Maze­do­ni­en 2018: Lost and found

11. Eye Cue – Lost and found (Ver­lo­ren und gefun­den)

In zwei Sät­zen: Maze­do­ni­en offe­riert uns gleich vier Lie­der zum Preis von einem. Das ist des Guten ein­deu­tig zu viel: wer alle 30 Sekun­den die Rich­tung ändert, ver­wirrt eher, als zu unter­hal­ten.

Insze­nie­rung: Chao­tisch und unpro­fes­sio­nell. Also genau so wie der Song. Das schlim­me pin­ke Camel­toe-Out­fit aus dem Video­clip hat Lead­sän­ge­rin Mari­ja durch einen nicht min­der schlim­men pin­ken Len­den­schurz ersetzt, und selbst den wirft sie von sich, um uns ihre not­dürf­tig bestrick­ten Brüs­te zu zei­gen. Pas­send, dass die Show mit einer Polo­nä­se endet: für mehr als Fasching taugt das auch nicht.

aufrechtgehn.de-Erstwertung: 0 Punk­te. Mein Rang 16 in die­sem Semi.

Final­chan­cen: Ich gebe zu, es mag sich auch um eine Genera­ti­ons­fra­ge han­deln: jün­ge­re Men­schen mit Auf­merk­sam­keits­de­fi­zit­syn­drom wer­den das viel­leicht mögen. Für die Mehr­zahl der Voter und Juro­ren gilt hier jedoch: das Gan­ze ist deut­lich weni­ger als die Sum­me sei­ner Tei­le. Letz­ter Platz im Semi­fi­na­le.

Ergeb­nis:

< 10 Bul­ga­ri­en

12 Kroa­ti­en >