Arbër Arapi

Fes­ti­va­li i Kën­gës 43: Ich fühl mich funky

Fes­ti­va­li i Kën­gës 43: Ich fühl mich funky

Bei seiner ersten Eurovisionsteilnahme in Istanbul hatte es Albanien im Mai 2004 bis ins Finale und dort auf den siebten Rang geschafft: ein durchaus beeindruckender Einstand. Die gute Platzierung bedeutete, dass man sich diesmal nicht durch die Qualifikationsrunde quälen musste: neben den Big Four waren auch die Top Ten fix fürs Finale in Kiew gesetzt. RTSH konnte sich daher in seiner Entscheidung, das traditionsreiche Festivali i Këngës als nationalen Vorentscheid zu nutzen, bestätigt sehen. Dementsprechend behielt der Sender das Verfahren nahezu unverändert bei. Nur das ungeliebte Televoting sparte man sich, womöglich auch aufgrund der Kritik, dass dieses wie bereits im…
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Fes­ti­va­li i Kën­gës 42: die iko­no­mi­sche Krise

Fes­ti­va­li i Kën­gës 42: die iko­no­mi­sche Krise

Ein erwartungsfroher Schauer durchläuft jedes Jahr gegen Ende Dezember Grand-Prix-Fans in ganz Europa, wenn sich im Kongresspalast der albanischen Hauptstadt Tirana die Türen zum dreitägigen Festivali i Këngës, dem Festival des Liedes, öffnen und uns der Balkanstaat zum FiKmas mit der ersten öffentlichen nationalen Vorentscheidung der Saison ein reiches Präsent unter den Weihnachtsbaum legt. Dissonant kreischende Frauen in eleganten Abendkleidern,  Landessprachenzwang, alternde Rocksänger mit schütterem Haupthaar und drögen Songs mit überlangen, nervtötenden Gitarrensoli, ein festliches Live-Orchester mit opulentem Chor sowie vollkommen intransparente, meist hanebüchene und oftmals von Korruptionsvorwürfen begleitete Juryentscheidungen gehören zur unverzichtbaren Folklore dieses Wettbewerbs, dessen traditionsreiche Geschichte 1962…
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