Die Start­rei­hen­fol­ge fürs Fina­le: ORFs Gran­de Amo­re

Nach­dem nun alle zwan­zig Qua­li­fi­kan­ten aus den bei­den Semis fest­ste­hen, gab der ORF heu­te Nacht die hand­ver­le­se­ne Start­rei­hen­fol­ge fürs Fina­le am Sams­tag bekannt. Und aus die­ser lässt sich nur der eine Schluss zie­hen: die EBU möch­te wirk­lich ganz ganz drin­gend mit allen zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­teln einen Sieg Ita­li­ens beim Song Con­test ermög­li­chen, um das Adria­land, das nach lan­gem, guten Zure­den seit 2011 trotz mehr als mäßi­gen Inter­es­ses der roma­ni­schen Zuschauer/innen wie­der mit­macht beim euro­päi­schen Wett­sin­gen, bei der Stan­ge zu hal­ten. Denn anders ist es nicht zu erklä­ren, dass man fast alle ernst­haf­ten Kon­kur­ren­ten, vor allem aber sämt­li­che der haar­sträu­bend weni­gen Uptem­po­songs im bekann­ter­ma­ßen voting­schwa­chen ers­ten Drit­tel des durch die Her­ein­nah­me Aus­tra­li­ens erneut aus­geufer­ten lan­gen Abends ver­feu­ert, wäh­rend die drei jun­gen Tumo­re Tenö­re den Abschluss bil­den dür­fen.

Ein­zig ihre selbst­ver­lieb­te Schlei­mig­keit kann einen Sieg der Ita­lo-Buben noch ver­hin­dern

Wei­ter­le­senDie Start­rei­hen­fol­ge fürs Fina­le: ORFs Gran­de Amo­re

Jan Ola Sand: Dau­er­teil­nah­me Aus­tra­li­ens “inter­es­san­ter Gedan­ke”

Das dürf­te nun wirk­lich nie­man­den über­ra­schen: wie escx­tra heu­te Mit­tag ver­mel­det, habe sich Jan Ola Sand von der EBU gegen­über dem schwe­di­schen Fern­se­hen SVT offen für eine mög­li­che dau­er­haf­te Teil­nah­me Aus­tra­li­ens am Euro­vi­si­on Song Con­test gezeigt. Der­zeit sei zwar “nichts ent­schie­den” und es han­de­le sich ledig­lich um “Gedan­ken”, den­noch bezeich­ne­te Sand die Idee als “inter­es­sant”. Schließ­lich habe Aus­tra­li­en “bewie­sen, dass es gute Sachen ablie­fern kann” und das Inter­es­se Down Under sei sehr groß, daher kön­ne man über eine Erwei­te­rung des Con­tests durch­aus nach­den­ken. Der Wett­be­werb sol­le aber auf jeden Fall immer in Euro­pa statt­fin­den. Melo­di­fes­ti­va­len-Chef Chris­ter Björk­man kri­ti­sier­te escx­tra zufol­ge die Idee, da der Zeit­un­ter­schied ein erheb­li­ches Pro­blem dar­stel­le und erhöh­te Kos­ten auf die Dele­ga­tio­nen zukom­men könn­ten.

Kän­gu­ruh, Boo­ga­loo, Did­ge­ri­doo: ist Aus­tra­li­en bald dau­er­haft beim ESC?

Soll­te Aus­tra­li­en dau­er­haft am ESC teil­neh­men dür­fen?

View Results

Loading ... Loa­ding …

Feu­er brennt nicht (nur) im Kamin: ers­te Pro­ben Fina­lis­ten 2015

So – end­lich in Wien auf­ge­schla­gen, ver­gnüg­li­chen ers­ten Abend hin­ter mir und noch leicht unter­kof­fe­iniert im Pres­se­zen­trum sit­zend. Heu­te pro­ben die fixen Fina­lis­ten zum ers­ten Mal, und bis dato sieht es nicht so aus, als ob sie die­sen Sta­tus ver­dient hät­ten. Die im Vor­feld von vie­len Sei­ten bereits als mög­li­che Sie­ger gehan­del­ten ita­lie­ni­schen Knö­del­te­nö­re von Il Volo erschei­nen im Anzug, schei­nen mit tech­ni­schen Pro­ble­men zu kämp­fen – es klingt alles ande­re als har­mo­nisch – und las­sen auf der Pro­jek­ti­ons­wand die Stan­dard-Power­point-Prä­sen­ta­ti­on “Rom für Tou­ris­ten in fünf aus­ge­lutsch­ten Kli­schees” lau­fen. Ja, ihr Klas­sik­schla­ger träu­felt sich in die Gehör­gän­ge wie Blü­ten­ho­nig, zwei von den Drei­en sehen ganz nied­lich aus, aber ins­ge­samt ver­brei­tet der Auf­tritt doch den Ein­druck, dass man bei der RAI ent­we­der nicht sie­gen möch­te oder sich im Gegen­teils gar bereits zu sicher ist, den Event in der Tasche zu haben. Und damit gewinnt man die Her­zen nun ein­mal nicht.

Wei­ter­le­senFeu­er brennt nicht (nur) im Kamin: ers­te Pro­ben Fina­lis­ten 2015

[Update] Holt Guy Sebas­ti­an den Con­test 2016 nach Deutsch­land?

Wie Fans in ver­schie­de­nen Foren berich­ten, plau­der­te der schwe­di­sche Euro­vi­si­ons­teil­neh­mer von 1992, Chris­ter Björk­man, lang­jäh­ri­ges Mit­glied der EBU-Len­kungs­grup­pe und Melo­di­fes­ti­va­len-Impre­sa­rio, ges­tern Abend im Rah­men einer Euro­vi­si­ons-Pre­view-Show auf SVT aus, dass der NDR 2016 den Wett­be­werb ver­an­stal­ten wer­de, soll­te Aus­tra­li­en in Wien gewin­nen. Das Land der Kän­gu­rus und Did­ge­ri­doos nimmt bekannt­lich aus Anlass der 60-Jahr-Fei­er erst- und angeb­lich ein­ma­lig an der euro­päi­schen Musik­sau­se teil. Bereits bei der Bekannt­ga­be die­ses Events Anfang März hieß es jedoch, dass sich das aus­tra­li­sche Fern­se­hen SBS für den Fall eines Sie­ges mit einem euro­päi­schen Sen­der zusam­men­tun muss, der dann 2016 den Event auf hei­mi­schem Grund, aber mit finan­zi­el­ler und orga­ni­sa­to­ri­scher Betei­li­gung von SBS, durch­führt. In die­sem Fall dürf­te Down Under auch noch ein zwei­tes Mal mit­ma­chen. Laut Björk­man sei der NDR jener Back-up-Sen­der, ent­spre­chen­de Ver­trä­ge sei­en bereits unter­zeich­net (was die EBU mitt­ler­wei­le demen­tiert, sie­he Nach­trag). Die Chan­cen, dass somit der Wett­be­werb 2016 in Deutsch­land statt­fin­det, ste­hen gar nicht schlecht: laut Wiwi­bloggs liegt der aus­tra­li­sche Ver­tre­ter Guy Sebas­ti­an nach sei­nem Auf­tritt bei Euro­vi­si­on in Con­cert letz­ten Sams­tag mitt­ler­wei­le auf Rang 3 bei den Wett­quo­ten, hin­ter Måns Zelmerlöw (Schwe­den) und Il Volo (Ita­li­en).

Holt er uns “den Schaß” nach Deutsch­land?

Wei­ter­le­sen[Update] Holt Guy Sebas­ti­an den Con­test 2016 nach Deutsch­land?

Aus­tra­li­en 2015: in it to win it

Ach, wie wohl­tu­end, mit Aus­tra­li­en ein New­co­mer­land am Start zu haben, das mit einer herr­lich läs­si­gen Mischung aus Unver­krampf­heit und Respekt an die Sache geht. Bei der (eben­falls wohl­tu­end selbst­iro­nisch-fröh­li­chen) Pres­se­kon­fe­renz zur Vor­stel­lung des Kan­di­da­ten, Guy Sebas­ti­an, vor knapp zwei Wochen droh­te der Sän­ger noch an, für Wien eine Bal­la­de aus sei­nem aktu­el­len Album aus­wäh­len zu wol­len. Nun hör­ten sich die Aus­sies aber zwi­schen­zeit­lich offen­bar das Kon­kur­ren­ten­feld an und stell­ten fest, dass die Quo­te für lah­mes Zeugs in die­sem Jahr bereits um ein Viel­fa­ches über­erfüllt ist. Also setz­te sich Guy noch mal auf den Hosen­bo­den und kom­po­nier­te inner­halb von nur 72 Stun­den einen fun­kel­na­gel­neu­en RnB-Uptem­po­song. Und der ist ihm aus­ge­spro­chen gut gelun­gen! Sicher erfin­det ‘Ton­ight again’ das Gen­re nicht neu, zeich­net sich aber durch sofor­ti­ge Ein­gän­gig­keit und eine leich­te, fun­ki­ge Ver­spielt­heit aus, ohne dabei das Ziel aus dem Auge zu ver­lie­ren. Das dürf­te in Wien sicher­lich ganz weit oben mit­spie­len!


Guy (AU) gibt uns die männ­li­che Lena: ziel­stre­big, aber locker

Aus­tra­li­en 2015: A Guy named Sebas­ti­an

Wie der aus­tra­li­sche Sen­der SBS mor­gen früh (Orts­zeit) bzw. heu­te gegen Mit­ter­nacht (MEZ) bekannt gab, wird Guy Sebas­ti­an die Aus­sies bei ihrer ers­ten (und ein­zi­gen?) Euro­vi­si­ons­teil­nah­me in Wien ver­tre­ten. Der in Malay­sia gebo­re­ne und im Alter von sechs mit sei­nen Eltern nach Aus­tra­li­en aus­ge­wan­der­te Sän­ger erlang­te 2003 Bekannt­heit durch sei­nen Sieg bei der ers­ten Staf­fel  von Aus­tra­li­an Idol. Im Gegen­satz zu den meis­ten Cas­ting­showstern­chen konn­te er eine lang­an­hal­ten­de Kar­rie­re dar­an anknüp­fen: bis dato ver­öf­fent­lich­te Guy Sebas­ti­an acht Alben, die Down Under alle­samt Pla­tin­sta­tus erreich­ten. 2012 konn­te er mit der Sin­gle ‘Batt­le Scars’ gar die US-Charts kna­cken. Sei­ne vor­letz­te Aus­kop­pe­lung ‘Mama ain’t proud’ wur­de, wie Guy selbst in der Vor­stel­lungs­show erzähl­te, auch in Deutsch­land ver­öf­fent­licht und habe hier­zu­lan­de eini­ges an Air­play erhal­ten (kei­ne Ahnung, ob das stimmt: auf ESC Radio hab ich’s noch nicht gehört, und ande­re Sen­der kom­men mir natür­lich nicht in den Emp­fän­ger), wes­we­gen er mit ein paar Pünkt­chen von uns rech­ne. Sebas­ti­ans Song für Wien steht noch nicht fest, wird aber von sei­nem aktu­el­len Album stam­men.

Den Jun­gen hat die Mama aber gut hin­be­kom­men: Guy Sebas­ti­an

Wei­ter­le­senAus­tra­li­en 2015: A Guy named Sebas­ti­an

Zum Sech­zigs­ten: Aus­tra­li­en in Aus­tria

Es ist nicht der ers­te April, und die Mel­dung kommt direkt von der EBU, also wird sie wohl stim­men: als spe­zi­el­les Bon­bon zum sech­zigs­ten Euro­vi­si­on Song Con­test wird Aus­tra­li­en beim Wett­be­werb in Wien teil­neh­men. So rich­tig mit eige­nem Bei­trag (der noch aus­ge­wählt wer­den muss) und eige­ner Stimm­be­rech­ti­gung. Das geo­po­li­tisch nun beim bes­ten Wil­len nicht mehr zu Euro­pa zäh­len­de Land ergänzt als fix gesetz­ter 27. Star­ter das Fina­le und bringt die Gesamt­teil­neh­mer­zahl damit auf die magi­sche 40. Der Euro­vi­si­ons-Super­vi­sor Jan Ola Sand kom­men­tier­te: “Es ist ein wage­mu­ti­ger und gleich­zei­tig wahn­sin­nig auf­re­gen­der Schritt. Es ist unse­re Art zu sagen: lasst uns die Par­ty gemein­sam fei­ern”! Wie die EBU und der aus­tra­li­sche Sen­der SBS, der das Event seit 30 Jah­ren in Down Under live aus­strahlt, über­ein­stim­mend erklär­ten, soll es sich um eine ein­ma­li­ge Akti­on han­deln.


Sie wäre mei­ne Traum-Ver­tre­te­rin: Kylie mit dem bes­ten Pop­song ever

Wei­ter­le­senZum Sech­zigs­ten: Aus­tra­li­en in Aus­tria