Emme­lie de Forest can­celt Deutsch­land­tour

Ob da bei irgend­wel­chen Fans ‘Only Teard­rops’ flie­ßen? Nach einer Mel­dung des Inter­net­por­tals regioac­tive sagt die dies­jäh­ri­ge Gewin­ne­rin des Euro­vi­si­on Song Con­test, Emme­lie de Forest, ihre Tour­nee­ter­mi­ne in Deutsch­land und Däne­mark ab – angeb­lich aus ter­min­li­chen Grün­den. “Der Kalen­der sei voll mit Song­wri­ter-Ses­si­ons und Fern­seh­auf­trit­ten auf der gan­zen Welt,” zitiert regioac­tive aus einer Pres­se­mel­dung von Emme­lies Team. „Ich hat­te mich sehr auf die Tour gefreut, aber wir muss­ten eine Ent­schei­dung fäl­len,” so die Sän­ge­rin. Bereits gekauf­te Kar­ten (als ob!) wer­den zurück­er­stat­tet. Oh, und wo wir gera­de bei Euro­vi­si­ons-Has­beens sind: nun wis­sen wir end­lich, war­um Amau­ry Vas­si­li (FR 2011) bei sei­nem Auf­tritt in Düs­sel­dorf so ver­peilt wirk­te: ges­tern Abend erwisch­te ihn die Pari­ser Poli­zei mit 20 Gramm Haschisch, wie Wiwi­bloggs kol­por­tiert. Der kor­si­sche Tenor gab auf Twit­ter zu: “Es stimmt, dass ich eine ille­ga­le Ziga­ret­te geraucht habe.” Wol­len wir mal hof­fen, dass es für den Geor­ge Micha­el des Grand Prix nicht so endet wie für Tony Wegas (AT 1992, 1993), der einst ins Gefäng­nis muss­te, weil er einer Oma die Hand­ta­sche geraubt hat­te, um sei­ne Sucht zu finan­zie­ren. Womit wir in Öster­reich wären, wo Lukas Plöchl, der gut aus­se­hen­de Teil der Tracks­hit­taz (AT 2012) gera­de eine neue Solo-Sin­gle am Start hat. Und uns im Video zu ‘Am Meer’, einer eher düs­te­ren, klas­si­schen Rap­num­mer, mit sei­nem nack­ten Ober­kör­per erfreut. Lei­wand! Im Nach­bar­land Schweiz eröff­net nächs­ten Mon­tag wie­der die Euro­vi­si­ons­platt­form von SRF, auf der ein Jeder, der sich beru­fen fühlt, sei­nen Song hoch­la­den darf. Ein­sen­de­schluss ist der 28. Okto­ber, 8 Uhr, danach darf die Öffent­lich­keit abstim­men. Tra­di­tio­nell ist die­se Platt­form ein Eldo­ra­do für Fans des Tra­gi­schen, Tra­shi­gen und Absei­ti­gen: das bes­te Rezept gegen die anste­hen­de Win­ter­de­pres­si­on. Tau­send Dank, SRF!


Der Alpen­si­do: Lukas Plöchl