Carli Tornehave

Melo­di­fes­ti­va­len 1966: Some­thing old, some­thing new, some­thing hip and some­thing cool

Melo­di­fes­ti­va­len 1966: Some­thing old, some­thing new, some­thing hip and some­thing cool

Als das Musterbeispiel schlechthin für einen kontroversen, die Menschheit in glühende Anhänger:innen und völlig verständnislos mit dem Kopf schüttelnde Gegner:innen teilenden Grand-Prix-Beitrag kann der Siegertitel des schwedischen Melodifestivalen 1966 gelten. Sowie als bester Beleg dafür, warum ein derartig umstrittenes Lied in einem Wettbewerb wie dem Eurovision Song Contest einem gefälligen, um keinen Preis anecken wollenden Mainstreamsong zwangsläufig überlegen sein muss (und ja, lieber NDR, der Zaunpfahl, mit dem ich hier gerade im Schweiße meines Angesichts winke, richtet sich an Dich!). Alles an 'Nygammal Vals' ('Neu-alter Walzer') war ungewöhnlich und schräg. https://youtu.be/w4oXKuBVQCQ Svante Thuresson: Och guck mal, da trug der Roger…
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Melo­di­fes­ti­va­len 1963: von Bie­nen und Blumen

Melo­di­fes­ti­va­len 1963: von Bie­nen und Blumen

Es gibt ihn wohl überall, den Typus des unverdrossenen Vorentscheidungsteilnehmers, der es stoisch immer und immer wieder aufs Neue probiert, das Ticket fürs internationale Finale zu ersingen. Bernhard Brink mit seinen sechs Versuchen beim deutschen Vorentscheid ist ein klassisches Beispiel hierfür. Kaum jemand legte dabei indes eine derartige Penetranz an den Tag wie Brinks schwedische Schlagerkollegin Ann-Louise Hanson, die mit insgesamt 13 stets erfolglosen Bewerbungen beim Melodifestivalen plus einer ebenso folgenlosen Teilnahme am deutschen Vorentscheid 1962 den Rekord hält. Zuletzt ward sie im Jahre 2004 im Mello-Finale gesehen. Ihr Debüt gab sie 1963 mit dem kinderliedhaften 'Zum zum zum, lilla Sommarbi', einem…
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Melo­di­fes­ti­va­len 1962: Lie­be und Meerrettich

Melo­di­fes­ti­va­len 1962: Lie­be und Meerrettich

Erstmalig schafften es die Schweden in diesem Jahr, die gewählte Siegerin des Melodifestivalen auch tatsächlich zum Eurovision Song Contest zu schicken und nicht unter irgendeinem Vorwand durch eine andere Künstlerin zu ersetzen. Rund lief es trotzdem nicht: eigentlich sollten beim Mello sieben Titel in die Schlacht ziehen, doch noch am Finalabend musste man den der Jazz-Interpretin Monica Zetterlund zugedachten Beitrag 'Kärlek och Pepparrot' ('Liebe und Meerrettich' - klingt nach einem pikanten, ähm, Rezept?!) disqualifizieren, weil die Comedy-Nummer vorschriftswidrig bereits im Radio gelaufen war. Weniger streng handhabte der Sender SVT das zu diesem Zeitpunkt noch bestehende Verbot von Hintergrundchören beim Eurovision Song…
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