Unser Song für Öster­reich

DE 2015
Die zwei­te Wahl

Er ging als einer der gro­ßen, his­to­ri­schen Ereig­nis­se in die deut­sche Grand-Prix-Geschich­te ein: der über­ra­schen­de Moment, als der Sie­ger eines über wei­te Stre­cken musi­ka­lisch lang­wei­li­gen, wenn auch glanz­voll pro­du­zier­ten Vor­ent­scheids nach sei­ner Akkla­ma­ti­on die Kro­ne zurück­gab und erklär­te, die Publi­kums­wahl nicht anzu­neh­men. Er sei nur “ein klei­ner Sän­ger” und die Zweit­plat­zier­te Ann Sophie Dür­mey­er “viel geeig­ne­ter und qua­li­fi­zier­ter,” das Land in Wien zu ver­tre­ten, sprach USFÖ-Gewin­ner Andre­as Küm­mert der Mode­ra­to­rin Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger ins Mikro­fon. Womit er zwei­fel­los Recht hat­te: die 24jährige gebür­ti­ge Lon­do­ne­rin gewann im Vor­feld des Fina­le bereits die Nach­wuchs-Wild­card auf­grund ihrer selbst attes­tier­ten Eigen­schaft als “Ram­pen­sau”. Sie brann­te erkenn­bar für den Wett­be­werb, dem boden­stän­di­gen, intro­ver­tier­ten Küm­mert schien die gro­ße Glit­zer­ma­schi­ne Song Con­test eher Angst zu machen. Wuss­te er von der unlängst auf­ge­deck­ten Ver­schwö­rung der Grand-Prix-Fans gegen häss­li­che mit­tel­al­te Män­ner? Oder erkann­te der wie Cat­weaz­le aus­se­hen­de Fran­ke mit der Joe-Cocker-Röh­re schlicht in aller­letz­ter Sekun­de, dass er ein­fach nicht für die gro­ße Büh­ne gemacht ist?

Der Not­na­gel zu sein: Ann Sophie Dür­mey­er kümmert’s wenig

So groß, wie der Abend ende­te, begann er auch: den Auf­takt von Unser Song für Öster­reich mach­te uns kei­ne Gerin­ge­re als Vor­jah­res­sie­ge­rin Con­chi­ta Wurst, die in einem tief dekol­le­tier­ten, wei­ßen Abend­kleid noch­mals ‘Rise like a Phoe­nix’ zum Bes­ten gab (sowie spä­ter im Pau­sen­pro­gramm ihre aktu­el­le Sin­gle ‘You are unstopp­a­ble’) und anschlie­ßend die glän­zend auf­ge­leg­te Gast­ge­be­rin Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger (tief dekol­le­tier­tes, schwar­zes Abend­kleid) mit einem Geburts­tags­ständ­chen emp­fing. Frau “Fleisch­ber­ger”, wie sie sich selbst titu­lier­te, die im Gegen­satz zu Con­chi­ta ihr Dekol­le­té nicht zu knapp füll­te, unter­hielt durch herr­lich poli­tisch unkor­rek­te Scher­ze (“Aus­tra­li­en gehört nicht zu Euro­pa. Na und? Grie­chen­land auch nicht und die dür­fen auch mit­ma­chen!”) und führ­te mit Gran­dez­za und Selbst­iro­nie durch einen Abend des musi­ka­li­schen Mit­tel­ma­ßes.

Der mani­fes­tier­te sich bereits bei den ers­ten von acht Kom­bat­tan­ten um die Fahr­kar­te nach Wien, den X-Fac­tor-Sie­gern Mrs. Green­bird. Deren nied­lich-folk­i­ges ‘Shi­ne, Shi­ne, Shi­ne’ klang wie eine ent­kof­fein­ier­te Die-Schlümp­fe-Fas­sung von ‘Calm after the Storm’ (→ NL 2014), nur dass die Grün­schnä­bel nicht über den Sinn für Stil der Com­mon Lin­nets ver­füg­ten, son­dern in schreck­lich krib­bel­b­un­ten Kla­mot­ten aus der Hip­pie-Alt­klei­der­samm­lung per­form­ten. Im Vor­feld auf­grund ihrer Bekannt­heit zu den Favo­ri­ten gerech­net, erreich­ten sie noch nicht mal die zwei­te Run­de, wie auch die Mit­tel­al­ter-Spiel­leu­te von Faun, zu deren Auf­tritt die gran­dio­se Ber­li­ner Drag­queen Nina Queer pos­te­te: „Wenn ich eine Grup­pe wie Faun im Fern­se­hen sehe, fängt es mich am gan­zen Kör­per an zu jucken. #Her­pes­zos­ter“. Und damit ist eigent­lich auch schon alles Essen­ti­el­le zu ‚Hörst Du die Trom­meln?‘ gesagt.

I say de uh – uh – uh, de ah – ah – ah: Mrs. Green­bird

Die Fan-Favo­ri­ten Fah­ren­haidt, bestehend aus einem deut­schen Song­schrei­ber-und-Pro­du­zen­ten-Duo, das bereits für die dia­bo­li­schen Wer­ke des Jam­ba-Mar­ke­ting­höl­len-Hasen Schnuf­fel ver­ant­wort­lich zeich­ne­te, und der däni­schen Sän­ge­rin Aman­da Peter­sen, schie­den mit ihrem super­lah­men eso­te­ri­schen Ambi­ent­ge­sül­ze ‚Fro­zen Silence‘ zu Recht aus – da hal­fen auch sehr merk­wür­di­ge, im UV-Licht strah­len­de Qual­len­kos­tü­me ihrer Tän­ze­rin­nen nichts. Und auch mei­nen vor­he­ri­gen Favo­ri­ten Noi­ze Gene­ra­ti­on mit dem melo­di­schen Dance-Brett ‚A Song for you‘ traf es: viel­leicht kei­ne gute Idee des sehr jung wir­ken­den Jew­ge­ni Grisch­bow­ski, im Ein­spie­ler zu erwäh­nen, dass er für sei­ne Auf­trit­te als DJ bis vor kur­zem noch einen „Mut­ti-Schein“ brauch­te. Auch sein schwe­di­scher Front­sän­ger Patrik Jean wirk­te etwas unbe­hol­fen und stel­len­wei­se stimm­lich unsi­cher. Bei­de lie­ßen sich von beleuch­te­ten Robocops umtan­zen, die wohl an Daft Punk ange­lehnt sein soll­ten, tat­säch­lich aber eher an den tra­gi­schen Mis­ter Fis­to (→ Vor­ent­scheid 1986) erin­ner­ten. Scha­de – eine sol­che Uptem­po­num­mer hät­ten wir in Wien brau­chen kön­nen. So muss Jew­ge­ni viel­leicht noch mal ein, zwei Jah­re auf die Wei­de, darf dann aber ger­ne noch mal wie­der kom­men.

Beim nächs­ten Mal dann nicht mehr hin­ter dem Turn­ta­ble ver­ste­cken, okay, Jew­ge­ni? Musst Du näm­lich nicht!

In den Recall schaff­te es hin­ge­gen der sin­gen­de Trau­er­kloß Ale­xa Feser, die neben dem text­lich tat­säch­lich tief­sin­ni­gen und nach­denk­li­chen sowie musi­ka­lisch für ihre tra­ni­gen Ver­hält­nis­se bei­na­he schon pop­pi­gen ‚Glück‘ daher zusätz­lich das nun wirk­lich depri­mie­ren­de Befind­lich­keits­ge­susel ‚Gold von mor­gen‘ vor­stel­len durf­te. In der zwei­ten Abstim­mungs­run­de teil­ten sich die Anru­fe dann ver­mut­lich so gleich­mä­ßig auf die bei­den Lie­der auf, dass es die Prot­ago­nis­tin der Neu­en Deut­schen Wei­ner­lich­keit™ dan­kens­wer­ter­wei­se her­aus­trug. Zu mei­ner gro­ßen Bestür­zung wur­den aber auch Laing Opfer des blöd­sin­ni­gen For­ma­tes. Die vier Ber­li­ne­rin­nen prä­sen­tier­ten mit ‚Zeig Dei­ne Mus­keln‘ zunächst eine hoch­gra­dig amü­san­te und melo­disch hoch infek­tiö­se Elek­tro­num­mer über den Posing­wahn in Fit­ness­stu­di­os, zu dem sie bei einem Besuch in einer Wie­ner Muck­i­bu­de inspi­riert wor­den sei­en. Pas­send zum The­ma stram­pel­ten sie im bereits ange­schwitz­ten Trai­nings­an­zug auf Fit­ness­rä­dern und lüpf­ten gele­gent­lich den Po, was ins­ge­samt eine herr­li­che Cho­reo­gra­phie ergab und ihnen in eng­li­schen Fan-Foren sofort den Bei­na­men „Gym Liz­zi­es“ ein­trug. Trotz der Anstren­gung schlu­gen sie sich stimm­lich wacker.

Zei­gen uns den Tri­zeps, Bizeps: Laing

Son­nen­klar, dass wir mit die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Uptem­po­num­mer im Meer der drö­gen Bal­la­den des Wie­ner Wett­be­werbs einen Top-Ten-Platz abge­räumt hät­ten, anstatt Letz­te zu wer­den. Doch so, wie die Öster­rei­cher in ihrem Vor­ent­scheid die the­ma­tisch ver­wand­te und ähn­lich lus­ti­ge Num­mer ‚Fit­ness­trai­ning‘ der gran­dio­sen Miz­ge­bo­nez ver­schmäh­ten, ver­zich­te­ten auch die Deut­schen auf erfolg­ver­spre­chen­den Spaß, was aber eben auch dem Abstim­mungs­ver­fah­ren geschul­det sein mag. Denn auch der zwei­te Bei­trag der Fit­ness­stu­dio­les­ben, ‚Wech­selt die Beleuch­tung‘, dem ich im Vor­feld kei­ner­lei Bedeu­tung bei­maß, erwies sich live als wei­te­rer Knal­ler – zwar musi­ka­lisch deut­lich ruhi­ger, aber auch hoch­wer­ti­ger wir­kend und mit Laings Mar­ken­zei­chen, dem Mikro­fon­stän­der mit kom­bi­nier­ter Schreib­tisch­lam­pe (bri­ti­scher Spott: „der bes­te Ein­satz der Ver­hör­lam­pe seit der Gesta­po“) und Trick­klei­dern optisch ein­drucks­voll dar­ge­bo­ten. Schwer zu sagen, wel­cher der bei­den Bei­trä­ge bes­ser war, und so dürf­ten sich die Zuschau­er­stim­men auch hier auf­ge­split­tet haben (die genau­en Ergeb­nis­se blieb uns der NDR schul­dig).

Dop­pel­te Chan­ce – kein Sieg: den Deut­schen ist nicht zu hel­fen

So stan­den sich im Super­fi­na­le dann also Lena May­er-Land­rut (→ DE 2010, 2011) und Max Mutz­ke (→ DE 2004) gegen­über, bzw. ihre dies­jäh­ri­gen Wie­der­gän­ger Ann Sophie Dür­mey­er und Andre­as Küm­mert. Wobei der auch in der Pres­se ger­ne bemüh­te Ver­gleich von Lena mit Ann Sophie ein biss­chen unfair anmu­tet – der Euro­vi­si­ons­sie­ge­rin von 2010 gegen­über, denn zwar ver­füg­te die Ham­bur­ger Soul­stim­me über min­des­tens so viel Ehr­geiz und Sie­ges­wil­len wie die Han­no­ve­ra­ner Gym­na­si­as­tin, dafür ging ihr aber der elfen­haf­te Zau­ber Lenas und deren (dama­li­ge) jugend­li­che Unbe­küm­mer­heit und Fri­sche voll­stän­dig ab. Sie kam nicht mit ihrem Club­kon­zert-Titel ‚Jump the Gun‘ – den mit dem mar­kan­ten Rülp­ser zum Auf­takt – in die End­run­de, son­dern mit dem auch von ihr bevor­zug­ten rockig-sou­li­gen Aller­welts­song ‚Black Smo­ke‘, den sie nach eige­ner Erzäh­lung auf der Pres­se­kon­fe­renz bereits beim Vor-Vor­ent­scheid sin­gen woll­te, dafür aber kei­ne Frei­ga­be von den Song­au­to­ren bekam, weil die den Titel kei­ner New­co­me­rin anver­trau­en woll­ten. Nach ihrem Wild­card-Sieg durf­te sie – und wur­de in der End­ab­stim­mung kla­re Zwei­te (mit 21,3% der Stim­men).

Biss­chen weni­ger Apfel­saft­schor­le, Lie­bes!

Andre­as Küm­mert, der sei­ne bei­den Auf­trit­te mit vier­zig Grad Fie­ber und in einem Out­fit absol­vier­te, als käme er gera­de von der Gar­ten­ar­beit, schien trotz der schluffi­gen Erschei­nung beim Sin­gen sei­ner zwei (musi­ka­lisch voll­kom­men belang­lo­sen) Bei­trä­ge völ­lig bei sich zu sein: sei­ne Stim­me war wirk­lich beein­dru­ckend, der Gesang feh­ler­frei. Mit ‚Heart of Stone‘, einer zumin­dest nicht lah­men Soul-Rock-Num­mer, zog er ins Super­fi­na­le (schon da schien er eher ent­setzt als erfreut) und gewann locker mit beein­dru­cken­den 78,7% der Anru­fe. Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger schien zu wis­sen, dass er ein Wackel­kan­di­dat sein könn­te, und wand­te sich an den bereits von einem aufs ande­re Bein hüp­fen­den Bar­den: „Wir sind gespannt, was jetzt pas­siert. Bist Du bereit, Dei­nen Song noch­mal für uns zu per­for­men?“ War er nicht – und über­ließ der sicht­lich ver­dutz­ten Dür­mey­er das Ticket nach Wien. Die von Schö­ne­ber­ger dar­auf­hin eilig zur Reprä­sen­tan­tin Deutsch­lands beim 60. Con­test aus­ge­ru­fe­ne Sän­ge­rin wuss­te kaum, wie ihr geschah, und frag­te das (für Küm­mert) buhen­de Saal­pu­bli­kum: „wollt ihr das über­haupt“? Wor­auf­hin der bis dahin sehr sou­ve­rä­nen Bar­ba­ra kurz­zei­tig die Fel­le weg­zu­schwim­men schie­nen: „das wol­len sie!“ bestimm­te sie brüsk.

Der legen­dä­re Moment: Andre­as Küm­mert sein Sieg nicht

Was natür­lich im Nach­hin­ein zu den unver­meid­li­chen Ver­schwö­rungs­theo­ri­en führ­te, die­ser spek­ta­ku­lä­re Aus­gang und das Ergeb­nis sei­en bereits im Vor­feld abge­spro­chen gewe­sen und Bar­ba­ra habe ihre Vor­ga­ben ver­mut­lich durch einen Funk­emp­fän­ger in ihrer sen­sa­tio­nel­len Mar­ge-Simp­son-Fri­sur erhal­ten. Was natür­lich Quatsch ist: dass Frau Schö­ne­ber­ger auf ein ver­bind­li­ches Ergeb­nis drän­gen muss­te, um am Ende der Sen­dung eine/n Vertreter/in Deutsch­lands für Wien prä­sen­tie­ren zu kön­nen, ver­steht sich von selbst. Daher müs­sen auch alle For­de­run­gen, die Abstim­mung zu wie­der­ho­len und Ale­xa Feser und Laing mit ein­zu­be­zie­hen, fehl gehen: das bei Aus­fall des Sie­gers der Zweit­plat­zier­te geschickt wird, ist ein durch­aus übli­ches und von der ARD auch bereits 1976 und 1999 so prak­ti­zier­tes Ver­fah­ren.

Die armen Zuschauer/innen, die jetzt gan­ze 14 Cent in den Sand gesetzt haben! Ein Skan­dal!

Man kann Küm­merts Ver­wei­ge­rungs­hal­tung übri­gens auch so inter­pre­tie­ren wie z.B. Julia Frie­se in der Welt: “Pop, erin­nert sich der Zuschau­er, das gab es ja auch mal ohne Cas­ting-Chal­len­ge-Gehor­sam. Statt das Publi­kum um Gunst anzu­bet­teln, kann man es ja auch ein­fach mal belei­di­gen. Ihr habt für mich ange­ru­fen. Wie rüh­rend. Glaubt nicht, dass ich des­we­gen jetzt das mache, was ihr wollt”. Das sei, so die Jour­na­lis­tin, “ein biss­chen Kin­ski” und “sehr sexy”. Auch Ste­fan Kuz­ma­ny sti­li­sier­te in SpOn Küm­mert zum neu­en Hel­den der Männ­lich­keit, zumal der Euro­vi­si­on Song Con­test einer “der weni­gen Orte im Main­stream-Fern­se­hen” sei, “wo quee­re Kul­tur mas­sen­taug­lich gemacht” wer­de. “Beim ESC wer­den Geschlech­ter­rol­len auf­ge­ho­ben und vor einem Mil­lio­nen­pu­bli­kum neu ver­han­delt. Küm­merts Absa­ge ist Teil die­ses mas­sen­me­dia­len Aus­hand­lungs­pro­zes­ses. Dem Rol­len­mo­dell des Man­nes in der Kri­se ver­schafft sei­ne Ver­wei­ge­rung gesell­schaft­li­che Akzep­tanz. Wur­de der Zweif­ler bis­her gern als Ver­lie­rer beschrie­ben, kann das von jetzt an nicht mehr umfas­send gel­ten: Andre­as Küm­mert hat ihn im ers­ten deut­schen Fern­se­hen ganz neben­bei zum Sie­ger­ty­pen umde­fi­niert.”

Unser Song für Öster­reich

Deut­sche Vor­ent­schei­dung 2015. Don­ners­tag, 05.03.2015, ab 20:15 Uhr aus der Are­na in Han­no­ver. 8 Teil­neh­mer, Mode­ra­ti­on: Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger
#Inter­pretSongTel­e­vo­teCharts
01Mrs. Green­birdShi­ne, Shi­ne, Shi­ne--
02Ale­xa FeserGlück-63
03FaunHörst Du die Trom­meln?--
04Noi­ze Gene­ra­ti­onSong for you--
05Ann Sophie Dür­mey­erJump the Gun--
06Fah­ren­haidtFro­zen Silence--
07LaingZeig Dei­ne Mus­keln--
08Andre­as Küm­mertHome is in my Hands-51
09Ale­xa FeserDas Gold von mor­gen--
10Ann Sophie Dür­mey­erBlack Smo­ke21,3 %29
11LaingWech­selt die Beleuch­tung--
12Andre­as Küm­mertHeart of Stone78,7 %12

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