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	<description>Liebevoll bösartige Betrachtungen über den Eurovision Song Contest.</description>
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		<title>Entwarnung: Esma ist doch keine Homo-Hasserin</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 18:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aufrechtgehn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da bin ich wohl einer Ente aufgesessen: die diesjährige mazedonische Eurovisionsvertreterin Esma Redžepova (69) bestreitet die ihr zugeschriebenen schwulenfeindlichen Zitate: &#8220;Das ist eine Erfindung, so etwas habe ich nie gesagt&#8221;, zitiert das mazedonische Internetportal PlusInfo laut Wiwibloggs die Sängerin. &#8220;Ich liebe die Schwulen und sie lieben mich&#8221;. Gestern berichtete ich unter Bezugnahme auf den britischen Blog, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Da bin ich wohl einer Ente aufgesessen: die diesjährige mazedonische Eurovisionsvertreterin <strong>Esma Redžepova</strong> (69) bestreitet die ihr zugeschriebenen schwulenfeindlichen Zitate: <em>&#8220;Das ist eine Erfindung, so etwas habe ich nie gesagt&#8221;</em>, zitiert das mazedonische Internetportal <a title="Plusinfo: Esma" href="http://www.plusinfo.mk/vest/93068/Esma-Jas-gi-sakam-site-gejovi-i-oni-me-sakaat-mene" target="_blank"><em>PlusInfo</em></a> laut <a title="Wiwibloggs: Esma denies homophobic Remarks" href="http://wiwibloggs.com/2013/05/23/macedonian-press-esma-denies-homophobic-remarks/27504/" target="_blank"><em>Wiwibloggs</em></a> die Sängerin. <em>&#8220;Ich liebe die Schwulen und sie lieben mich&#8221;</em>. Gestern berichtete ich unter Bezugnahme auf den britischen Blog, dass die selbsternannte <em>&#8220;Königin der Zigeuner&#8221;</em> und Stadtverordnete von Skopje die Unterwanderung des Eurovision Song Contests durch diejenigen, <em>&#8220;die weltweit Schwulenparaden organisieren&#8221;</em>, für ihr Ausscheiden im Semifinale verantwortlich gemacht haben soll. Das serbische Boulevardblatt <em>Kurir</em> setzte diese Meldung ursprünglich in die Welt, etliche Internetportale schrieben es ab, darunter Wiwibloggs &#8211; und ich.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/entwarnung-esma-ist-doch-keine-homo-hasserin/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/fP9FYpp6p6s/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Rehabilitiert: Esma (hier noch etwas jünger)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-18820"></span>Mein Leser Klaus Berg erhielt zudem gerade eine Erklärung von Russell Davis, Assistent des mazedonischen Delegationsleiters. Danach weise man die Zitate entschieden zurück, Esma habe seit ihrer Rückkehr nach Mazedonien keine Interviews gegeben, bis auf eines, das dieses Wochenende bei <em>escxtra</em> erscheine. Sie habe sich erschüttert gezeigt, als sie von der Geschichte erfuhr. <em>&#8220;Als Roma ist sie besonders sensibel, wenn es um die Belange von Minderheiten geht. Sie steht hundertprozentig hinter der schwulen Community (und) hat selbst viele schwule Freunde,&#8221;</em> so Davis. Der Widerruf erstreckt sich ebenfalls auf die angeblichen Äußerungen von Esmas jugendlichem Counterpart <strong>Lozano</strong> (27), wonach er aus Angst, von Schwulen angegrabbelt zu werden, das Hotel kaum verlassen habe. Diese Sprüche stammten selbst nach dem Ursprungsbericht von <em>Kurir</em> nicht aus Lozanos Mund, sondern seien von Esma in seinem Namen abgegeben wurde, wie meine Quelle <em>Wiwibloggs</em> gestern noch klar stellte. Nach Esmas heutiger Erklärung können daher auch diese Aussagen als Fälschung betrachtet werden. Sorry, Esma und danke für den Widerruf! <em>Lelelelele</em>!</p>
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		<title>Bei jedem Kuss (Finale 2013)</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 22:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aufrechtgehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun liegt er also hinter uns, der Eurovision Song Contest 2013. Etliche Änderungen nahmen die schwedischen Veranstalter am bestehenden Konzept vor, selbstredend begleitet von reflexhaftem Weltuntergangsgejammer der Fans: eine deutlich kleinere Halle gab es, keine LED-Orgie bei der Beleuchtung, nur Stehplätze im Innenraum, ein verändertes Stimmauszählungsverfahren und eine handgemachte Startreihenfolge. Und was soll man sagen: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-13404" alt="Eurovision Song Contest 2013 Logo" src="http://i2.wp.com/www.aufrechtgehn.de/wp-content/uploads/2012/07/2013.jpg?resize=200%2C150" data-recalc-dims="1" />Nun liegt er also hinter uns, der Eurovision Song Contest 2013. Etliche <a title="Schweden: nur ein Moderator für ESC 2013" href="http://www.aufrechtgehn.de/2012/10/schweden-nur-ein-moderator-fuer-esc-2013/">Änderungen</a> nahmen die schwedischen Veranstalter am bestehenden Konzept vor, selbstredend begleitet von reflexhaftem Weltuntergangsgejammer der Fans: eine deutlich kleinere Halle gab es, keine LED-Orgie bei der Beleuchtung, nur <a title="Müssen die Fans in Malmö stehen?" href="http://www.aufrechtgehn.de/2012/11/muessen-die-fans-in-malmoe-stehen/">Stehplätze</a> im Innenraum, ein verändertes <a title="Thomas Schreiber: “Es geht um die Musik”" href="http://www.aufrechtgehn.de/2012/11/thomas-schreiber-es-geht-um-die-musik/">Stimmauszählungsverfahren</a> und eine handgemachte Startreihenfolge. Und was soll man sagen: die Welt ging nicht unter &#8211; im Gegenteil entpuppte sich die Show aus Malmö als intimer, freundlicher, runder. Was vor allem der großartigen Selbstironie geschuldet ist, mit der die gastgebenden Schweden sich selbst und den Contest sanft auf die Schippe nahmen. Seien es die fabelhaften Einspieler von <strong>Sarah Dawn Finer</strong> als Lynda Woodruff, Moderatorin <strong>Petra Mede</strong> selbst oder der zum Brüllen komische Kurzauftritt der Eurovisionslegende <strong>Carola</strong>, die sich als Part des Interval Acts von ihrem Markenzeichen, der Windmaschine, zu <em>&#8216;Fångad av en Stormvind&#8217;</em> von der Bühne pusten ließ. <span style="font-size: 1rem;">Und damit auch bei mir, einem bekennenden Carola-Hasser, Coolnesspunkte erwarb.</span><span style="font-size: 1rem;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/1J8hiN9K4ko/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Kann ich gar nicht oft genug sehen: der Fall der Schlagerhexe (bei 4:45 Min.)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-18806"></span>Sehr schön auch die witzigen Anspielungen von Frau Mede gegenüber den Fans in der Halle (<em>&#8220;Dancing Queens&#8221;</em>, <em>&#8220;You just haven&#8217;t met the right Girl yet&#8221;</em>), wie auch die schwule Hochzeit (inklusive mann-männlichem Kuss) im Schweden-Medley. In Russland und Aserbaidschan implodierten an dieser Stelle vermutlich die Bildschirme; die Türkei war ja im Vorfeld schon aufgrund des lesbischen Kusses zwischen der Finnin <strong>Krista Siegfrids</strong> und einer ihrer Chorsängerinnen aus der Übertragung ausgestiegen. Vor diesem Hintergrund fiel es schwer, sich beim zeitweiligen Abstimmungszweikampf zwischen Dänemark und Aserbaidschan für eine Seite zu entscheiden: schlimmes Siegerlied oder schlimmes Siegerland? Aber arbeiten wir uns von hinten nach vorne durch.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/4tgtyl_5x5Y/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Blöd, wenn die Backings mehr Aufmerksamkeit erregen als der Sänger</em></p>
<p style="text-align: justify;">Denn so langweilig, weil so vorhersagbar, der Sieg von <strong>Emmelie de Forest</strong>, so überraschend zum Teil die Ergebnisse am anderen Ende der Tafel. Mit Ledermaid <strong>Ryan Dolan</strong> und seinen knackigen Trommeltänzern landete einer der Fanfavoriten mit mageren fünf Pünktchen auf dem allerletzten Platz &#8211; und das von Startposition 26 aus! Mich lenkten die drei durchtrainierten, halbnackten, körperbemalten Instrumentendrescher ziemlich davon ab, dass dem irischen Beitrag <em>&#8216;Only Love survives&#8217;</em> bereits nach einer Minute die Ideen ausgehen und dass der an den jungen Bully Herbig erinnernde Ryan nicht gerade vor Charisma trieft. Schockierend auch Rang 24 für die immerfröhliche Krista und ihren musikalischen Hochzeitsantrag. Dass sie diesen überwiegend abschlägig beschieden, spricht leider wahlweise für die <a title="Esma: ESC wurde “von Schwulen unterwandert”" href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/esma-esc-wurde-von-schwulen-unterwandert/">Homophobie</a> oder die Humorlosigkeit der Europäer. Es wäre mal eine Untersuchung wert, ob diese beiden negativen Eigenschaften nicht sogar Hand in Hand gehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/-agn-ERgTXA/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Wen schickt Großbritannien als nächstes, Liza Minelli?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Verständlicher schon das schlechte Abschneiden von vier Fünfteln der Big Five. ESDM aus ES (<strong>El Sueño del Morfeo</strong> aus Spanien) lieferten mit <em>&#8216;Contigo hasta el Final&#8217;</em> das 2013-<strong>Dervish</strong>-<a title="Okay. Happy End. (ESC Finale 2007)" href="http://www.aufrechtgehn.de/2011/07/okay-happy-end-esc-finale-2007/">Desaster</a>-Update: ein sterbenslangweiliges, keltisch geprägtes Lied, die Leadsängerin in einem Kleid in augenwehgelb, getoppt vom Vollversagen der Stimme. Die britsche Achtzigerjahrelegende <strong>Bonnie Tyler</strong>, unter dem vielen Botox kaum wieder zu erkennen, lieferte zwar eine im Vergleich zu früheren Auftritten gute Liveperformance, die mich fast vergessen ließ, was für ein unglaublich schlichtes und ödes Lied sie sich mit <em>&#8216;Believe in me&#8217;</em> andrehen ließ. Beziehungsweise versuchte, das Europa anzudrehen. An der Art und Weise, wie sie den Catwalk zur Satellitenbühne bediente, hätte sich unsere Natalie Horler von <strong>Cascada</strong> indes eine Scheibe abschneiden können. Auch hier zeigte sich im Nachhinein, über welche andere Wahrnehmung man als Fan, der alle Titel schon hundertmal gehört hat, gegenüber dem durchschnittlichen Samstagabendzuschauer verfügt und wie sehr man sich davon in die Irre leiten lässt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/3HYTd7WDCPg/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>We are young and hard and we&#8217;re free: guter Song für einen Gay-Porno</em></p>
<p style="text-align: justify;">Denn beim allerersten Hören, ich erinnere mich, hielt ich <em>&#8216;Glorious&#8217;</em> noch für durchschnittlichen Kirmestechno &#8211; eine willkommene Abwechslung im See der Balladen zwar, aber nichts Herausragendes. Zwischenzeitlich hatte ich mir die Nummer schöngehört, auch aufgrund der sympathischen Ausstrahlung von Wonneproppen Natalie. Um so enttäuschender der 21. Platz für Deutschland. Schaut man sich den Auftritt mit ein paar Tagen Abstand noch mal an, dann fällt einem doch die sehr ungloriöse, schlichte Showtreppe auf, die eher in die Mehrzweckhalle Oer-Erkenschwick passt als auf eine Eurovisionsbühne; der fleischfarbene Fetzen, der hinten aus Nattys goldenem Kleidchen hing und ein wenig an eine Recyclingtoilettenpapierfahne erinnert; sowie ihr etwas unbeholfenes Galoppieren über den Catwalk. Stampfende Deutsche und Schweden, das ging noch nie gut, wie <strong>Joy Fleming</strong> aus bitterer eigener <a title="ESC 1975: Nicht jeder kommt ans Ziel" href="http://www.aufrechtgehn.de/2011/06/nicht-jeder-kommt-ans-ziel/">Erfahrung</a> berichten kann. Erschwerend kommt hinzu, dass Natty den Text der ersten Strophe und des ersten Refrains immer ein bisschen vor der Musik sang.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/hQwiQj5Dyj8/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Das Fransenkleidchen passte nicht so zum Tarantino-Sound</em></p>
<p style="text-align: justify;">Was nicht heißt, dass <em>&#8216;Glorious&#8217;</em> nicht eine deutlich bessere Platzierung verdient hätte! Wie auch <em>&#8216;L&#8217;Enfer et moi&#8217;</em>, der französische Beitrag. Mit der Zuteilung dieses eher düsteren, aggressiven Songs auf die Startposition 1 führte das schwedische Fernsehen die arme <strong>Armandine Bourgeois</strong> in vollem Bewusstsein dem virtuellen Schafott zu. Da konnte sich die babyspeckige Rockerbraut noch so viel Mühe geben und ihren Song mit wunderbar aggressiver Hingabe rausrotzen &#8211; die Saat fiel an dieser Stelle auf trockenen Boden. Im hinteren Drittel landeten auch, wenig überraschend, die Titel, deren Einzug ins Finale an sich Anlass zum Erstaunen gaben. Sei es der knuffige litauische Kiffer mit der geilen Lederjacke und den schmerzbringenden <a title="Diggiloo: Something" href="http://www.diggiloo.net/?2013lt" target="_blank">Schuhen</a>, <strong>Andrius Pojavis</strong>; die bis zum Hirnstillstand öden armenischen Rocker <strong>Dorians</strong> (da schaue ich ja lieber Wandfarbe beim Trocknen zu!) oder die Schwangere aus Estland, bei der sich selbst die Sendeantennen der EBU derartig langweilten, dass ihnen die Farbe aus dem Gesicht fiel und <strong>Birgit Õigemeel</strong> die erste Strophe in schwarzweiß singen musste.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/-n3mwx0vQDE/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Was zur Hölle ist ein &#8216;State of Blease&#8217;?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Buntgemischt das Mittelfeld: Island entwickelt in den letzten Jahren ein Händchen für die große, dramatische Eurovisionsballade, wie ich sie mag. Besonders, wenn sie von vollbärtigen, blonden Wikingern wie <strong>Eyþór Ingi</strong> gesungen wird. Aber auch <em>&#8216;Ég á Líf&#8217;</em> erfand das Genre nicht neu, wenn ich mal kurz die Augen zu mache und ehrlich bin. Ebenso wie <em>&#8216;Soleyah&#8217;</em>, der von einem Belgier geschriebene Eiswerbesong, mit dem Weißrussland versuchte, lateinamerikanische Rhythmen und campen Spaß zu imitieren.  Das klappte im Finale sogar ein bisschen besser als im Semi, weil <strong>Alyona Lanskaya</strong> in ihrem Lametta-Baströckchen deutlich weniger verkrampft wirkte &#8211; kein Wunder, bedeutete der Finaleinzug doch, dass sie bei der Rückkehr nach Minsk nicht zur Strafe in der Kohlenmine landet. Noch fremdbestimmter als die Belarussin exekutierte das georgische Pärchen <strong>Nodo &amp; Sophie</strong> seinen schleimigen Schmachtfetzen <em>&#8216;Waterfall&#8217;</em>, der lobotomierte und sterilisierte 2013er Nachzieher von <em>&#8216;Running scared&#8217;</em> und genau so geschmacklos wie &#8220;längerfrische&#8221; Milch.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i0.wp.com/i.ytimg.com/vi/vtjdTPnCcu0/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Klementine hat angerufen und will ihre Arbeitskleidung zurück</em></p>
<p style="text-align: justify;">Auf possierliche Weise unterhaltsam hingegen die jodelnde schwedische Leberwurst <strong>Robin Stjernberg</strong>, der in einer Art schwulem Laborkittel auftrat, flankiert von zwei lecker anzuschauenden bezopften Tänzern, deren Choreografie nicht das Geringste mit den winseligen Tönen von <em>&#8216;You&#8217;</em> zu tun hatte. Immerhin sang Robbe Femberg deutlich unfallfreier als noch beim <em>Mello</em>. Relativ unfallfrei ging auch die rumänische Nummer vonstatten &#8211; und strahlte dennoch die morbide Faszination einer Massenkarambolage aus. Neben dem Draculacape mit der Swarovskikruste und dem Blutbad auf dem Bühnenboden war es vor allem die Ernsthaftigkeit und die angestrengten Grimassen, mit welchen der tragische Countertenor <strong>Cezar</strong> sein rettungslos schräges <em>&#8216;It&#8217;s my Life&#8217;</em> darbot, was das Ganze so unglaublich lustig machte. Ein Auftritt für die Ewigkeit! Blöd für ihn, dass seine Quasilandsfrau <strong>Aliona Moon</strong> aus Moldawien, die sich des gleichen Hebebühneneffektes bediente wie er, in der Startreihenfolge weit vor ihm kam. Und das deutlich schönere Kleid trug.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/VgHWFiavqjA/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Gerade aus dem Uterus gekrochen und schon voll entwickelt: Cezars Wunderkinder</em></p>
<p style="text-align: justify;">Verschiedene Varianten der Spielart &#8220;possierlich&#8221; bedienten auch die Beiträge Belgiens, Ungarns und Maltas. Der knopfäugige und moppfrisurige <strong>Roberto Bellarosa</strong> wirkte ein wenig verloren, wie er so auf der Bühne stand und auf Frenglisch etwas von <em>&#8216;Love kills&#8217;</em> sang, während zwei zickig dreinblickende Frauen um ihn herum den Tanz der Scheidenpilze aufführten. Eine versteckte Safer-Sex-Botschaft (<em>&#8220;Waiting for the bitter Pill&#8221;</em>)? Die zwölf deutschen Punkte an <strong>ByeAlex</strong> setzen irgendwie sämtliche bestehenden Grand-Prix-Gesetze außer Kraft: da steht ein offensichtlich autistischer Junge in einer Nonkonformistenuniform, schaut so gut wie nie in die Kamera und murmelt zu einer völlig unaufdringlichen Begleitmelodie  eine <a title="Diggiloo: Kedvesem" href="http://www.diggiloo.net/?2013hu" target="_blank">lyrische</a> Liebeserklärung (<em>&#8220;Mein Herzblatt ist ein Mädchen, von Wölfen aufgezogen&#8221;</em>) <span style="font-size: 1rem;">in einer völlig unverständlichen Sprache ins Mikrofon, während im Hintergrund schrille Comicfiguren über den Bildschirm fliegen und ein Beat sanft vor sich hin puckert. Ein Rezept für den letzten Platz, und dennoch hatte das Ganze etwas total Ergreifendes und Erhabenes. Vielleicht, weil Alex Márta im Vergleich zu den vielen anderen aufgeblasenen Marionetten des Abends so schlicht, so </span>verletzlich <span style="font-size: 1rem;">und aufrichtig herüber kam.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i0.wp.com/i.ytimg.com/vi/rOimfHq76xk/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>&#8220;Meat much march&#8221;: man versteht nichts, weiß aber, er meint es ernst</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 1rem;">Menschlich und herzig wirkte auch Maltas Grinsepeter Dr. <strong>Gianluca Bezzina</strong>, dem vor lauter Aufregung beinahe die Stimme wegbrach, der sein harmlos-fröhliches <em>&#8216;Tomorrow&#8217;</em> aber dennoch mit Anstand über die Bühne brachte. Etwas weniger fröhlich: die sterbenden <em>&#8216;Vogels van Holland&#8217;</em>. <strong>Anouk</strong> lächelte dennoch die ganze Zeit anmutig wie die Mona Lisa: kein Wunder, wenn man die Wangenknochen von Cher sein eigen nennt und sein schwer gebeuteltes Heimatland das erste Mal seit gefühlt hundert Jahren wieder ins Finale führen konnte! Anouk glitt auf einer Welle positiven Karmas auf ihren Top-Ten-Platz: hatten die Niederlande doch bereits einen Tag vor dem Semi ihre erneute Teilnahme am Grand Prix für 2014 bestätigt. So geht man würdevoll mit einer Durststrecke um, liebe deutsche Dauernörgler!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/S8oaxDV1q6o/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Man trägt wieder Ohr!</em></p>
<p style="text-align: justify;">Schöne Südländer bevölkern die Ränge 7 und 6 im Finale: <strong>Marco</strong> <del>Meningitis</del> <del>Maroni</del> <strong>Mengoni</strong> ließ leider den inneren <strong>Ott Lepland</strong> durchdringen und glitt während seines Vortrags von <em>&#8216;L&#8217;Essenziale&#8217;</em> immer mal wieder ins freie Improvisieren ab. Wie bei der estnischen Hasenpfote bin ich aber aufgrund seines bezaubernden Äußeren geneigt, ihm dies nachzusehen. Dass er stets ostentativ an der Kamera vorbeistarrte, ist vermutlich der RAI geschuldet, die sich fürchtete, den Contest in Rom austragen zu müssen, sollte der glutäugige Beau uns einen Schlafzimmerblick zuviel zuwerfen. Noch mehr rauen Sexappeal brachten die fünf berockten Jungs von <strong>Koza Mostra</strong> auf die Bühne. Bei ihrem fantastischen Rebetiko-Ska-Mix bin ich mal besonders auf den Jury-Televoting-Split gespannt, vermute ich doch, dass das klamme Griechenland seine letzten Cents an diverse Juroren verteilte, auf dass sie <em>&#8216;Alcohol is free&#8217;</em> unbedingt herabwerten mögen!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/_AfrOZersNk/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Ich will so ein Outfit! (Mit dem Leadsänger drin!)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Gemecker kam hingegen bereits aus <a title="Ich kauf mir was: betreibt Aserbaidschan Stimmhandel?" href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/ich-kauf-mir-was-betreibt-aserbaidschan-stimmhandel/" target="_blank">Russland</a>, wo man sich für die brechreizerregend verlogene Weltfriedensballade <em>&#8216;What if&#8217;</em> offensichtlich mehr ausrechnete als den fünften Platz. Und auch, wenn ich den heuchlerischen Sangesschleim und die albernen Leuchtkugeln von <strong>Dina Garipova</strong> (also, nicht ihre, sondern die ihrer Begleitsänger. Also nicht deren, sondern die, die sie ins Publikum warfen, sie wissen schon) mit jeder Faser meines Herzens hasse, so muss ich mir an dieser Stelle ein gewisses Heuchlertum selbst eingestehen: mag ich doch beispielsweise das keinen Jota weniger verlogene <em>&#8216;We are the World&#8217;</em> von USA for Africa. Oder, um beim Grand Prix zu bleiben, <strong>Nicole</strong>s <em>&#8216;Ein bisschen Frieden&#8217;</em>. Und die Russen haben ja nicht Unrecht: Aufgabe der Jurys ist es, ihnen Punkte zu klauen. Die Türken haben das bereits <a title="Ausstiegsserie geht weiter: Goodbye, Türkei" href="http://www.aufrechtgehn.de/2012/12/ausstiegsserie-geht-weiter-goodbye-tuerkei/" target="_blank">gemerkt</a>, ich bin gespannt, wie lange Putin die eurovisionäre Zweiklassengesellschaft noch hinnimmt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/tc6a4EV63uM/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Hat die Zukunft auf der Zunge (schluckt sie auch?)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Margaret Berger</strong> wirkte am Samstag gar nicht mehr so frostig wie sonst, beinahe schon ein wenig angetaut. Reichte es deshalb trotz des hervorragenden Startplatzes für <em>&#8216;I feed you my Love&#8217;</em> nur für den vierten Platz? Ihren SM-Song hätte ich gerne am Ende des Abends noch einmal gehört, aber auch so trug sie zur musikalischen Modernisierung des Wettbewerbs bei. Bitte, liebe Ukraine: Prinzessin <strong>Zlata</strong> müsst ihr bei Gelegenheit wieder schicken! Fantastisches Aussehen, eine grandiose Stimme und eine beinahe schon überirdische Ausstrahlung: wenn sie das nächste Mal einen noch etwas runderen, in sich stimmigeren Song mitbringt als das etwas versponnene (<em>&#8220;Nothing comes from Pride but Pride&#8221;</em>) <em>&#8216;Gravity&#8217;</em>, bringt sie Euch die Trophäe wieder heim. Den sanften Riesen könnt ihr dann zu Hause lassen, der lenkt nämlich nur ab. Und das hatte dieser Song nicht nötig!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i0.wp.com/i.ytimg.com/vi/BMxpv8naRd8/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Ups, ein Fleck auf der Hüfte! (Bei 0:40 Min)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Im Gegensatz zu <em>&#8216;Hold me&#8217;</em>. Den hauptsächlich von gut versteckten schwedischen Chorsängern interpretierten Popsong aus griechischer Feder gehört zu der Sorte Lieder, die man sofort kennt, auch wenn man sie zum ersten Mal hört. Dennoch erwies sich der Titel als gut gewählt, lenkte er nicht weiter von der spektakulären Bühnenshow ab, in der Muskelpaket <strong>Farid Mammadov</strong> voller Inbrunst seinen in einem Plexiglas-Kubus steckenden Doppelgänger antanzt und sich auch von der herannahenden roten Gefahr namens Frau nur kurz ablenken lässt. Mit anderen Worten: der Aseri ist ein selbstverliebter Schrankschwuler, in dem sich viele der in Malmö anwesenden Fans selbst erkennen dürften. Nur, dass diese den Schrank mehrheitlich schon längst verließen, mit Ausnahme vielleicht von <a title="Esma: ESC wurde “von Schwulen unterwandert”" href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/esma-esc-wurde-von-schwulen-unterwandert/" target="_blank"><strong>Vlatko Lozanoski</strong></a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/bei-jedem-kuss-finale-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/iN3d_V7KVLE/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>About to explode: Farid steht mächtig unter Druck</em></p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt noch der bereits bei der fünftletzten Länderwertung feststehende Siegertitel <em>&#8216;Only Teardrops&#8217;</em>. Vom ersten Tag an als Favorit gesetzt (die Dänen ließen sogar schon vorher <em>&#8220;Nächstes Jahr in Dänemark&#8221;</em>-Plakate zum Aufhängen in Malmö drucken), hasste ich den Song zunächst, wie so ziemlich alle Seichtsongs der letzten 20 Jahre aus dem Land der røden Pølser. Je näher der Contest rückte, desto mehr schloss ich meinen Frieden mit dem vermutlich bei einer Gruppensexorgie zwischen <strong>Loreen</strong> (Outfit), <strong>Elitsa &amp; Stoyan</strong> (Trommeln), <strong>Secret Garden</strong> (Keltengeflöte) und <strong>Helena Paparizou</strong> (repetitive Lyrics) entstandenen Grand-Prix-Bastard von Emmelie de Forest. Nur, um ihn im Semifinale wieder hassen zu lernen. Womit der Sieg feststand&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><h2 class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-144">Finale 2013</h2>
<span class="tablepress-table-description tablepress-table-description-id-144">Eurovision Song Contest 2013 - Finale. Samstag, 18. Mai 2013, aus der Malmö Arena in Malmö, Schweden. 26 Teilnehmer, Moderation: Petra Mede.</span>

<table id="tablepress-144" class="tablepress tablepress-id-144">
<thead>
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gs</div></th><th class="column-6"><div>Pl<br />
gs</div></th><th class="column-7"><div>Pkt<br />
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TV</div></th>
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	<td class="column-1">05</td><td class="column-2">ES</td><td class="column-3">ESDM</td><td class="column-4">Contigo hasta el Final</td><td class="column-5">008</td><td class="column-6">25</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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	<td class="column-1">08</td><td class="column-2">BY</td><td class="column-3">Alyona Lanskaya</td><td class="column-4">Solayoh</td><td class="column-5">048</td><td class="column-6">16</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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	<td class="column-1">09</td><td class="column-2">MT</td><td class="column-3">Gianluca Bezzina</td><td class="column-4">Tomorrow</td><td class="column-5">120</td><td class="column-6">08</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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	<td class="column-1">18</td><td class="column-2">DK</td><td class="column-3">Emmelie de Forest</td><td class="column-4">Only Teardrops</td><td class="column-5">281</td><td class="column-6">01</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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	<td class="column-1">19</td><td class="column-2">IS</td><td class="column-3">Eyþór Ingi Gunnlaugsson</td><td class="column-4">Ég á Líf</td><td class="column-5">047</td><td class="column-6">17</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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	<td class="column-1">20</td><td class="column-2">AZ</td><td class="column-3">Farid Mammedov</td><td class="column-4">Hold me</td><td class="column-5">234</td><td class="column-6">02</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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	<td class="column-1">21</td><td class="column-2">GR</td><td class="column-3">Koza Mostra + Agathonas Iakovidis</td><td class="column-4">Alcohol is free</td><td class="column-5">152</td><td class="column-6">06</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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	<td class="column-1">22</td><td class="column-2">UA</td><td class="column-3">Zlata Ognevich</td><td class="column-4">Gravity</td><td class="column-5">214</td><td class="column-6">03</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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	<td class="column-1">23</td><td class="column-2">IT</td><td class="column-3">Marco Mengoni</td><td class="column-4">L'Essenziale</td><td class="column-5">126</td><td class="column-6">07</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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		<title>Esma: ESC wurde &#8220;von Schwulen unterwandert&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 11:51:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun sind also die Schwulen schuld. Meinen jedenfalls die mazedonischen Vertreter Esma &#38; Lozano, die mit ihrem aus zwei unzusammenhängenden Teilen hastig zusammengeklöppelten Rohrkrepierer &#8216;Pred da se razdeni&#8217; in der Qualifikationsrunde scheiterten. Wie Wiwibloggs unter Bezugnahme auf das Musikforum hitportal.com.mk berichtet, gab die 69jährige Esma Redžepova nach ihrer Rückkehr in heimatliche Gefilde empört zu Protokoll: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><del>Nun sind also die Schwulen schuld. Meinen jedenfalls die mazedonischen Vertreter <strong>Esma &amp; Lozano</strong>, die mit ihrem aus zwei unzusammenhängenden Teilen hastig zusammengeklöppelten Rohrkrepierer <em>&#8216;Pred da se razdeni&#8217;</em> in der Qualifikationsrunde scheiterten. Wie <em>Wiwibloggs</em> unter Bezugnahme auf das Musikforum <em>hitportal.com.mk</em> <a title="Wiwibloggs: Esma &amp; Lozeno slam gay Lobby" href="http://wiwibloggs.com/2013/05/21/esma-lozano-slam-gay-lobby/27415/" target="_blank">berichtet</a>, gab die 69jährige Esma Redžepova nach ihrer Rückkehr in heimatliche Gefilde empört zu Protokoll: <em>&#8220;Diese Veranstaltung ist von denen unterwandert, die weltweite Schwulenparaden organisieren. Ich hörte vorher davon, aber jetzt habe ich es mit eigenen Augen gesehen. Kein Wunder, dass wir uns nicht qualifizieren konnten&#8221;</em>. Tja, hätte sie besser mal auf die Grand-Prix-Fanseiten gehört, die ihr unisono rieten, bei dem aus politischen Gründen <a title="Mazedonien: doch kein Imperium" href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/03/mazedonien-doch-kein-imperium/" target="_blank">zurückgezogenen</a> Song <em>&#8216;Imperija&#8217;</em> zu bleiben, mit dem ein Finaleinzug ziemlich sicher gewesen wäre. Aber die sind ja auch größtenteils gleichgeschlechtlich unterwandert. Leider scheint Homophobie auf dem Balkan kein Altersphänomen zu sein: auch Esmas Duettpartner, der 27jährige Lozano, fühlte sich in Malmö unwohl: <em>&#8220;Ich konnte noch nicht mal das Hotel verlassen oder in den Euroclub gehen, ich wäre sofort am Arsch begrapscht worden&#8221;</em>. Weil Schwule bekanntlich sofort über alles herfallen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Im Gegensatz zu Heteromännern, denen sexistisches oder übergriffiges Verhalten natürlich völlig fremd ist. Es scheint noch ein weiter Weg zu sein, bis die Fackel der Aufklärung auch die finstersten Winkel Europas beleuchtet.</del></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nachtrag</strong>: Esma <a title="Entwarnung: Esma ist doch keine Homo-Hasserin" href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/entwarnung-esma-ist-doch-keine-homo-hasserin/">bestreitet</a> mittlerweile, diese Äußerungen jemals gemacht zu haben, sie seien erfunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/esma-esc-wurde-von-schwulen-unterwandert/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/Vi1VYsOUCsY/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Ein ziemlicher Arsch, aber nicht zum Anfassen: Lozano</em></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Ich kauf mir was: betreibt Aserbaidschan Stimmhandel?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 19:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aufrechtgehn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erst seit 2008 dabei, stets im Finale, bereits ein Sieg und kein Ergebnis schlechter als #8: die Erfolgsbilanz Aserbaidschans beim Eurovision Song Contest kann sich wahrlich sehen lassen. Die ehrgeizige Diktatur am Kaspischen Meer verfügt anscheinend über ein gutes Gespür für das richtige Song- und Showkonzept beim härtesten Musikwettbewerb der Welt &#8211; und über die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Erst seit 2008 dabei, stets im Finale, bereits ein Sieg und kein Ergebnis schlechter als #8: die Erfolgsbilanz Aserbaidschans beim Eurovision Song Contest kann sich wahrlich sehen lassen. Die ehrgeizige Diktatur am Kaspischen Meer verfügt anscheinend über ein gutes Gespür für das richtige Song- und Showkonzept beim härtesten Musikwettbewerb der Welt &#8211; und über die notwendigen finanziellen Mittel. Dass es diese Mittel auch für anderes als Internetwerbung oder spektakuläre Bühnenaufbauten aufwendet, vermuten aufmerksame Statistikfans schon länger, kassiert der Erdölstaat doch öfters mal Punkte gerade aus kleineren Teilnehmerländern wie Malta, wo sich das Televoting leichter beeinflussen lässt. Nun will eine litauische Website eine Stimmenkaufaktion mit verdeckter Kamera gefilmt haben, wie unter anderem <em><a title="12points: Proof of Vote Rigging" href="http://12points.tv/esc/item/1950-proof-of-vote-rigging-by-azerbaijan" target="_blank">12points.tv</a></em> berichtet. Dabei hätten russischsprachige Männer einheimischen Litauern jeweils 20 Euro dafür geboten, so oft wie möglich &#8211; also zwanzig Mal &#8211; für Aserbaidschan anzurufen. <strong>Farid Mammadov</strong> erhielt am Ende des Abends 12 Punkte aus Vilnius.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/ich-kauf-mir-was-betreibt-aserbaidschan-stimmhandel/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/iN3d_V7KVLE/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Kein Wunder, dass der Glaskasten so an &#8216;<a title="Youtube: Golden Girls - Grab that Dough" href="http://youtu.be/XObv1OPqEOE" target="_blank">Grab that Dough</a>&#8216; erinnert</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-18799"></span>Der Eurovisionssprecher der EBU, Sietse Bakker, bestätigte auf Facebook die Existenz solcher Stimmenkaufaktionen, des sogenannten Powervoting. Es sei der Grund dafür, warum man das Splitvoting nur als Gesamtergebnis veröffentliche: <em>&#8220;Gibt es in einem Land nicht genügend Televotingstimmen für ein verlässliches Ergebnis, werden die Länderpunkte ausschließlich aufgrund der Juryabstimmung vergeben. Bei einem detaillierten Splitvoting könnte man sehr leicht erkennen, wo das der Fall war, und es so den Leuten leichter machen, im nächsten Jahr das Ergebnis dort per Powervoting zu beeinflussen&#8221;</em>, so Bakker. Nun hätte es die EBU zwar selbst in der Hand, diesen Schummeleien durch das strikte Begrenzen der Anrufe auf eine Stimme pro Land und Telefonanschluss einen Riegel vorzuschieben. Da scheinen aber die Einnahmen wichtiger zu sein als die Fairness.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/ich-kauf-mir-was-betreibt-aserbaidschan-stimmhandel/"><img src="http://i0.wp.com/i.ytimg.com/vi/wHNwk3Oez8U/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Wirft ein neues Licht auf Russland: Aserbaidschans Stimmenangst</em></p>
<p style="text-align: justify;">In der ehemaligen Sowjetrepublik Aserbaidschan ordnete Autokrat Ilham Aliyew laut <em><a title="escxtra: President orders Voting Investigation" href="http://escxtra.com/2013/05/president-orders-voting-investigation/" target="_blank">escxtra</a></em> unterdessen eine Untersuchung an, weil die einstige Besatzungsmacht keine Punkte aus Baku bekam, während der Erdölstaat selbst die vollen Douze Points von Mütterchen Russland erhielt. Beim Televoting habe <strong>Dina Garipova</strong> nach Auskunft der gegenüber der Staatsmacht wie üblich hoch kooperativen Telefongesellschaften des Landes auf dem zweiten Platz gelegen. Nun zeigt man sich hinsichtlich der <em>&#8220;brüderlichen Beziehungen&#8221;</em> zu Putin besorgt. Die EBU beeilte sich, darauf <a title="eurovision.tv: Eurovision Organisers respond to Media Reports" href="http://www.eurovision.tv/page/news?id=87553&amp;_t=eurovision_organisers_respond_to_media_reports_on_voting" target="_blank">hinzuweisen</a>, dass das jeweils zu 50% aus Jury- und Televotingstimmen komponierte aserbaidschanische Gesamtergebnis zu keinem Top-Ten-Platz für <em>&#8216;What if&#8217;</em> gereicht habe und Russland daher korrekterweise null Punkte erhielt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/ich-kauf-mir-was-betreibt-aserbaidschan-stimmhandel/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/gRXHFMPkcfk/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Das käme Aliyew nie über die Lippen!</em></p>
<p style="text-align: justify;">Da die Verantwortung für das Bringschuldversagen gegenüber Moskau also nur bei den Jurys liegen kann und man in Genf seinen Aliyew kennt, schob man auch gleich nach, dass jede Form des politischen Drucks auf die professionellen Juroren gegen die Regeln des Eurovision Song Contest verstoße und Konsequenzen nach sich ziehe. Ach ja? Die aktuelle Absicherung der EBU besteht darin, dass man sich von den Juroren eine Erklärung unterschreiben lässt, dass diese unabhängig abstimmen. Dass in Ländern wie Aserbaidschan, wo Bürger, die für Armenien anrufen, sich vor der Staatspolizei <a title="Aserbaidschan: Ich weiß, was Du letzten Mai gewählt hast" href="http://www.aufrechtgehn.de/2009/08/aserbaidschan-ich-weis-was-du-letzten-mai-gewahlt-hast/" target="_blank">verantworten</a> müssen, solche Erklärungen das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen, dürfte dabei aber selbst Jan Ola Sand klar sein. Dennoch passiert bis auf wolkige Allgemeinplätze erst mal nichts, der Stimmhandel dürfte daher fröhlich weitergehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/ich-kauf-mir-was-betreibt-aserbaidschan-stimmhandel/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/BMxpv8naRd8/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Von 12 auf Null: das Gesetz der Schwerkraft?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Auch aus Podgorica kommen nun Zweifel am Ergebnis, wie <a title="escxtra: 12 to Ukraine in the Semi, nothing in the Final" href="http://escxtra.com/2013/05/12-to-ukraine-in-the-semi-and-nothing-in-the-final/" target="_blank">escxtra</a> unter Bezugnahme auf ein montenegrinisches Internetportal kolportiert. Dort wundert man sich darüber, dass die Ukraine im ersten Semi 12 Punkte von den Exjugoslawen erhielt, im Finale aber eine dicke fette Null. Angeblich wolle man in Erfahrung gebracht haben, dass <em>&#8216;Gravitiy&#8217;</em> in beiden Runden der Lieblingstitel der montenegrinischen Juroren gewesen sei, was es um so unwahrscheinlicher mache, dass sich die Televoter des 630.000-Menschen-Staates so schwankend in ihrer Liebe zu <strong>Zlata Ognevich</strong> verhielten. Im Finale gingen die Douze Points der ehemaligen serbischen Republik an &#8211; Aserbaidschan. Nun schied Montenegro leider selbst in der Qualifikationsrunde aus, und stark schwankendes Abstimmungsverhalten ist gerade in Ländern, die sich nicht für das Finale qualifizieren konnten, prinzipiell nichts Ungewöhnliches &#8211; dennoch riecht dieser krasse Unterschied etwas fischig. Im Semi zählte man 5.500 Anrufe, im Finale dürfte es nur ein Bruchteil dessen gewesen sein. Um so leichteres Spiel für Powervoter.</p>
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		<title>Über die Brücke gehn: Dänemark gewinnt beim ESC 2013</title>
		<link>http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/ueber-die-bruecke-gehn-daenemark-gewinnt-beim-esc-2013/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 23:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aufrechtgehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zwanzigzehner]]></category>
		<category><![CDATA[ESC Finale]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr praktisch für alle nach Malmö angereisten Fans, die ihr aktuelles Hotelzimmer einfach für nächstes Jahr wieder buchen können: die als Favoritin gesetzte Emmelie de Forest gewann heute Nacht in Malmö, Schweden, den Eurovision Song Contest 2013. Es geht 2014 also nur einmal über den Øresund ins direkt gegenüberliegende Kopenhagen. Die dänische Waldfee konnte mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sehr praktisch für alle nach Malmö angereisten Fans, die ihr aktuelles Hotelzimmer einfach für nächstes Jahr wieder buchen können: die als Favoritin gesetzte <strong>Emmelie de Forest</strong> gewann heute Nacht in Malmö, Schweden, den Eurovision Song Contest 2013. Es geht 2014 also nur einmal über den Øresund ins direkt gegenüberliegende Kopenhagen. Die dänische Waldfee konnte mit einem der erträglichsten Beiträge in der an qualbringender Songgrütze nicht armen Eurovisionsgeschichte unseres nördlichen Nachbarlandes und einer deutlich von den letzten zwei Siegertiteln inspirierten Präsentation reihum Punkte einsammeln und die nur zeitweilig nahe kommende Konkurrenz aus Aserbaidschan deutlich abhängen. Nun bleibt zu hoffen, dass die Dänen den vom schwedischen Fernsehen eingeschlagenen Kurs des Downsizing beibehalten und den nächsten Contest ebenfalls in einer kuschligen kleinen Halle veranstalten, was tatsächlich deutlich intimere Fernsehbilder erzeugt. Falls sie in Kopenhagen keine finden, können sie ja einfach &#8216;<em>über die Brücke gehn&#8217;</em> und in der <em>Malmö Arena</em> bleiben&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/ueber-die-bruecke-gehn-daenemark-gewinnt-beim-esc-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/p3f9v8ebuD4/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>How many Times&#8230; do I have to hear this Line again?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-18785"></span>So spannungsarm das bereits frühzeitig feststehende Ergebnis für den Siegertitel, so wenig überraschend auch die verdienten weiteren Medallienplätze: sowohl Glaskasten-<strong>Farid</strong> (AZ) als auch <em>Shrek</em>-Gefährtin <strong>Zlata</strong> (UA) vermochten mit ihren Shows im Gedächtnis haften zu bleiben, wobei ihre eingängigen (<em>&#8216;Hold me&#8217;</em>) bzw. kompetent gesungenen (<em>&#8216;Gravity&#8217;</em>) Songs nicht weiter störten. Ebenso erwartbar wie ärgerlich der fünfte Platz für die Übelkeit erzeugende, klischeetriefende russische Friedenskitschhymne <em>&#8216;What if&#8217;</em>. Auf sehr erfreuliche Weise überraschend hingegen die zwölf deutschen Punkte für Ungarns sanftes, aber kuschelschönes <em>&#8216;Kedvesem&#8217;</em> sowie das verhältnismäßig gute Abschneiden des putzigen maltesischen Grinseäffchens <strong>Gianluca Bezzina</strong> und der holländischen Vögelmörderin <strong>Anouk</strong>, der Frau mit dem schönsten Cher-Lächeln seit&#8230; Cher. Und welch eine Schande, dass Deutschland nicht am Top-Ten-Platz der niederländischen Nachbarn beteiligt war!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/ueber-die-bruecke-gehn-daenemark-gewinnt-beim-esc-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/n5iazXvMw5o/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Liegt es an den Haschischschwaden über Amsterdam?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Schande allerdings auch das miserable Abschneiden von <strong>Cascada</strong>. Ich wollte das eigentlich erst mal gar nicht weiter kommentieren, weil mich der 21. Platz für <em>&#8216;Glorious&#8217;</em>, meiner Meinung nach zwar kein Song, der das Genre Dance neu erfindet, aber immer noch einer der fünf besten Beiträge dieses Jahrgangs, ehrlich gesagt völlig ratlos und geschockt hinterlässt. So ratlos, dass ich fast geneigt bin, politische Gründe vorzuschieben (konkret: die verständliche Unbeliebtheit unseres Landes aufgrund der grundfalschen Austeritätspolitik, die Angela Merkel gerade zwangsweise halb Europa überhilft). Und das, wo ich solche Ausreden sonst immer hasse. Vielleicht stecke ich aber auch in einer Wahrnehmungsfalle, ähnlich wie bei <strong>Bonnie Tyler</strong>, deren Performance heute meine (sehr niedrigen) Erwartungen deutlich übertraf und der ich daher ebenfalls ein besseres Ergebnis vorhergesagt hätte.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/ueber-die-bruecke-gehn-daenemark-gewinnt-beim-esc-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/3HYTd7WDCPg/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Lag es vielleicht doch an der heftpflasterfarbenen Schleppe?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em></em>Daher will ich jetzt erst mal in Ruhe drüber schlafen, bevor ich mich noch weiter um Kopf und Kragen rede, so wie <strong>Lena Meyer-Landrut</strong> bei der deutschen Punktevergabe!<em id="__mceDel"> </em></p>
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<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Christer füttert die skandinavische Liebe: die Startreihenfolge fürs Finale 2013</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 02:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aufrechtgehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zwanzigzehner]]></category>
		<category><![CDATA[ESC Finale]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Beschwert Euch nicht, Norwegen ist noch teurer&#8221; &#8211; dieser im ersten Semi noch scherzhaft als Motto-Entwurf anstelle von We are One vorgestellte Slogan könnte 2014 erneut bittere Wahrheit werden. Die EBU gab heute Nacht die handgepflückte Startreihenfolge für das samstägliche Finale bekannt. Und es sieht bestens aus für Margaret Berger: mit Position 24 erwischte sie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Beschwert Euch nicht, Norwegen ist noch teurer&#8221;</em> &#8211; dieser im ersten Semi noch scherzhaft als Motto-Entwurf anstelle von <em>We are One</em> vorgestellte Slogan könnte 2014 erneut bittere Wahrheit werden. Die EBU gab heute Nacht die handgepflückte Startreihenfolge für das samstägliche Finale bekannt. Und es sieht bestens aus für <strong>Margaret Berger</strong>: mit Position 24 erwischte sie einen deutlich besseren Startplatz als Hauptkonkurrentin <strong>Emmelie de Forest</strong> (#18). <strong>Cascada</strong> müssen von Position 11 aus ran &#8211; zwar sehr schön zwischen zwei staubigen Superlangweilern (Russland und Armenien) geparkt, was <em>&#8216;Glorious&#8217;</em> nur um so heutiger und frischer aussehen lässt, dennoch kein all zu erfolgversprechender Startplatz. Auf einen hinteren Rang dürfen sich leider die Niederländer schon mal einstellen: das sperrig-düstere <em>&#8216;Birds&#8217;</em> folgt auf Armenien &#8211; da ist das Zuschauerkoma garantiert. Wenn diese nicht im ersten Drittel schon wegdämmern, wo sich die lahmeren Titel ziemlich ballen. Kleiner Vorteil für <strong>Krista Siegfrids</strong> und das Team Ding Dong (#4), so ziemlich der einzige flotte Titel der ersten halben Stunde.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/christer-fuettert-die-skandinavische-liebe-die-startreihenfolge-fuers-finale-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/H1smofAn2sE/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Vereint die beiden Hauptthemen 2013: dralle Formen &amp; Dubstep</em></p>
<p style="text-align: justify;"><h2 class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-144">Finale 2013</h2>
<span class="tablepress-table-description tablepress-table-description-id-144">Eurovision Song Contest 2013 - Finale. Samstag, 18. Mai 2013, aus der Malmö Arena in Malmö, Schweden. 26 Teilnehmer, Moderation: Petra Mede.</span>

<table id="tablepress-144-no-2" class="tablepress tablepress-id-144">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th class="column-1"><div>#</div></th><th class="column-2"><div>LK</div></th><th class="column-3"><div>Interpret</div></th><th class="column-4"><div>Titel</div></th><th class="column-5"><div>Pkt<br />
gs</div></th><th class="column-6"><div>Pl<br />
gs</div></th><th class="column-7"><div>Pkt<br />
TV</div></th><th class="column-8"><div>Pl<br />
TV</div></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1">01</td><td class="column-2">FR</td><td class="column-3">Amandine Bourgeois</td><td class="column-4">L'Enfer et moi</td><td class="column-5">014</td><td class="column-6">23</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1">02</td><td class="column-2">LT</td><td class="column-3">Andrius Pojavis</td><td class="column-4">Something</td><td class="column-5">017</td><td class="column-6">22</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-4 even">
	<td class="column-1">03</td><td class="column-2">MD</td><td class="column-3">Aliona Moon</td><td class="column-4">O Mie</td><td class="column-5">071</td><td class="column-6">11</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-5 odd">
	<td class="column-1">04</td><td class="column-2">FI</td><td class="column-3">Krista Siegfrids</td><td class="column-4">Marry me</td><td class="column-5">013</td><td class="column-6">24</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-6 even">
	<td class="column-1">05</td><td class="column-2">ES</td><td class="column-3">ESDM</td><td class="column-4">Contigo hasta el Final</td><td class="column-5">008</td><td class="column-6">25</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-7 odd">
	<td class="column-1">06</td><td class="column-2">BE</td><td class="column-3">Roberto Bellarosa</td><td class="column-4">Love kills</td><td class="column-5">071</td><td class="column-6">12</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-8 even">
	<td class="column-1">07</td><td class="column-2">EE</td><td class="column-3">Birgit Őigemeel</td><td class="column-4">Et uus saaks alguse</td><td class="column-5">019</td><td class="column-6">20</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-9 odd">
	<td class="column-1">08</td><td class="column-2">BY</td><td class="column-3">Alyona Lanskaya</td><td class="column-4">Solayoh</td><td class="column-5">048</td><td class="column-6">16</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-10 even">
	<td class="column-1">09</td><td class="column-2">MT</td><td class="column-3">Gianluca Bezzina</td><td class="column-4">Tomorrow</td><td class="column-5">120</td><td class="column-6">08</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-11 odd">
	<td class="column-1">10</td><td class="column-2">RU</td><td class="column-3">Dina Garipova</td><td class="column-4">What if</td><td class="column-5">174</td><td class="column-6">05</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-12 even">
	<td class="column-1">11</td><td class="column-2">DE</td><td class="column-3">Cascada</td><td class="column-4">Glorious</td><td class="column-5">018</td><td class="column-6">21</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-13 odd">
	<td class="column-1">12</td><td class="column-2">AM</td><td class="column-3">Dorians</td><td class="column-4">Lonely Planet</td><td class="column-5">041</td><td class="column-6">18</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-14 even">
	<td class="column-1">13</td><td class="column-2">NL</td><td class="column-3">Anouk Teuuwe</td><td class="column-4">Birds</td><td class="column-5">114</td><td class="column-6">09</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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<tr class="row-15 odd">
	<td class="column-1">14</td><td class="column-2">RO</td><td class="column-3">Cezar Ouatu</td><td class="column-4">It's my Life</td><td class="column-5">065</td><td class="column-6">13</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-16 even">
	<td class="column-1">15</td><td class="column-2">UK</td><td class="column-3">Bonnie Tyler</td><td class="column-4">Believe in me</td><td class="column-5">023</td><td class="column-6">19</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-17 odd">
	<td class="column-1">16</td><td class="column-2">SE</td><td class="column-3">Robin Stjernberg</td><td class="column-4">You</td><td class="column-5">062</td><td class="column-6">14</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-18 even">
	<td class="column-1">17</td><td class="column-2">HU</td><td class="column-3">ByeAlex</td><td class="column-4">Kedvesem</td><td class="column-5">084</td><td class="column-6">10</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-19 odd">
	<td class="column-1">18</td><td class="column-2">DK</td><td class="column-3">Emmelie de Forest</td><td class="column-4">Only Teardrops</td><td class="column-5">281</td><td class="column-6">01</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-20 even">
	<td class="column-1">19</td><td class="column-2">IS</td><td class="column-3">Eyþór Ingi Gunnlaugsson</td><td class="column-4">Ég á Líf</td><td class="column-5">047</td><td class="column-6">17</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-21 odd">
	<td class="column-1">20</td><td class="column-2">AZ</td><td class="column-3">Farid Mammedov</td><td class="column-4">Hold me</td><td class="column-5">234</td><td class="column-6">02</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-22 even">
	<td class="column-1">21</td><td class="column-2">GR</td><td class="column-3">Koza Mostra + Agathonas Iakovidis</td><td class="column-4">Alcohol is free</td><td class="column-5">152</td><td class="column-6">06</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-23 odd">
	<td class="column-1">22</td><td class="column-2">UA</td><td class="column-3">Zlata Ognevich</td><td class="column-4">Gravity</td><td class="column-5">214</td><td class="column-6">03</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-24 even">
	<td class="column-1">23</td><td class="column-2">IT</td><td class="column-3">Marco Mengoni</td><td class="column-4">L'Essenziale</td><td class="column-5">126</td><td class="column-6">07</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-25 odd">
	<td class="column-1">24</td><td class="column-2">NO</td><td class="column-3">Margaret Berger</td><td class="column-4">I feed you my Love</td><td class="column-5">191</td><td class="column-6">04</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-26 even">
	<td class="column-1">25</td><td class="column-2">GE</td><td class="column-3">Sopho Gelovani + Nodiko Tatishvili</td><td class="column-4">Waterfall</td><td class="column-5">050</td><td class="column-6">15</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-27 odd">
	<td class="column-1">26</td><td class="column-2">IE</td><td class="column-3">Ryan Dolan</td><td class="column-4">Only Love survives</td><td class="column-5">005</td><td class="column-6">26</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Spätere Heirat nicht ausgeschlossen (2. Semi 2013)</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 00:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aufrechtgehn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wie der Philosoph schon sagt: es steckt eine Frau im Rock eines jeden großen Mannes&#8221;: schöner hätte Gastgeberin Petra Mede (ich bleibe dabei: ein Glücksgriff für den Grand Prix) den letzten Auftritt des heutigen Abends, Rumäniens Transsylvestie-Star Cezar, nicht abmoderien können. Ein wunderschön runder Eurovisionsabend liegt hinter uns, mit einem wunderschön runden Ergebnis: 90% verdiente [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><img class="alignleft size-full wp-image-17699" alt="Logo ESC 2013 2. Semi" src="http://i2.wp.com/www.aufrechtgehn.de/wp-content/uploads/2013/01/2013sl.jpg?resize=200%2C150" data-recalc-dims="1" />&#8220;Wie der Philosoph schon sagt: es steckt eine Frau im Rock eines jeden großen Mannes&#8221;</em>: schöner hätte Gastgeberin <strong>Petra Mede</strong> (ich bleibe dabei: ein Glücksgriff für den Grand Prix) den letzten Auftritt des heutigen Abends, Rumäniens Transsylvestie-Star <strong>Cezar</strong>, nicht abmoderien können. Ein wunderschön runder Eurovisionsabend liegt hinter uns, mit einem wunderschön runden Ergebnis: 90% verdiente Finalisten, das findet sich selten in einer Qualifikationsrunde. Ärgern dürften sich nur die Verschwörungstheoretiker: mit Mazedonien und Albanien schieden heute auch noch die letzten Balkanstaaten aus, der Balkanblock ist damit Geschichte und hat als Ausrede für schlechte Westergebnisse ausgedient.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-18756"></span>Einen hübsch glitternden, energiegeladenen Auftakt gaben die lettischen Hip-Hopper von <strong>PeR</strong> (<strong>P</strong>ailletten, <strong>e</strong>nge Hosen, <strong>R</strong>üschen) mit <em>&#8216;Here we go&#8217;</em>. Nun ist gegen Zweite-Haut-Glitzerjäckchen und -hosen an fitten Jungs grundsätzlich nichts einzuwenden. Wenn nur der Song genau so glänzte, was leider nicht der Fall war. A propos Fall: der schadenfreudige Teil in mir bedauert, dass das mit dem <em>&#8220;ersten Stagediving in der Eurovisionsgeschichte&#8221;</em> unfallfrei klappte &#8211; hätte ich den Euroqueens im Zuschauerraum gar nicht zugetraut! Auch überrascht mich diesbezüglich, dass Long Dong Silver vollständig bekleidet wieder auf der Bühne landete und nicht von Eurovisionselstern seiner Glamourklamotten beraubt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/spaetere-heirat-nicht-ausgeschlossen-2-semi-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/xze_ilAXwWE/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Auch ein ESC-First: die iGitarre</em></p>
<p style="text-align: justify;">Schade ist es um San Marino. Da gibt sich Ralph Siegel ausnahmsweise mal Mühe und schreibt mit <em>&#8216;Crisalide&#8217;</em> eine hübsche italophile Ballade, und <em>Facebook</em>-Sexmaschine <strong>Valentina Monetta</strong> singt diese, zusammengekrümmt über ihrer leuchtenden Wahrsagerkugel, auch noch passabel. Dass es trotzdem nicht fürs Finale reichte, mag vermutlich an dem angeklebten <em>&#8216;I will survive&#8217;</em>-Part (Copyright: Peter Urban) liegen &#8211; auch für Mazedonien ging das Experiment, zwei halbfertig wirkende Songs notdürftig zusammenzudengeln, wie erwartet schief. In dem Fall kam erschwerend hinzu, dass Popbübchen <strong>Lozano</strong> ohne einer seiner üblichen siebenhundert Brillen zwar ganz fesch aussah, aber ständig seine Einsätze nicht fand (hört er mit den Augen?). Roma-Queen <strong>Esma</strong> glänzte zwar in einem üppigen feuerroten Kleid aus mehreren Quadratkilometern Stoff, <em>lelele</em>te gemeinsam mit ihrer Tochter auch sehr schön, konnte aber auch keine Struktur in das Songdesaster <em>&#8216;Pred da se razdeni&#8217;</em> bringen. Dabei sah ich sie schon ein <a title="Mazedonien: doch kein Imperium" href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/03/mazedonien-doch-kein-imperium/"><em>&#8216;Imperija&#8217;</em></a> leiten!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/spaetere-heirat-nicht-ausgeschlossen-2-semi-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/YirZIBi2vnY/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Nein, die geb&#8217; ich nicht mehr her, meine neue Lampe &#8216;Lindstrøm&#8217;!</em></p>
<p style="text-align: justify;">Aserbaidschan erzählte uns die (meiner Vermutung nach authentische) Geschichte des unsterblich in sein Spiegelbild &#8211; den Mann im Glaskasten &#8211; verliebten jungen <strong>Farid</strong>-Dorian <strong>Mammadov</strong>-Gray, den selbst die Versuchung in Form einer jungen Frau mit der vermutlich längsten Schleppe der Menschheitsgeschichte nur kurz abzulenken vermag. Mich lenkt diese Darbietung immerhin genug von dem arg repetitiven Popsong <em>&#8216;Hold me&#8217;</em> ab, so dass mir Nummer insgesamt sogar gut gefällt. Vielleicht sind es aber auch nur Farids Augenbrauen. Eine großartige Show lieferte ebenfalls Finnland: die wild zur Heirat entschlossene <strong>Krista Siegfrids</strong> bot mit <em>&#8216;Marry me&#8217;</em> wunderbar eingängigen Bubblegumpop, augenzwinkernd selbstironisch performt. Die pinke Kniebinde gehörte übrigens, anders als der kalkulierte pseudolesbische Kuss, nicht zum Showkonzept: die arme Krista hat sich (beim Antrag?) das Knie aufgrissen und die Wunde infiziert. Das nächste Mal eine weniger schmutzige Kabine, Kind!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/spaetere-heirat-nicht-ausgeschlossen-2-semi-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/Vi1VYsOUCsY/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Esma regiert! Gebt der Frau einen guten Song und schickt sie wieder!</em></p>
<p style="text-align: justify;">Welpenschutz, die Zweite: auch Doktor <del>Beat</del> <strong>Gianluca</strong> krächzte und wirkte zwischendurch ziemlich verloren. Wie schon beim Belgier <strong>Bob Prettypink</strong> in der <a title="Gonorrhoe im Disneyland (1. Semi 2013)" href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/gonorrhoe-im-disneyland-1-semi-2013/">ersten</a> Qualifikationsrunde erhöhte das aber scheinbar nur den Sympathiebonus für sein schrecklich nettes Liedchen <em>&#8216;Tomorrow&#8217;</em>. Auch, wenn es von mir Abzüge in der B-Note für die Schriftartenhölle auf dem Bühnenhintergrund gibt! Kein Glück war den Sahnepilzen (<em>&#8216;Samo Championi&#8217;</em>) beschieden: zwar ließ sich bei dem ziegenorgasmusartigen Gekreische von <strong>Elitsa Todorova</strong> kaum feststellen, ob sie ihre Töne traf oder nicht, dennoch war das wüste Getrommele halt dermaßen <a title="Wo ist Andorra? (ESC Semi 2007)" href="http://www.aufrechtgehn.de/2011/07/zadnych-granic-esc-semi-2007/">2007</a>&#8230; Dem brusttätowierten bulgarischen Dudelsackquetscher in dem Drogendealerhoodie würde ich hingegen gerne mal nachts in einer dunklen Gasse begegnen, allerdings bitte ohne diese alberne Faschingsmaske!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/spaetere-heirat-nicht-ausgeschlossen-2-semi-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/Cb46Mhy_mCI/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Singt die bei 0:43 Minuten wirklich &#8220;You Nazi&#8221;?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Wort der Warnung an meine Leserinnen: lässt Euch von dem Seriosität ausstrahlenden schwarzen Anzug und den heilig wirkenden Kreuzigungsgesten des isländischen Wikingers nicht täuschen! Unbestätigten Gerüchten zufolge soll der erst 23jährige <strong><span style="line-height: 19.200000762939453px;">Ey</span></strong><span style="line-height: 19.200000762939453px;"><strong>þór</strong> verheiratet (buh!) und Vater eines bereits neunjährigen Jungen sein. Sie rechnen und staunen selbst? Bitte? Der Song? Na gut: <em>&#8216;Ég á Líf&#8217;</em> ist altmodisches, aber großes Kino. Gefällt mir. Und auch, wenn der Isländer mir jederzeit ein Kind machen dürfte: noch paarungsbereiter wäre ich bei den Griechen. Allen Fünfen! Die Bühnenoutfits &#8211; oben Schiedsrichter, unten stylisher Kilt plus schwarze Socken &#8211; mindestens ebenso ein Eyecatcher wie Leadsänger Ilias <strong>Koza</strong>s, das fröhliche Herumgehüpfe lustig anzuschauen und vom stoisch in der Mitte stehenden Rebetiko-Opa <strong>Agathonas Iakovidis</strong> (der mit dem Seehundbart) wunderbar konterkariert. Von der energiegeladenen Skanummer <em>&#8216;Alcohol is free&#8217;</em> kriege ich sofort gute Laune &#8211; und nein, ich neige nicht zur Trunksucht!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/spaetere-heirat-nicht-ausgeschlossen-2-semi-2013/"><img src="http://i0.wp.com/i.ytimg.com/vi/b208y41n9CQ/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Gestern noch im RTL-Nachmittagsprogramm, heute beim ESC</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich gehöre nach wie vor zu den Freunden von <del>Moron Mazars</del> <strong>Maron Mazor</strong>s Kleid. Wer mit zwei solchen beachtlichen Talenten gesegnet ist (ihre Stimme und ihr Aussehen), soll die ruhig herzeigen! Ihre Anderthalbstundenglasfigur derart zu betonen, finde ich mutig und richtig. Aber, wie man sieht: die Debatte ums Äußere überlagert mal wieder das Lied. Könnte es am Ende gar sein, dass die Televoter der Meinung waren, wir hätten nun schon mehr als genug große Balladen im Finale und bräuchten mit <em>&#8216;Rak Bishvilo&#8217;</em> nicht noch eine? Völlig absurde Idee, ich weiß! Völlige Ratlosigkeit muss ich bei den armenischen <strong>Dorians </strong>eingestehen: ich kann mir Mühe geben, so viel ich will &#8211; nach fünf Sekunden <em>&#8216;Boring Planet&#8217;</em> schaltet meine Aufmerksamkeit auf Standby, mein Finger drückt automatisch eine imaginäre Skip-Taste. Es hilft aber nichts: drei unendliche Minute unbeschreiblicher, blanker Langeweile, nun leider auch am Samstag.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/spaetere-heirat-nicht-ausgeschlossen-2-semi-2013/"><img src="http://i0.wp.com/i.ytimg.com/vi/BjbcD72OaI4/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Sind das diese neuen Google Glasses? Dann hol ich die mir aber nicht!</em></p>
<p style="text-align: justify;">Merkten Sie&#8217;s? Zu <em>&#8216;Kedvesem (Zoohacker Remix)&#8217;</em> lief diesmal die englische Textübersetzung auf dem Bühnenhintergrund. Erm: no, thanks. Das Lied bezieht seinen Zauber aus der Versponnenheit des Beitrags, und dazu gehört auch die ungarische Sprache. Der junge <strong>Alex Márta</strong> (der in dem Spackooutfit) wirkte diesmal arg aufgeregt und unsicher, gar nicht mehr so hipstercool wie bei den Proben: Welpenschutzbonus, die Dritte. Die fröhliche blonde Backingsängerin heißt übrigens Helga Wéber &#8211; wenn das mal kein klassischer ungarischer Name ist! <em>&#8216;I feed you my Love&#8217;</em>, der norwegische SM-Song von <strong>Margaret Berger</strong>, ist in diesem Jahr neben <strong>Cascada</strong>s <em>&#8216;Glorious&#8217;</em> der einzige Beitrag, den ich mir auch außerhalb des Eurovisions-Paralleluniversums im echten Popleben vorstellen kann. Die alberne bulgarische Totenmaske hätte ich mir beim albanischen Beitrag dringend herbeigewünscht. Zweifach. <strong>Blöd &amp; Bledar</strong>, Fetthaar &amp; Celentano, wie immer man sie nennen mag: das Auge isst ja bekanntlich mit, und hier verging mir den Appetit. Schade, denn wenn schon Rock beim ESC, dann lieber welchen, der im Gegensatz zum armenischen Beitrag auch rockt. Wie eben die albanische <em>&#8216;Identitet&#8217;</em> und die dazugehörige Pyro-Show.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/spaetere-heirat-nicht-ausgeschlossen-2-semi-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/3u5Se-vJ6MA/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Vielleicht mehr Haare vors Gesicht? Würde helfen!</em></p>
<p style="text-align: justify;">Entwickelt sich bei mir langsam doch eine Heterophobie? Wie ein <em>&#8216;Waterfall&#8217;</em> möchte sich nämlich mein Mageninhalt ergießen, wenn ich den abgestandenen Pseudoromantikschleim von <strong>Nodi &amp; Sopho</strong> der Soundsovielten aus Georgien sehen und hören muss. Die selbe gezwungen wirkende Nummer schoben uns schon <strong>Chanée &amp; Nevergreen</strong> (DK <a title="Een beetje (DK 2010)" href="http://www.aufrechtgehn.de/2010/02/een-beetje-dk-2010/">2010</a>) sowie <strong>Nell &amp; Icki</strong> (AZ <a title="It’s Shite Time (AZ 2011)" href="http://www.aufrechtgehn.de/2011/05/its-shite-time-az-2011/">2011</a>) unter, beide Male leider so erfolgreich wie schmerzbringend. Um Dieter Thomas Heck zu zitieren: drei Mal dabei, bitte nicht wiederwählen! Und ganz toll gemacht, liebe Schweizer. Könnt Ihr richtig stolz sein, den Rekord für den ältesten Eurovisionsteilnehmer gebrochen zu haben. Blöd nur, dass der arme Emil Ramsauer (95) im Gegensatz zur russischen <a title="Dank ESC: russisches Großmütterchen findet Grab ihres Vaters wieder" href="http://www.aufrechtgehn.de/2012/10/dank-esc-russisches-grossmuetterchen-findet-grab-ihres-vaters-wieder/">Omi</a> vom Vorjahr nicht niedlich, sondern völlig desorientiert wirkte. Man hatte wirklich Angst, dass er noch während des Auftritts zusammenklappt. Am besten, liebe Schweizer, ihr setzt jetzt mal bis 2020 aus, dann wird <strong>Lys Assia</strong> (der wir überhaupt erst die Idee für die Teilnahme der Heilsarmisten verdanken, wie wir nun <a title="Lys Assia: “Takasa war meine Idee”" href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/lys-assia-takasa-war-meine-idee/">wissen</a>,) 96 Jahre alt. Und ist dann garantiert immer noch fitter und frischer als <strong>Takasa</strong> und ihr dröger Lagerfeuerschlager <em>&#8216;You and me&#8217;</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/spaetere-heirat-nicht-ausgeschlossen-2-semi-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/nH34iARVI-s/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Husch, zurück in die Fussgängerzone!</em></p>
<p style="text-align: justify;">Auch auf die Gefahr, Hassmails zu erhalten, bekenne ich hiermit öffentlich: jawohl, ich habe für Cezar angerufen! Wer einen solchen unfassbaren Trash bietet, muss einfach mit dem Finaleinzug belohnt werden! Immerhin rasierte sich der tragische rumänische Countertenor für den heutigen Auftritt sogar den gesamten, deutlich tiefer als bei Moran Mazor reichenden, Ausschnitt und ließ nicht die verlängerten Schamhaare herauslugen wie noch bei der Probe. Dafür, so schien es mir, vermehrten sich zwischenzeitlich die Swarovski-Steine auf seinem Draculacape. Cezars wimmerndes Gejodel und sein Auftritt im schwarzen <strong>Joy-Fleming</strong>-Gedächtniskleid inmitten einer mit rotem Tuch stilisierten Plazenta wirkt übrigens doppelt so lustig, wenn man sich gleichzeitig den testosterontriefenden <a title="Never tender, always rough: Cezar gibt den Harten" href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/never-tender-always-rough-cezar-gibt-den-harten/">Videoclip</a> zu <em>&#8216;It&#8217;s my Life&#8217;</em> ins Gedächtnis ruft. Ganz große Eurovisionskunst!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/spaetere-heirat-nicht-ausgeschlossen-2-semi-2013/"><img src="http://i0.wp.com/i.ytimg.com/vi/OV3xp5ZXSYA/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Linda Wagenmakers hat angerufen und will ihr Kleid zurück</em></p>
<p style="text-align: justify;"><h2 class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-142">ESC 2. Semifinale 2013</h2>
<span class="tablepress-table-description tablepress-table-description-id-142">Eurovision Song Contest 2013 - Zweites Semifinale. Donnerstag, 16. Mai 2013, aus der Malmö Arena in Malmö, Schweden. 17 Teilnehmer, Moderation: Petra Mede.</span>

<table id="tablepress-142" class="tablepress tablepress-id-142">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th class="column-1"><div>#</div></th><th class="column-2"><div>LK</div></th><th class="column-3"><div>Interpret</div></th><th class="column-4"><div>Titel</div></th><th class="column-5"><div>Pkt<br />
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	<td class="column-1">01</td><td class="column-2">LV</td><td class="column-3">PeR</td><td class="column-4">Here we go</td><td class="column-5">013</td><td class="column-6">17</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
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	<td class="column-1">02</td><td class="column-2">SM</td><td class="column-3">Valentina Monetta</td><td class="column-4">Crisalide</td><td class="column-5">047</td><td class="column-6">11</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-4 even">
	<td class="column-1">03</td><td class="column-2">MK</td><td class="column-3">Vlatko Lozanoski + Esma Redžepova</td><td class="column-4">Pred da se razdeni</td><td class="column-5">028</td><td class="column-6">16</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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<tr class="row-5 odd">
	<td class="column-1">04</td><td class="column-2">AZ</td><td class="column-3">Farid Mammadov</td><td class="column-4">Hold me</td><td class="column-5">139</td><td class="column-6">01</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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	<td class="column-1">05</td><td class="column-2">FI</td><td class="column-3">Krista Siegfrids</td><td class="column-4">Marry me</td><td class="column-5">064</td><td class="column-6">09</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-7 odd">
	<td class="column-1">06</td><td class="column-2">MT</td><td class="column-3">Gianluca Bezzina</td><td class="column-4">Tomorrow</td><td class="column-5">118</td><td class="column-6">04</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-8 even">
	<td class="column-1">07</td><td class="column-2">BG</td><td class="column-3">Elitsa Todorova + Stoyan Yankoulov</td><td class="column-4">Samo Shampioni</td><td class="column-5">045</td><td class="column-6">12</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-9 odd">
	<td class="column-1">08</td><td class="column-2">IS</td><td class="column-3">Eyþór Ingi Gunnlaugsson</td><td class="column-4">Ég á Líf</td><td class="column-5">072</td><td class="column-6">06</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-10 even">
	<td class="column-1">09</td><td class="column-2">GR</td><td class="column-3">Koza Mostra + Agathonas Iakovidis</td><td class="column-4">Alcohol is free</td><td class="column-5">121</td><td class="column-6">02</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-11 odd">
	<td class="column-1">10</td><td class="column-2">IL</td><td class="column-3">Moran Mazor</td><td class="column-4">Rak bishvilo</td><td class="column-5">040</td><td class="column-6">14</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-12 even">
	<td class="column-1">11</td><td class="column-2">AM</td><td class="column-3">Dorians</td><td class="column-4">Lonely Planet</td><td class="column-5">069</td><td class="column-6">07</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-13 odd">
	<td class="column-1">12</td><td class="column-2">HU</td><td class="column-3">ByeAlex</td><td class="column-4">Kedvesem</td><td class="column-5">066</td><td class="column-6">08</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-14 even">
	<td class="column-1">13</td><td class="column-2">NO</td><td class="column-3">Margaret Berger</td><td class="column-4">I feed you my Love</td><td class="column-5">120</td><td class="column-6">03</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
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	<td class="column-1">14</td><td class="column-2">AL</td><td class="column-3">Adrian Lulgjuraj + Bledar Sejko</td><td class="column-4">Identitet</td><td class="column-5">031</td><td class="column-6">15</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
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<tr class="row-16 even">
	<td class="column-1">15</td><td class="column-2">GE</td><td class="column-3">Sopho Gelovani + Nodiko Tatishvili</td><td class="column-4">Waterfall</td><td class="column-5">063</td><td class="column-6">10</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-17 odd">
	<td class="column-1">16</td><td class="column-2">CH</td><td class="column-3">Takasa</td><td class="column-4">You and me</td><td class="column-5">041</td><td class="column-6">13</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
<tr class="row-18 even">
	<td class="column-1">17</td><td class="column-2">RO</td><td class="column-3">Cezar Ouatu</td><td class="column-4">It's my Life</td><td class="column-5">083</td><td class="column-6">05</td><td class="column-7"></td><td class="column-8"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Ding dong, the Witch&#8217;s not dead: Ergebnis zweites Semi</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 21:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aufrechtgehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
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		<category><![CDATA[ESC Semifinale]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zur ersten Qualifikationsrunde am Dienstag ging das zweite Semi soeben eher überraschungsarm zu Ende. Persönlich erstaunt mich lediglich das Weiterkommen des armenischen Beitrags &#8216;Lonely Planet&#8217;, für meine Ohren das musikalische Äquivalent zu einem weißen Blatt Papier: da ist schlichtweg nichts, was mich in irgendeiner Form auch nur für eine Millisekunde anzusprechen vermag. Und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Gegensatz zur <a title="Cha Cha! Überraschungsergebnis im ersten Semi 2013" href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/cha-cha-ueberraschungsergebnis-im-ersten-semi-2013/">ersten</a> Qualifikationsrunde am Dienstag ging das zweite Semi soeben eher überraschungsarm zu Ende. Persönlich erstaunt mich lediglich das Weiterkommen des armenischen Beitrags <em>&#8216;Lonely Planet&#8217;</em>, für meine Ohren das musikalische Äquivalent zu einem weißen Blatt Papier: da ist schlichtweg nichts, was mich in irgendeiner Form auch nur für eine Millisekunde anzusprechen vermag. Und erfreulich zu sehen, dass dem Grand-Prix-Dauergaststar <strong>Lys Assia</strong> immer noch ein neues Anekdötchen aus 1956 einfällt. Möge sie uns noch lange erhalten bleiben! Schade ist es, da stimme ich mit dem deutschen Kommentator Peter Urban überein, um die israelische Boobzilla und den ersten halbwegs unpeinlichen Siegel-Beitrag seit dreißig Jahren, <em>&#8216;Crisalide&#8217;</em>. Mehr oder minder berechtigt ins Finale am Samstag ziehen also: der ungarische Hipster, Posterboy <strong>Farid Mammasohn</strong> aus Aserbaidschan, der georgische <em>Running-scared</em>-Abklatsch, der hoch unterhaltsame rumänische Svarowskivampir, die norwegische Eisprinzessin, der isländische Jesusdarsteller, die fabelhafte finnische Zwangshochzeiterin, der nette Herr Doktor aus Malta und &#8211; natürlich! &#8211; unsere guten Freunde aus Griechenland. Ouzo für Alle!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/ding-dong-the-witchs-not-dead-ergebnis-zweites-semi/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/G3k2MOJOkKg/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Griechenland schmeißt eine Lokalrunde &#8211; ich sehe schon die Bild-Schlagzeile&#8230;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
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		<title>Lys Assia: &#8220;Takasa war meine Idee&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 17:17:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aufrechtgehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zwanzigzehner]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Lieblinge]]></category>
		<category><![CDATA[Lys Assia]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat sie es trotz einer erst Anfang Mai erlittenen schweren Lungenentzündung (&#8220;Ich glaubte, ich müsste sterben&#8221;, so die Sängerin gegenüber dem SonntagsBlick) doch noch nach Malmö geschafft: unsere Gott sei Dank unverwüstliche Lys Assia, ohne die es ja doch kein richtiger Grand Prix wäre. Erstaunliches erzählte sie gestern Wiwibloggs: die Idee, die Heilsarmee (oder, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nun hat sie es trotz einer erst Anfang Mai erlittenen schweren <a title="Blick: Lys Assia im Spital" href="http://www.20min.ch/entertainment/musik/story/Lys-Assia-notfallmaessig-im-Spital-26060344" target="_blank">Lungenentzündung</a> (<em>&#8220;Ich glaubte, ich müsste sterben&#8221;</em>, so die Sängerin gegenüber dem <em>SonntagsBlick</em>) doch noch nach Malmö geschafft: unsere Gott sei Dank unverwüstliche <strong>Lys Assia</strong>, ohne die es ja doch kein richtiger Grand Prix wäre. Erstaunliches erzählte sie gestern <a title="Wiwibloggs: Diva takes Credit for Heilsarmee" href="http://wiwibloggs.com/2013/05/16/lys-assia-interview-the-diva-takes-credit-for-heilsarmee/26742/" target="_blank">Wiwibloggs</a>: die Idee, die Heilsarmee (oder, wie die ewige Erstsiegerin viel treffender sagte: <em>&#8220;Hell&#8217;s Army&#8221;</em>) für die Schweiz zum Eurovision Song Contest zu schicken, stamme von ihr! Sie habe selbst als Kind gerne gemeinsam mit den Freikirchlern in der Fußgängerzone gesungen (und selbstverständlich immer die vollste Spendendose erzielt!), weil die <em>&#8220;so hübsche Hütchen aufhatten&#8221;</em>. Davon habe sie bei einer Plauderei einem Produzenten von Sony Music erzählt &#8211; und der habe daraus die Idee entwickelt, die Heilsarmee (jetzt: <strong>Takasa</strong>) zur <em>Großen Entscheidungsshow</em> zu schicken. Tja, um Lys leider nicht für den Schweizer <a title="Ralph Siegel fordert eine Lex Assia" href="http://www.aufrechtgehn.de/2012/11/ralph-siegel-fordert-eine-lex-assia/" target="_blank">Vorentscheid </a>qualifizierten Beitrag zu zitieren: <em>&#8216;It&#8217;s all in your Head&#8217;</em>!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/lys-assia-takasa-war-meine-idee/"><img src="http://i0.wp.com/i.ytimg.com/vi/XqQmDEdRecQ/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Die Idee zu &#8216;Euphoria&#8217; kam ihr nach einem gemeinsamen Drogentrip mit Gotthilf Fischer: Lys Assia</em></p>
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		<title>Gonorrhoe im Disneyland (1. Semi 2013)</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 00:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aufrechtgehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
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		<description><![CDATA[Tack Sverige! Die zahlreichen Änderungen, die das schwedische Fernsehen unter Federführung von Christer Björkman in diesem Jahr am Song Contest vornahm, trafen gerade unter den Fans ja eher auf Ablehnung. Nach dem heutigen ersten Semiabend muss ich jedoch sagen: aus Sicht des TV-Zuschauers sind zumindest die Entscheidungen für eine kleinere Halle mit Stehplätzen im Innenraum, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-17695" alt="Logo ESC 2013 Semi 1" src="http://i0.wp.com/www.aufrechtgehn.de/wp-content/uploads/2013/01/2013ss.jpg?resize=200%2C150" data-recalc-dims="1" />Tack Sverige! Die zahlreichen Änderungen, die das schwedische Fernsehen unter Federführung von <strong>Christer Björkman</strong> in diesem Jahr am Song Contest vornahm, trafen gerade unter den Fans ja eher auf Ablehnung. Nach dem heutigen ersten Semiabend muss ich jedoch sagen: aus Sicht des TV-Zuschauers sind zumindest die Entscheidungen für eine kleinere Halle mit Stehplätzen im Innenraum, die technische Abrüstung (keine Bühnen-LEDs) und die Rückkehr zu &#8220;nur&#8221; noch einer Moderatorin goldrichtig. Atmosphärisch deutlich dichter, fast schon intim die Fernsehbilder aus Malmö, die Künstler wirkten nicht mehr verloren auf der Bühne oder vom Hintergrund erschlagen, wie es in den letzten Jahren meist der Fall war. Und eine das Gastgeberland selbst auf die Schippe nehmende <strong>Petra Mede</strong> ist als Host ein eben solcher Glücksgriff wie Sara Dawn Finer als Lyndra Woodruff als Comedyeinlage im Pausenprogramm. Wenn es die EBU jetzt noch schafft, der Bildregie begreiflich zu machen, dass die Zuschauer während der Auftritte die Bühnenshow der Acts sehen wollen und keine minutenlangen Kamerafahrten durch die Halle, dann ist alles perfekt!</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-18747"></span>Aber zu den einzelnen Beiträgen! Unser sympathisches kleines Nachbarland Österreich gab mit <strong>Natália Kelly</strong>s <em>&#8216;Shine&#8217;</em> einen sympathischen kleinen Auftakt: ein sympathisches Kulleraugengirl in Silberleggings mit einem hübschen kleinen Midtemposong, der weder nervte noch zu Tode langweilte (und dafür schon mal ein herzliches <em>&#8220;Vergelt&#8217;s Gott&#8221;</em> über die Alpen!), den man aber leider dennoch schon wieder vergessen hatte, während sie noch sang. Wie eigentlich auch die nachfolgende zarte Ballade aus Estland, von der mir allenfalls das an ein umgedrehtes Muffins-Hütchen erinnernde Umstandskleid von Sängerin <strong>Birgit Ödemehl</strong> im Gedächtnis geblieben ist. Was genau an <em>&#8216;And us sucks a Goose&#8217;</em> die Jurys so bezauberte (die Televoter können es ja nun wirklich nicht gewesen sein!), dass es sie es ins Finale durchwinkten, bleibt mir ein Rätsel.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/gonorrhoe-im-disneyland-1-semi-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/_luguGdP6Y4/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Neue Sparmaßnahme der EBU: Farbe erst ab dem ersten Refrain (EE)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wenig überraschend hingegen das Ausscheiden Sloweniens: das Geräusch, dass <strong>Hannah Mancini</strong> erzeugte, wenn sie ihren Mund öffnete, erinnerte eher an einen stark verrosteten, nicht mehr abschaltbaren Autoalarm, als dass es etwas mit Gesang zu tun gehabt hätte. Da halfen auch die schnuckligen Tänzer nicht, zumal die ihr Antlitz zunächst hinter einer Art Ritterhelm verborgen. Verständlich angesichts der Sängerin und des mehr als mauen, mit etwas Dubstepverzierung notdürftig kaschierten Discoschlagers <em>&#8216;Straight into the Dustbin&#8217;</em>. An Kroatiens Ausscheiden dürfte hingegen vor allem Mecki<strong>klapa</strong> die Schuld tragen (die zweite Stimme des Männergesangsvereins, derjenige, der Glatzenklapa immer so verliebt anschaute): er lag heute stimmlich stets ein Quäntchen zu hoch, so als habe ihm einer der montenegrinischen Rapper Juckpulver in die Unterhose gestreut. Das irritierte genau so stark wie die komischen Kellnerkostüme mit den Herrenreiterstiefeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/gonorrhoe-im-disneyland-1-semi-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/82VB6YMMck0/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Hätte Hannah mal lieber den Visor getragen! (SI)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dänemark hat es mal wieder geschafft! Dabei war ich so froh, dass das Land mit <em>&#8216;Only Teardrops&#8217;</em> nach Jahrzehnten seichtester Ohrenfolter endlich mal einen Song schickte, den ich nicht von der ersten Sekunde an abgrundtief hasste, ja, den ich sogar als Siegertitel hätte tolerieren können. Und dann streuen sie, sich ihrer Favoritenrolle augenscheinlich sehr bewusst, beim Qualifikationsrundenauftritt nicht nur minutenlangen aserbaidschanischen Goldregen drüber, sondern auch Metallstreifenkonfetti. Also den visuellen Showbestandteil, den man nach bislang weltweit gültigen Standards bei künstlerischen Wettkämpfen ganz am Ende benutzt, um den Sieger zu kennzeichnen. Hochmut kommt hoffentlich vor dem Fall, kann da nur sagen! Und hasse ab sofort den dänischen Beitrag wieder. Mit Inbrunst. Was natürlich, jetzt, wo ich es ausgesprochen habe, zur Folge haben wird, dass <strong>Emmelie de Forest</strong> am Ende tatsächlich gewinnt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/gonorrhoe-im-disneyland-1-semi-2013/"><img src="http://i0.wp.com/i.ytimg.com/vi/JSXC_-sUprs/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Die Blockflöte des Todes (DK)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Im Vorfeld rätselten die Blogger alle, was es mit dem albernen Leuchtkugelwurf der russischen Backings in Publikum auf sich haben mag. Nun wissen wir es: durch das vorherige Verteilen von Leuchtarmbändern im Publikum, die Putin persönlich in just diesem Moment per Fernsteuerung einschaltete, ergab sich ein sehr stimmungsvoller Lichteffekt, der mit der brechreizerregenden Kitschigkeit des Songtextes von <em>&#8216;What if&#8217;</em> hervorragend harmonierte.  Da sahen die Voter sogar über das furchtbare pastellfarbene Omakleid von <strong>Dina Garispova</strong> hinweg. Ich hoffe, die 1940er rufen erst am Montag an und verlangen es gemeinsam mit den spießigen Kugellampen wieder zurück, sonst muss sie im Finale nackt auftreten. Im Gegensatz dazu setzte die Ukraine ihren visuellen Gag mit dem Zwei-Meter-Vierzig-Riesen ziemlich in den Sand. Eigens aus den USA eingeflogen, um als mutierter Waldschrat für fünf Sekunden über die Bühne zu stapfen und Prinzessin <strong>Zlata</strong> auf ihrem Steinchen abzustellen, ging der Effekt dank der üblichen unfähigen Kameraführung am Bildschirm doch ziemlich unter. Dafür überzeugte Frau Ognevich durch Stimme und Ausstrahlung.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/gonorrhoe-im-disneyland-1-semi-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/mp10ZXPreic/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>König der Löwen trifft Shrek (UA)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Einen perfekten Gegenpol zu ihrem musikalischen wie optischen Disney-Spektakel lieferte <strong>Anouk</strong> aus den Niederlanden, die ganz simpel alleine auf der Satellitenbühne stand und ihre etwas düster-sperrige, aber hochklassige Ballade sang. Mit genügend Augenkontakt via Kamera, so dass sich auch beim Zuschauer zu Hause der Gänsehauteffekt einstellte. Und was bin ich erleichtert, dass sie weiter kam! Zwar sagten die Niederlande ihre Teilnahme am ESC 2014 bereits vor Tagen zu, dennoch ist es gut, dass eine erneute Demütigung der einst großen Popnation Holland unterbleibt. Zumal noch, wenn das Land eine seiner beliebtesten Sängerinnen schickt. Keine gute Nachricht ohne eine schlechte: das Ausscheiden Montenegros betrübt und bestürzt mich. Mit <em>&#8216;Igranka&#8217;</em> wird den Zuschauern am Samstag  die einzige Nummer dieses Jahres vorenthalten, die so auch außerhalb des Grand Prixs in der realen Popwelt existieren könnte. Außer <em>&#8216;Glorious&#8217;</em>. Reputationschance vertan!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/gonorrhoe-im-disneyland-1-semi-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/MiQE4uwXHug/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Ein kleiner Schritt für <strong>Who see</strong>, ein großer Schritt für den Contest (ME)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das anstelle dessen Litauen und Weißrussland weiterkamen, schockiert mich noch mehr. Ich mag <strong>Andrius Pojavis</strong> und sein Lied ja, die sind beide irgendwie knuffig. Zudem trägt der Lette von den zahlreichen Lederklamottenbenutzer/innen dieses Contests als einziger eine korrekte Kombination (Jeans, weißes Shirt, Bikerjacke) und zuckte nicht mehr mit den Augenbrauen. Und dafür, dass sich das Livepublikum des Eurovision Song Contests allmählich dem der ehemaligen <em>ZDF-Hitparade</em> annähert und fußnägelaufrollend falsch mitklatscht, dafür kann er ja nichts. Versponnen bleibt die Nummer über seine Schuhe dennoch. Ähnliches gilt für <strong>Alyona Lanskaya</strong>: selbstverständlich liebe ich heftigst durchchoreografierten, billigen Discotrash wie <em>&#8216;Soleyah&#8217;</em>! Doch die mit Gefrierlächeln und dünner Stimme roboterhaft durchexerzierte Nummer verbreitet eher den Flair eines KGB-Ballettes.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/gonorrhoe-im-disneyland-1-semi-2013/"><img src="http://i2.wp.com/i.ytimg.com/vi/3YuTG0-bgHw/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>One is called Lars, the other is Sven? (LT)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Perfekte visuelle Akzente setzten Moldawien und Irland. Das Projektionskleid der wunderbar windschief frisierten <strong>Aliona Moon</strong> mag bei Aserbaidschan geklaut sein: der Lift pünktlich zur Rückung, verbunden mit der scheinbar endlosen Verlängerung des Kleids nach unten, wirkte hocheffektiv und wertete die vorher etwas öde und unzugängliche Ethnoballade <em>&#8216;O Mie&#8217;</em> massiv auf. Die kraftvolle Trommelshow Irlands, vor allem die kraftstrotzenden halbnackten Tänzer / Trommler, lenkten sehr erfolgreich von dem Umstand ab, dass sich <em>&#8216;Only Love survives&#8217;</em> als Song bereits nach einer Minute musikalisch überlebt hat. Die Effekte der unsinnigen Austeritätspolitik, die Merkel Europa überhilft, führte Zypern vor: dort ließ man den Beitrag von der zur Tarnung rasch in <strong>Despina Olympiou</strong> umgetauften Slowenin mitsingen und gab ihr in einem von öden Balladen überschwemmten Jahrgang eine extra öde. Funktionierte wie gewünscht: ausgeschieden, Hotelkosten gespart.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/gonorrhoe-im-disneyland-1-semi-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/Wzi7Ii7PjFY/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Und als Kleid etwas hautfarbene Wurstpelle und ein altes Fischernetz drüber (CY)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Interessante Erkenntnis: der Welpenschutz funktioniert auch bei Jungs. Zwar sang <strong>Roberto Bellarosa</strong> den Auftakt von <em>&#8216;Love kills&#8217;</em> furchterregend schief und machte dazu ein Gesicht, als wolle er gerade überall der Welt sein, nur nicht auf dieser Bühne in Malmö. Aber dann fing er sich ein bisschen und überstand die restlichen zweieinhalb Minuten ganz passabel, weswegen sich anscheinend auch niemand mehr daran störte, dass seine zwei merkwürdig überkandidelten Tänzerinnen sich zwischendrin den Schambereich kratzten, als hätten sie sich einen Tripper geholt. Hat jemand Ola Salo von <strong>The Ark</strong> (Spitzname: <em>When Clap came to Town</em>) auf einer der Eurovisionspartys gesehen? Keine Gefahr bestand nach ihrem Kostümwechsel diesbezüglich mehr für die serbischen <strong>Moje 3</strong>. Entschlampt, entsetzlich onduliert und in kreischend bunte, unförmige <em>&#8220;It&#8217;s a small World&#8221;</em>-Kostüme gesteckt, hätte die drei ehemaligen Engel für Charlie wohl keiner mehr auch nur mit der Kneifzange angefasst. Auch die Televoter nicht, wie man sieht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aufrechtgehn.de/2013/05/gonorrhoe-im-disneyland-1-semi-2013/"><img src="http://i1.wp.com/i.ytimg.com/vi/nsB-wbsUsDg/0.jpg?w=625" alt="YouTube Video" data-recalc-dims="1"></a></p>
<p><em>Von den Backings schön gesungen, von den Törtchen schön getanzt (RS)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><h2 class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-141">ESC 1. Semifinale 2013</h2>
<span class="tablepress-table-description tablepress-table-description-id-141">Eurovision Song Contest 2013 - Erstes Semifinale. Dienstag, 14. Mai 2013, aus der Malmö Arena in Malmö, Schweden. 16 Teilnehmer, Moderation: Petra Mede.</span>

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	<th class="column-1"><div>#</div></th><th class="column-2"><div>LK</div></th><th class="column-3"><div>Interpret</div></th><th class="column-4"><div>Titel</div></th><th class="column-5"><div>Pkt<br />
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