andri­us Poja­vis) könn­te sei­ne kif­fer­haf­te Aus­strah­lung zum Ver­häng­nis wer­den. Anouks “Kil­ler­song” ist zu düs­ter, könn­te aber wahr­schein­lich sehr gut rüber­kom­men.

  5. Par­don? Also, wenn ‘Birds’ nicht das Mus­ter­bei­spiel einer Rock­bal­la­de ist, dann weiß ich es nicht! Eine schö­ne zwar, aber eine Bal­la­de! Und, ich erwähn­te es ja schon öfters: mei­ne per­sön­li­che Bal­la­den­to­le­ranz liegt bei maxi­mal zwei Stück pro Semi / Fina­le. Bei sie­ben Stück wie hier kann man also wohl mit Fug und Recht von einer “Bal­la­den­flut” spre­chen!
    Um mei­ne Prä­fe­renz noch mal zu erklä­ren: ich bin von Geburt an ein Mensch mit einem extrem nied­ri­gen Ener­gie­le­vel. Mein übli­cher durch­schnitt­li­cher Wach­heits­grad liegt (nach Kaf­fee­zu­fuhr) so bei gefühl­ten 30%. Ich brau­che daher Musik, die mich auf­peitscht (= Uptem­po), nicht ein­schlä­fert (= Bal­la­de). Das mag natür­lich bei Men­schen, die eher zur Hek­tik nei­gen, anders her­um sein. Aber ich stel­le hier ja mei­ne sub­jek­ti­ve Sicht der Din­ge dar, und die sagt halt: mehr als zwei Bal­la­den pro Show füh­ren zum dau­er­haf­ten Koma.

  6. Unter die Kate­go­rie Bal­la­de fällt Birds selbst­ver­ständ­lich. Wie man aber sieht, ist die­se Kate­go­rie sehr breit gefä­chert, wenn dar­in so sper­ri­ge Titel wie eben Birds genau­so Platz haben wie Schmon­zet­ten à la Water­fall.
    Aller­dings ist das Prä­fix “Rock-” ja wohl völ­lig deplat­ziert (auch wenn Anouk ansons­ten schon für Rock­ti­tel bekannt ist).

  7. Bal­la­de” ist als Kate­go­rie eben­so nutz­brin­gend für die Ein­stu­fung der Song­qua­li­tät wie “Uptem­po” oder “Mid­tem­po”. Und ja, wenn “Birds” Rock ist, war “More Than Words” auch Hair Metal. 🙂

  8. Nata­lia Kel­ly: Tol­ler Song, sie hat getan, was sie konn­te, bei dem Start­platz kann man aber nichts machen

    Bir­git Oigemeel: Dass sie ins Fina­le ein­zieht, hat mich sehr über­rascht. Denn ihr Lied hat­te ich nach dem ers­ten Hören wie­der ver­ges­sen. Den­noch nicht unver­dient.

    Han­nah Man­ci­ni: Ihr Out­fit: würg. Gesang naja. Ver­dient drau­ßen

    Kla­pa S Mora: War nett, aber halt nichts fürs Fina­le

    Emme­lie de Forest: Die wur­de ja prä­sen­tiert, als hät­te sie schon am letz­ten Diens­tag­abend um kurz nach neun ihren Sieg klar gemacht. Hät­te auch schief­ge­hen kön­nen.

    Dina Gari­powa: Fan­tas­tisch, wie da die zwei Bäl­le ins Publi­kum gewor­fen wur­den und dann plötz­lich die Licht­arm­bän­der anspran­gen. Anders als die Slo­we­nen wuss­ten die Rus­sen, dass sie im Fern­se­hen waren.

    Zla­ta Ogne­vich: Welch eine Augen­wei­de! Und dann die­ser 2,35-m-Mann. Zwei Jah­re nach der Sand­ma­le­rin. Man kann den Ukrai­nern kei­ne Sie­gesun­lust vor­wer­fen.

    Anouk: Hol­land nach gefühl­ten 119 Jah­ren end­lich wie­der im Fina­le. Gut prä­sen­tiert!

    Who See: Der wah­re Sie­ger 2013! Mega­gei­ler Auf­tritt. Wenigs­tens betracht man in Pod­go­ri­ca den ESC mit einem Augen­zwin­kern.

    Andri­us Poja­vis: Ich habe zwar gewusst, dass er ins Fina­le kommt, aber sein Ein­zug war dann doch über­ra­schend. Dan­ke übri­gens an Peter Urban, dass ich jetzt ver­ste­he, wor­um es in sei­nem Lied geht.

    Alyo­na Lanska­ya: Im Son­nen­stu­dio ein­ge­pennt? Sie sieht ja mal rich­tig unna­tür­lich aus.

    Alio­na Moon: Die nächs­te Alyo­na als Sabi­na Babay­e­va 2.0 – net­te Idee.

    Ryan Dolan: Klas­se Show von den Iren, end­lich mal wie­der was Ande­res nach zwei­mal Jed­ward.

    Despi­na Olym­piou: Die Finanz­la­ge lässt kei­nen Sieg zu. Bei man­chen Län­dern fra­ge ich mich ja, war­um sie über­haupt mit­ma­chen – so auch hier.

    Rober­to Bel­la­ro­sa: Roman Lob 2.0: unsi­cher, aber trotz­dem ver­dient im Fina­le.

    Moje 3: WAS WAR DENN DAS??? Mein Favo­rit für den Bar­ba­ra Dex Award!

Oder was denkst Du?