Bin fiebrig vor Verlangen (ESC 1996)

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Der Genickbruch der Jurys

Für ein deutlich höheres Interesse als das eigentliche Teilnehmerfeld sorgte in diesem Jahr der Auswahlskandal im Vorfeld des Wettbewerbs. Nach der Erweiterung der European Broadcasting Union gen Osteuropa, wo beinahe stündlich neue Staaten entstanden, wollten wieder 30 Länder mitmachen beim Grand Prix Eurovision. Sollte die Veranstaltung, die laut Reglement erst um 21 Uhr anfangen darf, nicht bis tief in die Nacht ausgedehnt werden, mußte man das Teilnehmerfeld irgendwie begrenzen. Bislang regelte man das über die Platzierung in den Vorjahren, doch diesmal hatte man eine neue Idee…

23 Lieder legte die EBU als maximal verkraftbare Menge fest, also mußte man sieben der bereits in nationalen Vorentscheidungen ausgewählten Titel relegieren. So trafen sich die Jurys aller potenziellen Teilnehmerländer am 21. März 1996 und gaben nach dem Anhören der Songs vom Band ihre Voten ab. Und das Unglaubliche geschah – Leon flog raus! Vermutlich nicht wegen seines Songs, der war nämlich um Längen besser als fast alles, was sich nachher im Wettbewerb befand[1]. Es ging wohl eher um nachträgliche Rache für die deutschen Ohrenfolterer Stone & Stone vom Vorjahr. Menschlich verständlich zwar, aber grob ungerecht gegenüber dem armen Leon, der sich schon so auf Oslo gefreut hatte, denn “da fahren die immer Ski”!


Hier, nur zu Vergleichszwecken, Leons abgelehnter Song

Der Rausschmiß hatte Folgen: die Deutschen zeigten sich erbost und in ihrem Nationalstolz getroffen. Und zwar auch jene, die sich sonst für den Grand Prix nicht die Bohne interessierten. Der Wertungsskandal fand in den Medien, die in den Jahren zuvor nicht mehr die geringste Notiz vom Eurovision Song Contest nahmen, einen wochenlang breit diskutierten Widerhall. Dabei gab es kaum Häme gegenüber dem singenden Münchener Friseur, sondern fast ausschließlich große Empörung über das einhellig so empfundene krasse Fehlurteil der internationalen Jurys. Der erste von zwei entscheidenden Fehlern, den die klandestinen Punkteschacherer in diesem Jahr begingen…


Der dänische Songvorschlag überlebte die Vorrunde ebenfalls nicht. Eine englischsprachige Coverversion wurde dann zum kommerziellen Hit in Asien.

Auch die ARD zeigte sich schwer beleidigt und weigerte sich, den Wettbewerb live im Ersten auszustrahlen. Stattdessen übertrug man den Grand Prix im dritten Programm des Norddeutschen Rundfunks. Und da der Wettbewerb der leichten Muse somit ohnehin kein offizielles Ereignis mehr darstellte, brach sich bei Jürgen Meier-Beer die Experimentierfreude Bahn: der Unterhaltungschef des NDR ließ mit Ulf Ansorge einen Kommentator ans Mikro (übrigens vom heimischen Hamburg aus), der in dem Spektakel genau das Trashfestival erkannte, das es ist – und wunderbar lustige bis bösartige Pointen absetzte. Das sorgte zwar für wütende Zuschaueranrufe, aber der Eurovision Song Contest wurde durch Ansorges großartige, nicht hoch genug zu lobende Moderationsleistung endlich ironiefähig! Man muss es so konstatieren: der aufrechte Eurovisionsfan Ulf Ansorge leistete hier die Vorarbeit und bereitete den Boden für den Meister, der 1998 den Grand Prix rettete.


Auch mit Asthma kann man siegen: ein ganzer Eimer Quinn (IE)

Der somit erst- und letztmalig in der Geschichte ohne deutsche Beteiligung stattfindende Wettbewerb endete wiederum (gähn!) mit einem Sieg für Irland. Die Sopranistin Eimear Quinn, wie eben aus dem Kirchenchor entführt wirkend, besang ‘The Voice’. Womit sie wohl ihre eigene, unangenehm hohe Stimme meinte. Die allerdings während ihres Gesangsvortrags ständig von ihren lauten Atemgeräuschen übertönt wurde. Vielleicht bescherte ihr gerade dieser Monica-Seles-Effekt den Sieg? Ein anderer Grund (außer der Begeisterung der Juroren für die irische Gastfreundschaft oder pure Gewohnheit) läßt sich nämlich beim besten Willen nicht finden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich unter den 23 Liedern dieses Abends, die allesamt nicht mal in die Nähe der Singlecharts kamen, nicht ein einziges befand, das der Grand-Prix-Krone tatsächlich würdig gewesen wäre. Mit einer kleinen, aber um so entscheidenderen Ausnahme: nämlich der für Großbritannien startenden Australierin Gina G. und ihrem im originalgetreuen Sound[2]  der alles regierenden Eurodancewelle daherkommenden Discohit ‘Ooh aah… just a little bit’.


You know what I’m looking for: Gina G. (UK)

Der mit sexuellen Konnotationen aufgeladene, waschechte Popsong notierte zum Zeitpunkt des Contests bereits auf der Spitzenposition der britischen Hitparade und wurde anschließend sogar in den USA zum Megaseller (# 12 der Billboard Charts). Insgesamt wurden weltweit 2 Millionen Tonträger davon abgesetzt. In Deutschland reichte es zwar lediglich für Rang 88 – aber damit wenigstens für eine Notierung! Ginas Performance war, von kleinen stimmlichen Unsauberkeiten abgesehen, super: mit einer hippen, nicht übertriebenen Choreografie und in einem 5.000 Pfund teuren Goldmünzen-Kleid von Paco Rabanne sorgte sie für Furore. Trotz des hohen Preises des angeblich für Cher entworfenen Kleidungsstücks ging Rabanne mit den Münzen so sparsam um, dass sie gerade noch so eben reichten, das Nötigste zu bedecken. Zum Zeichen der Zeitgeistigkeit stellte man sogar noch zwei PC-Monitore mit auf die Bühne, vergaß sie allerdings anzuschließen. Dass sie diesen schicken Auftritt mit dem achten Platz abstraften, sorgte dann auch in England für massive Wutausbrüche gegenüber den Jurys. Die hatten mit dieser zweiten groben Fehlentscheidung den Bogen überspannt: 1997 stimmten sowohl Deutschland wie auch das Vereinigte Königreich per TED ab. Und nur ein Jahr später schaffte die EBU die geschmacklich hoffnungslos verstaubten Kungelclubs – wenn auch zwanzig Jahre zu spät – endlich komplett ab. So schaufelt man sich sein eigenes Grab!


Kleidergröße 0: Sebnem Paker (TR)

Eine schöne Idee des ausrichtenden NRK war es, die Interpreten in den einleitenden Postkarten von den besten Glückwünschen eines hohen Repräsentanten ihres Landes begleiten zu lassen. Das reichte vom Delegationsleiter oder einfachen Staatssekretär über den Kultusminister bis hin zum Staatspräsidenten. Woraus sich auch wunderbar ablesen ließ, welchen Stellenwert der Eurovision Song Contest im jeweiligen Land besaß. Die Türkei eröffnete den Reigen mit dem Bulimie-Werbemodel Sebnem Paker, die trotz des sehr hübschen, dezent elegischen ‘Besinci Mesvim’ erst im nächsten Jahr eine wichtige Rolle spielen sollte. Zypern entsandt, nicht zum letzten Mal, den extra für seinen Auftritt vom Grundwehrdienst freigestellten Schnuckel Constantinos Christoforou, leider mit einem sehr langweiligen Liedchen. Etwas flotter kam die im kurzen Jeansrock und in Klumpschuhen wie ein Vorstadtflittchen aufgebrezelte Malteserin Miriam Christine daher. Der ohne jeden Höhepunkt beliebig vor sich hin plätschernde Popschlager ‘In a Woman’s Heart’ punktete mit der frauenfreundlichen Textzeile “I’m down on my Knees”. Für einen höheren als den zehnten Rang fehlte jedoch der Vorspann “Seven Degrees”. Sowie eine Handvoll Sternenstaub.


Weiße Gurkerl, yeah: der Nußbaumer Schorsch und seine Possee (AT)

Für Kroatien versuchte sich Maja Blagdan an einer typischen Grand-Prix-Hymne mit einem derartig hoch (und unsauber) gekrischenen Schlußton, dass europaweit die Milch sauer wurde. ‘Sveta Ljubav’ blieb dennoch irgendwie farblos. Österreich schickte den blinden Georg Nussbaumer, der einen rundweg fantastischen, hochoptimistischen und mitreißenden Gospelsong über die Freude am Leben darbot – und das auf Vorarlberger Mundart! Während er am Flügel saß, tanzte und sang direkt hinter ihm unter anderem Bettina Soirat in höchster Ekstase, was stellenweise ein wenig bedrohlich wirkte. “Ob’s der gut geht?” fragte man sich als Zuschauer da. Was man angesichts der Zustände von Verwirrtheit der griechischen Vertreterin Mariana Efstratiou für dieselbe definitiv ausschließen konnte. Sie behauptete in ihrem von Costas Bugalis (der mit den Sea Lovers) geschriebenen Song nämlich, auch im Winter den Frühling zu fühlen.  Was zumindest erklärte, warum sie, außer einem knappen und nur notdürftig zugeknöpften Jäckchen, kein Oberteil trug. Und ihr anbetungswürdiger Tänzer in einem hauchdünnen, beinahe durchsichtigen Lurex-Shirt performte. Was allerdings eher so aussah, als habe er sich eine Mülltüte übergestreift. Dann doch lieber gleich mit richtig freiem Oberkörper! Und bessere Titel hatten die Hellenen auch schon.


Mei, da steckst net drin: Mariana und ihr Schattenmann (GR)

Für Norwegen trat erneut Bettan an. Ihr zu meinem blanken Entsetzen zweitplatzierter Titel handelte nicht nur von der ‘Ewigkeit’, es dauerte auch so lange, bis er endlich vorbei war. Das sphärische Panflötengejaule des Songs löst bei mir bereits nach 2 Millisekunden eine so starke ästhetische Allergie aus, dass ich sicher bin, dass man mit dieser Platte in Guantanamo und anderen Foltergefängnissen in kürzester Zeit sämtliche erwünschten Geständnisse erpressen könnte. Bei mir würde es jedenfalls funktionieren. Der anhaltende Eurovisionserfolg keltischer Musik inspirierte Frankreich dazu, seinen Ethnotitel diesmal nicht in Übersee zu suchen, sondern in der Bretagne, wo man solche Klänge ebenfalls produziert. Dan Ar Braz et l’Héritage des Celtes profitierten jedoch nicht vom Trend: Platz 19 für ‘Diwanit Bugale’. Womöglich irritierte die auf englische Texte geeichten Juroren, dass im bretagnisch gesungenen und damit unverständlichen Lied im zweiten Vers plötzlich klar vernehmlich das Wort “Tomatoe” auftauchte. A propos Tomaten: die Niederlande schickten den hünenhaften singenden Polizisten Franklin Brown und sein halb so großes Standgebläse mit dem ironischen Namen Maxine. Bei ihrem schönen Schunkelschlager ‘De eerste Keer’ handelte es sich jedoch nicht, wie der Titel vermuten ließe, um das Motivationslied der holländischen Straßenfeger: der Song beschrieb das schöne Thema “Sex mit dem Ex”. Ärger damit bekam Franklin, den später eine Kollegin wegen angeblicher sexueller Belästigung verklagte[3] - dabei hätte ich ihm dafür doch jederzeit zur Verfügung gestanden!


So macho: Franklin Brown (NL)

Für die belgischen Nachbarn ging die heute in Volksmusiksendungen auftretende Lisa del Bo an den Start. Ihr billiger Synthieschlager ‘Liefde is een Kaartspel’ (sehr niedlich die deutsche Fassung, die zur Kirmesmusik mit unglaublichen, aber originalgetreu übersetzten Textzeilen wie “Willst Du mich verschlingen?” und “Bin fiebrig vor Verlangen” glänzt) sollte den fünften Platz belegen – allerdings erst viele Jahre später, dann unter der neuen Überschrift ‘Listen to your Heartbeat’ und dargeboten von den diebischen Friends. Wo wir gerade bei betrügerischen Schweden sind: die schickten zwei Frauen mit Hannelore-Elsner-Perücken. Was bei Nanne Grönvall noch durchging, Maria Rådsten allerdings aussehen ließ wie Peggy Bundy. Sie hatten einen am Enya-Sound (eine dankenswerterweise nur für eine kurze Periode erfolgreiche Pest des Äthers) geschulten, vordergründig mystischen Ethnobeitrag über ‘Den Vilda’ am Start. Bei dem es sich in Wahrheit jedoch um eine besonders perfide Form der Schleichwerbung handelte. Nämlich für den umstrittenen schwedischen Atomstromgiganten Vattenfall, dessen Name das Duo One More Time werbewirksam gleich acht Mal nannte. Pfui!


Eine schrecklich nette Schwedin

Islands Anna Mjöll umging die vertrackte Sprachregelung mit dem Titel ‘Sjúbidú’ und der hierzu erwartbaren Auflistung toter amerikanischer Jazzsänger. Lebendiger machte das ihren Song aber auch nicht. Zum Fanklassiker avancierte der von der ersten bis zur letzten Sekunde hochdramatische und, wie man es mittlerweile schon erwartete, mit vielen hoch gekrischenen Tönen aufwartetende polnische Schmachtfetzen. Bedauerlich, dass der Songtitel fast ausschließlich aus Konsonanten bestand und für einen Nichtpolen so noch nicht mal aussprechbar war. Und dass die Sängerin Kasia Kowalska optisch ein wenig an die erwachsen gewordene Wednesday Addams erinnerte. So reichte es für die doch etwas zähe Nummer nur für den vierzehnten Platz. Eine noch ungerechtere Behandlung erfuhren mal wieder die Finnen, die mit ‘Nin kaunis on Taivas’ eine echt hübsche, schwungvolle Countryballade ablieferten, an der sich selbst ‘No no never’ noch eine Scheibe abschneiden kann. Ihre Sängerin Jasmine wiederholte denselben Fehler, der schon Joy Fleming 1975 den verdienten Sieg gekostet hatte: enganliegende Schneckenlocken! Die sie aussehen ließen, als sei sie mit dem Schädel in einen Schraubstock geraten. Dann war die Arme auch noch so nervös, dass sie sich kurz vor dem letzten Refrain versang. Lustigerweise fiel direkt nach diesem Schnitzer alle Anspannung von ihr ab und sie drehte zum Schluß noch mal richtig auf. Im Gegensatz zum Publikum hatten die verstockten Juroren kein Mitleid: letzter Platz. Buh!


Bei 3:30 Min.: Mist, versungen! (FI)

Ohne die finanzielle Beteiligung der ARD erwies sich das millionenteure Festival als kaum noch bezahlbar. Jürgen Meier-Beer: “Dass Deutschland beim Grand Prix gebraucht wurde, merkte ich mir”. So entstand die berüchtigte und mittlerweile heftig umstrittene Big-Four-Regelung, nach der die großen Einzahlerländer Spanien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland (sowie seit 2011 auch wieder Italien) niemals mehr rausfliegen sollten, egal, wie schlecht ihr Lied abschnitte. Das wir bald schon auf diese Regelung angewiesen sein sollten, ahnte zu diesem Zeitpunkt allerdings noch niemand…

Eurovision Song Contest 1996

EuroSong. Samstag, 18. Mai 1996, aus dem Spektrum in Oslo, Norwegen. 23 Teilnehmerländer, Moderation: Invild Bryn und Morten Harket.
#LandInterpretTitelPunktePlatz
01TRŞebnem PakerBeşinci mevsim05712
02UKGina GOoh aah... just a little bit07708
03ESAntonio Carbonell¡Ay, qué Deseo!01720
04PTLúcia MonizO meu Coração não tem Cor09206
05CYConstantinos ChristoforouMono yia mas07209
06MTMiriam Christine BorgIn a Woman's Heart06811
07HRMaja BlagdanSveta Ljubav09804
08ATGeorge NussbaumerWeil's dr guat got06810
09CHKathy LeanderMon Cœur l'aime02217
10GRMariana EfstratiouEmis forame to himona anixiatika03614
11EEMaarja-Liis Ilus + Ivo LinnaKaelakee Hääl09405
12NOElisabeth AndreassenI Evighet11402
13FRDan Ar Braz & L'Héritage des CeltesDiwanit Bugale01819
14SIRegina KogojDan Najlepših sanj01621
15NLMaxine + Franklin BrownDe eerste Keer07807
16BELisa del BoLiefde is een Kaartspel02216
17IEEimear QuinnThe Voice16201
18FIJasmineNiin kaunis on taivas00923
19ISAnna Mjöll ÓlafsdóttirSjúbídú05113
20PLKasia KowalskaChcę znać swój Grzech03115
21BAAmila GlamočakZa našu Ljubav01322
22SKMarcel PalonderKým nás máš01918
23SEOne more TimeDen Vilda10003

  1. [1] Was nicht für die besondere Qualität von Hanne Hallers Komposition, sondern gegen die restliche Bestückung des diesjährigen Jahrgangs spricht
  2. [2] Der Song und das Arrangement stammte vom House-Produzenten Motiv8, der mit Remixen für Acts wie Pulp, Robert Palmer oder die Spice Girls, deren Debutsingle ‘Wannabe’ er erst den richtigen Schliff verlieh, bekannt wurde.
  3. [3] Im Nachhinein stellte sich die Unschuld Browns heraus: abgewiesene Verehrerinnen hatten ihn in eine Falle gelockt.

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  1. Der Countdown läuft (DVE 1996)
  2. Schmerzen nehmen, Liebe geben (ESC 1993)
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  • Ospero

    Seltsamer Contest Zu 96 fällt mir nur eins ein: Laaaaaaaangweilig. Wenn die drei Erstplazierten wie geklont klingen, stimmt doch was nicht. Allerdings muss ich hier mal eine Lanze für Eimear Quinn brechen: von den irischen Siegertiteln kommt allenfalls noch Dana (1970) an die gute Frau Quinn heran. Wenn man am Abend des Contests schwer erkältet ist, hört man das dummerweise… Und die Finnin wurde skandalös unterbewertet. Gina G-Punkt (sorry!) hat hingegen genau das bekommen, was sie verdiente. Wie belanglos wird es noch? (Rhetorische Frage!)

  • duffel

    Eimear Quinn’s ‘The Voice’ gehört immer noch zu meinen All-Time Favorite Songs, auch außerhalb des ESC. :D Mit Irish Folk bin ich sowieso immer zu begeistern, so auch für Secret Garden’s ‘Nocturne’ aus dem Jahr davor.

    • Ospero

      Seconded. Der Wettbewerb mag nicht sonderlich unterhaltsam gewesen sein, aber er hat einige meiner Lieblingslieder hervorgebracht. Ja, 1996. Ich bin eben ein bisschen komisch. Eimear Quinn hat (ihre Performance am Abend mit den Monica-Seles-Gedächtnis-Atemgeräuschen mal außen vor gelassen) ein schönes Lied gesungen. Schön, es wurde ein bisschen zu hoch bewertet, aber Gina G scheint der Fluch des zweiten Startplatzes voll erwischt zu haben. Hitpotenzial und Erfolg beim ESC sind zwei verschiedene Dinge. Ich muss dazu auch noch anmerken, dass ich den Österreicher gerne weiter vorn gesehen hätte.