Aus­tra­lia deci­des 2019: Vor­sicht, Prin­zes­sin, hin­ter Dir!

Nach der völ­lig ent­täu­schen­den Ama­teur­ver­an­stal­tung in Groß­bri­tan­ni­en ges­tern Abend zeig­ten die ent­fern­ten Ver­wand­ten aus Down Under heu­te Mit­tag den Bri­ten, wie man einen ordent­li­chen Euro­vi­si­ons-Vor­ent­scheid auf­zieht. Nach­dem die Aus­tra­li­er ihren Bei­trag bis­lang stets intern fest­leg­ten, orga­ni­sier­te der Sen­der SBS erst­ma­lig eine öffent­li­che Vor­auswahl und fuhr dafür zehn im Lan­de (und teils dar­über hin­aus) eta­blier­te Acts mit musi­ka­lisch sehr diver­sen, teils ver­zicht­ba­ren, teils aber auch her­aus­ra­gen­den Songs auf, ein­ge­bet­tet in eine selbst­iro­nisch mode­rier­te, run­de Show. Seht her, ihr TV-Sta­tio­nen Euro­pas: so wird’s gemacht! Der ein­zi­ge, dafür um so grö­ße­re Wer­muts­trop­fen: die Ent­schei­dung lag somit in den Hän­den des aus­tra­li­schen Publi­kums und einer “pro­fes­sio­nel­len” Jury, und bei­de stimm­ten uni­so­no für das abso­lu­te musi­ka­li­sche Grau­en in Form eines stak­ka­to­ar­tig gekri­sche­nen Pope­ra-Rie­mens namens ‘Zero Gra­vi­ty’, nach Aus­sa­ge sei­ner Inter­pre­tin Kate Mil­ler-Heid­ke in ihrem Ein­spiel­film ein Lied über Depres­sio­nen. Und die kann man von dem uner­träg­li­chen Gejo­del auch bekom­men, vor allem, wenn man über­legt, wel­che Chan­cen ihre Lands­leu­te dafür aus den Hän­den gaben.

Die Eis­kö­ni­gin macht ihre Auf­war­tung: Kate Mil­ler-Heid­ke.

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