Dänemark 2017: so interessant wie der deutsche Song

Und auch die Dänen bestimmten heute Abend beim traditionellen Melodi Grand Prix ihren Song für Kiew. Nationalistisch, wie das skandinavische Völkchen (oder zumindest ihr Sender DR) gestimmt ist, taten sie dies unter Ausschluss der nicht-dänischen Öffentlichkeit: trotz gegenteiliger vorheriger Ankündigung blieben die Zuschauer/innen aus dem Ausland vom Internetstream des MGP ausgesperrt. Was mich, wenn ich das an dieser Stelle kurz einschieben darf, zu der Forderung an die EBU veranlasst, sämtliche an einer Eurovisionsteilnahme interessierten Mitgliedssender künftig zwingend vertraglich zu verpflichten, ihre nationale Vorentscheidung ohne jede Zugangsbeschränkung (oder die Notwendigkeit zur Installation fischiger Plug-ins wie in Slowenien) auf Youtube als Livestream und zum nachträglichen Abruf einzustellen. Nicht, dass man tatsächlich etwas versäumt hätte: die zehn MGP-Beiträge variierten in ihrer musikalischen Bandbreite von unerträglich bis uninteressant, und bei der im Superfinale mit 64% der Zuschauerstimmen überwältigend siegreichen Blondine Anja Nissen und ihrem Midtempotitel ‚Where I am‘ handelt es sich um ein weiteres der mittlerweile hunderten von Eurovisionsliedern, die ich nicht zwingend wegschalten würde, wenn sie in der Zufalls-Playlist kämen, die ich allerdings auch schon wieder vergessen habe, während sie noch laufen. Die also schlichtweg total egal sind. Und die unter normalen Umständen im Semifinale scheitern müssten – wäre nicht die Konkurrenz mindestens genau so langweilig. Bei der, wie Eurofire weiß, aus Tralien stammenden und dort bereits als Siegerin aus der Castingshow The Voice hervorgegangenen Anja scheint es sich um eine weitere der vielen Künstler/innen zu handeln, die stimmliche Lautstärke mit inhaltlichem Ausdruck verwechseln, einen angestrengten Gesichtsausdruck mit Ernsthaftigkeit und exaltierte Gesten mit ansprechender Interpretation. Aber auch, wenn sie das technisch einigermaßen sauber macht: einen Grand-Prix-Auftritt, an den man sich in zehn Jahren (oder auch nur während der Telefonabstimmung) noch erinnert, ergibt dies nicht. Sehr treffend fasste das ein Fan im ESC Nation-Forum zusammen: „This is just as interesting as the German song“. Und dem ist nichts hinzuzufügen.

Warum schreit die Frau mich an? Ich hab ihr doch nix getan! (DK)

Was sagst Du: schafft Dänemark mit Anja Nissen wieder das Finale?

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Endlich: Dänemark bannt Bands!

Einer Meldung der Seite ESC United zufolge wolle das dänische Fernsehen Bands und Duos möglicherweise von der Teilnahme am nationalen Vorentscheid Melodi Grand Prix ausschließen. So habe es jedenfalls der Unterhaltungschef des Senders DR, Jan Lagermand Lunde, bei einem OGAE-Fanclub-Treffen erzählt. Der Band-Bann sei Teil eines umfänglichen Maßnahmenpaketes, mit dem die Dänen 2017 wieder ins Eurovisionsfinale vorstoßen möchten, nachdem sie zwei Mal in Folge (zu Recht) in der Qualifikationsrunde scheiterten. Beide Male im übrigen vertreten von schnöselig-blassen Boybands, nämlich Lighthouse X (→ 2016) und Anti Social Media (→ 2015). Und wenn ich Acts wie die pseudorebellischen A Friend in London (→ 2011) oder das Gefrierlächel-Duo Chanée & Nevergreen (→ 2010) geistig Revue passieren lassen, die zwar Spitzenplatzierungen im Finale erreichten, jedoch gemeinsam mit den beiden Rohrkrepiererkapellen musikalisch zum Furchtbarsten gehören, was der Grand Prix jemals hervorbrachte, möchte ich dem DR für diese menschenfreundliche Entscheidung vor Dankbarkeit und Freude um den Hals fallen. Wie in Deutschland sollen es also nun Solo-Sänger/innen richten. Wobei auch das keine Erfolgsgarantie beinhaltet, wovon unsere beiden Blindgängerinnen Ann Sophie Dürmeyer (→ 2015) und Jamie Lee Kriewitz (→ 2016) sicherlich ein Lied singen können. Und exakt auf jenes kommt es an! Auch hier geht DR neue Wege und orientiert sich ein wenig an der BBC: fünf Songs durften Eurovisionsfans auf Einladung des Senders aus einem Pool von 41 vorselektierten Einsendungen bereits für die Melodi Grand Prix auswählen. Weitere fünf will die TV-Anstalt handverlesen. Auch über eine internationale Jury oder den Wegfall des Superfinales denke man nach, wobei sich alle vorgestellten Änderungen noch im Planungsstadium befänden und nicht zwingend kommen müssten. Ob es die Dänen so schaffen, endlich ein wenig von der entsetzlich sterbenslangweiligen Konsenssülze loszukommen, auf die sie so arg stehen (und ja, ich weiß: Deutschland sitzt da im Glashaus), und mal wieder etwas Mutiges schicken? Zu wünschen wäre es ihnen. Und uns allen!

Auch nicht unbedingt innovativ, aber doch das Beste aus dem MGP der letzten fünf Jahre

Zweites Semifinale 2016: der sich den Wolf tanzt

Måns ist sehr enttäuscht“: das war er, der Satz des Abends, gesprochen vom deutschen Kommentator Peter Urban, nachdem Gastgeberin Petra Mede direkt im Anschluss an den Auftritt des Weißrussen Ivan informierte, dass dieser ursprünglich nackt und in Begleitung von Wölfen zu performen gedachte, was die EBU im Hinblick auf die Regeln leider verbieten musste. Zum Missfallen des komoderierenden Vorjahressiegers, der gerade hinter Petra die Bühne enterte – im Adamskostüm, leider mit einem strategisch platzierten Plüschwolf vor dem Gemächt. Wie dankbar bin ich dem Schweden dafür, dass er ein dergestalt schamlos selbstverliebter, zeigefreudiger Exhibitionist ist, der wirklich keine Gelegenheit auslässt, seinen durchtrainierten Körper möglichst textilfrei der Öffentlichkeit zu präsentieren. Und wie dankbar bin ich den Schweden dafür, dass sie mit solch einer Leichtigkeit durch diesen Abend führten und die Show mit einem wunderbaren Mini-Musical eröffneten, das uns in vier Minuten darüber aufklärte, was die Eurovision eigentlich ist und dabei so fachlich akkurat wie herrlich selbstironisch daherkam. Der Stimmauszählungs-Überbrückungsact ‚Man vs. Machine‘, eine Art Hommage an die Tanzszenen aus dem Achtzigerjahre-Streifen ‚Nummer 5 lebt‘, fiel gegen das bewegende Flüchtlingsballett vom Dienstag zwar etwas ab, ergab aber dennoch eine schöne Pausenunterhaltung. SVT: 12 Points!

Nicht nur Måns ist enttäuscht – ich ebenso: von der Größe seines, ähm, Wolfs!

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Dänemark schickt atemlose Liebessoldaten durch die Nacht

Ende 2013 veröffentlicht und in den deutschsprachigen Ländern seither praktisch ununterbrochen auf Rotation und in den Charts (aktuell auf Rang 84 in den deutschen Top 100, hoch von 96), manifestiert sich der Einfluss von Helene Fischers Monsterschlager ‚Atemlos‘ 2016 massiv beim Eurovision Song Contest. Mit ‚Adrenalin‘ von Ella Endlich (einen passenderen Namen könnte sie in ihrer Rolle als Ersatzhelene nicht tragen) findet sich ein verwässerter Abklatsch bei Unser Lied für Stockholm; in der heutigen zweiten Vorrunde des Melodifestivalen sang Charlotte Perrelli (SE 1999, 2008) zur Pausenunterhaltung eine schwedische Coverversion davon – und der vor wenigen Minuten gewählte dänische Beitrag ‚Soldiers of Love‘ der blassen Boyband Lighthouse X erinnert derartig frappant an Fischers Nummer, dass wir uns schon jetzt auf eine lustige Plagiatsdebatte von ‚Glorious‘-versus-‚Euphoria‘-Ausmaßen einstellen können. Wobei die (deutlichere) musikalische Ähnlichkeit von ‚Soldiers of Love‘ mit dem Jahrhundertschlager der Menschenfischerin schon das Beste ist, was über den dänischen Titel gesagt werden kann, der sich im Superfinale des Melodi Grand Prix mit 42% der Anruferstimmen knapp durchsetzte. Die Teile des Songs nämlich, die nicht von ‚Atemlos‘ abgepinnt sind, wirken genau so flach und fadenscheinig wie der Gesang der drei farblosen Milchbubis. Die auf der ESC-Bühne, wo Chorstimmen vom Band verboten sind, damit hart auf die Fresse fallen dürften. Lustiger Melodi-Fakt am Rande: Loreen (SE 2012), die als Pausenfüllerin auftrat, wurde als Interpretin des Songs ‚Euphobia‘ angesagt. So langsam mache ich mir über die Zukunft Europas dann doch Sorgen…

Liliane Saint-Pierre (BE 1987) hat angerufen und möchte ihren Titel zurück!

Können die dänischen Soldaten der Liebe ins Finale durchmarschieren?

  • Mit ein paar guten Chorsängern, einem vorteilhaften Startplatz und viel Glück vielleicht. Spätestens im Finale pullt das aber einen Dolan. (29%, 33 Votes)
  • Mit dieser schlechten Schlagerkopie? Noch nicht mal, wenn sie singen könnten! (27%, 31 Votes)
  • Na klar: der Song ist eingängig, die Jungs hübsch. Wie sollte das nicht klappen? (23%, 26 Votes)
  • Nein, und wenn wir Glück haben, reißen sie den ähnlich seifigen irischen Beitrag mit ins Verderben. (20%, 23 Votes)

Total Voters: 113

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Punk is dead: erstes Semi 2015

Gleich vorneweg ein Wort der Vorwarnung: vermutlich sehe ich dieses Jahr einen komplett anderen Contest als ein Großteil meiner Leser/innen. Denn ich bin seit langem erstmals wieder vor Ort, und bekanntlich sind die Eindrücke in der Halle stets völlig andere als die zu Hause an den Flachbildschirmen. So hörte ich, zumindest schon mal heute im ersten Semifinale, beispielsweise nur satten, vollen Sound und weitestgehend fehlerfreien Gesang – dies also zur Erklärung, falls das an den Rundfunkempfängern anders herüberkam. Dann ein weiteres Wort der Vorwarnung: ich bin stocksauer! Auf Europa! Und zwar, weil die fantastischen Finnen nicht weiterkamen. Nein, ‚Aina Mun Pitää‘ wird als Song vermutlich keine Aufnahme in die Playlist meiner zehn Lieblingstitel aller Zeiten finden. Aber der Mut der Finnen, so etwas Authentisches (alleine schon das Staging!) und Anderes zu schicken, hätte unbedingt belohnt werden müssen. Building Bridges, my Ass! Sollte sich in den nächsten Tagen herausstellen, dass die Jurys die Punks von PKN auf dem Gewissen, könnt Ihr Euch bereits jetzt auf einen weiteren ellenlangen Rant einstellen.

Die Vier hatten echten Spaß auf der Bühne (FI)

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Die Village People sind in Wien: erste Proben erstes Semi 2015

Seit Montag Mittag sind die Spiele offiziell eröffnet: in der Wiener Stadthalle probten gestern und heute die 16 Teilnehmer/innen des ersten Semifinales am kommenden Dienstag. Und obgleich es sich um den allerersten, technischen Durchlauf handelte, der hauptsächlich zum Finden der richtigen Kameraeinstellungen und Beleuchtung diente, berichteten die zahlreich in Wien bereits aufgeschlagenen Schwurnalisten natürlich ausführlich über jedes noch so kleine Detail und erstellten umgehend neue Prognosen. Wenn nicht gerade kontrovers über den Aufreger des Tages debattiert wurde: so rüstet die Wiener Stadtverwaltung derzeit 120 Fußgängerampeln mit mit neuen Symbolen aus: händchenhaltend gemeinsam wartende bzw. laufende Pärchen – darunter auch gleichgeschlechtliche – sollen für höhere eine Aufmerksamkeit der gefährdeten Passanten sorgen, angesichts des bevorstehenden Life Balls (Aidshilfe-Benefiz), des Song Contests und dem für Juni termininerten CSD aber auch für Toleranz werben. Und prompt fühlen sich die heterosexuellen Eurovisionsfans diskriminiert, weil der Grand Prix damit in die Nähe einer schwulen Veranstaltung gerückt würde (ach was!). Dabei machte gleich der erste Starter des ersten Semis klar, wessen Party das hier ist!

Schwuler geht’s nimmer: der Bahnhofsstricher und die Bullen

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Anne Gadegaard (DK): „Die Jury stinkt zum Himmel!“

Sie gewann gestern beim dänischen Vorentscheid Melodi Grand Prix das Televoting: Anne Gadegaard mit dem hübschen, wenn auch arg belanglosen Folk-Pop-Schlager ‚Suitcase‘. Das Ticket nach Wien bekam sie dennoch nicht, denn die gleichberechtigt mit abstimmenden fünf regionalen Jurys gaben der entsetzlichen Schülerband Anti Social Media den Vorzug – mit einem so starken Punktevorsprung, dass Anne im Gesamtranking mit ein paar Zählern Differenz als Zweite abschloss. Nicht zu ihrer Freude: „Ich bin enttäuscht, dass ich nicht gewonnen habe. Vor allem, wenn man weiß, dass das Publikum mich lieber wollte,“ zitiert sie die Eurovisionsseite ESC United. Das Wissen, dass sie die Siegerin wäre, gäbe es die Punkteschacherer nicht, erbost sie aufrichtig: „Im Moment denke ich, dass die Jury zum Himmel stinkt“! Sie ergänzte, dass die Niederlage für sie einfacher wegzustecken gewesen wäre, hätte sie als Zweite im Televoting abgeschnitten und als Erste bei den Profi-Bewertern. Natürlich gönne sie den „super süßen“ (da muss ich nun doch an ihrem Geschmack zweifeln) Jungs von Anti Social Media dennoch den Erfolg. Ich übrigens nicht – aber ich finde es äußerst erfrischend, eine Juryschelte auch mal aus dem Mund einer Betroffenen zu hören. Und vorbildlich: vielleicht mucken künftig ja noch weitere Willkür-Opfer wie Anne auf!

Muss die Koffer für Wien wieder auspacken: Anne Gadegaard (DK)

Was sagst Du zu Annes Juryschelte?

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Dänemark 2015: Antisoziale Wikinger

Schlimmer hätte es nicht laufen können heute Abend in Aalborg – somit also genau wie erwartet. Zehn Songs stellte das dänische Fernsehen beim Melodi Grand Prix vor: acht mal belanglose, mittelmäßig bis wenig mitreißende, aber immerhin leicht konsumierbare Pop-Zuckerwatte in nur leicht unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, eine rundweg schamlose Eins-zu-Eins-Kopie von ‚In a Moment like this‘ (DK 2010) und nur einen einzigen noch furchtbareren Song: ‚The Way you are‘, vorgetragen von einer extra für den Contest zusammengestellten Boyband, dessen sich selbst offensichtlich sehr toll findender, teiggesichtiger Leadsänger über die sympathische Ausstrahlung eines BWL-Verbindungsstudenten / Investmentbankers / Mietwohnungsmaklers verfügt. Natürlich entschieden sich die fünf regionalen Jurys mit großer Mehrheit für diese – ich weiß beim besten Willen nicht, wie ich es weniger anstößig ausdrücken soll – geronnene Scheiße. Und zwar mit so großer Mehrheit, dass sie das Votum des Publikums übertrumpften, so dass die dänischen No Direction nun nach Wien fahren, wo sie ihr Land garantiert nicht in Gefahr bringen, die Show 2016 austragen zu müssen.

Persönlicher Hasstitel 2015: gefunden!

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ESC 2014 hinterlässt Finanzloch in Wonderful Copenhagen

Wie die dpa heute berichtet, rollte im Nachgang zum Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen ein Kopf: wegen massiver Budgetüberschreitungen musste der Projektverantwortliche für den Wettbewerb bei der Tourismus-Marketinggesellschaft Wonderful Copenhagen, welche die B&W Hallerne bereitstellte, seinen Hut nehmen. Für dem Umbau der ehemaligen Werfthallen hatte man ursprünglich mit 4,6 Millionen Euro kalkuliert – viel zu wenig, wie sich im Nachhinein herausstellte. War im Mai 2014 noch von 3 Millionen Mehrkosten die Rede, so summierten sich die Ausgaben für das städtische Unternehmen am Ende auf über 15 Millionen. „Erst wenige Wochen vor der Show haben wir gemerkt, in welche Richtung das läuft“, sagte Lars Jørgensen, der Chef von Wonderful Copenhagen. Nun schießen laut dpa-Meldung die Kommune, die Region und die Tourismusgesellschaft noch jeweils mehrere Millionen nach, wobei immer noch ein Finanzloch von 7,8 Millionen klaffe.


Malen das Budget rot: die Dänen

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Splitvoting: das kaiserliche Kuchengate

Noch gestern Nacht veröffentlichte die EBU die detaillierten Einzelergebnisse aus den Wertungen der Jurys und des Televotings. Und erneut zeigte sich, dass das kollektive Bevormundungsorgan generell alles massiv herabwertete, was ein bisschen Spaß und Tempo in die Sendung brachte. Als besonders ärgerlich erweist sich die Macht der Juroren natürlich in den Semis: dort hatten sie erneut einige Titel auf dem Gewissen, die es ohne sie ins gestrige Finale geschafft hätten. So beispielsweise die lettischen Kuchenbäcker Aarzemnieki rund um den sympathischen Bochumer Jöran Steinhauer: sein charmant-philosophisches Lagerfeuerliedchen ‚Cake to bake‘ landete im Zuschauerranking auf dem zehnten Platz und wäre damit ebenso im Finale gewesen wie der zwar äußerst seichte und unzeitgemäße, aber wenigstens einigermaßen flotte portugiesische Lambada-Aufguss ‚Quero ser tua‘ der blonden, wenn auch etwas hüftsteifen Suzy (sechste im Televoting). An ihrer Stelle schafften es – natürlich! – zwei langsame Lieder weiter: das strukturarme aserbaidschanische Geflöte und die montenegrinische Balkanballade. Im zweiten Semifinale am Donnerstag fiel der – allerdings auch grauenhaft gesungene – irische Beitrag ‚Heartbeat‘ (Rang 10 im Televoting) den Juroren zum Opfer, die stattdessen die maltesischen Mumfords (Vorletzte bei den Zuschauern) retteten.


Bisschen aufgeregt vorgetragen, aber sympathisch: Aarzemnieki (LV)

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