ESC 2016 Stockholm

esc2016So schnell ging es selten: bereits im Juli 2015 – und damit weit vor dem stets auf den 1. September fallenden offiziellen Start des Eurovisionsjahres – gab der schwedische Sender SVT bekannt, dass der 61. Eurovision Song Contest am 14. Mai 2016 in der Globen Arena in der Hauptstadt Stockholm stattfinden werde (Semis am 10. und 12. Mai 2016). Und zwar, ungeachtet der vorherigen Absichtserklärung von SVT, den Sendebeginn um eine Stunde vorzuziehen, um den jüngeren Fans und den Zuschauer/innen im Osten entgegen zu kommen, wie gewohnt erst ab 21 Uhr deutscher Zeit. Der zeitweise auch für das Melodifestivalen genutzte, rund 15.000 Besucher/innen fassende Globen-Komplex mit dem Aussehen eines Atomreaktors bzw. eines gigantischen Golfballs kam damit bereits zum zweiten Mal als Veranstaltungsort des Song Contests zum Zuge: schon der erste Grand Prix des aktuellen Jahrtausends fand im Globen statt. Die angrenzenden Hallen Hovet und Annex dienten als Pressezentrum bzw. als Bereich für die Delegationen. Eurovision.tv zitierte den Produzenten der Show, Martin Österdahl, zudem mit den Worten: „Die Krönung ist, dass wir den Eurovision Song Contest zum Grand Final noch stärker machen können, indem wir die Tele2 Arena in die Veranstaltung mit einbeziehen“. Was bedeutete, dass SVT das Event in das direkt neben dem Globen liegende Fußballstadion live übertrug, wo weitere 40.000 Fans zuschauen konnten, die nicht das Glück hatten, eines der heiß begehrten Tickets für den Globen zu ergattern. Die Moderation übernahm der Vorjahressieger Måns Zelmerlöw gemeinsam mit der bewährten Petra Mede. Er war nicht der einzige Rückkehrer: mit Kaliopi (→ MK 2012), Deen (→ BA 2004), Poli Genova (→ BG 2011), Greta Salóme (→ IS 2012), Donny Montell (→ LV 2012) und Ira Losco (→ MT 2002) waren gleich fünf singende Wiederholungstäter/innen mit von der Partie. Mit ursprünglich 43 Ländern, darunter wenig überraschend auch Australien (so viel zum Thema „einmalige Ausnahme) hätte sich der 61. ESC eigentlich den Teilnehmerrekord mit den Contests aus Belgrad (2008) und Düsseldorf (2011) geteilt. Wenn die EBU nicht überraschend nur wenige Tage vor dem Wettbewerb aufgrund nicht bezahlter Außenstände des rumänischen Senders in Höhe von 16 Millionen (!) Schweizer Franken den für das Karpatenland ausgewählten Rockbarden Ovidiu Anton wieder ausgeladen hätte – ein bis dato einmaliger Vorgang. Auch das Wertungsverfahren stellte man mal wieder um.

Die Playlist mit allen Beiträgen des ESC 2016 (Musikvideos)

LandVorauswahlTermin
ALEneda TarifaFairytale
AMIveta MukuchyanLoveWave
ATZoë StraubLoin d'ici
AUDami ImSound of Silence
AZSəmra RəhimliMiracle
BADeen + Dalal Midhat-TalakićLjubav je
BELaura TerosoWhat's the Pressure
BGPoli GenovaIf Love was a Crime
BYAlexander IvanovHelp you fly
CHRykkaThe Last of our Kind
CYMinus OneAlter Ego
CZGabriela GunčíkováI stand
DEJamie Lee KriewitzGhost
DKLighthouse XSoldiers of Love
EEJüri PootsmannPlay
ESBareiSay yay!
FISandhja KuivalainenSing it away
FRAmir HaddadJ'ai cherché
GENika Kocharov + Young Georgian LolitazMidnight Gold
GRArgoUtopian Land
HRNina KraljićLighthouse
HUFreddiePioneer
IENicky ByrneSunlight
ILHovi StarMade of Stars
ISGreta Salóme StefánsdóttirHear them calling
ITFrancesca MichielinNessun Grado di Separazione
LTDonny MontellI've been waiting for this Night
LVJusts SirmaisHeartbeat
MDLidia IsacFalling Stars
MEHighwayThe real Thing
MKKaliopi BukleDona
MTIra LoscoWalk on Water
NLDouwe Bob PosthumaSlow down
NOAgnete JohnsenIcebreaker
PLMichał SzpakColor of your Life
RSSanja VučićGoodbye (Shelter)
RUSergey LazarevYou are the only One
SEFrans Jeppsson WallIf I were sorry
SIManuElla BrečkoBlue and red
SMSerhat HacıpaşalıoğluI didn't know
UAJamala1944
UKJoe & JakeYou're not alone

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