Albaniens Eurovisions-Bote heißt Lindita

Knappe vier Stunden Sendezeit für 14 Wettbewerbsbeiträge, unzählige Pausenacts, endloses Gesabbel, gefühlt vierhundert Werbeunterbrechungen und technische Pannen bis zum Abwinken: das albanische Fernsehen RT.SH erinnerte uns heute Abend mit der 55. Ausgabe des Festivali i Kënges, der skipetarischen Variante des San Remo Festival und ersten Grand-Prix-Vorauswahl der laufenden Saison mal wieder daran, warum die Vorentscheidungen von jenseits des früheren Eisernen Vorhangs einen derart legendären Ruf genießen. Hier bildeten Geduldsproben und unfreiwillige Lacher, Freud und Leid ein untrennbares Konglomerat, eine wunderbare Tortur, die ich um keinen Preis der Welt hätte vermissen wollen. Und am Ende gewann mal wieder eine sich leidenschaftlich verausgabende Sängerin mit einer starken (und stark hallunterfütterten) Stimme und einer hochdramatischen Ballade. Nicht zu Unrecht übrigens! Lindita Halimi heißt die 27jährige gebürtige Kosovarin, die 2006 den albanischen Wettbewerb Top Fest gewann und dadurch in der Heimat zum Star wurde, 2013 in die USA auswanderte, vor zwei Jahren den dritten Platz beim FiK belegte und 2016 an der aktuellen Staffel von American Idol teilnahm. Ihr Song ‚Botë‘ (‚Welt‘) beginnt verhalten, steigert sich aber rasch zu einem geigengeschwängerten, von mächtigen Drumbeats aufgepeitschten und im Refrain hauptsächlich vom Chor getragenen Schmachtfetzen, zu dem sich die zierliche Lindita in einem kurvenbetonenden Kleid die Seele aus dem zarten Leib schreit. Aber nicht so ohrenbetäubend schrill, wie viele ihrer Vorgängerinnen das taten, sondern durchaus handwerklich filigran. Ein vielversprechender Saisonauftakt also, auch wenn nun zu befürchten steht sicher ist, dass die Albaner diese Nummer durch einen plastiktalmihaften Remix und einen seelenlosen englischen Text gründlich ruinieren. Wie sie das ja immer machen.

Einmal um die Welt: Lindita liegt da was auf der Seele

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EBU lässt Vorentscheidungsfans im Regen stehen

Vorgestern begannen mit dem Festivali i Kënges die für Eurovionsfans sowohl schönsten als auch anstrengendsten zwölf Wochen des Jahres, die der Vorentscheidungssaison nämlich, da verdirbt uns die EBU die festlich-erwartungsvolle Stimmung. Anders als in den Vorjahren wolle man nämlich, so auf eurovision.tv in einem Nebensatz zu lesen, die diversen nationalen Vorentscheidungen nicht mehr auf der eigenen Seite streamen – ein Angebot, das von vielen Fans in der Vergangenheit sehr gerne genutzt wurde, um die Shows bequem und weitgehend ruckelfrei mitverfolgen zu können. Begründung für die massive Serviceverschlechterung: fast alle nationalen Sender würden ihren Vorentscheid mittlerweile selbst im Netz streamen oder hierfür Drittanbieter wie Youtube nutzen. Man wolle sich daher darauf beschränken, einen aktuellen Überblick über die anstehenden Sendungen zu bieten und die entsprechenden Links einzustellen. Wie gut das funktioniert, bewies gleich zum Auftakt das besagte FiK: der vom albanischen Sender RT.SH bereitgestellte Livestream pufferte während der Übertragungen der beiden Semis am Mittwoch und Donnerstag derartig krass (das Bewegtbild hängte sich regelmäßig nach zehn Sekunden auf, das Neuladen dauerte hingegen stets mindestens eine Minute), dass man ihn sich direkt schenken konnte. Ein heldenhafter Eurovisionsfan mit Satellitenempfang griff daraufhin zur Selbsthilfe und stellte seinen TV-Feed bei Youtube ein, so dass wenigstens eine Handvoll Gleichgesinnter außerhalb der Sendereichweite des skipetarischen Rundfunks noch in den Genuss der Shows kamen. Wobei er während der zahlreichen Werbepausen genötigt war, den Ton abzudrehen, um zu vermeiden, von Youtube wegen Urheberrechtsverstoßes (es ging um einen als Spot-Untermalung genutzten Song von Maroon 5) gesperrt zu werden. Ein unwürdiges Trauerspiel!

Nicht nur die Serben verfügen über singende Kampflesben mit fragwürdigem Klamottengeschmack: auch die Albaner können hier mithalten!

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Festivali i Këngës: mehr Demokratie wagen

Wie Eurovoix heute berichtet, soll das Publikum beim albanischen Eurovisionsvorentscheid erstmalig ein Mitspracherecht erhalten. Das seit 2008 als nationales Finale genutzte, seit 55 Jahren bestehende und in Anlehnung an das italienische San-Remo-Festival gegründete Festivali i Këngës, bei dem bislang eine mit verdienten Künstler/innen des Volkes und Funktionären besetzte Jury das alleinige Sagen hatte, öffnet sich damit erstmalig der Vox populi. Wenn auch mit ganz behutsamen Babyschritten: in den beiden Semis des FiK, in denen insgesamt 24 Acts antreten, bestimmt ein aus handverlesenen Zuschauer/innen zusammengesetztes Panel drei Titel, die ins Finale einziehen dürfen. Eine Pressejury wählt weitere drei Finalisten, die eingangs erwähnte Senderjury hingegen ganze acht. Schon klar, wer hier die Hosen anhat! Im Finale selbst gibt es einen 60/40-Split, und natürlich zählt das Votum der „Professionellen“ auch hier mehr. So ganz scheinen die RTSH-Verantwortlichen dem gemeinen Plebs also noch nicht zu trauen. Mit wem man als albanischer Grand-Prix-Fan schlafen muss, um einen Platz in der Zuschauerjury zu ergattern, darüber schweigt sich der Sender indes aus. Ein offizieller Sendetermin steht ebenfalls noch nicht fest, wobei die Show traditionell um Weihnachten herum über die Bühne geht. Wenn sich die Albaner jetzt noch überwinden können, ihren Beitrag in Landessprache und ohne die meist katastrophalen musikalischen Umbauarbeiten am ausgewählten Song gen Kiew zu schicken, könnte es vielleicht auch mal wieder was werden…

Wer hat mein Lied so zerstört, Ma? Eneda Gebühr mit der Originalfassung ihres ESC-Beitrags von 2016

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Zweites Semifinale 2016: der sich den Wolf tanzt

Måns ist sehr enttäuscht“: das war er, der Satz des Abends, gesprochen vom deutschen Kommentator Peter Urban, nachdem Gastgeberin Petra Mede direkt im Anschluss an den Auftritt des Weißrussen Ivan informierte, dass dieser ursprünglich nackt und in Begleitung von Wölfen zu performen gedachte, was die EBU im Hinblick auf die Regeln leider verbieten musste. Zum Missfallen des komoderierenden Vorjahressiegers, der gerade hinter Petra die Bühne enterte – im Adamskostüm, leider mit einem strategisch platzierten Plüschwolf vor dem Gemächt. Wie dankbar bin ich dem Schweden dafür, dass er ein dergestalt schamlos selbstverliebter, zeigefreudiger Exhibitionist ist, der wirklich keine Gelegenheit auslässt, seinen durchtrainierten Körper möglichst textilfrei der Öffentlichkeit zu präsentieren. Und wie dankbar bin ich den Schweden dafür, dass sie mit solch einer Leichtigkeit durch diesen Abend führten und die Show mit einem wunderbaren Mini-Musical eröffneten, das uns in vier Minuten darüber aufklärte, was die Eurovision eigentlich ist und dabei so fachlich akkurat wie herrlich selbstironisch daherkam. Der Stimmauszählungs-Überbrückungsact ‚Man vs. Machine‘, eine Art Hommage an die Tanzszenen aus dem Achtzigerjahre-Streifen ‚Nummer 5 lebt‘, fiel gegen das bewegende Flüchtlingsballett vom Dienstag zwar etwas ab, ergab aber dennoch eine schöne Pausenunterhaltung. SVT: 12 Points!

Nicht nur Måns ist enttäuscht – ich ebenso: von der Größe seines, ähm, Wolfs!

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Albanien massakriert sein Märchen

Kaum tadele ich die Albaner, dass sie noch immer nicht die angloterrifizierte Fassung ihres Eurovisionsbeitrags abgeliefert haben, da kommt der Sender mit dem Video von ‚Fairytale‘ um die Ecke. So heißt die ehemals ergreifend schöne Balkanballade ‚Përrallë‘ jetzt, und das Adria-Land investierte erkennbar viel Mühe und Geld, aus dem stolzen Songschwan ein billiges Plastikentchen zu machen. Es gelang: alles, was ‚Përrallë‘ groß und edel machte – die schwelgerischen Geigen, der dramatische Liedaufbau, Eneda Tarifas geschmackvolles Abendkleid vom FiK-Auftritt – wurde herausoperiert und durch Talmi ersetzt. Sei es die beinahe quäkige Instrumentierung, der durchlaufende und äußerst unpassende Plastikbeat oder die Flurschäden, die das (immerhin recht tadellose) Englisch anrichtete. Im Clip setzte man die Sängerin vor Winterwaldkulisse auf einen von prollig dicken, goldenen Ketten gehaltenen Grillrost bzw. vor eine direkt aus einem Achtzigerjahre-Video importierte Uhrenszenerie, was wohl Märchenland-Assoziationen auslösen soll: Ziel verfehlt. Die beim FiK noch so überaus elegante Eneda wirkt nun, als müsse sie aus finanzieller Not heraus Werbung für in Bangladesch produzierte Discounter-Mode machen. Dabei muss ich zugestehen, dass die Albaner in der Vergangenheit schon weitaus schlimmere Massaker an ihren Beiträgen anrichteten als in diesem Jahr, in dem zumindest die Melodie des Ursprungsliedes noch zu erahnen ist. Dennoch tut es mir in der Seele weh, was man diesem Lied antat.

Youddiph (RU 1994) hat angerufen und will ihr Trickkleid zurück

Zum Vergleich, weil schon eine ganze Weile her: das albanische Original. Hört und weint.

Welche Fassung fandest Du besser: die albanische oder die englische?

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Von blondierten Barbies und toten Schlagerdiven

So, ein verregneter Sonntagnachmittag, noch ein paar Minuten bis zum Beginn des rumänischen Vorentscheidungsfinales: kurz Zeit also, über einige Phänomene der letzten Tage zu sinnieren. Beginnen wir zunächst mit dem scheinbar merkwürdigen Abstimmungsverhalten in einigen Ländern und den dazugehörigen Hintergründen. Da ist das allgemein unerwartete und schockierende Ergebnis in Polen, wo die Zuschauer/innen eine zottelige Jack-Sparrow-Kopie wählten und den von vielen Fans bereits als möglichen Siegertitel des ESC 2016 gehandelten Song ‚Cool me down‘ von Margaret verschmähten. Was vielleicht weniger verwundert, wenn man sich vor Augen führt, dass der Sender TVP beim gestrigen Televoting pro Anschluss lediglich einen Anruf wertete. Sicherlich fairer im Hinblick auf ein repräsentatives, weniger von anruffreudigen Teenies verzerrtes Resultat, bedeutete dies eben auch, dass die älteren (und konservativeren) Zuschauer/innen, die nicht mehr in dem selben Maße Musik kaufen wie ihre Kinder und damit die Charts nicht mehr bestimmen, in einem stärkeren Umfang über das Ergebnis entschieden. Und die konnten mit einer „blondierten Barbie in Unterwäsche“, wie sie sich in manchen Kommentaren Luft machten, nichts anfangen. Sicherlich half Michał Szpak auch der Umstand, erst im vorigen Jahr an der polnischen Ausgabe des Superstar teilgenommen zu haben.

Kam bei konservativen Polen nicht gut an: Krachtasche Margaret (PL) (Liveauftritt ist derzeit wegen irgendwelcher elender Contentwichser gesperrt. Sterbt!)

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Perlen der Vorentscheidungen: mundgeschälte Bananen aus Israel

Früher einmal stand das englische Wörtchen „gay“ sowohl für „schwul“, als auch – im Originalsinne – für „fröhlich“. Das scheint lange her: mittlerweile hat sich bei vielen Berufshomos leider eine nervtötende Humorlosigkeit breit gemacht, wie sich am Beispiel der gerade laufenden israelischen Vorentscheidung Rising Star zeigt. Dort kam der junge Künstler Maor Gamliel eine Runde weiter, mit einem Song, der sich nach meinem Empfinden in freundschaftlich-neckender Weise über einen Schrankschwulen lustig macht. ‚Moshiko‘, so der Name des titelgebenden Homos, „liebt Ärsche“, „treibt keinen Sport“, hält sich aber ständig im Umkleideraum auf, „lässt die Seife fallen“, „schält Bananen mit dem Mund“ und sollte sich endlich outen, fordert Maor. Denn, auch so heißt es im Songtext, „schwul ist cool“ und es „gibt kein falsch oder richtig“. Letzteres sah der israelische Schwulen- und Lesbenverband jedoch anders und rief zu offiziellen Beschwerden über die Ausstrahlung des Titels im Fernsehen auf. Erfolgreich: 200 Klagen gingen bei der zuständigen Programmbehörde ein, die den Fall nun prüft, wie die britischen Pink News heute berichten.

Lustig oder verletzend? Maor sorgt für Kontroversen

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Albanien 2016: Angriff der James-Bond-Borgs

Drei Abende, dreißig Songs, gefühlte dreihundert Stunden voll zäher Moderation, zäherer Lieder und zähester Interval-Acts sowie ungefähr dreitausend Wiederholungen der selben drei Werbeclips liegen hinter uns. Mit anderen Worten: ein ganz normales Festivali i Këngës! Und auch wenn man gegen Ende des dreieinhalbstündigen Finales schon alle Hoffnungen hatte fahren lassen: zuletzt schaffte es die (nach wie vor allein abstimmungsberechtigte) albanische Jury doch, eine Siegerin zu küren und uns damit das erste Lied für den Eurovision Song Contest 2016 zu schenken! ‚Përrallë‘ heißt es, – jawohl, mit gleich zwei Diakrit-ës, wir sind schließlich in Tirana! – was sich mit ‚Märchen‘ übersetzt. Und es klingt wie die Titelmusik einer albanischen Sci-Fi-Action-Parodie, in der James Bond auf kriegerische Weltraumamazonen trifft. Deren Anführerin, Eneda Tarifa (das übersetzt sich vermutlich als „Energiespartarif“), singt die episch angelegte Nummer. Und sie macht das sehr gut: das leicht angerockte, mit schwelgerischen Geigen aufgewertete Midtempostück bietet viel Raum für Stimmakrobatik, und die blonde, streng gescheitelte und noch strenger dreinblickende Sängerin schreit sich auch schön die Lungen wund. Dennoch wird es nie disharmonisch, wie bei so vielen ihrer Vorgängerinnen aus dem Land der Skipetaren.

Frisst britische Agenten zum Frühstück: Eneda Tarifa (AL 2016)

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Rettet eine Disqualifikation die Schweiz?

Unerhörtes trug sich heute in der Schweiz zu. Dort hatte, so viel kurz zur Vorgeschichte, am 6. Dezember 2015 die senderinterne Jury des deutschschweizerischen Senders SRF aus den wenigen Vorschlägen, welche die Internet-Vorrunde des dortigen Auswahlverfahrens überlebt hatten, die sechs Untauglichsten für das Finale am 13. Februar 2016 in Kreuzlingen herausgesucht. ‚Holz vor dr Hüttn‘ von Platzhirsch, der einzige Song mit guten Chancen im internationalen Wettbewerb, blieb dabei natürlich auf der Strecke. Heute aber mussten die Züricher einen der ausgewählten Beiträge, ‚Perché mi guardi cosi?‘ von Stéphanie Palazzo, disqualifizieren – die Dame hatte das Lied vor zwei Jahren bereits in einer französischen Fassung veröffentlicht. Ups! Das multikulturell aufgestellte Quintett Kaceo aus Bern rückte nach  – und damit könnte sich das Skandälchen noch als Glücksfall entpuppen. Denn ‚Disque d’Or‘ erweist sich als ganz unterhaltsamer Stilmix aus akkordeonsattem Folk, tanzbarem Pop und gitarrengeschwängertem Hardrock: ein bisschen ungelenk noch hie und da, macht aber Spaß! Und außerdem muss der Song ohnehin noch um über eine Minute gekürzt werden, da kann man auch noch den Feinschliff machen. Danke also an Frau Palazzo, dass sie – wenn auch unfreiwillig – den Platz geräumt hat und nun wenigstens ein erträglicher Titel dabei ist bei der Großen Entscheidungsshow im Februar!

Herren im Bad: Kaceo geben alles für den Erfolg

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A Touch too much: das Finale 2015

Okay, ich geb’s zu: sie kommt ein bisschen spät, diese Besprechung. Direkt nach dem Finale im Mai ging das Buch vor und danach brauchte ich erst mal ein bisschen Abstand. Mit eben diesem Abstand habe ich mir nun, mehr als zwei Monate nach dem eigentlichen Event, die TV-Aufzeichnung des von mir live besuchten Jubiläums-Contests angeschaut. Und prompt stellte es sich wieder ein: dieses schon ihn Wien sehr subtil vorhandene Gefühl, dass es des Guten einfach irgendwie zu viel war. Zu viel von allem: zu viel Sendung (geschlagene vier Stunden ging die Show diesmal), zu viele Lieder (27, so viele wie noch nie zuvor im Finale), zu viele Moderatorinnen („Dreieinhalb“, wie es Barbara Schöneberger in der Anmoderation der deutschen Punktevergabe so neckisch zusammenfasste), zu viel LED-Hintergrundanimationen, viel zu viele Balladen (der unheilvolle Einfluss der Jurys), zu viel Pomp, zu viel Schwermut (als ständig wiederkehrende Themen dominierten Krieg, innere Dämonen und dunkle Geheimnisse), zu viel clevere Choreografie, zu viel Politik, zu viel beschworene heile Welt und Gemeinschaftsgefühl. Jedes davon für sich genommen großartig, gut gemacht, unterhaltsam und erfreulich, und doch blieb in der Summe eine so merkwürdige wie unbestimmte Mischung aus Übersättigung und leichter Enttäuschung. Vielleicht durch nichts so gut illustriert wie durch den offiziellen Siegertitel.

Wieso trug das Zeichentrickmännchen eine Hitlerfrisur? War das der besungene „Dämon“ in Monzis Seele? (SE)

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