Una Ton­te­ría: David Cive­ra will noch mal für Spa­ni­en

Wie escx­tra heu­te unter Bezug auf die kata­la­ni­sche Tages­zei­tung La Van­guar­dia berich­tet, wür­de David Cive­ra (2001, ‘Dile que la quie­ro’) ger­ne noch mal für Spa­ni­en antre­ten. Er habe da einen Song am Start, ver­riet er dem Blatt in einem Inter­view, der das Publi­kum begeis­tern, die Jurys becir­cen und gar die Euro­vi­si­ons­kro­ne holen kön­ne. Das spa­ni­sche Fern­se­hen müs­se nur eben­so stark an ihn glau­ben wie er selbst, dann kön­ne prak­tisch nichts mehr schief gehen. Das ist doch mal eine Ansa­ge! Und da ich immer noch mit einem gewis­sen Wohl­ge­fal­len an Davids feu­ri­ge Ricky-Mar­tin-Gedächt­nis­num­mer von 2001, einem mei­ner liebs­ten Euro­vi­si­ons­bei­trä­ge aller Zei­ten, zurück­den­ke – vor allem aber an sei­ne geschmei­dig anlie­gen­de Lederi­mi­ta­t­ho­se und sein nicht weni­ger geschmei­dig krei­sen­des Becken – kann ich die­se scham­lo­se Initia­tiv­be­wer­bung nur aus Kräf­ten unter­stüt­zen!

httpv://www.youtube.com/watch?v=tkcyPI_z1x0
Wie so oft um den Sieg betro­gen: Spa­ni­ens Bes­ter

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ESC 2001: …is always repea­ting its­elf

Logo des Eurovision Song Contest 2001
Das Jahr der bes­ten Song

Seit jeher beken­ne ich mich, wie der geneig­te Leser sicher ahnt, als eiser­ner Ver­fech­ter des hun­dert­pro­zen­ti­gen Tele­vo­ting, eben weil es ein demo­kra­ti­sches Ver­fah­ren ist. Und zwar auch dann, wenn ich, wie in die­sem Jahr, selbst unter den Ergeb­nis­sen zu lei­den habe wie ein Hund. Gleich drei der bes­ten Euro­vi­si­ons­bei­trä­ge aller Zei­ten bot die­ser Jahr­gang auf: gera­de mal einer davon schaff­te es unter die ers­ten Drei. Die ers­ten bei­den Plät­ze des Zuschau­er­ran­kings bele­gen unter­des­sen Spit­zen­po­si­tio­nen in mei­ner per­sön­li­chen Haß­lie­der-Lis­te. Kehr­sei­te der Medail­le: seit sich der Con­test, eben auch dank des Tele­vo­ting, von einer nur noch von Schwu­len ver­folg­ten Rand­ver­an­stal­tung wie­der zu einem Mas­sen­event ent­wi­ckel­te, stimmt lei­der auch die hete­ro­se­xu­el­le Bevöl­ke­rungs­mehr­heit mit ab. Und die ver­fügt bekannt­lich über kei­ner­lei Musik­ge­schmack.

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