Achter Supersamstag 2007: Unsubstantiell (RS, CZ, TR, HU)

Und noch ein Schwung von Nachzüglern. Ob hier der Siegertitel drunter ist?


Was für ein Zirkus! (RS)

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Siebter Supersamstag 2007 (PT, RU, SE, UA)

In der letzten Woche sind noch eine ganze Reihe weiterer Beiträge eingetrudelt. Hier die Übersicht.


„Also, wenn de Lambada ned debei gewese wär, isch hätt des Gerät net genomme!“ (PT)

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Großbritannien 2007: Der Traum vom Fliegen

Großbritannien hat sich für den ultimativ campsten Eurovisionsbeitrag aller Zeiten entschieden. ‚Flying the Flag‘ von Scooch ist Grand Prix aus dem Lehrbuch. Es ist der ultimative Eurovisionsbeitrag. Vier Saftschubsen (zwei Mädels, zwei weitere Mädels biologische Jungs) mit voller Ausstattung (Uniformen, Servierwagen, Einparkkellen und so weiter) nehmen uns mit an Bord von Air Eurovision, der schwulsten Fluglinie der Welt.


Hier mit allen Gags, die in Helsinki dank der unfähigen Bildregie untergingen

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DVE 2007: Du machst Dich lächerlich

Roger Cicero, DE 2007
Der Machozwerg

Kapitulation: anders lässt sich der hilflose Umgang des NDR mit dem Eurovisionsvorentscheid nicht beschreiben. Nach dem dreisten Diebstahl des erfolgreichen, chartsorientierten Konzeptes von 2004 durch Stefan Raabs Bundesvision Song Contest und der Schande von Kiew war man in Hamburg froh, die Verantwortung in die Hände des bekennenden Grand-Prix-Enthusiasten Thomas Hermanns legen zu können. Mit einer retroseligen, glamourösen Gala vermochte der im Jubiläumsjahr 2006 die weitestgehende Abkoppelung vom aktuellen Musikgeschehen noch geschickt zu kaschieren. Wobei ihm Texas Lightning halfen, mit derem herzerwärmendem Countryschlager ‚No no never‘ sich die Nation voll und ganz identifizieren konnte. Der zweite Aufguss geriet jedoch erwartbar schal, was sich schon in dem unterirdischen Kandidatenfeld dieses Jahrgangs manifestierte: ein Swing-Crooner, eine Casting-Band und ein Gruft-Rocker.

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Österreich und Frankreich 2007: Strangelove

Neun Jahre nach Deutschland hat sich nun auch Frankreich entschieden, den Wettbewerb von der lockeren Seite zu nehmen. Österreich dagegen geht auf Nummer Sicher.


Schön selbstironisch! (FR)

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Sechster Supersamstag: Eine Bloody Mary, bitte! (HR, LT)

So langsam geht’s auf die Zielgeraden: das früher einmal glanzvolle Eurovisionsland Kroatien hat sich für schlimmen Softrock entscheiden, Litauen folgt dem spanischen Pfad des Easy Listening.


Die Zeitansage ist spannender als das… (HR)

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Georgien 2007: Königin Sopho die Erste

Einen bombastischen Erstauftritt legt das Newcomerland Georgien hin: es entsendet einen singenden Eisbecher! Sopho Khalvashi heißt die Gute, und sie bringt zum Eurovisionsdebüt des ehemaligen Sowjetstaates nicht nur ein bizarres Ethnostück mit hart an der Grenze zum schmerzhaften liegenden Gesangs(dis-)harmonien und einer vagen Remineszenz an frühere Björk-Nummern mit, sondern auch das bislang wohl unglaublichste Trickkleid in der an Trickkleidern nicht gerade armen Grand-Prix-Geschichte.


Leider ist nur das offizielle Video (ohne Eisbecherkleid) zu finden, da singt sie schon „My Sorry“

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Andorra 2007: A Green Day for Eurovision

Nach dem Sieg der finnischen Gruselrocker Lordi war es nur eine Frage der Zeit: ausgerechnet Andorra entsendet ein paar jugendliche Punkrocker zum ehemaligen Schlager-Grand-Prix! Anonymous heißen die Jungs, sie singen auf Katalan und ihr Stück ist klassischer Punkrock im Stil von Green Day – drei Minuten schnelles, ununterbrochenes Gitarrengebratze und schnöseliger Gesang. Immerhin etwas komplett Neues und somit Originelles beim Song Contest (Athena machten ja Ska) und der bislang beste andorranische Beitrag, denn zumindest ist er nicht langweilig. Bei eher konservativen, auf Schwedenschlager abonnierten Hardcore-Grand-Prix- Fans dürfte das weniger ankommen. Für die mittlerweile doch überraschend vielen heterosexuellen männlichen Zuschauer, die letztes Jahr Lordi den Sieg bescherten, aber immerhin interessant sein. Bleibt zum Trost: wenigstens der Songtitel ist klassisches Eurovisiongut: ‚Salvem el Món‘ heißt nichts anderes als ‚Rettet die Welt‘.


Another Brick in the Wall (AD)

Israel 2007: Kaputt kaboom

Israel hat sich für einen Song mit politischem Inhalt entschieden. Die EBU wird ihn – entgegen erster entsprechender Pressemeldungen – voraussichtlich dennoch nicht disqualifizieren. ‚Push the Button‘ heißt der Beitrag, und das klingt ja erst mal nach einer lustigen Girlgroup-Popnummer. Doch weit gefehlt. Weder musikalisch (die Teapacks machen eine sehr eigene Form der Popmusik, die sich sämtlichen gängigen Elementen wie wahrnehmbarem Refrain, Melodie oder erkennbarer Songstruktur verweigert; dafür arbeiten sie mit der Quetschkommode) noch inhaltlich könnte das weiter entfernt sein. Der auf englisch, französisch und hebräisch gesungene (bzw. gesprochene) Text ist eine klare und unmissverständliche Ansage gegen den „Terror von Fanatikern“, im speziellen gegen die jüngsten iranischen Drohungen eines Nuklearkriegs gegen das Land.


But nevertheless: schön geht anders (IL)

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Take me to your Heaven: Schweden übernimmt den ESC

Schwedische Komponisten machen sich breit beim Eurovision Song Contest: bereits in vier Ländern sind ihre Songs am Start. Schon seit jeher gehört das skandinavische Land zu den führenden Eurovisionsnationen, deren Beiträge meist hervorragend abschneiden. Kaum ein anderes Land ist so eurovisionsbegeistert. Die dortige Vorentscheidung, das Melodifestivalen, erzielt regelmäßig sensationelle Einschaltquoten, seine Teilnehmer dominieren monatelang die schwedischen Charts. Unter Grand-Prix-Fans gilt das MF als die wichtigste Vorentscheidung von allen, regelmäßig werden dort Acts und Songs für die hinteren Plätze geopfert, für die andere Nationen (unter anderem die deutsche) töten würden. Die schwedische Musikindustrie profitiert jedoch auch wie kaum in einem zweiten Land vom Eurovision Song Contest. Mit dem Sieg von Abba 1974 begann eine beispiellose internationale Karriere für die Band. Seither finden auch andere Produktionen aus dem Land der Heringshäppchen breite Beachtung, seien es Roxette, Rednex (dieses Jahr in der rumänischen Vorentscheidung disqualifiziert), Ace of Base oder aktuell The Ark.


Der Cotton Eye Joe, siebzehnter Aufguss: Rednex & Ro-Mania, Well-o-Wee

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