Dschinghis Khan

Dschinghis Khan: Ausgetanzt

Steve Bender, Teil der legendären Dschinghis Khan, ist tot. Steve (eigentlich: Karl-Heinz) Bender erlag am letzten Sonntag im Alter von 59 Jahren einem langjährigen Krebsleiden. Als Sänger, Musiker, Komponist und Produzent lebte er ein Leben für die Musik. Er spielte in etlichen Bands in Deutschland und den USA. 1977 lernte er die Münchener Disco-Produzenten Pete Bellote und Keith Forsey kennen, die ihm den US-Top-Ten-Hit 'The Final Thing' schrieben. Durch den Erfolg der Single wurde Ralph Siegel auf ihn aufmerksam, der nach Mitgliedern für seine Grand-Prix-Band Dschinghis Khan suchte. Der Rest ist Geschichte. Hot Chocolate trifft Silver Convention: Steve Benders US-Hit (mehr …)
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<span class="caps">ESC</span> 1979: Er zeug­te sie­ben Kin­der in einer Nacht

ESC 1979: Er zeug­te sie­ben Kin­der in einer Nacht

Heftige Auseinandersetzungen entbrannten im Vorfeld dieses Jahrgangs um den deutschen Beitrag. Ausgerechnet nach Jerusalem mit einem Song zu fahren, der von einem gewalttätigen Imperatoren handelt und mit Textzeilen wie "Sie trugen Angst und Schrecken in jedes Land" aufwartet, zeugte nicht eben von ausgeprägtem geschichtlichen Feingefühl. Es hagelte Proteste und Verbotsforderungen, man befürchtete eine Belastung der diplomatischen Beziehungen und die damalige Familienministerin Antje Huber (SPD) geißelte den Text gar als "dumm und geschmacklos". Ach was! (mehr …)
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Ein Lied für Jeru­sa­lem 1979: Dann bleibst Du län­ger dran

Ein Lied für Jeru­sa­lem 1979: Dann bleibst Du län­ger dran

In diesem Jahr erbte der Bayerische Rundfunk den innerhalb der ARD nach wie vor eher unbeliebten Grand Prix. Wie es dazu kam? Nun, im Vorjahr hatte Israel den Wettbewerb gewonnen, und für die Berichterstattung über das Nahostland liegt die Zuständigkeit bei der Arbeitgemeinschaft deutscher Rundfunkanstalten in München. Also bekam der BR auch den Contest zugeschoben. Logisch, oder? Die Bayern, das muss man ihnen zugute halten, stellten sich der Aufgabe mit Bravour: sie produzierten eine TV-Vorentscheidung mit zwölf Teilnehmer/innen, größtenteils die A-Liste des deutschen Schlagers. Außerdem erkannten sie schon fast zwanzig Jahre vor der EBU, dass die Zeit der organisierten Bevormundung durch Jurys abgelaufen…
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