6. Grand Prix sur le Main

Bereits zum sechsten Mal lädt die Frankfurter Regionalgruppe des Fanclubs EC Germany zum clubeigenen Song Contest. Beim Treffen im August wurden den Teilnehmer/innen Länder(gruppen) zugelost, aus deren bisherigem Eurovisionsschaffen sie einen (heute auf der Videoleinwand präsentierten) Beitrag auswählen mussten, mit dem sie in den Kampf um die Douze Points der Zuschauer/innen ziehen. Spannung, Wettkampf, Drama, Preisverleihung: immer ist der glänzend moderierte Grand Prix sur le Main ein Ereignis. Und immer ist er gut besucht: frühes Kommen ist angeraten, wenn man noch einen Platz (Eintritt frei) ergattern möchte!

DE 2018: Oh mein Papa

Es war eine Art von Kulturkampf, die sich gestern Abend beim deutschen Eurovisionsvorentscheid vor den Augen der Nation entfaltete: während die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd gerade eine künftig stärkere Zusammenarbeit ankündigten und damit die langlebigste innerdeutsche Grenze in Frage stellen, den Aldi-Äquator nämlich, lebte dieser bei Unser Lied für Lissabon gewissermaßen fort. Norddeutsches Understatement gegen hemmungslose alpine Skihütten-Party lautete der Zweikampf. Und während der bollerige Schuhplattl-Spaß von voXXclub in Sachen Auffälligkeit und Unverwechselbarkeit die risikoreichere und damit international womöglich bessere Wahl gewesen wäre, entschied sich das Publikum im Verbund mit gleich zwei Jurys für die edsheeraneske Ballade ‚You let me walk alone‘ des Buxtehuders Michael Schulte.

Berührte durch echte Emotionen: Michael Schulte.

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Unser Lied für Lissabon

Fleißig schraubte der NDR an der Vorauswahl der sechs Teilnehmer/innen des deutschen Vorentscheids 2018, der heute in Berlin-Adlershof stattfindet und natürlich im Ersten übertragen wird. Eine aus jungen Fans plus eine aus internationalen ESC-Juroren und -Teilnehmer/innen wie z.B. Margaret Berger (NO 2013) zusammengesetzte Jury waren an der Auswahl beteiligt und dürften auch beide in der heutigen Sendung zu jeweils einem Drittel mitstimmen. Ausdrücklich suchte Thomas Schreiber diesmal „kantige“ Acts, um den in den letzten Jahren unweigerlichen letzten Plätzen mit miserabler Mainstream-Mucke endlich zu entkommen. Daneben veranstaltete der NDR ein Songwriting-Camp, bei dem international erfolgreiche Komponisten (unter ihnen der finnische ESC-Teilnehmer von 2011, Paradise Oskar) und Produzenten den ausgewählten Super Sechs zur Seite standen. Bei der Hälfte der Titel schrieben sie letztlich mit. Und es scheint was gebracht zu haben. Das sind unsere Lieder für Lissabon in der aufrechtgehn.de-Wertung:

Rang 6: Ryk – You and I

Jurthe hatte die superdepressive Schnarchballade schon Ende 2017 in einer etwas längeren, etwas fragileren Fassung veröffentlicht. Die orchestrale Neubearbeitung macht es nicht besser.

Rang 5: Ivy Quainoo – House on Fire

Von der charismatischen Ivy hätte ich mir, offen gestanden, ein bisschen mehr erhofft. Dem ersten Eindruck nach präsentiert sich ‚House on Fire‘ als ein nettes Stück Radiopop, das sich wunderbar weghören lässt und bei dem die Berlinerin auch ihre versatile Stimme bestens präsentieren kann. Was mir allerdings ziemlich fehlt, ist die Leidenschaft: davon, dass das „Haus in Flammen“ stehen soll, lässt sich in Ivys Gesang leider nicht wirklich etwas vernehmen. Das kann natürlich live ganz anders aussehen, schließlich gilt bei Ivy: sie sehen und lieben ist eins.

Rang 4: Natia Todua – My own Way

Von der ehemaligen The-Voice-Siegerin zur aktuellen: Natias Beitrag ‚My own Way‘, ebenfalls klassischer Radiopop, gewinnt vor allem durch ihre besondere Stimme an Format. Im Vergleich zu ‚House on Fire‘ hat es den stärkeren Refrain, deutlich mehr Schub und kommt insgesamt etwas euphorischer daher. Rein von der Studiofassung her scheint Natia an ihren Song zu glauben, mal sehen, ob sie ihn live mit noch mehr Leben füllen kann. Besser als alles, was wir die letzten Jahre geschickt haben, ist es jedenfalls jetzt schon.

Rang 3: Xavier Darcy – Jonah

Handgemachter Singer-Songwriter-Poprock, wie ihn der Bayer Xavier Darcy präsentiert, ist ja üblicherweise eher nicht so meins. Sein Wettbewerbsbeitrag ‚Jonah‘ aber punktet vor allem mit zwei Eigenschaften: einem erstaunlich flotten Tempo und Xaviers rauer Stimme. Zumindest in den neunzig Sekunden des Ausschnitts schafft er es damit, meine Aufmerksamkeit zu fesseln. Hübsch anzuschauen ist ja bekanntlich auch: wenn es jetzt also dazu noch ein stimmige Präsentation gibt und der Drive des Titels über drei Minuten trägt, könnte das was taugen.

Rang 2: voXXclub – I mog Di so

Ich gebe zu: seit ihrer Nominierung durch das Eurovisionspanel bin ich Fan der Idee, eine bajuwarisierte Skihütten-Schlager-Boyband für Deutschland zum Song Contest zu schicken, aus offensichtlichen Gründen. Mit ‚I mog Di so‘ enttäuschen die kernigen Buam nicht: der Song fetzt, der Refrain bleibt im Ohr und der Text kommt sogar recht grandprixesk daher, mit einer schönen Inklusionsbotschaft und globalem Anspruch. Vielleicht sogar einen Ticken zu global: die Erwähnung des „Karneval in Rio“ (Heino lässt grüßen!) und die englischsprachigen Einsprengsel schrappen hart an der Grenze zur Berechnung. Andererseits kann ich die Choreografie jetzt schon vor meinem geistigen Auge sehen. Und bin nach wie vor Feuer und Flamme für die Vorstellung, uns international mit einem augenzwinkernd präsentierten Klischee zu präsentieren.

Rang 1: Michael Schulte – You let me walk alone

Ganz ehrlich: niemand überrascht mein erster Platz so sehr wie mich selbst. Eine Klavierballade, gesungen von einem jungen Mann mit einer ganz entfernt an das liedgewordene Grauen James Blunt erinnernden Stimme: normalerweise sieht man mich bei so etwas schreiend davonrennen. Schulte aber kriegt mich über die Lyrics: sein Lied ist eine Liebeserklärung an seinen Vater, und ich kann es nicht anhören, ohne in Tränen der Rührung auszubrechen, ganz so wie letztes Jahr bei Salvador Sobral. Denn, das ist Michaels großes Plus: er klingt echt und zutiefst persönlich. Der Hamburger Liedermacher kündigte zudem bereits an, das Sujet passend zu bebildern, mit von Fans gesammelten Fotos von und mit ihren Vätern. Und bei der Vorstellung davon sehe ich jetzt schon am kommenden Donnerstag Berlin-Adlershorst in einem kollektiven Tränenmeer wegschwimmen.

Es moderieren die Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis und der Quizshow-Dauerpanelist Elton. Als Pausenprogramm stellt das The-Voice-Kids-Sternchen Mike Singer seine neue Single ‚Deja vu‘ vor. Die Abstimmung erfolgt dreigeteilt: Televoting, das deutsche Eurovisionspanel und die internationale Jury geben immer abwechselnd ihre Punkte von 5 von 12 durch, die jeweils zu einem Drittel für das Endergebnis zählen.

Livestream Das Erste

Youtube-Kanal eurovision.de

Vorentscheid DE 2018

Unser Lied für Lissabon. Donnerstag, 22. Februar 2018, aus dem Studio Adlershof in Berlin, Deutschland. Sechs Teilnehmer/innen. Moderation: Linda Zervakis und Elton.
#Interpret/inTitelTVPanelJurySummePlatz
01Natia ToduaMy own Way0605061706
02RykYou and I0510082303
03voXXclubI mog Di so1006052105
04Xavier DarcyJonah0708102502
05Ivy QuainooHouse on Fire0807072204
06Michael SchulteYou let me walk alone1212123601

Was wird Unser Lied für Lissabon?

So, heute Abend gilt’s. In gut vier Stunden beginnt er, der deutsche Vorentscheid 2018 unter dem schönen Titel Unser Lied für Lissabon. Fleißig schraubte der NDR nach den wenig ruhmreichen Ergebnisse der Vorjahre an der Vorauswahl der sechs Teilnehmer/innen der heute Abend aus Berlin-Adlershof gesendeten und sowohl im Ersten wie auf dem Digitalsender One übertragenen Show. Eine aus jungen Fans plus eine aus internationalen ESC-Juroren und -Teilnehmer/innen wie z.B. Margaret Berger (NO 2013) zusammengesetzte Jury waren an der Auswahl beteiligt und dürften auch beide in der heutigen Sendung zu jeweils einem Drittel mitstimmen. Ausdrücklich suchte der NDR-Verantwortliche Thomas Schreiber diesmal „kantige“ Acts, um den in den letzten Jahren unweigerlichen letzten Plätzen mit miserabler Mainstream-Mucke endlich zu entkommen. Daneben veranstaltete der NDR ein Songwriting-Camp, bei dem international erfolgreiche Komponisten (unter ihnen der finnische ESC-Teilnehmer von 2011Paradise Oskar) und Produzenten den ausgewählten Super Sechs zur Seite standen. Bei der Hälfte der Titel schrieben sie letztlich mit. Ob es was gebracht hat? Urteilen Sie selbst: Das sind unsere Lieder für Lissabon in Startreihenfolge.

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Hörprobe: unsere Lieder für Lissabon

Der Datumsgrenze, den Wundern des World Wide Web und den findigen Prinzen sei Dank können wir seit heute Abend bereits in fünf der sechs deutschen Vorentscheidungsbeiträge 2018 hineinhören. Denn bei iTunes stehen die Lieder zum Stichtag weltweit zum Probehören (und kaufen) parat, und da es in Neuseeland bereits seit 18 Uhr deutscher Zeit Dienstag ist, kommen wir bereits jetzt in den Genuss von neunzigsekündigen Ausschnitten aus den Songs. Grund genug für ein erstes, überraschend erfreuliches Probehören und natürlich ein spontanes Ranking, von dem lediglich Ryks ‚You and I‘ ausgenommen bleiben muss. Denn der Titel fehlt aus unbekanntem Grunde noch. Daher nachfolgend die aufrechtgehn.de-Top 5 der Unser-Lied-für-Lissabon-Beiträge!

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OGAE Germany Clubtreffen 2018

Der deutsche Ableger des internationalen Eurovisions-Fanclubs OGAE lädt zum jährlichen Event nach München. Als Stargäste haben diesmal die irischen ESC-Sieger von 1994, Paul Harrington + Charlie McGettigan, die letztjährigen Eurovisionsschnuckel Nathan Trent (AT) und Omar Naber (SI) sowie Manuela Bravo (PT 1979) als Abgesandte des diesjährigen Gastgeberlandes zugesagt. Wie immer gibt es vorher eine Plattenbörse (13-19 Uhr) sowie ein nachmittägliches Unterhaltungsprogramm (ab 15 Uhr) mit ausführlichem Rückblick auf den ESC 2017 und den hauseigenen Wettbewerben Cover-Song-Contest + OGAE Member Song Contest. Eine abschließende Eurovisionsdisco mit DJ Ohrmeister rundet die Festivitäten ab.

Der sexieste Bauchnabel der ESC-Geschichte: Stargast Omar Naber mit seinem 2007er Beitrag ‚Stop‘.

Unser Lied für Lissabon: das sind die deutschen Super Sechs

Die Bild weiß es halt doch immer am besten: bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag ließ das Boulevardblatt die Namen der vermutlichen sechs Finalist/innen von Unser Lied für Lissabon durchsickern. Der NDR dementierte umgehend: man warte noch auf die Rückmeldungen der von einer hundertköpfigen deutschen Fanjury und internationalen Eurovisions-Juror/innen Auserwählten, daher sei die Liste schlichtweg „falsch“. Heute bestätigte man in Hamburg offiziell den Teilnehmer/innenkreis des deutschen Eurovisionsvorentscheids. Und siehe da: bis auf die von Bild genannte vierköpfige Bonner Band Steal A Taxi, an deren Stelle nun der bayerische Singer-Songwriter Xavier Darcy antritt (wie mutig vom NDR, nach dem Naidoo-Gate erneut auf einen Xavier zu setzen!), stimmten die Angaben des Springerblattes eben doch. Darcy fügt sich dabei perfekt ein in das zu gleichen Teilen aus selbst komponierenden, ewigen Nachwuchshoffnungen sowie aktuellen und ehemaligen The-Voice-Castingsternchen bestehende Setup der finalen Super Sechs, von denen es nun eine/r in Lissabon für Deutschland richten soll.

Da krieg ich die Krise: Xavier lärmt im Hinterhof (Repertoirebeispiel).

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Unser Lied für Lissabon kommt aus Berlin

Irgendwie mag man den in früheren Jahren in Sachen Informationspolitik beim deutschen Eurovisionsvorentscheid tendenziell eher öffentlichkeitsscheuen NDR, der uns bereits Anfang November 2017 mit seiner hochinformativen und herzblutreichen Roadshow zum generalüberholten Auswahlverfahren angenehm überraschte, kaum wiedererkennen: nicht nur, dass die PrinzBlogger vergangene Woche von den Vorentscheidungs-Workshops in Köln berichten durften, bei denen die von einem jungen Fan-Panel vorausgewählten knapp 20 potentiellen deutschen ESC-Kandidat/innen Bewerbungsclips für die internationale Jury produzierten, welche dieser Tage gemeinsam mit den Fan-Panel die finalen Fünf für den Vorentscheid auswählt, und so bereits die ersten Namen verlautbart werden konnten. Heute, pünktlich zum traditionellen Start der Vorentscheidungssaison 2018 mit dem albanischen Festivali i Këngës, gab der NDR auch Termin und Ort des heimischen Finales bekannt. Und es geht mal wieder in die Hauptstadt: in den geschichtsträchtigen Studios in Berlin-Adlershof findet die – auch hier ein historischer Rückgriff – Unser Lied für Lissabon benannte Show am 22. Februar 2018 statt.

Wie viele Ecstasy-Pillen hat der denn eingenommen? Der putzig-hyperaktive Blogger LissaBjörn berichtet vom Workshop.

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Donnawedda: VoXXclub unter den ESC-Kandidaten!

Seit wenigen Tagen läuft in Köln das Bootcamp mit den 20 von einem Fan-Panel ausgewählten engeren Anwärter/innen für den deutschen Eurovisions-Vorentscheid 2018, von denen es am Ende bekanntlich nur fünf in die Sendung schaffen werden. Seit gestern berichten die Prinz-Blogger aus dem Trainingslager, und so dringen mittlerweile auch die ersten Namen nach draußen. Sammelten sich am Freitag dort vor allem die The Voice-Castingshow-Hasbeens  (mit der Erststaffelsiegerin Ivi Quainoo als prominentestem Exemplar), so begann der heutige Band-Tag mit einer echten Sensation in Form der Neue-Volksmusik-Boyband VoXXclub. Die ursprünglich mal sechs, mittlerweile aber nur noch fünf gestandenen Burschen rollen seit ihrer Gründung im Jahre 2012 die TV-Musikantenscheunen und Skihüttenpartys im deutschsprachigen Raum mit ihrem bewusst kommerziell kalkulierten Mix aus stampfenden Schlagerbeats, zeitgemäß aufbereiteten Heimatklängen, süffigen Mitsingmelodien und sensationell synchron getanzten Schuhplattl-Choreografien auf und stoßen naturgemäß auf ein geteiltes Echo: von den einen als niveauloser Ausverkauf gebrandmarkt, feiern ihre Fans sie als Erneuerer des Genres.

VoXXclub im Jahre 2014, da noch zu sechst, mit ihrer Version des auch schon vom Austropop-Pionier und ESC-Nilpointer Wilfried Scheutz (→ AT 1988) aufgemöbelten steinalten Tiroler Volksliedes ‚Ziwui‘.

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„Jung, partyaffin und tolerant“: der NDR auf ESC-Roadshow

Seit anderthalb Wochen kennen wir erste Details über den deutschen Vorentscheid 2018, und seit diesem Dienstag zieht der deutsche Eurovisionsverantwortliche Thomas Schreiber vom NDR gemeinsam mit dem neuen Delegationsleiter Christoph Pellander sowie den für den aufwändigen statistisch-technischen Part des neuen Vorauswahlverfahrens Zuständigen Daniel Korany (Simon-Kucher & Partners) und Werner Klötsch (digame) durch die Lande, um interessierten Eurovisionistas das recht komplizierte Verfahren zu erläutern, vor allem aber um die zuletzt auch unter den einheimischen Fans ziemlich schlechte Stimmung umzudrehen. Und so standen beim gestrigen Termin im Lesbisch-Schwulen Kulturhaus (LSKH) zu Frankfurt am Main – in welches die Roadshow auswich, weil beim Hessischen Rundfunk aufgrund mehrerer Aufzeichnungen und Veranstaltungen alle geeigneten Räume bereits belegt waren – zwar zunächst die detaillierten Ausführungen zur Ermittlung und Zusammensetzung des Europa-Panels und der internationalen Jury im Vordergrund. Doch sie spielten gar nicht die entscheidende Rolle, zumal man ohnehin inhaltlich nichts maßgeblich Neues gegenüber den bereits bekannten Fakten erfuhr. Als viel interessanter erwies sich der Dialog mit den anwesenden Grand-Prix-Fans und der dabei gewonnene Eindruck, dass der NDR nach einer längeren Phase ziellosen Gestolperes in Sachen Vorentscheid und teilweise selbstverschuldeter (Naidoogate), aber auch fremdverursachter Krisen (Kümmertgate) einen wirklichen Neuanfang versucht. Im Hinblick auf die vielen ähnlich lautenden Versprechen der Vergangenheit war vielen zwischenzeitlich ja der Glaube daran abhanden gekommen, insofern sollte die Roadshow wohl auch ein bisschen Seelenmassage für die Fans sein, ohne die, das räumte Schreiber selbst ein, der Grand Prix „nicht kann“. Was allerdings umgekehrt auch gilt: eine klassische Co-Abhängigkeit.

Der legendäre Schockmoment beim Vorentscheid 2015: Andreas kümmert seine Wahl nicht.

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