Die Rück­kehr des Flat­ter­lap­pens: ers­ter Pro­ben­tag in Lis­sa­bon

So, höchs­te Zeit, dass die­ser Blog aus sei­nem Dorn­rös­chen­schlaf erwacht: am gest­ri­gen Sonn­tag eröff­ne­te das – ange­reis­ten Schwur­na­lis­ten zufol­ge viel zu klei­ne – Pres­se­zen­trum in der Lis­sa­bon­ner Alti­ce-Are­na zur Über­tra­gung der ers­ten Kame­ra­pro­ben für das in acht Tagen ange­setz­te ers­te Semi des Euro­vi­si­on Song Con­test 2018. 19 Songs buh­len in die­sem bekannt­lich um einen der knap­pen zehn Plät­ze für das Fina­le. Und auch wenn die­se haupt­säch­lich für die Kame­ra­ein­stel­lun­gen und den Sound­check gedach­ten Pro­ben noch kei­nen umfas­sen­den Auf­schluss über die end­gül­ti­ge Per­for­mance in den bei­den Shows geben, in denen es zählt – näm­lich dem Jury­fi­na­le am kom­men­den Mon­tag und der TV-Show am 8. Mai, – so lässt sich doch zumin­dest ein Blick auf die Cho­reo­gra­fie- und Out­fit-Ide­en der Dele­ga­tio­nen erha­schen. Und da scheint sich in die­sem Jahr ein klei­ner Trend zurück zum Flat­ter­lap­pen zu ent­wi­ckeln, also zur Büh­nen­kla­mot­te mit lan­gen, kei­nem unmit­tel­ba­ren Beklei­dungs­zweck dien­li­chen Exten­si­ons, die man wun­der­bar effek­tiv im Sturm der Wind­ma­schi­ne wehen las­sen kann, um auch ohne LED-Wän­de etwas Dyna­mik in den Auf­tritt zu bekom­men.

Jeden Moment hebt sie ab: Aser­bai­dschans Aisel trotz der stür­mi­schen Hoch­see.

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BG 2018: Es lebe der Zen­tral­fried­hof

Als “düs­ter”, “mys­tisch” und “spi­ri­tu­ell” kün­dig­te das bul­ga­ri­sche Fern­se­hen den als stren­ge Ver­schluss­sa­che gehand­hab­ten und mas­siv gehyp­ten Bei­trag des Lan­des für den Euro­vi­si­on Song Con­test 2018 an, den es heu­te Mor­gen ent­hüll­te. Um 7:30 Uhr in der Frü­he, an einem Mon­tag­mor­gen, dem denk­bar unspi­ri­tu­ells­ten und nüch­terns­ten Punkt der Woche. Gutes Timing, BNT! Dem­entspre­chend ernüch­tert fie­len die meis­ten Reak­tio­nen auf den Titel ‘Bones’ aus. Eine etwas glibb­ri­ge Vari­an­te von Dihajs ‘Ske­le­tons’ (→ AZ 2017), so könn­te man es viel­leicht zusam­men­fas­sen, dar­ge­bo­ten von einem Quin­tett mit dem Namen Equinox (Son­nen­wen­de), deren Mit­glie­der – eine bul­ga­ri­sche X-Fac­tor-Sie­ge­rin, ein rumä­ni­scher X-Fac­tor-Teil­neh­mer, einer der Chor­sän­ger des Vor­jah­res­ver­tre­ters Kris­ti­an Kostov und zwei Ame­ri­ka­ner – man im mit­ge­lie­fer­ten Lyric-Video nur sche­men­haft zu sehen bekommt. Soll wohl Inter­na­tio­na­li­tät demons­trie­ren, erin­nert als Kon­zept aber ein wenig an Ralph Sie­gels Retor­ten­kap­pel­le Six4One (→ CH 2006). Mit dem Unter­schied, dass zumin­dest einer der Fünf, Trey Camp­bell näm­lich, dem Kom­po­nis­ten­kol­lek­tiv Sym­pho­nix ange­hört, das auch für Kostovs Sil­ber­me­dail­len­song ver­ant­wort­lich zeich­ne­te. Sowie für den aktu­el­len öster­rei­chi­schen Bei­trag.

Könn­ten auch im namens­ge­ben­den US-Kri­mi Bones mit­spie­len, ob als Medi­zin­stu­den­ten, Kri­mi­nel­le oder Opfer: Equinox.

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Bul­ga­ri­en: Song­prä­sen­ta­ti­on

Auch 2018 wähl­te das bul­ga­ri­sche Fern­se­hen wie­der intern aus, was sich in den bei­den letz­ten Jah­ren als sehr effek­tiv her­aus­ge­stellt hat. Um den Bei­trag für die Fans mög­lichst frisch zu hal­ten, pack­te man ihn bis zum letzt­mög­li­chen Ter­min unter Ver­schluss. Und erstaun­li­cher­wei­se leak­te er nir­gends durch. Sonn­tag­abend erst lüf­te­te der bul­ga­ri­sche Sen­der das Geheim­nis, dass der Song ‘Bones’ heißt und von einer eigens für den Con­test zusam­men­ge­stell­ten Grup­pe namens Equinox (Son­nen­wen­de) inter­pre­tiert wird. Er wird als dun­kel und mys­tisch beschrie­ben. Ein wenig unge­schickt aller­dings, ihn dann aus­ge­rech­net Mon­tag in aller Herr­gotts­frü­he zu prä­sen­tie­ren, dem denk­bar unmys­tischs­ten Part der Woche.

Kin­der­bo­nus: Kris­ti­an Kostovs Krim-Kon­zert bleibt ohne Kon­se­quenz

Ein Krim-Auf­tritt des dies­jäh­ri­gen bul­ga­ri­schen Euro­vi­si­ons­re­prä­sen­tan­ten Kris­ti­an Kostov bleibt für den knapp sieb­zehn­jäh­ri­gen Sän­ger sank­ti­ons­los, wie Euro­voix heu­te unter Bezug­nah­me auf ukrai­ni­sche Online-Por­ta­le rap­por­tiert. Am gest­ri­gen Abend – nur einen Tag vor dem geplan­ten Auf­tritt in der heu­ti­gen zwei­ten Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de des Euro­vi­si­on Song Con­test 2017 – mach­ten Gerüch­te die Run­de, dass der in Mos­kau als Kind bul­ga­risch-kasa­chi­scher Eltern gebo­re­ne Kostov, eben­so wie die hier­für von Sei­ten der ukrai­ni­schen Sicher­heits­be­hör­den mit einem drei­jäh­ri­gen Ein­rei­se­ver­bot beleg­te ursprüng­li­che rus­si­sche Par­ti­zi­pan­tin Julia Samo­yl­o­va, nach der Anne­xi­on der Krim durch Russ­land im Febru­ar 2014 auf der Halb­in­sel auf­ge­tre­ten sein soll. Dies bestä­tig­te sich heu­te: die rus­si­sche Aus­ga­be der Cas­ting­show The Voice Kids, an wel­cher er sei­ner­zeit unter der Paten­schaft von ESC-Sie­ger Dima Bilan (→ RU 2006, 2008) teil­nahm, gas­tier­te im Juni 2014 in der völ­ker­recht­lich umstrit­te­nen Regi­on. Anders als bei der 28jährigen Julia zieht dies aber für ihn kei­ne wei­te­ren Fol­gen nach sich: wie der ukrai­ni­sche Geheim­dienst nach Prü­fung der Ange­le­gen­heit heu­te bekannt gab, habe das besag­te Gesetz zum Zeit­punkt sei­nes Auf­trit­tes noch kei­ne Rechts­kraft erlangt. Zudem pro­fi­tiert er vom Kin­der­bo­nus: bei sei­ner The-Voice-Teil­nah­me war Kris­ti­an noch 14 Jah­re alt und sei damit nach ukrai­ni­schem Recht noch nicht straf­mün­dig. Der nach wie vor höchs­tens wie 14 aus­se­hen­de Kna­be mit der mar­kan­ten Zahn­lü­cke kann daher heu­te Abend unbe­hel­ligt im zwei­ten Semi­fi­na­le auf­tre­ten.

Die Unschuld der Jugend: Kris­ti­an Kostov (BG)

Euro­vi­si­on Death­match #9: The dire Wire is on Fire

Nichts klas­si­fi­ziert einen Song so sehr als “typisch Grand Prix” wie der immer wie­der ger­ne genom­me­ne Fire-Desi­re-Reim. Beson­ders Län­der wie Mal­ta und Rumä­ni­en mach­ten sich in der Ver­gan­gen­heit schon des Öfte­ren die­ses Ver­bre­chens schul­dig. Doch die ste­hen beim heu­ti­gen Euro­vi­si­on Death­match gar nicht in der Are­na, denn zwi­schen­zeit­lich leg­ten ande­re Natio­nen dies­be­züg­lich noch einen drauf. So wie bei­spiels­wei­se Bul­ga­ri­en, das unse­ren ers­ten Kom­bat­tan­ten schickt, den intern aus­ge­wähl­ten Kris­ti­an Kostov, nicht nur der jüngs­te Teil­neh­mer des aktu­el­len Jahr­gangs, son­dern auch der ers­te in die­sem Jahr­tau­send Gebo­re­ne – Gott, ich bin so alt *grein*! Kris­ti­an führt einen spre­chend beti­tel­ten Bei­trag namens ‘Beau­ti­ful Mess’ mit sich: eine mit glo­cken­hel­ler, wei­ner­li­cher Kna­ben­stim­me into­nier­te Elek­tro-Bal­la­de, die musi­ka­lisch völ­lig ziel­los vor sich hin mäan­dert und mit einem abstru­sen, glei­cher­ma­ßen ziel­los mäan­dern­dem Text auf­war­tet, in wel­chem er sei­ne Lie­be als “unbe­rühr­bar” klas­si­fi­ziert (Aus­triA­li­en lässt grü­ßen) und wel­cher davon Kennt­nis gibt, dass man unter Was­ser nicht atmen kön­ne (ach was!). Und der zudem fol­gen­des Zei­len­paar prä­sen­tiert: “Even in the line of fire / When every­thing is on the wire”. Ein biss­chen düs­ter, aber immer­hin mal eine neue Rei­me-Idee!

Ich weiß nicht, ob ich zu die­sem Song unbe­dingt ein Lyric-Video machen wür­de: Kris­ti­an (BG)

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Bul­ga­ri­en 2017: Gene­ra­ti­on Lys Assia

Heu­te gab der bul­ga­ri­sche Sen­der BNT end­lich sei­nen Ver­tre­ter beim Euro­vi­si­on Song Con­test 2017 in Kiew bekannt, den erst sieb­zehn­jäh­ri­gen (und bedeu­tend jün­ger aus­se­hen­den) Kris­ti­an Kostov. Das Scho­ckie­ren­de dar­an: der frü­he­re Fina­list der rus­si­schen Cas­ting­show The Voice Kids (sein Men­tor damals: Dima Bilan [→ RU 2006, 2008]) ist ein Kind die­ses Jahr­tau­sends, er kam am 15. März 2000 als Sohn eines bul­ga­ri­schen Vaters und einer kasa­chi­schen Mut­ter zur Welt (und es ner­ve mich bit­te nie­mand in den Kom­men­ta­ren damit, dass das 21. Jahr­hun­dert kalen­da­risch erst 2001 begon­nen habe: das inter­es­siert kei­ne Sau!). Wäh­rend lebens­äl­te­re Grand-Prix-Fans wie der Blog­ger, die damit offi­zi­ell der Gene­ra­ti­on Lys Assia ange­hö­ren, nun erst mal ihre Mid­life-Cri­sis pfle­gen müs­sen, freut sich der Drei­kä­se­hoch mit der cha­rak­te­ris­ti­schen Zahn­lü­cke über sei­nen Song, wie er eurovision.tv ver­riet: “Beau­ti­ful Mess’ ist mein ers­tes Lied mit einer tie­fe­ren Bedeu­tung. Mei­ne Zukunfts­vi­si­on ist es, dass mei­ne Pro­jek­te tat­säch­lich Sinn machen, daher ist es für mich ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung”. Ein gro­ßer Schritt für ihn, ein klei­ner für die Mensch­heit!

So jung und schon so Tim Bendzko: das Bul­ga­ren-Büb­chen Kris­ti­an Kostov

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Klei­der­ka­ta­stro­phen und Gän­se­haut: die Pro­ben zum zwei­ten Semi 2016

Und wei­ter geht’s mit der noch aus­ste­hen­den Kom­men­tie­rung zu den ers­ten Pro­be­durch­läu­fen des zwei­ten Semi­fi­na­les. Der Let­te Justs darf die­ses mit sei­nem von der Vor­jah­res­teil­neh­me­rin Ami­na­ta geschrie­be­nen Elek­tro­kra­cher ‘Heart­beat’ eröff­nen, eben­so wie die Pro­ben am Mitt­woch. Dort gab er schon mal alles, was ihm zwar Lob bei den Blog­gern ein­trug, sich im drit­ten Durch­gang dann aber stimm­lich bemerk­bar mach­te. Haus­hal­ten mit den Kräf­ten ist hier die Devi­se! Lei­der müs­sen wir erneut auf den Riga-Biber ver­zich­ten, ansons­ten gibt es eine visu­ell etwas auf­ge­bü­gel­te Ver­si­on des Vor­ent­schei­dungs­auf­tritts, was auch gut funk­tio­niert. Nur die Pao­la-Gedächt­nis-Föhn­wel­le von Justs stört mich nach wie vor. Kann man den nicht zwangs­fri­sie­ren? Gewag­te modi­sche State­ments auch von Mich­ał Szpak: der Pole absol­vier­te sei­ne ers­te Pro­be in einer uni­quen, ärmel­lo­sen, sil­ber­nen Jacke, die er in den fol­gen­den Durch­gän­gen ableg­te, um uns mit einem schwar­zen Tank­top zu erfreu­en. Sieht man an unauf­ge­pump­ten, lang­haa­ri­gen Dau­er­wel­len­trä­gern ja sonst eher sel­ten! Lus­tig: drei sei­ner Backings sind als Vio­li­nis­tin­nen getarnt, der ers­ten fehl­te aller­dings zunächst das Instru­ment, so dass sie einen klei­nen Mar­aa­ya-Luft­gei­gen-Moment (SI 2015) impro­vi­sie­ren muss­te. Damit wir dem Schwulst sei­nes Tex­tes nicht ent­flie­hen kön­nen, wer­den die Key­wor­ds von ‘Color of your Life’ auf dem Büh­nen­hin­ter­grund ein­ge­blen­det. Muss das denn sein?

Wer hat die Gei­ge geklaut? (PL)

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Bul­ga­ri­en 2016: was lan­ge währt, wird end­lich gut

Das Diplom für Atten­ti­on Who­res hat die quir­li­ge Poli Geno­va schon mal bestan­den: bis heu­te Abend ließ die Bul­ga­rin die unge­dul­dig mit den Hufen schar­ren­den Euro­vi­si­ons­fans war­ten, die seit über einer Woche nichts sehn­li­cher tun möch­ten, als end­lich alle 43 dies­jäh­ri­gen Teil­neh­mer­ti­tel gegen­ein­an­der zu ran­ken und die Chan­cen aller Semi­fi­na­lis­ten aus­zu­lo­ten. Doch das War­ten hat sich gelohnt: mit ‘If Love was a Crime’ prä­sen­tiert uns die Euro­vi­si­ons­rück­keh­re­rin einen knal­li­gen, uptem­po­rä­ren (man möch­te vor Dank­bar­keit wei­nend nie­der­kni­en!) Pop­song mit einer Art dop­pel­tem Refrain: auf die eng­lisch­spra­chi­ge, gut gemach­te Stro­phe und die etwas blas­se, eben­falls eng­li­sche Titel­zei­le folgt ein deut­lich bes­se­rer, bul­ga­risch gesun­ge­ner Ein­schub, der dem sonst eher durch­schnitt­li­chen Bei­trag ein gewis­ses Extra ver­leiht. Zumal er sich bizar­rer­wei­se für mei­ne igno­ran­ten west­eu­ro­päi­schen Ohren fast schon leicht afri­ka­nisch anhört.

Kei­ne lebens­ver­än­dern­de Offen­ba­rung, aber immer­hin mit Tem­po: Polis Bei­trag zählt zu den bes­se­ren im 2016er Line-up

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Bul­ga­ri­en kommt uns Poli-amou­rös

Das über­rascht nun wirk­lich nie­man­den: nach ent­spre­chen­den Vor­ankün­di­gun­gen, zur Been­di­gung der zwei­jäh­ri­gen Grand-Prix-Pau­se Bul­ga­ri­ens “jemand Bekann­tes” zum Euro­vi­si­on Song Con­test schi­cken zu wol­len, ließ der Sen­der heu­te end­lich die Kat­ze aus dem Sack. Wie von allen Fans bereits ein­hel­lig vor­her­ge­sagt, ver­sucht es das mit einer ein­zi­gen Aus­nah­me bis­lang stets im Semi­fi­na­le geschei­ter­te Land erneut mit Poli Geno­va. Die sorg­te 2011 in Düs­sel­dorf bereits als Bal­kan-Pink für Auf­se­hen (konn­te sich aber auch nicht qua­li­fi­zie­ren) und war 2015 als Gast­ge­be­rin beim Juni­or-ESC in Sofia in Ein­satz, für den der Sen­der viel Lob kas­sier­te. Letz­te­res spiel­te wohl die ent­schei­den­de Rol­le bei ihrer Direkt­no­mi­nie­rung: “Unse­re Repu­ta­ti­on wur­de die Orga­ni­sa­ti­on die­ses Con­tests gestärkt,” erklär­te die bul­ga­ri­sche Dele­ga­ti­ons­lei­te­rin Joana Levie­va-Sawy­er. “Des­we­gen glau­ben wir, dass Poli Geno­va im dies­jäh­ri­gen Wett­be­werb eine sehr gute Chan­ce hat”. Der Song wer­de der­zeit durch ein “inter­na­tio­na­les Team bekann­ter und respek­tier­ter Fach­leu­te” pro­du­ziert. Also etwas aus schwe­di­scher Manu­fak­tur?

Poli Geno­vas Diva-Anfall beim Juni­or ESC 2015

Auch Bul­ga­ri­en und Kroa­ti­en keh­ren zum ESC zurück

Heu­te früh ver­öf­fent­lich­te die EBU zeit­gleich mit dem seit 10 Uhr lau­fen­den Vor­ver­kauf für die Ein­tritts­kar­ten die offi­zi­el­le Teil­neh­mer­lis­te für den 61. Euro­vi­si­on Song Con­test in Stock­holm, Schwe­den. Erfreu­li­che Über­ra­schung: neben den bereits bekann­ten 41 Natio­nen keh­ren auch Kroa­ti­en und Bul­ga­ri­en, die in den letz­ten bei­den Jah­ren mit Abwe­sen­heit glänz­ten, zum Wett­be­werb zurück. Für die pro­fes­sio­nel­le Aus­rich­tung des dies­jäh­ri­gen Juni­or-ESCs in Sofia ern­te­te der bul­ga­ri­sche Sen­der viel Lob – mög­li­cher­wei­se ein Ansporn, es auch wie­der beim “rich­ti­gen” Con­test zu ver­su­chen? Gerüch­te besa­gen, dass das Land – wie schon die Bal­kan-Kol­le­gen aus Bos­ni­en und Maze­do­ni­en – eine/n vormalige/n Repräsentant/in schi­cken wol­le, dabei fiel bereits mehr­fach der Name Poli Geno­va (BG 2011), die vor einer Woche die Kin­der-Edi­ti­on mode­rier­te. Ob sich das bewahr­hei­tet oder es sich um Fan-Wunsch­den­ken han­delt, bleibt abzu­war­ten. Aus Kroa­ti­en gibt es noch nichts Nähe­res.

Wäre mei­ne Wunsch­kan­di­da­tin für Bul­ga­ri­en: Sofi Meri­no­va (2012)