6. Grand Prix sur le Main

Bereits zum sechs­ten Mal lädt die Frank­fur­ter Regio­nal­grup­pe des Fan­clubs EC Ger­ma­ny zum club­ei­ge­nen Song Con­test. Beim Tref­fen im August wur­den den Teilnehmer/innen Länder(gruppen) zuge­lost, aus deren bis­he­ri­gem Euro­vi­si­ons­schaf­fen sie einen (heu­te auf der Video­lein­wand prä­sen­tier­ten) Bei­trag aus­wäh­len muss­ten, mit dem sie in den Kampf um die Dou­ze Points der Zuschauer/innen zie­hen. Span­nung, Wett­kampf, Dra­ma, Preis­ver­lei­hung: immer ist der glän­zend mode­rier­te Grand Prix sur le Main ein Ereig­nis. Und immer ist er gut besucht: frü­hes Kom­men ist ange­ra­ten, wenn man noch einen Platz (Ein­tritt frei) ergat­tern möch­te!

Von Peli­ka­nen und Kame­len: das ESC-Fina­le 2018

Hat das Land so eine Art von Geheim­ver­trag mit dem Kar­ma? Oder wie schafft Isra­el es sonst, sei­ne Euro­vi­si­ons­sie­ge mit einer der­ar­ti­gen mathe­ma­ti­schen Prä­zi­si­on in Abstän­den von jeweils exakt 20 Jah­ren über die Grand-Prix-Geschich­te zu ver­tei­len? Und das auch noch mit einem jeweils ziem­lich ähn­li­chen Kon­zept: 1978 schaff­te es Izhar Cohen auf dem Höhe­punkt der Dis­co­wel­le mit einem tanz­ba­ren, von der uni­ver­sa­len Lie­be unter den Men­schen han­deln­den Kin­der­lied namens ‘A Ba Ni Bi’ und einer sen­sa­tio­nel­len Mar­ge-Simp­son-Fri­sur, die Jurys im Sturm zu erobern; 1998 gelang der kämp­fe­ri­schen Trans­se­xu­el­len Dana Inter­na­tio­nal mit dem Tanz­flä­chen­fül­ler ‘Diva’ der bis heu­te wich­tigs­te, weil ein unüber­seh­ba­res, die gesell­schaft­li­che Libe­ra­li­tät beflü­geln­des Zei­chen für Tole­ranz und Respekt gegen­über dem Anders­sein set­zen­de Sieg in der Euro­vi­si­ons­his­to­rie. Und nun, wei­te­re 20 Jah­re spä­ter, führt die fan­tas­ti­sche, vor selbst­be­wuss­tem Charme nur so sprü­hen­de Wucht­brum­me Net­ta Bar­zi­lai die­se pro­gres­si­ve Tra­di­ti­on fort und gewinnt mit der unglaub­lich spa­ßi­gen, eben­falls extrem tanz­ba­ren Eman­zi­pa­ti­ons­hym­ne ‘Toy’, einem so unver­krampf­ten wie kraft­vol­len Bei­trag zur aktu­el­len Femi­nis­mus­de­bat­te, die euro­päi­schen Lie­der­wett­spie­le. Wie wun­der­bar!

Sie sei eine “schö­ne Krea­tur”, behaup­tet die hier vor ihren gol­de­nen “Bären” (Peter Urban) zu sehen­de Net­ta in ihrem Song über sich selbst. Völ­lig zu Recht. Und ein Vor­bild dazu (IL).

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Micha­el Schul­te auf LSD: der sechs­te Pro­ben­tag in Lis­sa­bon

Eine Wun­der­tü­te an Pro­ben brach­te der heu­ti­ge Tag in Lis­sa­bon, mit Star­tern aus allen drei Shows auf der Büh­ne der Alti­ce-Are­na. Über die­je­ni­gen des Vor­mit­tag kön­nen wir schnell hin­weg­sprin­gen, für die Qualifikationsrundenteilnehmer/innen von Arme­ni­en (sym­pa­thi­scher­wei­se unaus­ge­schla­fen, aber immer noch der schöns­te Bart 2018) bis Däne­mark war das schließ­lich bereits der zwei­te Durch­lauf, und all zu viel Nen­nens­wer­tes änder­te sich nicht. Die Ser­ben (zweit­schöns­ter Bart) haben ihre Lakritz­schnü­re wohl auf­ge­fut­tert, die bei­den für San Mari­no star­ten­den Ladys war­fen sich heu­te immer­hin in – dem Mode­the­ma des Jah­res fol­gend – teils extrem durch­sich­ti­ge Büh­nen­kla­mot­ten. Und bewie­sen Humor, in dem sie den eigent­li­chen Star ihres Auf­trit­tes, dem größ­ten der vier put­zi­gen Spiel­zeug­ro­bo­ter, dies­mal ein Schild mit der Auf­schrift “Jus­ti­ce for Valen­ti­na” hoch­hal­ten lie­ßen. Ich bin mal gespannt, was im TV-Semi auf der Demo­ta­fel steht! Doch was uns alle wirk­lich inter­es­siert, spiel­te sich heu­te Nach­mit­tag ab: da prob­te Micha­el Schul­te zum ers­ten mal in der Hal­le! Und zwar zu mei­ner Über­ra­schung mit einem im Ver­gleich zu Unser Lied für Lis­sa­bon visu­ell deut­lich auf­ge­frisch­ten Sta­ging. Das, soweit man in den Blogs nach­le­sen konn­te, einen span­nen­den Effekt auf Fans und Hater zei­tigt.

Man gewinnt nicht den Ein­druck, dass sich Jes­si­ka wirk­lich über die Unter­stüt­zung von Jeni­fer freut…

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DE 2018: Oh mein Papa

Es war eine Art von Kul­tur­kampf, die sich ges­tern Abend beim deut­schen Euro­vi­si­ons­vor­ent­scheid vor den Augen der Nati­on ent­fal­te­te: wäh­rend die Dis­coun­ter Aldi Nord und Aldi Süd gera­de eine künf­tig stär­ke­re Zusam­men­ar­beit ankün­dig­ten und damit die lang­le­bigs­te inner­deut­sche Gren­ze in Fra­ge stel­len, den Aldi-Äqua­tor näm­lich, leb­te die­ser bei Unser Lied für Lis­sa­bon gewis­ser­ma­ßen fort. Nord­deut­sches Under­state­ment gegen hem­mungs­lo­se alpi­ne Ski­hüt­ten-Par­ty lau­te­te der Zwei­kampf. Und wäh­rend der bol­le­ri­ge Schuh­plattl-Spaß von voXX­club in Sachen Auf­fäl­lig­keit und Unver­wech­sel­bar­keit die risi­ko­rei­che­re und damit inter­na­tio­nal womög­lich bes­se­re Wahl gewe­sen wäre, ent­schied sich das Publi­kum im Ver­bund mit gleich zwei Jurys für die eds­heera­nes­ke Bal­la­de ‘You let me walk alo­ne’ des Bux­te­hu­ders Micha­el Schul­te.

Berühr­te durch ech­te Emo­tio­nen: Micha­el Schul­te.

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Unser Lied für Lis­sa­bon

Flei­ßig schraub­te der NDR an der Vor­auswahl der sechs Teilnehmer/innen des deut­schen Vor­ent­scheids 2018, der heu­te in Ber­lin-Adlers­hof statt­fin­det und natür­lich im Ers­ten über­tra­gen wird. Eine aus jun­gen Fans plus eine aus inter­na­tio­na­len ESC-Juro­ren und -Teilnehmer/innen wie z.B. Mar­ga­ret Ber­ger (NO 2013) zusam­men­ge­setz­te Jury waren an der Aus­wahl betei­ligt und dürf­ten auch bei­de in der heu­ti­gen Sen­dung zu jeweils einem Drit­tel mit­stim­men. Aus­drück­lich such­te Tho­mas Schrei­ber dies­mal “kan­ti­ge” Acts, um den in den letz­ten Jah­ren unwei­ger­li­chen letz­ten Plät­zen mit mise­ra­bler Main­stream-Mucke end­lich zu ent­kom­men. Dane­ben ver­an­stal­te­te der NDR ein Song­wri­ting-Camp, bei dem inter­na­tio­nal erfolg­rei­che Kom­po­nis­ten (unter ihnen der fin­ni­sche ESC-Teil­neh­mer von 2011, Para­di­se Oskar) und Pro­du­zen­ten den aus­ge­wähl­ten Super Sechs zur Sei­te stan­den. Bei der Hälf­te der Titel schrie­ben sie letzt­lich mit. Und es scheint was gebracht zu haben. Das sind unse­re Lie­der für Lis­sa­bon in der aufrechtgehn.de-Wer­tung:

Rang 6: Ryk – You and I

Jur­t­he hat­te die super­de­pres­si­ve Schnarch­bal­la­de schon Ende 2017 in einer etwas län­ge­ren, etwas fra­gi­le­ren Fas­sung ver­öf­fent­licht. Die orches­tra­le Neu­be­ar­bei­tung macht es nicht bes­ser.

Rang 5: Ivy Quai­noo – Hou­se on Fire

Von der cha­ris­ma­ti­schen Ivy hät­te ich mir, offen gestan­den, ein biss­chen mehr erhofft. Dem ers­ten Ein­druck nach prä­sen­tiert sich ‚Hou­se on Fire‘ als ein net­tes Stück Radio­pop, das sich wun­der­bar weg­hö­ren lässt und bei dem die Ber­li­ne­rin auch ihre ver­sa­ti­le Stim­me bes­tens prä­sen­tie­ren kann. Was mir aller­dings ziem­lich fehlt, ist die Lei­den­schaft: davon, dass das „Haus in Flam­men“ ste­hen soll, lässt sich in Ivys Gesang lei­der nicht wirk­lich etwas ver­neh­men. Das kann natür­lich live ganz anders aus­se­hen, schließ­lich gilt bei Ivy: sie sehen und lie­ben ist eins.

Rang 4: Natia Todua – My own Way

Von der ehe­ma­li­gen The-Voice-Sie­ge­rin zur aktu­el­len: Nati­as Bei­trag ‚My own Way‘, eben­falls klas­si­scher Radio­pop, gewinnt vor allem durch ihre beson­de­re Stim­me an For­mat. Im Ver­gleich zu ‚Hou­se on Fire‘ hat es den stär­ke­ren Refrain, deut­lich mehr Schub und kommt ins­ge­samt etwas eupho­ri­scher daher. Rein von der Stu­dio­fas­sung her scheint Natia an ihren Song zu glau­ben, mal sehen, ob sie ihn live mit noch mehr Leben fül­len kann. Bes­ser als alles, was wir die letz­ten Jah­re geschickt haben, ist es jeden­falls jetzt schon.

Rang 3: Xavier Dar­cy – Jonah

Hand­ge­mach­ter Sin­ger-Song­wri­ter-Pop­rock, wie ihn der Bay­er Xavier Dar­cy prä­sen­tiert, ist ja übli­cher­wei­se eher nicht so meins. Sein Wett­be­werbs­bei­trag ‚Jonah‘ aber punk­tet vor allem mit zwei Eigen­schaf­ten: einem erstaun­lich flot­ten Tem­po und Xaviers rau­er Stim­me. Zumin­dest in den neun­zig Sekun­den des Aus­schnitts schafft er es damit, mei­ne Auf­merk­sam­keit zu fes­seln. Hübsch anzu­schau­en ist ja bekannt­lich auch: wenn es jetzt also dazu noch ein stim­mi­ge Prä­sen­ta­ti­on gibt und der Dri­ve des Titels über drei Minu­ten trägt, könn­te das was tau­gen.

Rang 2: voXX­club – I mog Di so

Ich gebe zu: seit ihrer Nomi­nie­rung durch das Euro­vi­si­ons­pa­nel bin ich Fan der Idee, eine baju­wa­ri­sier­te Ski­hüt­ten-Schla­ger-Boy­band für Deutsch­land zum Song Con­test zu schi­cken, aus offen­sicht­li­chen Grün­den. Mit ‚I mog Di so‘ ent­täu­schen die ker­ni­gen Buam nicht: der Song fetzt, der Refrain bleibt im Ohr und der Text kommt sogar recht grand­pri­x­esk daher, mit einer schö­nen Inklu­si­ons­bot­schaft und glo­ba­lem Anspruch. Viel­leicht sogar einen Ticken zu glo­bal: die Erwäh­nung des „Kar­ne­val in Rio“ (Hei­no lässt grü­ßen!) und die eng­lisch­spra­chi­gen Ein­spreng­sel schrap­pen hart an der Gren­ze zur Berech­nung. Ande­rer­seits kann ich die Cho­reo­gra­fie jetzt schon vor mei­nem geis­ti­gen Auge sehen. Und bin nach wie vor Feu­er und Flam­me für die Vor­stel­lung, uns inter­na­tio­nal mit einem augen­zwin­kernd prä­sen­tier­ten Kli­schee zu prä­sen­tie­ren.

Rang 1: Micha­el Schul­te – You let me walk alo­ne

Ganz ehr­lich: nie­mand über­rascht mein ers­ter Platz so sehr wie mich selbst. Eine Kla­vier­bal­la­de, gesun­gen von einem jun­gen Mann mit einer ganz ent­fernt an das lied­ge­wor­de­ne Grau­en James Blunt erin­nern­den Stim­me: nor­ma­ler­wei­se sieht man mich bei so etwas schrei­end davon­ren­nen. Schul­te aber kriegt mich über die Lyrics: sein Lied ist eine Lie­bes­er­klä­rung an sei­nen Vater, und ich kann es nicht anhö­ren, ohne in Trä­nen der Rüh­rung aus­zu­bre­chen, ganz so wie letz­tes Jahr bei Sal­va­dor Sobral. Denn, das ist Micha­els gro­ßes Plus: er klingt echt und zutiefst per­sön­lich. Der Ham­bur­ger Lie­der­ma­cher kün­dig­te zudem bereits an, das Sujet pas­send zu bebil­dern, mit von Fans gesam­mel­ten Fotos von und mit ihren Vätern. Und bei der Vor­stel­lung davon sehe ich jetzt schon am kom­men­den Don­ners­tag Ber­lin-Adler­shorst in einem kol­lek­ti­ven Trä­nen­meer weg­schwim­men.

Es mode­rie­ren die Tages­schau-Spre­che­rin Lin­da Zer­va­kis und der Quiz­show-Dau­er­pa­ne­list Elton. Als Pau­sen­pro­gramm stellt das The-Voice-Kids-Stern­chen Mike Sin­ger sei­ne neue Sin­gle ‘Déjà vu’ vor. Die Abstim­mung erfolgt drei­ge­teilt: Tel­e­vo­ting, das deut­sche Euro­vi­si­ons­pa­nel und die inter­na­tio­na­le Jury geben immer abwech­selnd ihre Punk­te von 5 von 12 durch, die jeweils zu einem Drit­tel für das End­ergeb­nis zäh­len.

Live­stream Das Ers­te

You­tube-Kanal eurovision.de

Vor­ent­scheid DE 2018

Unser Lied für Lis­sa­bon. Don­ners­tag, 22. Febru­ar 2018, aus dem Stu­dio Adlers­hof in Ber­lin, Deutsch­land. Sechs Teilnehmer/innen. Mode­ra­ti­on: Lin­da Zer­va­kis und Elton.
#Interpret/inTitelTVPanelJurySum­mePlatz
01Natia ToduaMy own Way0605061706
02RykYou and I0510082303
03voXX­clubI mog Di so1006052105
04Xavier Dar­cyJonah0708102502
05Ivy Quai­nooHou­se on Fire0807072204
06Micha­el Schul­teYou let me walk alo­ne1212123601

Was wird Unser Lied für Lis­sa­bon?

So, heu­te Abend gilt’s. In gut vier Stun­den beginnt er, der deut­sche Vor­ent­scheid 2018 unter dem schö­nen Titel Unser Lied für Lis­sa­bon. Flei­ßig schraub­te der NDR nach den wenig ruhm­rei­chen Ergeb­nis­se der Vor­jah­re an der Vor­auswahl der sechs Teilnehmer/innen der heu­te Abend aus Ber­lin-Adlers­hof gesen­de­ten und sowohl im Ers­ten wie auf dem Digi­tals­en­der One über­tra­ge­nen Show. Eine aus jun­gen Fans plus eine aus inter­na­tio­na­len ESC-Juro­ren und -Teilnehmer/innen wie z.B. Mar­ga­ret Ber­ger (NO 2013) zusam­men­ge­setz­te Jury waren an der Aus­wahl betei­ligt und dürf­ten auch bei­de in der heu­ti­gen Sen­dung zu jeweils einem Drit­tel mit­stim­men. Aus­drück­lich such­te der NDR-Ver­ant­wort­li­che Tho­mas Schrei­ber dies­mal „kan­ti­ge“ Acts, um den in den letz­ten Jah­ren unwei­ger­li­chen letz­ten Plät­zen mit mise­ra­bler Main­stream-Mucke end­lich zu ent­kom­men. Dane­ben ver­an­stal­te­te der NDR ein Song­wri­ting-Camp, bei dem inter­na­tio­nal erfolg­rei­che Kom­po­nis­ten (unter ihnen der fin­ni­sche ESC-Teil­neh­mer von 2011Para­di­se Oskar) und Pro­du­zen­ten den aus­ge­wähl­ten Super Sechs zur Sei­te stan­den. Bei der Hälf­te der Titel schrie­ben sie letzt­lich mit. Ob es was gebracht hat? Urtei­len Sie selbst: Das sind unse­re Lie­der für Lis­sa­bon in Start­rei­hen­fol­ge.

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Hör­pro­be: unse­re Lie­der für Lis­sa­bon

Der Datums­gren­ze, den Wun­dern des World Wide Web und den fin­di­gen Prin­zen sei Dank kön­nen wir seit heu­te Abend bereits in fünf der sechs deut­schen Vor­ent­schei­dungs­bei­trä­ge 2018 hin­ein­hö­ren. Denn bei iTu­nes ste­hen die Lie­der zum Stich­tag welt­weit zum Pro­be­hö­ren (und kau­fen) parat, und da es in Neu­see­land bereits seit 18 Uhr deut­scher Zeit Diens­tag ist, kom­men wir bereits jetzt in den Genuss von neun­zigs­ekün­di­gen Aus­schnit­ten aus den Songs. Grund genug für ein ers­tes, über­ra­schend erfreu­li­ches Pro­be­hö­ren und natür­lich ein spon­ta­nes Ran­king, von dem ledig­lich Ryks ‘You and I’ aus­ge­nom­men blei­ben muss. Denn der Titel fehlt aus unbe­kann­tem Grun­de noch. Daher nach­fol­gend die aufrechtgehn.de-Top 5 der Unser-Lied-für-Lis­sa­bon-Bei­trä­ge!

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OGAE Ger­ma­ny Club­tref­fen 2018

Der deut­sche Able­ger des inter­na­tio­na­len Euro­vi­si­ons-Fan­clubs OGAE lädt zum jähr­li­chen Event nach Mün­chen. Als Star­gäs­te haben dies­mal die iri­schen ESC-Sie­ger von 1994, Paul Har­ring­ton + Char­lie McGet­tigan, die letzt­jäh­ri­gen Euro­vi­si­ons­schnu­ckel Nathan Trent (AT) und Omar Naber (SI) sowie Manue­la Bra­vo (PT 1979) als Abge­sand­te des dies­jäh­ri­gen Gast­ge­ber­lan­des zuge­sagt. Wie immer gibt es vor­her eine Plat­ten­bör­se (13–19 Uhr) sowie ein nach­mit­täg­li­ches Unter­hal­tungs­pro­gramm (ab 15 Uhr) mit aus­führ­li­chem Rück­blick auf den ESC 2017 und den haus­ei­ge­nen Wett­be­wer­ben Cover-Song-Con­test + OGAE Mem­ber Song Con­test. Eine abschlie­ßen­de Euro­vi­si­ons­dis­co mit DJ Ohr­meis­ter run­det die Fes­ti­vi­tä­ten ab.

Der sexies­te Bauch­na­bel der ESC-Geschich­te: Star­gast Omar Naber mit sei­nem 2007er Bei­trag ‘Stop’.

Unser Lied für Lis­sa­bon: das sind die deut­schen Super Sechs

Die Bild weiß es halt doch immer am bes­ten: bereits am zwei­ten Weih­nachts­fei­er­tag ließ das Bou­le­vard­blatt die Namen der ver­mut­li­chen sechs Finalist/innen von Unser Lied für Lis­sa­bon durch­si­ckern. Der NDR demen­tier­te umge­hend: man war­te noch auf die Rück­mel­dun­gen der von einer hun­dert­köp­fi­gen deut­schen Fan­ju­ry und inter­na­tio­na­len Euro­vi­si­ons-Juror/in­nen Aus­er­wähl­ten, daher sei die Lis­te schlicht­weg “falsch”. Heu­te bestä­tig­te man in Ham­burg offi­zi­ell den Teilnehmer/innenkreis des deut­schen Euro­vi­si­ons­vor­ent­scheids. Und sie­he da: bis auf die von Bild genann­te vier­köp­fi­ge Bon­ner Band Ste­al A Taxi, an deren Stel­le nun der baye­ri­sche Sin­ger-Song­wri­ter Xavier Dar­cy antritt (wie mutig vom NDR, nach dem Nai­doo-Gate erneut auf einen Xavier zu set­zen!), stimm­ten die Anga­ben des Sprin­ger­blat­tes eben doch. Dar­cy fügt sich dabei per­fekt ein in das zu glei­chen Tei­len aus selbst kom­po­nie­ren­den, ewi­gen Nach­wuchs­hoff­nun­gen sowie aktu­el­len und ehe­ma­li­gen The-Voice-Cas­ting­stern­chen bestehen­de Set­up der fina­len Super Sechs, von denen es nun eine/r in Lis­sa­bon für Deutsch­land rich­ten soll.

Da krieg ich die Kri­se: Xavier lärmt im Hin­ter­hof (Reper­toire­bei­spiel).

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Unser Lied für Lis­sa­bon kommt aus Ber­lin

Irgend­wie mag man den in frü­he­ren Jah­ren in Sachen Infor­ma­ti­ons­po­li­tik beim deut­schen Euro­vi­si­ons­vor­ent­scheid ten­den­zi­ell eher öffent­lich­keits­scheu­en NDR, der uns bereits Anfang Novem­ber 2017 mit sei­ner hoch­in­for­ma­ti­ven und herz­blut­rei­chen Road­show zum gene­ral­über­hol­ten Aus­wahl­ver­fah­ren ange­nehm über­rasch­te, kaum wie­der­erken­nen: nicht nur, dass die Prinz-Blog­ger ver­gan­ge­ne Woche von den Vor­ent­schei­dungs-Work­shops in Köln berich­ten durf­ten, bei denen die von einem jun­gen Fan-Panel vor­ausge­wähl­ten knapp 20 poten­ti­el­len deut­schen ESC-Kan­di­da­t/in­nen Bewer­bungs­clips für die inter­na­tio­na­le Jury pro­du­zier­ten, wel­che die­ser Tage gemein­sam mit den Fan-Panel die fina­len Fünf für den Vor­ent­scheid aus­wählt, und so bereits die ers­ten Namen ver­laut­bart wer­den konn­ten. Heu­te, pünkt­lich zum tra­di­tio­nel­len Start der Vor­ent­schei­dungs­sai­son 2018 mit dem alba­ni­schen Fes­ti­va­li i Kën­gës, gab der NDR auch Ter­min und Ort des hei­mi­schen Fina­les bekannt. Und es geht mal wie­der in die Haupt­stadt: in den geschichts­träch­ti­gen Stu­di­os in Ber­lin-Adlers­hof fin­det die – auch hier ein his­to­ri­scher Rück­griff – Unser Lied für Lis­sa­bon benann­te Show am 22. Febru­ar 2018 statt.

Wie vie­le Ecsta­sy-Pil­len hat der denn ein­ge­nom­men? Der put­zig-hyper­ak­ti­ve Blog­ger Lis­saB­jörn berich­tet vom Work­shop.

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