Aisel

Ers­tes ESC-Semi 2018: Die Rück­kehr des Fast-Food-Pop

Ers­tes ESC-Semi 2018: Die Rück­kehr des Fast-Food-Pop

Ganze 53 Jahre musste das kleine, geografisch etwas randständige und kulturell auf europäischer Ebene nicht unbedingt massenkompatible Portugal von seiner Erstteilnahme im Jahre 1964 bis zu seinem Eurovisionssieg 2017 warten. Ein verschrobener Barde namens Salvador Sobral holte bekanntlich den Pott und die Gastgeberschaft nach Lissabon, mit einer intimen, aus der Zeit gefallenen Trennungsschmerzballade in seiner Muttersprache. Mit "Musik, die wirklich etwas ausdrückt", wie es der lebensbedrohlich erkrankte Adelsspross, dem es nach einer Herztransplantation mittlerweile wieder besser geht, im Überschwang seiner Siegesansprache formulierte. Und nun das: ein Jahr später, im ersten Semifinale des in der portugiesischen Hauptstadt abgehaltenen 2018er Grand Prix, fliegen gleich…
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Aser­bai­dschan avi­siert die anmu­ti­ge Ambient-Aisel

Wie der Prinz-Blog heute Mittag unter Bezug auf eine äußerst dürre Pressemitteilung des aserbaidschanischen Senders Ictimai rapportierte, wird die 28jährige Jazzinterpretin Aisel das Land des Feuers in Lissabon vertreten. Und nein, es handelt sich hierbei nicht etwa um die Wiederkehr von Aysel Teymurzadə, die im Jahre 2009 als eine Hälfte des aserbaidschanischen Alliterations-Duos AySel & Arash mit dem Titel 'Always' nach A-Benotungen fischte. Mitnichten! Die diesjährige Aysel (augenscheinlich am Kaspischen Meer ein ebenso häufig vorkommender Frauenname wie Sopho in Georgien) hört auf den Nachnamen Məmmədovadır und führt, um alle etwaigen Verwechslungen auszuschließen, im Künstlernamen das "I" anstelle des "Y". Ist also doch…
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